@jep - du brauchst nicht in Deckung zu gehen 
Hier mein Erklärungsversuch, weshalb ich mich so schwer tue bzw. es mir nahezu unmöglich erscheint, mit Menschen, die entsprechend radikale und menschenfeindliche Ansichten vertreten, im Austausch zu sein, ihnen Repekt zu zollen oder gar mit ihnen befreundet zu sein:
in meinem Leben bin ich desöfteren von Nazis gejagt worden, habe mehr als einmal ein AZ gegen den braunen Mob mitverteidigt, musste miterleben, wie Menschen schwer(st) verletzt wurden und wie wenig bis gar keine Hilfe kam, teilweise sogar das Gegenteil eintrat (wobei das „trat“ durchaus wörtlich zu nehmen ist - ein Gruß an die Polizei)!
Es hat einst den ganzen heldenhaften Einsatz meiner damaligen Freundin gebraucht (weil alle anderen sich wegduckten), damit ich überhaupt noch lebe bzw. nicht als Krüppel im Bett liege!
Ich habe selbst schwersten Missbrauch erduldet (das ist hier im Forum kein Geheimnis) und durfte erleben, wie sich konservative und Kirche dem Täter zuwandten!
Bei meiner Ex-Partnerin im Sauerland wurde ich nachts durch die Straßen gejagt, weil ich es während eines EM-Spiels gewagt hatte, gegen rassistische Sprüche in der Kneipe aufzustehen!
Ich hab ein meiner ursprünglichen Erzieherausbildung in Kigas und Jugendeinrichtungen so viel Leid erlebt - Täter war immer der gleich Schlag Mensch:
national, patriotisch, konservativ oder aber reiche Fatzkes - also genau das Klientel von AfD, CDU/CSU, FDP!
Wie oft ich mittlerweile im Netz oder persönlich von dieser Sorte Mensch bedroht, verfolgt oder angezeigt wurde (zur Einschüchterung, nichts davon war bisher von Erfolg geprägt - aktuell warte ich auf Post der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, wie es mit der aktuellen Anzeige gegen mich weitergeht) ist schwer zu zählen - und warum? Weil ich mich (und viele andere auch, die gleiches erleben) gerade mache - Minderheiten nicht alleine lasse - ein humanistisches, ökologisches und antifaschistisches Weltbild vor mir her trage!
Als es einst wirklich vor Gericht landete, weil ich mich gegen einen Täter zur Wehr setzte und dieser mich anzeigte, brauchte es einen „epischen“ Auftritt meinerseits, meines Anwalts und daraus resultierend des Richters, um den Staatsanwalt und seine abstrusen Forderungen in die Schranken zu weisen!
Und aus all diesen Gründen ist es mir unbegreiflich, wie man gewissen Menschen nur einen Hauch an Respekt entgegenbringen kann - und dazu gehören nun mal alle AfD-Wähler:innen!
NIEMAND muss sie wählen, schon gar nicht aus Frust oder Unkenntnis über ihre wahren Motive!
Und so wird es auch zukünftig kein Vergeben, kein Vergessen und keine Diskussion oder sonstiges mit ihnen geben - wir sehen überall auf der Welt wohin es führt!
(es mag im Einzelfall möglich sein, Menschen zur Vernunft zu bringen - den Scherbenhaufen, den man dabei aber hinterlässt durch Legitimierung, Raum und Reichweite oder meist Misserfolg ist so gigantisch und rechtfertigt die verzweifelte Mühe nicht)
P.S.
und bevor nun das, grundsätzlich richtige, Argument der Resozialisierung kommt - das greift für mich in diesen Fällen nicht bzw. kann erst nach entsprechender Strafe oder nach Selbsterkenntnis erfolgen!