Wenn es kein Aprilscherz ist (worauf ich noch hoffe). Auch in den braunsten Wahlkreisen sind die Nicht-Faschos immer noch in der Überzahl. Das zu negieren gibt einfach Land und Leute kampflos auf.
Leute, Leute…
wenn man sich 2 Sekunden mit der App und den Anbietenden beschäftigt, versteht man, worum es geht… ![]()
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Gute Nacht Deutschland - ein Land voll mit rechten Dummdödeln… die Faschisten fast gleichauf mit den Rechtspopulisten… die Schweine rennen fröhlich quickend ins Schlachthaus…
Setzt man das:
AfD-Anhänger fühlen sich am stärksten belastet: 87 Prozent halten persönliche Steuern und Sozialabgaben für zu hoch. Einzig die Grünen-Anhänger halten mehrheitlich die eigene Belastung für angemessen (63 Prozent).
ins Verhältnis damit:
Mehr als die Hälfte der Grünen-Wählerschaft (53,3 Prozent) hat ein hohes Bildungsniveau.44 Prozent der Menschen, die angaben, die Grünen wählen zu wollen, verfügen über einmonatliches Haushaltseinkommen von mehr als 3.500 Euro.
Merkt man schon: Grün wählen muss man sich leisten können
Grün wählen muss man sich leisten können‘ ist ein flotter Satz, aber analytisch leider sehr dünn.
Er tut so, als sei Wahlverhalten nur eine Einkommensfrage. In Wahrheit spielen Bildung, Milieu, Stadt-Land-Unterschiede, Lebensstil und politische Prioritäten mindestens genauso stark hinein.
Entscheidend ist nicht, ob Grün von Besserverdienern überdurchschnittlich gewählt wird, sondern ob die Kosten der Transformation fair verteilt werden.
Ich denke eher, das Falsche wählen muss man sich leisten können. Bin mir nicht so sicher, dass die Erwartungen vom Parteiprogramm abgedeckt sind.
Ich finde das schon interessant, weil dieses hämisch-ironische Narrativ ja immer wieder auftaucht.
Dabei wäre es doch viel naheliegender, eine andere Interpretation zu wählen, nämlich weniger auf den Geldbeutel zu schauen, sondern auf den erwähnten Bildungsstand.
Heißt: Grünen-Wähler haben offenbar ein hohes durchschnittliches Bildungsniveau. Erst daraus ergibt sich der durchschnittlich höhere Verdienst. Ich finde die These nicht allzu gewagt, dass eine solide Bildung tendenziell auch umso leichter zulässt, sich zweifelnd zu fragen, ob eine Wirtschaftspolitik a la AfD Geringverdienern wohl zugute käme. Ein Gedanke mehr hierzu könnte sicher nicht schaden…
Mir ist klar, dass Politiker/-innen sich da schnell in die Arroganz-Falle begeben. Aber ich persönlich halte eine hohe Bildung für ziemlich nützlich, um mir eine politische Expertise zu leisten. Was ich verdiene, sagt hingegen rein gar nichts aus.
Im Prinzip müsste ja jeder, unabhängig vom Bildungsstand, folgenden Gedankengang nachvollziehen können: Seien wir doch froh, dass Grünen-Wähler tendenziell gut verdienen. Wenn die nämlich auch noch anfangen, Parteien zu wählen, die den Mittelstand und bis runter zu den ärmeren Schichten schröpfen wollen, aber an die Spitzenverdiener und Steuervermeider partout nicht rangehen, dann gute Nacht. Und bitte, erzähl mir keiner mehr was vom Trickle-Down-Effekt.
Ziemlich plausible Überlegungen von Nele Pollatschek über die Verteilung der Verantwortung auf Männer und Frauen für gesellschaftliche Missstände zwischen den Geschlechtern sowie über gute und weniger gute Gründe sich zu schämen.
Nun kann, wer will, den Dingen auf den Grund gehen. Dazu sagt der Historiker Frank Bajohr im Interview, welchen Stellenwert diese Vereinfachung der Recherche hat, in welchen Schritten Vergangenheitsbewältigung zur Erinnerungskultur wurde und wie sich der Fokus des Erinnerns in den letzten Jahrzehnten mehrfach gewandelt hat.
Coole Spielerei… Allerdings ähnlich wie die Epstein Files kontextloses Zeug.
Was sagt so eine „Mitgliedskarte“ aus? Absolut nichts. Viele Karteien die ich mir angeguckt hab sind nicht vollständig ausgefüllt… viele sind um 43 bis 44 „beigetreten“…
Aber gutes Werkzeug um sich selbst rein zu waschen oder andere zu diskreditieren.
In wenigen Zeilen ein veritabler Rundumschlag, da ist für jeden etwas dabei. Das muss man auch erstmal so hinkriegen, “Champs-Élysées”! (KHR)
Aber mal ohne Flachs: es ist gesichertes Allgemeinwissen, dass die Mitgliedschaft alleine eine sehr begrenzte Aussagekraft hat - wie es der Historiker im Interview auch angemessen verdeutlicht. Pauschal den Nutzern dieser Datei egoistische, teils sogar niederträchtige Motive zu unterstellen, ist, sagen wir mal mit der gebotenen Vorsicht, denn doch ein wenig unterkomplex.
Mein Resümee: Du hältst wenig bis gar nichts von der Veröffentlichung. Den Standpunkt kann man ja haben. Und es muss kein Nachteil für die Community sein, wenn man ihn seriös argumentiert. Was am Ostersonntagmorgen womöglich eine Anstrengung bedeutet, zu der man gerade nicht bereit oder in der Lage ist.
Was denkst du wieviele „rechte“ jetzt fleißig diese Dateien durchsuchen um über 10 Ecken irgendwelche Zusammenhänge zu aktuellen Linken, Grünen oder sonstigen Politikern zusammen zu phantasieren?
Was uns dann zu:
führt… eben diesen Rechten wird doch pauschal jegliche Intelligenz, Geschichts- und Allgemeinwissen abgesprochen.
Wieviele Menschen werden dieses Interview gelesen haben?
Richtig… Ich halte nichts davon! Ich finde es sogar „gefährlich“ sowas heutzutage in der Form zu veröffentlichen.
Wer, wie, was? Ich tue es jedenfalls nicht - und viele andere, unter anderem hier, auch nicht.
Wieso beziehst du die Aussage direkt auf dich persönlich? Wieso direkt wieder Abwehrhaltung?
Folkfriend steht hier im Forum exemplarisch für solche Ansichten ![]()
Wenn Du es als pauschalen Vorwurf bezeichnest, während Du gerade mit mir im Dialog bist, liegt es für mich relativ nahe, mich mitgemeint zu fühlen. Aber egal. “jep” ist übrigens kein Zweitaccount von “folkfriend”. Solcher Methoden bedienen sich andere. Fakt ist: ich halt es für unklug, politischen Gegnern und Feinden - das sind verschiedene Kategorien - Dummheit oder fehlende Intelligenz ohne konkrete Anhaltspunkte zu attestieren. Viele von denen sind es definitiv überhaupt nicht. Sie verfolgen allerdings Ziele, die mit den meinen nicht übereinstimmen bzw. teilweise sogar diametral entgegengesetzt sind. Das ist etwas vollkommen anderes.
mir wäre es neu, dass ich pauschal den Rechten Intelligenz abspreche… deshalb sind sie ja so gefährlich…
das du dir nicht regelmäßig selbst peinlich bist - schon bemerkenswert ![]()
Was mich irritiert, ist das Plädoyer für weniger Transparenz, um u.a. Linke und Grüne zu schützen.
Ich versuche gerade mir vorzustellen, was los wäre, wenn das genau aus dieser Richtung gefordert würde.
Wofür die nun zugänglich gemachten Daten taugen und wozu nicht, wird man (frühestens) wissen, nachdem sie analysiert wurden. Vor der Analyse gegen die Zugänglichmachung der Daten zu argumentieren, vorgeblich der Folgen wegen, die man vor einer Analyse unmöglich kennen kann, ist eine ziemlich kesse Herangehensweise.
Der President der vereinigten Staaten verspricht hier Genozid.
Entweder die nächste leere Drohung oder die wohl größte Eskalationsstufe seit den 2 Atombomben im 2. Weltkrieg.
Vielleicht ist es auch nichts davon. Zwischen Genozid und Bluff gibt es hoffentlich noch etwas anderes.

