Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 4)

Absolut, falls es so rüber kommt dass ich mich dagegen wehre dann tuts mir leid, es war auch nicht so gemeint.

Nur WENN man sich als Gesellschaft dazu entscheidet, damit anzufangen, dann wird man nicht nur bei einem einzelnen Thema wie Zucker bleiben können meiner Meinung nach.

Bier richtet sich auch an „Kinder“ respektive 16j. Jugendliche. Dann muss das ja auch raus.

Dass man mit Zigaretten angefangen hat war ja auch in Ordnung. als liberale Demokratie wie Deutschland oder Österreich etc ists aber die große Frage, OB man das will, dass da weitere Schritte in diese Richtung gesetzt wird.

Ich bin da auch eher beim Thema Bildung und Erziehung, allerdings sehe ich dort auch Schwächen und hab jetzt auch keine perfekte Lösung an der Hand.

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In der Tat.

Ich bin normalerweise gern dabei, schurkische Konzerne für ihre Machenschaften anzuprangern. Wäre ich ein Star, ich hätte diebische Freude daran, für nahezu kein Produkt werben zu wollen.

Allerdings muss ich auch hier sagen, dass ich es ambivalenter sehe als den schlichten Gegensatz böse Hersteller/Konzerne - unschuldige, verführte Konsumenten. Meist (nicht immer) ist es doch so, dass es für ein Produkt einen Bedarf gibt. Daraus entsteht ein Markt, und daraus eben Werbung und so weiter. Die Menschen, die etwa bei Zigarettenherstellern arbeiten, sind ja nicht automatisch Teil der Achse des Bösen, sondern Leute wie du und ich.

Wie oben schon angedeutet, plädiere ich für eine tiefere Analyse als die von Staatsseite oftmals schlichte Frage: was kostet uns das meiste Geld? Wenn es dem Staat wirklich um umfassende Gesundheit ginge, sollte es nicht so sein, dass der Teil der Bevölkerung, der sich mit gesunder Lebensführung schwerer tut, mit Verweis auf die entstehenden Kosten hinten runter fällt und sich keine vernünftige ärztliche Betreuung mehr leisten kann.

Vielmehr ginge es darum, mit einem vernünftigen Menschenbild vielfältige Angebote und Diskussionsräume zu öffnen, wie man als Mensch eigentlich leben will - und warum.

Noch ein vereinfachtes Beispiel:

Ich habe eine Freundin, die bezüglich gesunder Ernährung ganz weit vorne dabei ist. Sie informiert sich ständig über diese und jene Details, hat sich zur ausgefuchsten Köchin entwickelt und sucht die gesündesten Produkte auf den obskursten Bauernmärkten.

Ich finde das höchst respektabel. Aber man kann sich vorstellen, dass so etwas viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt, denn nicht immer sind die Informationen so leicht zu bekommen oder zu durchschauen (man nehme etwa nur die tricky Angaben der Hersteller auf den Labeln ihrer Produkte - wer da sofort durchblickt, gratuliere).

Etwas überspitzt gesagt, ich persönlich lese in dieser Zeit lieber das neue Buch von Salman Rushdie, bei einer Zigarette und einer Tasse Kaffee.

Und trotzdem finde ich, von Staatsseite sollte uns beiden eine ähnliche Gesundheitsversorgung ermöglicht werden.

Das ist kein Plädoyer für ein gar nichts tun, da bin ich bei @AchWas . Grade wenn bei der Zuckerindustrie geschummelt und gelogen oder unterschlagen wird (oder wie früher bei der Zigarettenindustrie), muss der Staat natürlich eingreifen.

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Allen, die meinen, dass mehr Bildung und Aufklärung der einzig realistische Weg bzw. die Lösung ist, möchte ich entgegenhalten, dass das Angebot hierfür schon da ist, allerdings nur unzureichend genutzt wird. Es werden an vielen Schulen Vorträge mit exzellenten Referenten angeboten, die zu Themen wie Social Media, Ernährung, Medienkonsum… (also den Problembereichen vor denen wir unsere Kinder schützen müssten) angeboten, teilweise als Präsenzveranstaltungen, teilweise als Online-Vorträge. Die Beteiligung ist erschreckend niedrig.
Die Bereitschaft, unbequeme Dinge zu tun, um Kinder zu schützen, ist bei vielen Eltern ebenfalls nicht vorhanden.
So sieht leider die Realität aus. Viele wissen, dass sie Fehler machen, und wollen diese nicht abstellen. Vielen fehlt die Bereitschaft, sich weiterzubilden, obwohl es keinen großen Aufwand bedeuten würde.
Mir fallen da spontan die Broilers ein: „Wir haben’s in der Hand gehabt, das Wissen der Welt, wir haben lieber Katzenbilder ins Netz gestellt.“
Wenn die ganze Familie am Abend sinnlos ins Handy starrt und sich von debilen Tik-Tok-Videos berieseln lässt, obwohl ein paar Klicks weiter die besten Erklärvideos zum Thema gesunder Ernährung etc. abrufbar wären, hat Bildung einen schweren Stand.
Und genau das ist der Grund, warum es mit mehr Bildung alleine nicht getan sein wird, denn man muss die Angebote nutzen und dann auch bereit sein, das neu gewonnene Wissen anzuwenden und das erreicht man mMn bei zu vielen Menschen auf rein freiwilliger Basis nicht.
Und dann wird es schwierig: führe ich eine Fortbildungspflicht für Eltern ein? was macht man, wenn sich Eltern nicht daran halten? welche Strafen sind gerechtfertigt? ab wann sollten Jugendämter eingreifen dürfen/ müssen?
Die andere (für viele Eltern bequemere) Alternative wäre es, einfach alles, was süchtig machen kann, rigoros aus dem Umfeld von Kindern zu verbannen, aber das werden wir wohl auch nicht schaffen.
Von daher wäre der praktikabelste Schritt mMn der Schritt über den Geldbeutel. Alles was erwiesenermaßen schädlich für die Gesundheit ist (Alkohol, Nikotin, übermäßig viel Zucker…), gehört hoch besteuert, für Kinder und Jugendliche verboten und mit entsprechenden Warnaufklebern versehen. Dann hat der Staat durch die Steuereinnahmen etwas davon, die Konsumenten werden über die Gefahren informiert und der Preis wirkt sich hoffentlich auf die Nachfrage aus.

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Definitiv der falsche Ansatz. Denn die Zeit für Bildung gibt es ja trotzdem. Und genau DORT wird nicht über gesunde Ernährung, sondern ich nenn es mal “Modethemen” gesprochen. Dann ist es nur logisch, dass man sich am Abend in der FREIZEIT (so hat man das früher genannt, wenn man mal nicht von oben berieselt wird) mit völlig banalen Dingen beschäftigt, statt sich noch den nächsten Vortrag reinzuziehen, obwohl man von dem am Ende sogar wirklich profitieren könnte.

Es fehlt dann aber einfach die Aufnahmefähigkeit nach 8h Dauerfeuer in der Schule (oder auf Arbeit). Insofern lustig, dass sich die Broilers da direkt einreihen in die Belehrungsfraktion.

Ich bezweifle, dass es bei vielen an der Aufnahmefähigkeit liegt, sondern eher an der mangelnden Bereitschaft, unangenehme Dinge umzusetzen.
Wer z.B. sagt: „Ich kann doch meinem zehnjährigen Kind nicht über Nacht sein Handy wegnehmen, weil es mich sonst nicht mehr mag.“, wird auch nicht bereit sein, sich bzgl. Ernährung zu informieren und dann beim Frühstück Haferbrei mit frischem Obst statt Cornflakes in Schokomilch hinstellen, denn das könnte ja wieder negative Reaktionen beim Kind hervorrufen.
Von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass man kaum merkliche Unterschiede merken würde, wenn man z.B. allen Eltern durch ein subventioniertes Programm des Familienministeriums pro Monat 2 Stunden Arbeitszeit in ihrem Betrieb erlassen würde und sie statt dessen in diesen 2 Stunden quasi während ihrer Arbeitszeit in Vorträge schickt.

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Dein Beitrag ist für mich einer der ehrlichsten in der Debatte, weil du den unangenehmen Kern klar benennst. Das Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern die fehlende Bereitschaft, vorhandenes Wissen überhaupt anzunehmen und im Alltag umzusetzen.

Genau deshalb greift die reine Bildungsantwort zu kurz. Wenn selbst kostenlose Vorträge, leicht zugängliche Informationen und gute Angebote kaum genutzt werden, dann haben wir nicht zuerst ein Informationsproblem, sondern ein Umsetzungs- und Haltungsproblem.

Gerade deshalb überzeugt mich dein Schluss jedoch nur teilweise.

Höhere Steuern, Warnhinweise und Verbote können flankieren und an einzelnen Stellen Verhalten beeinflussen. Das Problem lösen sie jedoch nicht. Wer im Alltag keine Grenzen setzt, keine Struktur lebt und keine Vorbildfunktion übernimmt, wird durch einen Aufkleber auf einer Limo nicht plötzlich anders erziehen.

Deine eigene Analyse zeigt es doch sehr gut auf, dass es nicht am fehlenden Zugang zu Wissen, sondern am fehlenden Willen zur Konsequenz scheitert. Das was folkfriend doch selbst so anschaulich beschrieben hat und dem sicherlich viele Recht geben, wenn sie ehrlich zu sich sind.

Der Staat kann Werbung einschränken, Schulessen verbessern, Standards setzen und dort eingreifen, wo Kinder ernsthaft gefährdet sind. Er kann Eltern die Erziehungsverantwortung aber nicht abnehmen. Da sind wir im Grunde wieder am Anfang der Diskussion.

Regulierung kann helfen. Aber sie ersetzt keine Haltung, kein Engagement der Eltern für das Wohl Ihrer Kinder. Egal wie der Staat auch immer aussieht in dem wir leben.

Bin erst spät bei der Debatte aber in Großbritannien war die Zuckersteuer durchweg positiv.

die Sorge, dass nach Zuckersteuer einfach nur die Preise erhöht werden ist unbegründet und Kinder wie auch Erwachsene ernähren sich gesünder.

Zucker ist leider eines von vielen Gesundheitsrisiken, die nur durch Aufklärung und staatliche Eingriffe aktiv bekämpft werden können.

Da nicht jedes Elternteil aufgeklärt ist, verantwortungsbewusst ist und sich witklich um die Gesundheit der Kinder schert müssen diese mMn so gut es geht vom Staat geschützt werden.

Wenn die Produzenten von zuckerhaltigen Produkten den finanziellen Anreiz haben, diese gesünder zu machen, dann hat dies automatisch auch positive Auswirkungen auf die Konsumenten, die ihr Kaufverhalten nicht ändern (können).

Denn Zucker ist ja nicht nur in Softdrinks und Süßigkeiten sondern auch in Fertigprodukten wie bspw Tiefkühlpizza.

Es ist ja nicht nur der finanzielle Aspekt, der Menschen sich schlecht ernähren lässt sondern auch der zeitliche.

Ein alleinerziehender Vater/Mutter mit Kind(ern) und Nebenjob wird häufig zu solchen Produkten greifen, da er/sie zu fertig ist um einen gesunden Salat etc zu machen.

Aber auch im Schulessen oder Imbissen in Umgebung sind u.A. zuckerhaltige Speisen enthalten die durch eine Zuckersteuer mglw gesünder werden könnten.

Auch werden viele Produkte als gesund vermarktet, haben aber Unmengen an Zucker wie bspw Obstsäfte.

Ja, als Erwachsener soll es dir erlaubt sein dich tot zu fressen, aber bei Kindern sollte mMn alles dafür getan werden, dass diese möglichst gesund das Erwachsenenalter erreichen.

* Leider gilt die Zuckersteuer häufig nur für Getränke - da sollte mMn auch bei anderen Produkten die Zuckersteuer ran.

* Mexiko hat bspw zusätzlich zur Zuckersteuer in Getränken auch eine Junkfoodsteuer eingeführt.

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Vielleicht noch als kleine Ergänzung zu dem Thema Ernährung, keinesfalls als Kontrapunkt zu irgendeiner Sichtweise hier gemeint:

Kinder haben einen anderen Geschmackssinn als Erwachsene. Sie bevorzugen Süßes (viel Energiegehalt), benötigen auch einen höheren Zuckergehalt, um Süßes als solches zu schmecken und lehnen Nahrungsmittel oder Gerichte mit Bitterstoffen (Kaffee zum Beispiel) oder einer gewissen Säure eher ab. Das ist ein angeborener Schutzmechanismus, weil Bitterstoffe und Säure einen Hinweis auf eine mögliche Gefahr (verdorbene oder gar giftige Lebensmittel) geben. Wir lernen erst im Laufe unseres Lebens (durch Erfahrung und auch ganz sicher durch Sozialisation), welches Lebensmittel „unbedenklich“ ist und dann auch eine Bereicherung für den Geschmack ist.

Ich habe als Kind problemlos (wenn man mir es gestattet hat, was sehr selten vorkam) eine Tafel Schokolade am Stück verzehrt. Das käme mir heute gar nicht mehr in den Sinn: mein heutiger Geschmackssinn würde diese Übermenge an Süße gar nicht mehr ertragen wollen, generell empfinde ich heute viel Zucker in einem Kuchen oder einer Nachspeise fast schon als unangenehm und aufdringlich (gelegentlich aber ok). Ich schätze heute eher Lebensmittel mit einem recht hohen Anteil an Umami-Geschmack (Parmesan oder alter Goudakäse, ein sehr würziger Schinken oder Soja- bzw. Fischsauce in asiatischen Gerichten). Als Kind hätte man mich damit jagen können :wink:. Viel Geschmack erlernen wir im Laufe der Zeit erst.

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Habe jetzt nicht die komplette Diskussion mitverfolgt… aber sowas wie eine Zuckersteuer ist doch totaler Blödsinn. Was soll das denn bringen?
Die meisten Leute ernähren sich doch nicht „aus Versehen“ ungesund sondern bewusst. Eine Erhöhung der Preise für ungesunde Lebensmittel betrifft dann wieder EINE bestimmte soziale Schicht - und zwar die, die eh schon mit dem Geld zu kämpfen haben welches ihnen zur Verfügung steht.
Der Staat freut sich über die Steuereinnahmen, die Betroffenen verfluchen den Staat: Plus 5% für die AfD. Erschwerend hinzu wird dann noch die Verwendung der Steuermehreinnahmen kommen! Glaubt hier ernsthaft jemand, dass von dem Geld dann der Gesundheitssektor auch nur einen Hauch profitiert?Gesünder leben wird durch eine Steuererhöhung wahrscheinlich nur ein verschwindend geringer Prozentteil und das Geld wird für die nächste Diäten Erhöhung oder für irgendein Haushaltsloch genutzt

Umso gruseliger ist ja die Zahl an übergewichtigen und fettleibigen Kindern.

Denn ja, Kinder haben einen anderen Geschmackssinn, verbrennen aber auch durch ihr Wachstum mehr Energie.

Wenn ein Kind also (mal abgesehen von Krankheiten und Genetik) dick wird, dann zeugt das von wenig Sport und schlechter Ernährung.

Und für die eigene Ernährung können Kinder nunmal nichts.

Und ja, es ist leider eine Frage des Elternhauses - Kinder aus Armen Familien sind häufiger übergewichtig.

Also ja, Kinder gehören geschützt und alles, was dafür sorgt, dass auch Kinder aus armen Familienhäusern gesund/gesünder bleiben hat meine Unterstützung.

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Schau dir einfach mal die Auswirkungen in Großbrittanien an.

Die haben die Zuckersteuer, dadurch haben die Hersteller von u.A. Softdrinks den Zuckeranteil gesenkt und den Kindern gehts besser.

Wegen der Steuer hat auch Reform UK nicht auf einmal ihre Wählerstimmen erhöht - dass schaffen dort auch schon die anderen Parteien.

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Ok… in UK zahlt die Steuer aber der Hersteller der Getränke quasi als „Strafe“ und eben auch nur auf Getränke.
Gibt es schon konkrete Pläne wie so eine Steuer in Deutschland umgesetzt werden soll?

Ne, in Deutschland ist die Lebensmittelindustrie zu stark - ich glaube bei der Ampel gab es mal diesbezüglich Überlegungen aber mit der FDP lässt sich sowas nicht machen (und der CDU schon gar nicht).

Ja, wie ich in meinem Post zuvor noch angemerkt hatte, bezieht sich in den Ländern wo es sie gibt die Steuer meist nur auf Getränke (Z.B. GB, Irland, Belgien & Fr )

Zumindest in Mexiko und Kolumbien gibts aber auch eine Fastfoodsteuer und in Finnland auf Süßwaren.

bitte was?
nur dann macht doch eine Tafel Sinn - wenn man sie am Stück verspeist… ich könnte nie auch nur ein Stück übrig lassen… :rofl::zany_face:

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ich sollte endlich offenbaren, dass ich Mr. Maßlosigkeit bin… deshalb brauche ich ja auch einen Aufpasser… :laughing:

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Merz nimmt SPD vor Reiche in Schutz… mehr passiert heute nicht mehr… ich geh Bier trinken… :clinking_beer_mugs::rofl:

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Gute Diskussion mit vielen spannenden Kommentaren. Weil ich nicht die Zeit habe, alles gründlich zu studieren, greife ich mal Dein bedenkenswertes Statement stellvertretend für viele andere heraus.

Ich gebe Dir recht: Eltern sollen ihren Kindern den Weg ins Leben bereiten, was eine ethische Grundhaltung, Konsequenz, Pragmatismus und noch manch andere Zutaten erfordert. Wie bei einem guten Essen kommt es auf eine ausgewogene Dosierung der Ingredienzien an. Es gibt aber nicht das eine Patentrezept. Nur bester Freund der Kinder sein zu wollen, wäre in jedem Fall ein Beispiel für Unausgewogenheit in der Erziehung, die die Kinder letzten Endes überfordert.

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Trump (wahrscheinlich): “If i can’t have it - NO ONE CAN!”

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Mit der angekündigten Sperre durch die USA werden ja nicht nur die Preise für Benzin und Diesel hoch bleiben - auch Dünger für die Landwirtschaft wird sich noch weiter verteuern (Urea und Schwefel kommen zu einem großen Teil aus den Ölstaaten am Golf, weil sie dort sehr günstig - fast als „Abfallprodukt“ der Ölgewinnung - hergestellt werden können). Das wird massive Konsequenzen für die Landwirtschaft weltweit haben, und Lebensmittel weiter verteuern.

Um es freundlich zu sagen: Der Präsident im weißen Haus ist ein impulsivgesteuerter Mensch, der nicht ansatzweise die Dimensionen erblicken kann, welche seine Posts auf Truth Social provozieren. Um es deutlicher zu formulieren: da sitzt ein Irrer am Schalthebel der Macht.

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auch genial: laut Trump ist Khomeini (richtig: Ruhollah Chomeini) gestorben.

Er wäre heute 123 Jahre alt und ist 1989 gestorben.

Gemeint war wohl Chamenei oder sein noch lebender (aber mglw entstellter) Sohn.

Insgesamt einfach nur noch peinlich, was er von sich gibt.

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