Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 4)

Mensch, endlich kann ich dir mal recht geben :slightly_smiling_face:

Martin Moder, eine Wissenschaftsjournalist aus Österreich hat sich dazu ähnlich geäußert:

Er vergleicht die Bewertung von Real und Fake mit Zitaten. Wir trauen Zitaten in Texten abhängig von der Quelle. Aber schaut es euch selbst an.

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Ich bin da leider nicht ganz so optimistisch gestimmt. Ich verweise mal auf den folgenden Artikel der Tagesschau von Mai 2025, nach der laut einer internationalen Studie in Deutschland nur etwa ein Viertel der KI-Nutzer die KI-produzierten Ergebnisse tatsächlich gegenchecken: (die Originalstudie ist dort auch verlinkt) :

Wenn ich mir das obige Video von Martin Moder ansehe, dann wird stark die Hoffnung ausgedrückt, dass die KI dazu führt, sich mehr auf seriöse Medien zurückzubesinnen. Diese Hoffnung finde ich lobenswert, teile sie aber (leider) nicht. Nicht wenige Social Media-Nutzer schauen sich KI-Videos, die ihnen z. B. auf X präsentiert werden, an, ohne die Quelle gegenzuchecken. Und dank immer verbesserter Technologie sieht es dann immer realer aus. Der KI-Slop ist jetzt schon Realität und wird weiter zunehmen. Verantwortungsvolle und kritische User werden das kritisch hinterfragen, ja. Aber aus meiner Sicht gibt es eben auch sehr viele, die das leider nicht tun werden.

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Solche Medien sind für viele bereits heute die einzige Quelle, aus der sie Nachrichten beziehen.

Gut, dann sind sie halt schlecht informiert. So könnte man sagen. Ab irgendeinem Punkt ist es nur leider kein individuelles Problem mehr.

Das dürfte übrigens auch einer der Gründe für die guten Wahlergebnisse der AfD bei ganz jungen Wählerschichten sein.

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Ich bin auch eher optimistisch. Meine Kinder wachsen mit fake news oder KI-generierten Bildern auf (meine 13-jährige sagt oft, sie hat das und das gelesen und fragt ob das so richtig ist). Sie sind sicherlich weniger leichtgläubig als ich es in dem Alter war (meine Hauptinformationsquelle in jungen Jahren war mein Vater, ein extremer Pessimist - unvergessen wie er uns beim Abendessen erklärte, dass die Hälfte der Menschheit an Aids sterben wird). Wieviel Realität man haben möchte ist dann natürlich wieder eine andere Frage. Deshalb ist es extrem wichtig positive Narrative zu setzen. Wenn Realität immer nur Scheisse ist und nur von Problemen die Rede ist werden Menschen sich immer mehr ihre eigenen Welten schaffen. Ich versuche bei meinen Kindern zum Beispiel auch gezielt positive Nachrichten hervorzuheben und Veränderung nicht als etwas Negatives zu assoziieren. Oder halt einfach nüchtern die positiven und negativen Seiten gegenüberzustellen. Dann haben die Kinder auch grössere Lust zu erfahren, was sich so in der Welt tut und springen nicht auf jeden Trend sofort auf.

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Zwei grundsätzlche Feststellungen:

  1. Informationen werden immer einfacher zugänglich und umfassender
  2. Informationen werden immer globaler

Das sind wichtige Vorraussetzungen für gesellschaftliche Entwicklungen der Menschheit. Ja, jetzt kommen die Gegenargumente eines immer unkritischeren Konsums und der einfachen Manipulation. Ich sehe trotzdem mehr Chancen als Risiko, weil geschichtlich gesehen es gesellschaftspolitisch immer im Groben in die „richtige“ Richtung ging, trotz aller kurzfristigen Rückschritte. Meine 13-Jährige ist in so vielem schon so viel reflektierter als ich es in ihrem Alter war und ich bin in so vielem schon reflektierter als es meine Eltern waren und die wiederum in vielem reflektierter als meine Grosseltern… ich vertraue den nächsten Generationen und will nicht einer dieser Alten werden, die in jeder Veränderung nur den Verfall der Gesellschaft wittern. Die Erfindung des Internets ist in seinen positiven Effekten sicherlich mit dem des Buchdruckes vergleichbar. Daran ändern auch keine Fakenews oder der KI-Slop etwas.

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Das ist alles gut und richtig; auch dss, was Du oben über positive Narrative gesagt hast. Übrigens, nebenbei bemerkt, ist diese positive Einstellung zum Leben und seinen Herausforderungen m.E. ziemlich genau dasjenige, was das Christentum unter „Glauben“ versteht: nicht, bestimmte Inhalte, die man nicht wissen kann, dann bittschön zu glauben. Sondern in schwierigen und schwierigsten Situationen noch irgendetwas Sinnhaftes für sich zu erkennen. Überlebende KZ-Häftlinge wie Viktor Frankl, der, basierend auf diesen Erfahrungen die Logotherapie entwickelte, haben auf eindrückliche Art davon berichtet. Das ist dann auch nicht ausschließlich ans Christentum gebunden.

Deine Position und die Art, wie Du sie Deinen Kindern vermittelst, weist Dich übrigens, genau wie viele andere hier, als Mitglied der den Autoritären verhassten Eliten aus, die es zu bekämpfen gelte; anders auch als etwa die Religion mit Nationalismus und fanatischem Konservatismus verbindenden Evangelikalen. Dass sie häufig von Reichen, Superreichen und sich weiter auf ihre Kosten Bereichernden angeführt werden, ist dabei nur scheinbar ein Widerspruch. Menschenrechte, Minderheitenrechte zu vertreten, Lüge und Wahrheit auseinanderhalten zu wollen: das sind Merkmale für die Zugehörigkeit zu dieser Elite. Und für die wird nach meiner Einschätzung mit den sich noch einmal steigernden Möglichkeiten der Manipulation der Wind zusehends rauher.

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Ein lesenswerter Beitrag für mich, danke dafür. Ich möchte auch nicht zu den „Alten“ gehören, die in Veränderung Verfall wittern - und sehe Veränderung an sich auch nicht als negativ an, ganz im Gegenteil. Ich würde mich auch als jemanden bezeichnen, der grundsätzlich eher positiv denkt.

Was die Entwicklung von KI und des Internets mit seinen sehr wirkmächtigen sozialen Netzwerken in gewaltigen Maßstäben angeht, bin ich trotzdem - wie gesagt leider - eher skeptisch. Ich sehe eine gewaltige Zunahme von Fake News, die durch das Internet verbreitet werden (durch KI zum Beispiel oder gar einen US-Präsidenten direkt selbst auf „Truth Social“ z. B.). Das alleine wäre kein Problem, wenn es denn den kritischen Empfänger auf der anderen Seite geben würde - aber eben diesen benötigt es. Fehlt dieser kritische Empfänger, dann werden Fake News eben zu realen News. Da genau liegt aus meiner Sicht das Problem.

Das Hauptproblem der sogenannten sozialen Medien im politisch-gesellschaftlichen Zusammenhang sehe ich daher hier: Es geht nicht um die reine faktenbasierte „Information“, es geht um die Verbreitung von „Informationen“, egal wie faktenbasiert sie sind. Es geht eigentlich eher darum, Meinungen (teils faktenfrei) zu verbreiten. Und diese Meinungen setzen sich dann irgendwie fest, selbst wenn sie noch so abstrus erscheinen.

Dein persönliches Vorgehen in der Erziehung deiner Kinder (positive Narrative setzen, ein neutrales Abwägen zwischen positiven und negativen Aspekten) halte ich wirklich für vorbildlich und lobenswert. Ich fürchte leider nur, dass dein Vorgehen für einen Großteil der Nutzer in den sozialen Medien keine Rolle spielt. @jep hat ja schon darauf hingewiesen: es gibt nicht wenige Nutzer der sozialen Medien, die ausschließlich diese als Nachrichtenquelle nutzen - dann gibt es keinen Quellencheck, letztlich zählen für nicht Wenige lediglich Klicks mit maximaler Aufmerksamkeit.

Kurz: ja, Informationen sind heute deutlich leichter zu erhalten als früher ohne Internet. Das ist absolut begrüßenswert. Die mühsame Recherche zu prüfen, ob diese Informationen tatsächlich korrekt sind, nehmen leider relativ wenige auf sich. Und dann kommt noch der Punkt dazu, von wem diese KI eigentlich programmiert wird: die KI ist nicht etwas Objektives, sondern von Menschen Gestaltetes. Eine KI in China liefert vermutlich ganz andere „Fakten“ als in Westeuropa zum Beispiel.

Das Internet ist Segen und Fluch zugleich. Ohne dieses würden wir ja hier z. B. gar nicht kommunizieren können. Was der Mensch daraus macht und wie er damit umgeht, ist die entscheidende Frage für mich. Überlassen wir dem zunehmenden KI-Slop eine gewisse Deutungshoheit, wird es schwierig - zumindest für mich.

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Gehört tw auch zum Boateng thread aber hier kann man wohl eine ausführlichere Diskussion führen ohne offtopic zu werden.

Der ÖRR ist in letzter Zeit bis auf einige wenige Sendungen einfach nur noch zum Kopfschütteln.
Eine ganze Doku für eine Person, die bei den meisten (aufgeklärten) Fans eine Persona Non Grata ist, ist mal wieder ein weiteres Symptom für die katastrophale Programmdirektion der letzte Jahre.
Immer wieder bekommen Leute wie Gottschalk und Nuhr eine Bühne, machen „das wird man doch nochmal sagen können“ salonfähig mal ganz abgesehen davon, dass der ÖRR auch geholfen hat der AfD eine Bühne zu geben und in letzter Zeit wird auch groß Werbung für die Wehrpflicht getan.

Aber hier geht es um Boateng… wieso?
Ist Quote so wichtig, dass man auf jegliche Prinzipien pfeifen kann?

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Wieso sollte der ÖRR keine Doku über Boateng machen. Kann jeder anschauen der will und sich danach sein eigenes Bild machen.
Es gibt viele Leute, die Nuhr und Gottschalk mögen und ihnen gerne zuhören. Sollen die ausgeschlossen werden? Auch diese Menschen zahlen Rundfunkgebühren.
Der ÖRR soll weder links noch rechts sein, sondern das ganze Spektrum abbilden und bedienen.
Und Quote ist wichtig. Eine hohe Quote sagt aus, dass ich Menschen angesprochen habe, dass ich ihr Interesse geweckt habe.
Du willst Rundfunk nur nach deinen Prinzipien, da draußen gibt es aber Menschen mit anderen Prinzipien, Meinungen, Interessen und Präferenzen. Und auch die müssen vom Öffentlich rechtlichen Rundfunk bedient werden.

Eine sehr spannende Diskussion und tatsächlich ein Thema, das mich seit einigen Monaten selbst beschäftigt, ohne dass ich mir darüber schon eine vollständig gefestigte Meinung gebildet hätte.

Ich gehöre zu der Generation, die gewissermaßen mit dem Internet aufgewachsen ist. Smartphones waren vielleicht erst ab der Oberstufe wirklich verbreitet, aber das Internet als solches habe ich bereits vorher genutzt.

Wenn man mich vor zwei Jahren gefragt hätte, ob das Internet und insbesondere Social Media einen positiven Einfluss auf die Menschheit hatten, hätte ich beides bejaht. Heute bin ich mir da nicht mehr sicher.

Das Internet als solches hat, besonders durch die teilweise geschehene Demokratisierung von Wissen, aus meiner Sicht weiterhin ein gesamt positiven Effekt auf die Menschheit

Bei sozialen Medien würde ich diese Einschätzung inzwischen nicht mehr treffen.
Am Anfang standen Plattformen wie Facebook und später Instagram tatsächlich noch im Zeichen von Kontaktpflege und Austausch. Aber heute? Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich Social Media zuletzt bewusst für echten sozialen Austausch genutzt habe. Am Ende läuft es fast ausschließlich auf passiven Konsum von Inhalten fremder Menschen hinaus.

Natürlich kann man diese Entwicklung auch positiv betrachten: Viele Menschen konnten durch soziale Medien ihre Leidenschaft monetarisieren oder sogar beruflich davon leben. Diese „Gewinner“ gibt es also durchaus – aber sind sie in Summe wirklich relevant genug, um die negativen Effekte aufzuwiegen?

  • Sinkende Aufmerksamkeitsspannen
  • Eine systematisch erzeugte Abhängigkeit durch Fear of Missing Out
  • Zeitverlust, die man eigentlich für echte soziale Kontakte nutzen könnte
  • Algorithmen die keine Realität schaffen, sondern nur gefallen wollen.

All diese Punkte wirken auf mich inzwischen schwerer als die vergleichsweise wenigen positiven Aspekte.

Und am Ende bleibt der größte Gewinner ohnehin der Plattformbetreiber selbst.
Auch dessen Einfluss ist nicht nur positiv, sogar im Gegenteil. Meta verdient beispielsweise ein Vermögen mit Werbung für offensichtliche Scam-Angebote (siehe z. B. Reuters: Meta is earning a fortune from a deluge of fraudulent ads, 06.11.2025).

In solchen Fällen fällt es mir immer schwerer, einen gesellschaftlichen Nutzen dieser Plattformen zu erkennen.

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Vlt weil man einem Frauenschläger, der wenig/keine Reue zeigt keine Bühne für eine performative Rehabilitationstour geben sollte - und dass im ÖRR, finanziert durch jeden GEZ-Zahler?

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Die Sorgen über KI-Slop, Fake News und den Verlust von Wahrheitsfähigkeit sind verständlich. Aber historisch zeigt sich immer wieder derselbe Mechanismus: Nicht die Erfindung verursacht den Schaden, sondern der Mensch, der sie falsch nutzt – oder zu seinem Vorteil missbraucht.

Der Buchdruck hat die Reformation möglich gemacht – und gleichzeitig die massenhafte Verbreitung antisemitischer Hetzschriften.
Das Radio hat Millionen erstmals seriös informiert – und wurde im selben Moment zur zentralen Propagandamaschine Hitlers.
Das Fernsehen hat Bildungsprogramme geschaffen – und gleichzeitig große Teile der Bevölkerung für seichte Ablenkung empfänglich gemacht.
Und als Gegengewicht entstand eben auch die BBC, deren Glaubwürdigkeit über Jahrzehnte gewachsen ist, nicht wegen der Technik, sondern wegen der Haltung dahinter. Auch wenn die Institution in den letzten Jahren arge Kratzer bekommen hat.

Genau das wiederholt sich heute.
KI ist nicht gefährlich, weil sie Bilder erzeugt – sondern weil Menschen sie gezielt zur Manipulation einsetzen.
Social Media zerstört keine Gesellschaft – es verstärkt nur Kommunikationsmuster, die längst existieren.
Dass lokale Händler verschwinden, liegt nicht an Algorithmen, sondern an den individuellen Kaufentscheidungen.
Und dass Fake News wirken, hat weniger mit Technologie zu tun als mit fehlender Medienkompetenz und der Bequemlichkeit, Informationen ungeprüft zu übernehmen.

Technologie schafft kein neues Menschenbild – sie beschleunigt das vorhandene.
Sie ist Spiegel, Verstärker, Katalysator.
Gefährlich wird sie erst dort, wo Bildung, Orientierung und Verantwortungsbewusstsein nicht Schritt halten.

Und genau darin liegt das alte Dilemma aller Erfindungen: Jeder Fortschritt bringt die Möglichkeit des Missbrauchs automatisch mit sich. Der Erfindergeist des Menschen lässt sich aber nicht stoppen – und sollte auch nicht gestoppt werden. Dass Technologien missbraucht werden können, bedeutet nicht, dass sie an sich falsch wären. Im Gegenteil: Ohne Erfindungen gäbe es keinen medizinischen Fortschritt, keine Impfstoffe, keine modernen Therapien, keine neue Medikamente, die heute in Rekordzeit dank KI entwickelt werden können.

Der menschliche Drang, Neues zu schaffen, hat uns Probleme beschert – aber auch bessere Lebensqualität, höhere Lebenserwartung und die Chance, Krankheiten zu besiegen, die vor wenigen Jahrzehnten noch tödlich waren. Fortschritt hat immer zwei Seiten.

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die perfekte Zusammenfassung über das Problem „Mensch“! :+1:t2:

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Habe die Doku noch nicht gesehen. Für mich kommt es darauf an, wie die Macher das Ding angehen. Darf er relativ unkritisch nur seine Sicht erzählen? Oder wird das ganze wirklich kritisch eingeordnet?

Wenn es letzteres ist, sehe ich keinen Grund, die Doku nicht zu machen.
Wenn Boateng das aber nutzen kann, um sich reinzuwaschen, dann natürlich nicht.

Würde mich auch interessieren.

Ich möchte dir auf keinen Fall grundsätzlich widersprechen. Was du schreibst ist richtig und ich sehe natürlich auch den Menschen in der Verantwortung die Erfindungen zum Guten zu gebrauchen.

Jetzt würde ich aber alle von dir genannten Beispiel-Erfindungen einen insgesamt positiven Effekt auf die Menschheit attestieren. Also ja a sie haben alle negativen Seiten, aber die positiven Seiten überwiegen dies. Wie du auch schreibst, alle diese Erfindungen haben zu einer insgesamt höheren Lebenserwartung und Lebensqualität geführt.

Und jetzt kommt mein Aber. Ich sehe echt wirklich wenig Gründe dafür, dass sich Social Media mit in diese Riege stellen darf. Natürlich ist das Menschen gemacht und ich bin an meiner Nutzung auch selbst Schuld. Aber ich sehe hier einfach nicht diese zweite Seite, dieses positive. Aber vielleicht klärt ihr mich ja auf, welche positiven Seiten es bei Social Media gibt.

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Wurde oben schon mal angeführt - alles wir hier in der Kurve treiben läuft eben ziemlich klar auch unter „Social Media“. Und wäre doch sehr schade wenn es das nicht gäbe?

Und so was gibt es das halt auch nicht nur für Fussball sondern auch jedes andere Interessengebiet oder halt zB auch Krankheiten, wo man sich mit anderen Betroffenen darüber austauschen kann, was die neusten vielversprechendsten Behandlungsmethoden sind schon sehr lange bis vielleicht irgendwann auch zum eigenen Haus/Facharzt vorgedrungen sind…

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Ohne die Doku gesehen zu haben, rechne ich mit einer Reaktionsskala, deren Enden durch die Positionen „jetzt hacken sie schon wieder auf dem armen Boateng herum“ und „jetzt geben sie ihm auch noch Raum zur Selbstinszenierung“ markiert werden. Ähnlich wie bei der kürzlich zitierten Umfrage zur BBC: den einen zu sehr links, den anderen zu weit rechts.

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Das könnte auf die hier weitgehend verpönte anekdotische Evidenz hinauslaufen. :wink:

Das eine Ende der Skala ist in diesem Thread bereits erreicht, noch bevor die erste Sekunde ausgestrahlt ist :slight_smile: