Gutes Schlusswort. Ganz ehrlich gemeint.
Auch von meiner Seite: Schönes Schlußwort.
Und an @willythegreat s Adresse noch einmal die Hand zur persönlichen Versöhnung:
Da ich bisweilen satirisch ein bißchen überagiere, darf ich nicht eingeschnappt und beleidigt von dannen ziehen, wenns mal lautes Echo gibt. Im Gegentum - die Watschn hab ich mir heut redlich verdient. Meinste nich? ![]()
In diesem Sinne - auf ein Neues, mein lieber @willythegreat !
Dafür gibt es überhaupt keine Rechtfertigungen. Aber es gibt Erklärungen. Manchmal verschwimmen da vielleicht die Grenzen, aber das ist ein großer Unterschied.
Rechtfertigungen bedeutet doch zu sagen: das hat er richtig gemacht. Und wer bitte schön tut das? Hier im Forum sicher niemand. Und selbst im Real Life müsste ich lange suchen.
Und jetzt verziehe ich mich wieder in meinen Kurztrip mit Family nach Prag. Bin nur sporadisch da.
Ein Normalbürger muss das auch nicht.
Die Justiz, die über die Strafverfolgung richtet, muss dagegen alle Begleitumstände beachten und in die Urtelsfindung einfließen lassen.
In einem berühmten Kriminalfall aus den 60er Jahren zeigte sich, dass eine mangelnde Berücksichtigung ein Revisionsgrund darstellt.
Ich finde das zu kurz gedacht:
Ich behaupte im Gegenteil, dass Deutschland bereits einen ganz gravierenden Beitrag geleistet HAT, der den Weg zur weltweiten Klima Neutralität mindestens bereits um Jahre verkürzt hat!
Denn wo wurden in den 0er Jahren längere Zeit mehr als die Hälfte der Solarzellen der Welt verbaut?
In Deutschland!
Zu ganz erheblichen Kosten, völlig richtig. Aber doch keineswegs umsonst!
Wir haben sicherlich ganz entscheidend mit diesem massiven Invest in der Solar Frühphase dazu beitragen, dass daraus in China so schnell so eine Riesenindustrie werden konnte und die Preise für Solarenergie mittlerweile längst im Schnitt unter den Kosten der meisten konventionellen Stromquellen liegen.
Auch diese Sichtweise ist mir deutlich zu eindimensional. Sie stellt die Lösung des Klimaproblems eher in Richtung eines Nullsummenspiels dar.
Aber in der Praxis funktioniert der Umstieg auf erneuerbare Energien und damit auch der Weg zu Klimaneutral doch gerade nicht auf der Energiemengen sondern auf der Energiepreis Ebene:
Sowohl Wind als auch Solar (und gerade die Kombi macht’s - Solar gleicht im Schnitt gerade die typische Wind Flaute im Sommer aus und in der Kombi liefern sie viel eher bedarfsgerecht als ein „Grundlast“ AKW; das eigentliche Problem ist gerade nicht die Grundlast sondern der viel höhere Bedarf untertags) sind doch bereits im Schnitt wesentlich billiger als konventionelle Energiequellen!
Wenn man jetzt noch in Punkto Speicherfähigkeit (längst auf dem Weg) deutlich weiterkommt und so auch noch das Dunkelflaute Problem löst ist man der weltweiten Klimaneutralität ein sehr gutes Stück näher gekommen.
Aber eben nicht durch Verzicht (im Gegenteil, wenn man auch noch Autos und energieintensive Industrie - Wasserstoff - mit Strom betreibt braucht man davon mehr denn je!) sondern über Technologie und langfristig dadurch aber eben sogar billigere Strompreise als über konventionelle Energieträger, bei denen über Sicherheitsprobleme (Nuklear, das neuste AKW in UK kostet so Faktor 50 von dem alten nebenan und das selbst inflationsbereinigt!) und Knappheit (der Rest) prinzipiell nur mit grundsätzlich steigenden Kosten zu rechnen ist…
Sprich, ja, der Weg zur Klima Neutralität ist natürlich trotzdem ein steiniger und teurer. Langfristig (und hier sprechen wir eher über die 2. Hälfte des Jahrhunderts, etwas das man in der Politik leider so gut wie nie tut, dabei erhoffen sich selbst wir „alten Säcke“ mittleren Alters hier sie zu erleben, von unseren Kindern nicht zu reden) aber einer der sich nicht nur beim Thema Klima auszahlt, sondern es ist eben auch ein Zukunftsinvestment in die Energieversorgung selber, die langfristig damit billiger denn je machbar wird statt immer teurer zu werden.
Danke für die wunderbare Reminiszenz:
Aus Wiki:
"Auch in der Werbung war Annemarie Wendl als Else Kling zu sehen. In einem Buttermilch-Spot der Firma Müllermilch machte sie in den 1990er-Jahren den Slogan „Wenn’s schee macht“ zu einem geflügelten Wort.
Als Else Klings Leben in Folge 1069 der Lindenstraße zu Ende geht, sieht sie im Fernsehen gerade ihre Lieblingsserie, natürlich die Lindenstraße. Else geht, gerufen von einer Stimme (gesprochen von Serienerfinder Hans W. Geißendörfer) zur Wohnungstür, hinter der sich ein helles Licht befindet. Sie geht darauf zu, aber nicht ohne auch dem lieben Gott vorher noch die Meinung zu sagen: „Mei Lieblings-Serie hätten’s mi wenigstens zu Ende schau’n lassen kinna. Jetz’ woaß i gar nimmer, wia’s ausgeht!“ „Aber ich weiß es, Else. Es geht gut aus.“ „Dann bin i froh. Mei, dann bin i froh.“
"
Zum Thema Strompreis bin ich heute über folgenden Beitrag gestolpert:
Climate misinformers want you to believe that correlation shows causality, but a deeper investigation shows that renewables do not appear to be increasing the cost of energy generation.
This makes sense since electricity costs on today’s grids are mainly set by the price of natural gas. Taxes also can have a big impact on retail prices.
All of the actual evidence we have is that adding renewables reduces the cost of electricity.
Und das natürlich auch nur bis man es immer weniger braucht und auch die Belastungsspitzen immer häufiger auch ohne schnell hochfahrbare Gaskraftwerke auskommt. Dann kann es mit der Zeit massiv nach unten gehen mit den Strompreisen denn im Unterhalt sind Windräder und Solarzellen natürlich viel günstiger als bisherige Kraftwerke…
Auch hier natürlich wieder das Thema Speicherung mit entscheidend wie schnell das gelingt…
Dort auch Artikel zum Thema und eben sogar mal ziemlich positiv.
Hier noch das Fazit von damals zum Thema Gas:
"die bisher noch bestehenden Probleme können nur mit schnell hochfahrbaren Gaskraftwerken kompensiert werden.
Und bald - wenn eben dann endlich genügend kurz und mittelfristige Speichermöglichkeiten (im Artikel werden diverse beschrieben) und man insgesamt eine „Überdeckung“ an alternativen Energien hat, die langfristig klar das Ziel, braucht’s dann auch die nicht mal mehr"
Das sollten sich alle AFD Wähler bitte mal anschauen.
Denn ich bin sauer. Sauer darauf, dass ein sehr großer der Teil der Wähler im Osten Deutschlands mein freiheitliches Leben beeinflussen.
Und wohin das führt:
Wenn die Politik nicht bald etwas tut, ist der Osten für immer verloren. Sozusagen No-Go-Area.
Hab vor kurzem ein altes Interview von Falco aus einer Talkshow gesehen. Angesprochen darauf, dass er Aussagen von Haider damals „gut“ fand:
„Missverstehen Sie mich nicht.
Ich kann vieles, was der Haider sagt, unterschreiben.
Ich kann seinen Kontext, seinen Konsens nicht unterschreiben, für wen er es macht.
Und er ist halt leider auf der falschesten Seite, die es überhaupt geben kann.“
Nur weil man Dinge der „falschen Seite“ gut findet steht man nicht automatisch auf dieser Seite
Ich weiß jetzt nicht, ob die politischen Ansichten vom Hölzl Hansi so relevant sind.
Seine Musik war und ist es immer noch.
Ich mochte ihn einfach von seiner Art. Kein Blatt vor den Mund… Legendär bei Harald Schmidt: „Schneit es auch in der DomRep?“ „Es schneit… Anders als bei uns!“
Ich mag ihn auch. Als Künstler und als Typ.
Aber niemand ist auf allen Feldern relevant.
Klar, z.B. die Autobahnen. Die meinst Du doch, oder? Wenn man die gut findet, ist man ja deswegen kein Nazi.
Ständig Stau auf diesen Scheiß Nazi Straßen - Fürchterlich…
Ach so. Naja, vielleicht meint der Kollege ja ganz etwas anderes. Mir sind halt die Autobahnen als erstes eingefallen, als ich mich fragte, was das konkret sein könnte.
Irgendwas wird schon zu finden sein um das rechte Geschmeiß sich selbst gesellschaftsfähig und wählbar zu definieren…
Nun wollen wir nicht gleich was ganz Fieses unterstellen und einfach mal hören, woran der Kollege bei seinem Post gedacht hat.
Ich glaube, es ging ihm eher um die Gegenwart als um Hitlers Kriegstrassen-Arbeitsbeschaffungs-Programm.
Aber Hansi Hölzls Zitat ist solange ohne jeden Belang, bis nicht erklärt wird, welche Haider-Aussagen er konkret unterstützt hätte. Und bloß weil ein Nazi erklärt, dass sich die Erde inzwischen um die Sonne dreht, wird nichts in seinem politischen Programm deshalb weniger verheerend.
Also meine Frage: was konkret sollen wir unterschreiben - bei Haider oder seinem blauen Gefolge dreißig Jahre später?
Das hast Du mit Deinen Autobahnen bereits getan. Immer schön Öl ins Feuer…
