Ich sehe eben die Notwendigkeit nicht und die Datenlage sieht da ebenso mMn keine Notwendigkeit, das Thema kocht immer wieder hoch und es passiert auf vielerlei Straßenfestwochenende mehr wie in einer Fankurve in der organsiert Pyrotechnik gezündet wird.
Versteht mich nicht falsch, ich kann Argumente schon irgendwie verstehen die man gegen Pyrotechnik haben kann und trotzdem finde ich es bedenklich, wie das Thema immer und immer wieder so hochkochen kann und das obwohl es mMn kaum Grund dafür gibt.
Können wir uns darauf einigen, dass man bei aller Meinungsverschiedenheiten bei der tatsächlichen Faktenlage bleibt?
Der Klub hat erst vor gar nicht all zu langer Zeit Stehplätze zurückgebaut und Familienblöcke geschaffen und weitere Fakten gibt es die deine Behauptungen stark ins Wanken bringen, also was sollen solch Beiträge?
Mag sein, dass da vielleicht hier und da der Einblick fehlt, dann halte ich mich mit Aussagen wie eben solcher zurück und polter nicht einfach drauf los.
Ich sehe es wie Justin: von Pyrotechnik halte ich nichts, meine aber ebenfalls, dass das Gebot der Verhältnismäßigkeit bei den Gegenmaßnahmen beachtet werden sollte. Dass das Thema immer wieder hochkocht, liegt m.E. schon auch dsran, dass die Pyrotechnik so zäh verteidigt wird, als wäre mit ihr ein Menschenrecht gefährdet.
Finde ich auch klasse, dass du das Argument Verhältnismäßigkeit gebracht hast, sowieso ein Wort was ich sehr schätze, was aber die Diskussion sicherlich nicht verkürzt und man da sicher bis mindestens morgen Mittag diskutieren könnte.
Was meine eigene Meinung zu Pyrotechnik angeht, gebe auch ich zu, dass es deutlich wichtigeres gibt.
Fangerechte Anstoßzeiten, bezahlbare Eintrittskartenpreise unabhängig ob Steh oder Sitzplatz, 50+1 und ja, durchaus auch für die breite Fangemeinde bezahlbare Trikots, eine gewisse Nähe zu den Spielern in Form von öffentlichen Trainingseinheiten und auch für die Personen die eben auf Grund verschiedener Gründe nicht oft oder gar nicht im Stadion sein können bezahlbares & unkompliziertes Pay-TV usw.
Deinem Anliegen trägt die Wortstellung in hinreichendem Maße Rechnung; Sprache kann da vieles leisten. Alles, was darüber hinaus ginge, wäre unelegant. Du solltest in Deiner leicht herauszuhörenden Verärgerung auch nicht übersehen, dass Du mit der von Dir gewählten Ich-Form („ich muss es nicht dulden“ etc.) eine so prononcierte Antwort geradezu herausgefordert hast.
Ich mache aus meiner persönlichen Abneigung dir gegenüber keinen Hehl, aber nein, die braucht es hier nicht, um den Inhalt deines Vorhabens doof zu finden.
Die Ich-Form war in diesem Fall unglücklich, dem schnellen Schreiben am Handy geschuldet.
Ersetze es durch „die Gesellschaft“ und es passt.
Kleines Beispiel aus dem Straßenverkehr:
Wir werden Raserei nie gänzlich unterbinden können. Müssen wir deshalb einen Kompromiss mit den Rasern finden? Sicher nicht. Mit der Erhöhung von Strafen und konsequenter Kontrolle können wir es aber auf ein Minimum reduzieren.
Das muss bei Pyro im Stadion in meinen Augen auch das Ziel sein.
Wenn wir schon sonst nicht viel gemeinsam haben, die persönliche Abneigung dem anderen gegenüber zumindest.
Da steh ich dir sicher in nichts nach, da mach ich auch keinen Hehl daraus.
Verstehe ich nicht, wo habe ich denn falsche Fakten? Ich sehe in der Regel keine Familien/Kinder auf den günstigsten Plätzen (Stehplatz) im Stadion. Und Karten werden nach bestimmten Kriterien vergeben (Dauerkarten, Mitglieder-/Fanclubanfragen, etc.).
Finde ich super dass es Familienblöcke statt Stehplätzen gibt. Bestätigt nur meine Aussage, dass eine Abschaffung nicht unbedingt zu „sozialer Auslese“ führen muss.
Inside Fankurve - Radikal und extrem
Fußball - das ist Adrenalin, Emotion und für viele Fans ihr allerliebstes Hobby. Doch immer häufiger gerät der Sport unter Druck von Extremen, vor allem aus dem rechten Spektrum.