Du gehörst auch nicht zu den extremen hier im Forum!
Sorry du hast damit angefangen , was nicht reicht um als Nazi abgestempelt zu werden. Ich wollte wissen, was denn deiner Meinung nach ausreichend wäre. Ich finde das nur konsequent und nicht polemisch.
Na ja, das ist ja erstmal sehr unkonkret und für mich noch lange kein Anlass, jemanden als Nazi zu bezeichnen. Sicherlich bietet das Thema inhaltliches Potenzial für Nazi-Positionen, aber es bietet auch Potenzial für wichtige Ansätze in einer Diskussion über ein Thema, das für unser Land beim Blick auf die demografische Entwicklung durchaus wichtig ist. „Striktere Migrationspolitik“ kann vieles sein. Da ist mir zu viel Interpretationsspielraum, um eine Wertung vorzunehmen.
Ich habe hier aber auch bei weitem nicht alles mitgelesen und kann daher nicht beurteilen, wie du diese Position bisher mit Leben gefüllt hast.
Mir geht es auch nicht darum, diese Diskussion jetzt aufzumachen, du musst dich da jetzt keinesfalls rechtfertigen. Aber die Opferrolle („die Extremen“ finden, dass ich ein Nazi bin) empfinde ich dann doch als etwas übertrieben.
Der Kontext ist aber schon nicht ganz unwichtig. Aber natürlich kannst du das „Wort in Anführungszeichen“ in deinem Forum editieren wie es dir gefällt.
Mir ist schon sehr klar, wie du das gemeint hast. Ich will dennoch nicht, dass das Wort reproduziert wird. Nicht als Satire, nicht als Provokation, auch nicht als Darstellung eines Szenarios, wie bei dir geschehen. Ich denke, es ist der richtige Weg, dieses schreckliche Wort gar nicht zu verwenden.
„Sorry du hast damit angefangen , was nicht reicht um als Nazi abgestempelt zu werden. Ich wollte wissen, was denn deiner Meinung nach ausreichend wäre. Ich finde das nur konsequent und nicht polemisch.“
Es ist polemisch, weil es ausschließlich darauf abzielt, meine Position ohne viel Federlesens ad absurdum zu führen. Ich habe Dir übrigens sehr viel ausführlicher geantwortet und versucht, meine Abgrenzungskriterien differenziert darzustellen.
Frag mal bei Brille nach! Für den ist alles „rechte Hetze“ wenn es von seinem Weltbild abweicht.
Ihm würde ich sogar zutrauen das er ganz toll findet was Maja T. so gemacht hat
Da bist Du anscheinend weiter als die hiesigen Strafverfolgungsbehörden. Vor so viel Expertise ziehe ich den Hut.
Was denn? Sich nach Ungarn entführen und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen (Ungeziefer, Isolation etc.) einsperren zu lassen von einem Regime, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen tritt, obwohl ein deutsches Gericht dies rechtskräftig untersagt hatte, was bestimmte deutsche Exekutivkräfte aber einen feuchten Kehricht interessierte? Oder der Hungerstreik?
Oder willst du allen Ernstes als Tatsache hinstellen, was das ungarische Demokratie-Abrisskommando sich an Vorwürfen für den Schauprozess ausgedacht hat? Das traut sich selbst dieses Unrechtssystem (noch) nicht.
Ohne Worte!!! ![]()
Ich stimme zu. Da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte eigentlich nur zitieren, worüber man oft Beschwerden hört, und nicht vermitteln, dass ich zu denjenigen gehöre, die das so locker zusammen verargumentieren.
Ich würde es auch gar nicht für nützlich oder notwendig halten. Fast alle AfD-Positionen sind auch ohne das Nazi-Argument hinreichend unappetitlich
.
Hat mich jetzt mal interessiert ob/was sich da so finden lässt was mir besser gefällt als bei anderen (ohne da jetzt natürlich exakt im Detail verglichen zu haben) Parteien:
Aus Perplexity Zusammenfassung:
"Sie setzt stark auf eine sogenannte „geburtenfördernde Familienpolitik“ und plant umfangreiche finanzielle Anreize und Unterstützungen:
Die AfD will z.B. den Kinderfreibetrag erhöhen, die Mehrwertsteuer für Kinderbedarf auf 7% senken und ein steuerliches Familiensplitting einführen, von dem besonders kinderreiche Familien profitieren sollen.
Eltern sollen bei der Geburt eines Kindes 20.000 Euro an Rentenbeiträgen erstattet bekommen oder entsprechend freigestellt werden.
Für die ersten drei Lebensjahre soll es ein „Betreuungsgehalt“ geben, um Eltern oder Großeltern zu unterstützen, die das Kind zuhause betreuen, was mehr Wahlfreiheit zwischen häuslicher und institutioneller Betreuung ermöglichen soll.
Junge Paare sollen einen „Ehe-Start-Kredit“ erhalten, der sich mit jedem Kind reduziert.
"
Und klar gibt es selbst beim Thema Familienpolitik dann auch Aspekte, wo es einem eher kalt über den Rücken läuft und in echt wäre bei ihren Forderungen zum Thema Steuer sehr klar eher weniger Kohle verfügbar für familienfreundliche Politik als bis jetzt.
Aber wie vermutet - nur totalen Mist versprechen: Das schafft halt selbst die AFD nicht…
Denn ja, bei den Geburtenraten haben wir ohne Frage weiter ein gravierendes und sehr weitreichendes Problem. Das in echt ohne Immigration natürlich noch um ein Vielfaches gravierender wäre, keine Frage.
Trotzdem müsste da wirklich noch massiv mehr gefördert werden. Kinder sind finanziell half einfach eine wirklich enorme Belastung (gerade halt auch wenn man sie dann auch noch bestmöglich fördern will als Eltern) und die zukünftigen positiven Effekte für den Rest der Gesellschaft werden bei denen, die das auf sich nehmen, bisher nicht ausreichend honoriert…
Die AfD möchte ein Familiebild, welches schon in den 60ern abgestaubt gewirkt haben müsste. Papa ist in der Partei und geht arbeiten. Mutti fungiert als Gebärmaschine und kümmert sich um Haushalt und Familie. Die Kinder werden zuhause schön arisch erzogen, damit die fein auf Linie bleiben. Alternative Lebensweisen werden ausgeblendet, geächtet und verurteilt. Doch, doch die AfD schafft das schon. Alles totaler Mist.
Klar, @Brille, kann man das hier
ignorieren ebenso wie die Beispiele für Maßnahmen die ich tatsächlich für unterstützenswert halte.
Über den Rest (den altbackenen Scheissdreck) sind wir uns hier doch eh alle total einig und erübrigt sich jede Diskussion…
Wir reden hier aber eben nicht von ungefähr oft über das Thema was „gute Politik“ ausmachen könnte/würde.
Und da ich finde ich das mit der noch stärkeren Förderung von Familien einen wichtigen Teilaspekt…
Slightly OT
und ich habe die diversen Studien auch nicht zur Hand (Folge da einer spannende Professorin auf Twitter aber finde es gerade nicht
), aber das Thema ist echt spannend…
Erstmal würde ich sagen das in vielen Ländern ‘Kinder zu teuer’ sind und Geburtenraten zu niedrig. Stichwort Überalterung etc. natürlich is das auch überall ein grosses Thema, im öffentlichen Diskurs generell und in dem tollen Kuddelmuddel der globalen Rechten ganz speziell (alle Ausländer raus, kein Problem, wir fördern Kinder, dann brauchen wir die nicht mehr. Passt auch gut zu Kinder, Küche, Kirche. Also etwas überspitzt).
NUR: und damit sind wir zurück beim Thema ‘gute Politik’. Gute Politik ist gar nicht so einfach.
Es gibt nämlich relativ wenig Research der einen kausalen Zusammenhang zwischen weitreichenderen Unterstützungen für Eltern und signifikant steigender Geburtenraten herstellen kann.
Mein Freund in Wannsee zahlt 200 Euro für den Kindergarten seiner 3 jährigen Tochter. Mein Bruder in London über £2000. Trotzdem haben beide 2 Kinder (und Geburtenraten zwischen D und UK unterscheiden sich lange nicht so wie man meinen würden). Ja die Zahlen mögen nicht representative sein und selbst wenn billlig mag gut sein das es einfach nicht genug KiTa Plätze gibt etc. geschenkt. Auch in Skandinavien ist die Geburtenrate nicht significant höher.
Lange Rede kurzer Sinn:
Gute Politik = easier said than done. Zb hat die fallende Geburtenrate auch viel damit zu tun dass es viel weniger Beziehungen gibt als früher. Frauen weniger abhängig von Männern sind. Und, und,und…
Vorab, ich glaube dir deine Zeilen sogar und dass du nicht die AfD gewählt hast, rechne ich dir positiv an.
Im selben Moment wo ich dir das aber anrechne, stelle ich mir die Frage, wieso tust du das eigentlich?
Und nein, ich möchte kein fauliges Obst nach dir werfen, ich würde es nur gerne verstehen.
Auch stelle ich mir selbst die Frage, ist mir jetzt eine Person lieber, die zwar die AfD nicht wählt, gleichzeitig aber dann so ein Bild abgibt wie du es hier tust oder ist mir eine Person lieber, die sich zB. hier aber auch im RL aus politichen Diskussionen raushält, dann aber völlig überzeugt die AfD wählt und was davon ist eigentlich sinnvoller oder auch gefährlicher?!
Erlaube mir die Frage, was kam denn da bei dir raus?
Die Tierschutzpartei kann es mMn nicht gewesen sein und wie passt das eigentlich zusammen, dass du zB. einen Brille als gesichert extremistisch einstufst und gleichzeitig die Tierschutzpartei wählst die ja dann eigentlich in deinen Augen eine extremistiche Partei ist oder wie würdest du das selbst abschließend so bewerten?
Und gerne nochmal, reines Interesse und bin gespannt auf deine Antwort.
Ich finde es schwierig, da einen Punkt herauszugreifen und zu sagen: das ist aber schon richtig gut.
Mir sagte mal jemand: alles war aber auch nicht schlecht bei den Nazis. Was die den Kindern für tolle Gemeinschaftserlebnisse verschafft haben in HJ und BDM! Und die Förderung der Familien! Meine Antwort: Kanonenfutter haben sie produziert und die Nachkommenschaft so früh wie möglich ideologisch auf Linie gebracht.
Bei einer Partei mit einer so grundlegend falschen Ausrichtung interessieren mich programmatisch angekündigte Vergünstigungen für bestimmte gesellschaftliche Gruppen (Papier ist geduldig) überhaupt nicht. Und ihre Wählerschaft ja offensichtlich auch nicht, denn die stört es ja nicht, wenn sie laut Programm schlecht abschneiden wird.
Ich persönlich wüsste keine Partei, die sich die Stärkung der Familie nicht ins Wahlprogramm geschrieben hat. Dass das durchaus gewaltige Unterschiede hat in der Ausformulierung, sieht man z. B. bei einem Vergleich zwischen der CDU und der AfD:
Aus dem Wahlprogramm der CDU:
„Familien leisten viel und übernehmen Verantwortung über Generationen hinweg. Aber Familie heißt immer auch: Leben mit Herausforderungen, von knapper Zeit bis knappe Kasse. Wir lassen Familien nicht allein. Wir bringen Deutschland wieder nach vorne. Wir wertschätzen Familien. Familien sind vielfältig: klassische Familien, Patchwork- und Trennungsfamilien, Alleinerziehende und gleichgeschlechtliche Beziehungen – überall wird Verantwortung übernommen. Wir stehen zum grundgesetzlich verankerten Leitbild von Ehe und Familie und respektieren unterschiedliche Lebensentwürfe.“
Aus dem Wahlprogramm der AfD:
„Die Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern, ist die Keimzelle der Gesellschaft. […] Familien sind heute massiven Belastungen ausgesetzt. Durch Trans-Gender-Hype, Frühsexualisierung und ein als Kinderrechte-Aufklärung getarntes Ausspielen der Jugendlichen und Kinder gegen ihre Eltern wird der Zusammenhalt in den Familien gefährdet. Die Arbeit im Haushalt wird stark abgewertet und der Wert der Familien- und Erziehungsarbeit völlig unterschätzt. Mütter zählen in der „woken“ Gesellschaft nur, wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ihre Kinder möglichst schon im Babyalter in staatliche Ganztagsbetreuung geben.“
Aber doch nicht wenn man Familie so stringent definiert wie die AfD. Die nicht mal abstreitet, Familie die sich nach Vater, Mutter, Kind definiert, abzulehnen und auch nicht zu unterstützen. Sondern zu bekämpfen. Das ist Familienpolitik aus dem 3. Reich.
Ähnlich wie @Lukenwolf1970 und @Brille ist auch das mein zentrales Problem: Allet, watt nich Familie im patriarchal-biblisch-christlichen Sinne ist, fällt durchs Netz der vermeintlichen AfD-Familienfreundlichkeit.
Es gibt schlicht KEINE Partei, die die Familie nicht fördern und Kinder unterstützen will. Aber die AfD zieht eine klare Grenze bei deutschem Blut und heteronormativer Familie. Alles, was davon abweicht, gehört verboten oder deportiert oder beides.
Deshalb : @Ibiza - Steuervorteile für deutsch-patriarchale Familien sind kein Fortschritt. Nicht einmal Stillstand - sondern genau wie @Brille sagt:
Anders gesagt: Liebe AfD, erst mal homosexuelle und queere Familien steuerrechtlich, juristisch, fiskalisch gleichgestellen mit der klassischen KKK-Familie. Aber da hörts ganz schnell auf mit der Familienfreundlichkeit für kinderreiche Familien…