Bei den Margen die die haben ist das nicht verwunderlich.
Am Ende kommt jedenfalls immer was Fieses dabei heraus
: die einen sacken die Steuersenkung ein und lassen die Gäste nicht partizipieren. Und die es doch tun, hätten die Steuersenkung gar nicht nötig gehabt. Traurig, traurig … ![]()
Irgendwie war die Union doch mal für ihren ökonomischen Sachverstand bekannt.
Ich möchte keinen Gastronomie Betrieb führen. Das ist hartes Brot. Da sollen andere drüber urteilen.
Hier einmal nachgereicht eine Analyse der Verhandlungslage nach dem Treffen von Selenskyj und Trump am letzten Sonntag. Beim Letztgenannten genießt Putin weiterhin die größere Wertschätzung. Das belegt auch der Umstand, dass beide noch kurz vor Beginn des Treffens miteinander ein laut Trump “gutes, produktives” Telefonat führten. Klar, vor schwierigen Gesprächen stimmt man sich gerne nochmal mit Vertrauten ab, insofern ein normaler Vorgang.
Ich verstehe den Impuls und es gibt sicher unterschiedlich sinnvolle Wege für den Staat, dem Bürger mehr von seinem erarbeiteten Geld in der Tasche zu lassen – falls er es denn möchte.
Aber fällt euch bei dem Begriff „Steuergeschenke” eigentlich etwas auf, den, wie ich wette, die meisten von Euch ganz selbstverständlich im Alltag benutzen? Der Begriff suggeriert, dass der Staat von sich aus über eine Menge Ressourcen verfügt, die er dann gnädig an seine Bürger verteilt, je nachdem, wer nach politischer Großwetterlage gerade eines „Geschenks” würdig ist.
Aber diese Vorstellung ist grundlegend falsch herum aufgezäumt. Ihr seid es, die etwas zu verteilen haben. Ihr geht arbeiten. Mit Eurer Hände und Eurer Köpfe Arbeit erschafft Ihr ein reales Produkt, entweder materiell oder immateriell als Dienstleistung oder Informationsprodukt, von dem Ihr dann einen Teil an den Staat abgebt, damit dieser für uns alle ein Gemeinwesen in Freiheit organisieren kann.
Wir sind nicht für den Staat da, sondern der Staat ist für uns da. In einer idealen Welt ohne zwischenmenschliche Konflikte und ohne Bedarf an öffentlichen Gütern gäbe es auch keinen Staat. Der Staat ist eine notwendige Einrichtung, um individuelle Freiheit in einem kollektiven Gemeinwesen zu ermöglichen. Sein Zweck und seine Rechtfertigung ist die Freiheit seiner Bürger. Nur soweit es für die Erfüllung dieses Zwecks nötig ist, sind auch Steuern gerechtfertigt. Das Rechtfertigungsnotwendigkeit für Steuern fließt vom Staat in Richtung seiner Bürger und nicht umgekehrt. Steuererleichterungen sind damit keine „Geschenke“ des Staates an uns Bürger, sondern wir Bürger müssen weniger von dem, was originär uns gehört, an ein Gebilde aus Institutionen, Organisationen und Regeln namens „Staat” abgeben, welches wir für die Möglichkeit eines Zusammenlebens in Freiheit brauchen.
Ökonomisch und wirtschaftspolitisch gäbe es für die Milliarden, die die Steuererleichterungen für die Gastronomie umfassen, bestimmt effizientere Verwendungsmöglichkeiten, wenn man davon ausgeht, dass der Staat eine bestimmte Menge Geld auf jeden Fall benötigt und nur noch zu klären ist, woher es am besten zu nehmen sei. Aber ein „Steuergeschenk” ist es nicht.
Ökonomisch ist es übrigens überhaupt nicht folgerichtig, dass die Gastronomie die Steuererleichterung als Gewinn einstreicht, aber der Kunde davon überhaupt nichts sieht. Im Grunde genommen ist das sogar eine unwahrscheinliche Entwicklung. Angenommen, zwei Gastronomen in relativer örtlicher Nähe verkaufen die gleichen Produkte (Döner, Pizza, Nudeln, …) für ähnliche Preise. Beide erhalten die Steuererleichterung. Der eine Gastronom entscheidet sich dafür, die Differenz als Gewinn einzustreichen. Der andere senkt seine Kosten um die Höhe der Steuererleichterung, er gibt die Einsparungen eins zu eins an die Kunden weiter. Pro ausgebrachter Einheit Speise ändert sich sein Gewinn nicht. Aber nun ist er x Prozent günstiger als der andere Gastronom, der plötzlich keine Kunden mehr hat, weil die nicht doof sind und statt Nudeln für 5 € hier lieber 100m weitergehen und Nudeln für 4,50 € dort kaufen. Der erste Gastronom macht trotz Weitergabe der Steuererleichterungen an seine Kunden fette Gewinne, während der zweite Gastronom die Wahl hat: Entweder ich senke meine Preise auch, oder ich gehe out of business. Also senkt er seine Preise auch.
Die Moral von der Geschichte: Wenn der Wettbewerb einigermaßen gut funktioniert – was in der Straßengastronomie in größeren Städten sicher der Fall ist –, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass Steuersenkungen am Ende größtenteils beim Kunden ankommen, als dass sie nicht beim Kunden ankommen. Und zwar nicht etwa, weil die Gastronomen ein so großherziger oder menschenfreundlicher Schlag Mensch wären, sondern weil sie der Wettbewerb dazu zwingt. Der Wettbewerb, die viel zitierte „unsichtbare Hand des Marktes“, sorgt dafür, dass wir überwiegend in unserer Rolle als Kunden von den Steuersenkungen profitieren, und nicht in unserer Rolle als Produzenten, sofern wir Gastronomen oder in der Gastronomie tätig sind.
Leute, es schliesst doch ein Gastronomie-Betrieb nach dem anderen. Die Kosten steigen stetig (Löhne, Energie, Lebensmittel), es gibt immer weniger Fachkräfte, die sich die Arbeitszeiten antun wollen und erhöht man die Preise beschweren sich die Kunden und kommen weniger. Die Senkung der Mehrwertssteuer ist ein Versuch das Gastronomie-Sterben etwas abzufedern. Ob sinnvoll oder nicht, will ich jetzt gar nicht bewerten. Ich würde das Ganze nur nicht als Geschenke bezeichnen sondern als lebenserhaltene Massnahmen für Patienten auf der Intensivstation. Es ist natürlich unbestritten, dass davon auch Betriebe profitieren, die sich in einer besseren Position befinden. Ob es sinnvollere Massnahmen gäbe ohne ein neues Regelmonster zu erschaffen, kann ich nicht beurteilen.
PS: ich arbeitete in der Branche in Brasilien. Selbst hier, wo es die gleichen Probleme jedoch in deutlich abgeschwächter Form gibt, flieht wer kann aus der Gastronomie.
hier sprichst du einen wichtigen Punkt an. Natürlich spielen höhere Energie- und Lebensmittelkosten eine wichtige Rolle bei Schließungen, aber es ist auch immer häufiger zu beobachten, dass gut gehende Restaurants ihre Öffnungszeiten drastisch reduzieren oder dass Restaurants, die an Hotels angeschlossen sind, für die Allgemeinheit schließen und man sich gänzlich auf die Bewirtung der Hausgäste konzentriert. Die Gründe hierfür sind sehr häufig der Personalmangel. Während Corona haben viele Fachkräfte in diesem Bereich beschlossen, sich anderweitig zu orientieren und sind in andere Bereiche abgewandert. Seit ein paar Jahren gibt es allerdings in vielen dieser Bereiche massive Probleme und entsprechend auch Entlassungen. Schon deshalb finde ich es wichtig, alles dafür zu tun, dass möglichst viele Gastronomie-Betriebe erhalten bleiben, da diese auch Arbeitsplätze bieten können. Die Nachfrage nach Urlaub in Deutschland steigt stetig, weil sich die Menschen teure Auslandsreisen immer weniger leisten können und wollen.
Somit haben wir folgende Konstellation: die Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten scheint immer geringer zu werden, also gibt es weniger Aufträge und entsprechend auch weniger Arbeit, was den Bedarf an Arbeitskräften geringer macht. Die Nachfrage im Bereich Gastronomie ist allerdings durchaus noch vorhanden und die Betriebe werden auch wegen eines Mangels an Arbeitskräften “gebremst”, mehr Einnahmen zu generieren.
Natürlich kann nicht von einem Tag auf den anderen aus einem Industriearbeiter ein Koch werden etc., aber langfristig könnte sich hier etwas tun, wenn man es schafft, den Bereich Gastronomie wieder attraktiver für die Arbeitnehmer zu gestalten. Damit man dies in Angriff nehmen kann, muss allerdings sichergestellt werden, dass dieser Bereich nicht schon vorher komplett ausstirbt und genau deswegen ist jetzt Hilfe nötig, um einen potentiellen Arbeitgeber der Zukunft nicht “verhungern” zu lassen.
es war nur eine Frage der Zeit… inwiefern unterscheiden sich die USA eigentlich von anderen Unrechtsregimen?
Diese Frage kannst ja mal geflüchteten Ukrainern bzw Venezolaner im Ausland stellen ![]()
Aber bei sozialistischen Diktaturen sind leider einige auf dem linken Auge blind.
das ist nicht dein Ernst oder?
ich fürchte schon!
die USA haben wohl den gewählten Präsidenten eines souveränen Staates entführt - das muss man sich mal vor Augen führen!
das würde ich jetzt nicht zu hoch hängen. Faire, freie Wahlen haben diesen Mann nicht ins Amt verholfen.
Ich bin jetzt kein Freund den den Aktionen der Amerikaner in Venezuela. Aber Maduro und seine Schergen tun mir jetzt nicht sonderlich leid. Leider kommt ja meist nichts besseres nach.
Krass ist es natürlich, dass die den festgenommen haben.
das Maduro ein korruptes Arschloch - keine Frage… wahrscheinlich auch schlimmeres… so wie unzählige andere auch, z.B. Trump… oder in der Ukraine… oder sonst wo…
aber wie immer:
die Amis beseitigen eine Regierung und zwar NICHT um dort Frieden und Demokratie zu schaffen oder der Bevölkerung zu helfen - sondern um das Land auszuplündern… juckt halt keinen… geht ja um westliche Ölinteressen… sind ja die Amis… und nicht Putin…
diese widerwärtige Verlogenheit!
Du denkst viel zu staatsorientiert. Jeder von uns hat die freie Entscheidung über seinen Konsum. Die Menge der in der Gastronomie umgesetzten Euro entspricht genau dem Betrag, den wir 83 Millionen Menschen in Deutschland freiwillig dafür ausgeben. Niemand muss einen größeren oder kleineren Anteil eines verfügbaren Euros für die Gastronomie ausgeben, als er will. Wenn dieser Betrag nicht ausreicht, um den Sektor der Gastronomie bei seiner gegenwärtigen Größe zu finanzieren, ist der Sektor zu groß.
Ein Rückgang der Zahl der gastronomischen Betriebe ist ja keine unfreiwillige negative Abweichung von einem eigentlich wünschenswerten Idealzustand, wie es beispielsweise bei einer Naturkatastrophe der Fall wäre, die Infrastruktur im großen Stil zerstört. Wenn Gasthöfe wegen mangelnder Nachfrage schließen müssen, dann ist das das Ergebnis unserer freiwilligen Konsumentscheidungen und damit ein Gleichgewichtsergebnis in einem freien Marktprozess. Da Gastronomie kein öffentliches Gut ist, besteht auch keine staatliche Notwendigkeit, sie durch Subventionen oder steuerliche Vorteile künstlich oberhalb dessen, was der Markt freiwillig hergibt, am Leben zu halten. Die Steuermittel, die im Falle einer staatlichen Subvention zur Aufrechterhaltung eines Gewissen Beschäftigungsniveaus in eigentlich nicht nachgefragte Gastronomie fließen würden, repräsentieren Ressourcen, die in alternativen Verwendungen besser aufgehoben wären, in denen sie einen größeren volkswirtschaftlichen Nutzen stiften könnten. Im einfachsten Fall wären sie vorher gar nicht erst in der Form von Steuern und Abgaben eingezogen worden, womit wir alle als Steuersubjekte selbst hätten entscheiden können, ob wir das Geld für gastronomische Dienste ausgeben wollen oder nicht.
Dass es der Gastronomie an Arbeitskräften mangelt, ist eine Behauptung, die von der impliziten Annahme ausgeht, dass es eine bestimmte Anzahl an Arbeitskräften gibt, die in der Gastronomie in einem theoretischen Idealzustand eigentlich arbeiten sollten, die nur leider gegenwärtig nicht erreicht wird.
Aber warum sollte das so sein? Wer legt diese optimale Zahl denn fest? Nach welchen Kriterien wird sie berechnet? Die Zahl der in der Gastronomie arbeitenden Personen ist das organische Ergebnis eines Aushandlungsprozesses zwischen Angebot und Nachfrage an einem freien Markt. Die sich ergebende Zahl an Arbeitskräften in der Gastronomie ist genau die, die der Markt – das heißt wir alle mit unseren Konsumentscheidungen für gastronomische Dienstleistungen und alle Gastronomen mit ihrer Reaktion auf unsere Kaufentscheidungen – freiwillig hergibt. Warum sollte diese Zahl zu tief oder zu hoch sein? Sie ist genau richtig, weil sie sich am Markt durch unsere freiwilligen Entscheidungen ergeben hat. Wenn sie nicht richtig wäre (zu hoch, zu tief), wäre sie anders (höher, tiefer). Der von Dir zitierte von der Branche beklagte Personalmangel ist eigentlich kein Personalmangel, sondern ein Betriebsüberschuss. Es gibt zu viele Betriebe für das in der Gastronomie beschäftigte Personal. Das Kapital ist schlecht ausgeslastet. Die Inhaber verdienen nichts, aber sind aus Trägheit nicht bereit, ihren Laden zu schließen und das frei werdende Kapital woanders rentierlicher zu investieren (das wäre meine Vermutung). Statt Personal für die Gastronomie zu subventionieren, wäre es volkswirtschaftlich wahrscheinlich effizienter, die Anzahl der Betriebe reduzierte sich und das vorhandene Personal würde sich auf weniger Betriebe verteilen.
Die Gastronomie ist darüber hinaus auch kein strategischer Sektor, den der Staat künstlich auf einem bestimmten Niveau am Leben halten muss, so wie es Trump derzeit mit seinem heißgeliebten manufacturing versucht, um beim Bau von Panzern und Infrastruktur strategische Unabhängigkeit vom Ausland zu erreichen. Bei der Gastronomie ist es anders. Wenn die Nachfrage nach Gastronomie sinkt, können Betriebe einfach schließen und ihre Ressourcen woanders nutzenstiftender eingesetzt werden. Wenn die Nachfrage steigt, können schnurstracks neue Betriebe eröffnet werden. Die Gastronomie ist es ja keine Raketenwissenschaft, bei der man vor dem Hochfahren der Industrie lange Vorlaufzeiten bräuchte, um sich beispielsweise erst einmal mühsam verlorenes Wissen wieder anzueignen. Der Aufbau und Abbau von Kapazitäten erfolgt im Handumdrehen.
In den Bereichen, in denen es gefahrlos möglich ist, sollte man den Markt einfach machen lassen. Warum ein Ergebnis erzwingen, das der Markt (also wir alle mit unseren freiwilligen Konsumentscheidungen) nicht von sich aus hergibt? Warum künstlich volkswirtschaftliche Ineffizienzen kreieren, um schwer zu rechtfertigende Vorstellungen von der optimalen Anzahl gastronomischer Betriebe in Deutschland und der idealen Anzahl von Mitarbeitern in diesem Sektor mit staatlichen Ressourcen durchzusetzen? Ich wüsste nicht, wieso.
Und Trump hat sogar offen ausgesprochen, dass es ihm nur ums Öl geht.
Im Vorfeld wurden von Pete Hegseth (dem KRIEGSminister) wahllos Fischerbote zerbombt ohne auch nur einen Beweis zu liefern, dass es sich um Drogen-Kriminelle handelt.
Laut Wikipedia mindestens 115 Tote, darunter auch ein sogenannter “Double Tap” Strike, um Zeugen zu töten.
Die Vorgänger von Trump hatten wenigstens bei ihren Regime-Change Kriegen einen halbwegs glaubhaften Vorwand konstruiert.
Hier ist es einfach nur ein krimineller Gangsterboss, der im Weißen Haus sitzt und sich und seine Milliardärskumpel bereichern will.
Ich würde “die Amis” mit Trump Administration ersetzen. Klar haben die nur die Rohstoffe im Kopf.
Wäre nicht zum ersten Mal.
die Hälfte des Landes findet ihn und sein Gebaren doch geil und empfinden sich als die Herrscherrasse der Welt ![]()
Wie Du meinst. Sehe das etwas anders. Aber ich geh jetzt in die Sonne
und nachher ins Kaffeehaus.
Jo, genau wie die 50 Jahre nach dem WW2, aber da gings auch Venezuela gut. Das Problem waren die Sozialisten die ab 1999 mit ihrem Planungshorizont einer Eintagsfliege die Bodenschätze an China verhökerten und sämtliche Leute mit einem Unternehmergeist aus dem Land vertrieben. Und mit diesem Ansatz bleibt eben ausserhalb des Präsidentenpalast gar nichts im Lande hängen.
markthörige, neoliberale, empathiebefreite Übertheoretiker wie du sind der Tod jeder bunten Zivilgesellschaft mit Kultur und freiem Leben!
es bereitet mir jedes Mal körperliche Schmerzen deine Ergüsse zu lesen, die jegliche menschliche Regung, Anteilnahme und Humanität vermissen lassen - lebten wir nach deinen Gedankengängen, bestünde unsere Leben nur aus grauem Buckeln und lebensfremden Fallbeispielen!
du erinnerst mich an Pädagogiktheoretiker die Erziehung und Menschwerdung allein an Theorien erklären wollen, ohne jemals einen Kindergarten oder andere Einrichtung von innen gesehen haben - vollkommen weltfremd, kalt und berechnend!
Du und deine Denke könnten nicht weiter vom Menschsein mit all seinen Freuden und Risiken und Erlebnissen und Aufregungen erntfernt sein!
gruselig bis ins Mark!
Mal abwarten, ob die Yankees in Venezuela nicht ihr zweites Vietnam erleben…