Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 2)

Das tut mir natürlich leid.

Aber ich fürchte da ging’s dann nicht drum ab und an mal ein Wort zu verwechseln - auch wenn die Verwechslungen oft ziemlich peinlich bei Biden, keine Frage.

Wenn Biden schon eine wirklich klar diagnostizierbare Demenz oder Alzheimer hätte hoffe ich (und gehe eigentlich auch klar von aus) einfach mal schwer, dass das auch von seinen Medizinern um ihn festgestellt worden wäre.

Solche Verwechslung dagegen - da brauchen viele gar nicht sonderlich alt werden um verbal da negativ aufzufallen - dass die dann alle kurz später mit Alzheimer oder Demenz diagnostiziert würden wäre mir bisher jedenfalls nicht aufgefallen.

Da gibt es eine Menge deutlicherer Anzeichen würde ich meinen, kenne mich damit aber Gott sei Dank nicht sonderlich gut aus bisher…

Geh ich von aus.
Wird aber wohl öffentlich nicht kommuniziert worden sein.

Bidens Aussetzer gehen ganz weit über Verwechslungen hinaus.
Ist hier in diversen Threads hinreichend dokumentiert worden.

Und ich würde eher einen Seehund wählen als Trump. Du blendest völlig aus, dass jeder Präsident ein Team/ eine Partei hinter sich hat, das unterstützend bzw. korrigierend eingreifen könnte. Biden wäre kein Alleinherrscher gewesen! Bei Trump, der sich nur noch mit kritiklosen Speichelleckern umgibt, wäre das völlig anders. Diktator zu sein ist sein feuchter Traum, was er ja auch für den Beginn einer neuen Herrschaftsperiode angekündigt hat. Wenn man all das nicht bewusst ignoriert, kann man nicht darauf kommen, dass Trump das kleinere Übel wäre. Und: die Welt würde nicht gleich untergehen, aber die Demokratie in den USA wäre extrem gefährdet. Die oberste Justiz ist schon parteiisch, wie man an jüngsten unfassbaren Urteilen ablesen kann.

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Wie gesagt, er ist halt auch über 80. Und Trump wäre zu Ende seiner Amtszeit ähnlich alt - und fällt sehr wohl auch oft negativ auf mit geistigen Aussetzern. Natürlich nicht so krass wie Biden heutzutage aber im Vergleich zu Biden in seinem Alter vor 4 Jahren?

Ist halt die Frage, ob diese Art von Aussetzern wie bei Biden bisher nicht auch einfach im Bereich des Normalen bei Jemand in seinen 80ern? Oder ob es wirklich automatisch in einer Demenz enden muss…

Ist natürlich auch ein brutal anstrengender Job, bei der Debatte hatte er schweren Schlafmangel/ Jetlag - welcher normale 80 jährige (und jetzt ist die Frage ja soll man es wieder dem grob 80 jährigen anvertrauen das wichtigste Amt der Welt oder der grob halb so alten Frau) muss sowas aushalten?

Aber wir werden es wohl erfahren wie es mit Biden weitergeht die nächsten Jahre…

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Biden hat vor 4 Jahren schon seinen toten Sohn mit seiner Nichte verwechselt und wusste nicht mal mehr, was der beruflich gemacht hat.

Ich fürchte ja.

„Zudem habe ihm gegenüber bislang kein Mediziner Bedenken aufgrund seiner geistigen Verfassung geäußert. Im Gegenteil: Ärzte würden ihm beste Gesundheit versichern“

Und ja, er lehnt einen „unabhängigen“ Test ab - weil ja die USA ja auch total bekannt für unabhängige Fachleute. Natürlich findeste da massig „Experten“ die Biden sofort eine Demenz diagnostizieren würden - wie viel das dann wieder wert ist die andere Frage. Parteiisch ist in den USA so gut wie jeder…

Doch. Hast Du ja selbst bestätigt, dass Du Dich mit Project 2025 und dem Supreme Court nicht beschäftigt hast. Heritage Foundation schon mal gehört? Wie hat sich die republikanische Partei verändert? Sagen Dir die Namen Thiel und Koch etwas?

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Das erzählt man solchen Patienten auch nicht.
Denen erzählt man, dass alles toll ist.
Die schlimmsten Momente bei Demenzkranken sind ihre klaren Momente.

Du raffst es einfach nicht.
Ich habe total verstanden, dass Trump der Antichrist ist.
Ich will trotzdem keinen Mann mit Bidens angeschlagenem Geisteszustand auf dem Posten sehen.
Ist das jetzt verständlich, oder wollen wir uns weiter sinnlos im Kreis drehen?

Wenn ich richtig orientiert bin, hat sich die Frage, ob Trump unter irgendeinem Aspekt das kleinere Übel sei, mittlerweile erledigt. Das entspannte Zurücklehnen - Popcorn in Griffweite? - wird nicht jedermanns Sache sein, aber klar: wenn das einzige Problem bei der bevorstehenden POTUS-Wahl Bidens Gesundheitszustand (gewesen) sein sollte, dann passt das wohl schon.

Man soll aber nicht undankbar sein: ich bin ja schon froh, hier noch nicht darauf hingewiesen worden zu sein, dass diese Entscheidung zum Glück nicht uns, sondern ausschließlich den amerikanischen Wählern anheim gestellt sei, die - ein weiterer glückhafter Umstand - völlig anders tickten als wir; und dass wir uns gefälligst unserem eigenen Vorgarten widmen sollten. Oder hab’ ich’s nur überlesen?

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Ich raffe es vollkommen. Denn es kommt immer auf die Alternative an. Und auch ich bin froh, dass Biden nicht antritt. Aber lieber ein seniler Biden als Project 2025 Trump.

Außerdem hast Du ja verlauten lassen, es sei Dir egal, wer jetzt POTUS wird. Das ist, wenn man ein wenig Sachkenntnis mitbringt, nicht nachzuvollziehen.

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Da gehen unsere Meinungen auseinander.
Ist ja auch völlig okay.

Musst du auch nicht.

Furchtbar in der Tat.

Ich will trotzdem nicht so recht glauben, dass das im Fall des US Präsidenten von seinen Ärzten genauso gehandhabt würde als wenn unsereins klare Anzeichen von Demenz hätte…

PS: er ist ja immerhin auch noch gutes halbes Jahr der amtierende US Präsident weiterhin. Völlig irrelevant ist die Frage also keineswegs schon geworden…

Sicher nicht. Dessen ungeachtet fände ich es angemessen, das Spekulieren über Bidens kognitive und sonstige Defizite nun allmählich abzuschließen. Erstens weil diese nunmehr für die Weltöffentlichkeit nur noch von höchst begrenzter Relevanz (für wenige Monate) sind. Und zweitens weil sie damit wieder in den Bereich der Privatsphäre und, allgemein gesagt, der Menschenwürde zurückkehren. Kein Vorwurf an irgendjemanden hier, nur ein Appell zum Innehalten.

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Das kam erst später dazu bei mir.

Es ist also schon noch gutes halbes Jahr, @jep

Zumal auch eines der großen Diskussionsthemen in den USA aktuell ist ob er nicht besser gleich jetzt auch Kamala übernehmen hätte lassen sollen.

Bin ich mir aber auch durchaus unsicher ob der Amtsinhaber Bonus wenn nur paar Monate bis zur Wahl waren (Biden ist so ja noch 2 Monate extra im Amt bis zur Amtsübergabe) nicht dadurch überkompensiert wird, dass Kamala dann gerade in der heißesten Phase des Wahlkampfes sich ins Präsidentenamt „reinarbeiten“ müsste, was sicherlich besonders anstrengend und zeitaufwendig ist…

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Bin ich mir auch nicht.
Erstens kann sie sich voll auf den Wahlkampf konzentrieren und muss keine unpopulären Entscheidungen treffen, zweitens kann sie sich, ein wenig zumindest, von Biden „distanzieren“ - klar, nicht viel, aber ein wenig nachjustieren kann sie schon. Währenddessen sollte Biden das halbe Jahr unfallfrei über die Bühne bringen. Er sollte regieren und möglichst wenig reden … wie gesagt, das sollte Kamala Harris übernehmen.

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Das ist selbst für deine Verhältnisse ein Tiefpunkt.

Gönn’ Dir ein Weißbier! :wink:

Das ist okay, wenn Deine Meinung fundiert ist. Du hattest aber vorher noch nix von Project 2025 gehört. Auch nix von der Besetzung des Supreme Courts und die damit verbundenen Dinge. Daher steht Deine Meinung auf tönernen Füßen. Oder vereinfacht gesagt:
Ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung.
Und das wird fair hier vorgeworfen. Nicht die abweichende Meinung.

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Sorry, aber das ist totaler Blödsinn.

  1. Wie schon zigfach erläutert, ändert nichts von Trumps Agenda irgendetwas an meiner Meinung, dass er das kleinere Übel ist, im Vergleich zu Biden.

  2. Mir ist meine Meinung hier schon vorgeworfen worden, lange bevor die Begriffe Project 2025 oder Supreme Court überhaupt gefallen sind.

  3. Dass Trump Richter in den Supreme Court ernannt hat, wusste ich übrigens durchaus.
    Dass die Drei da das Sagen haben war mir allerdings neu.
    Halte ich auch für eine ziemlich steile These, aber das ist ein anderes Thema.

Diese „Deine Meinung kommt nur zustande, weil du keine Ahnung hast“-Nummer, ist mir auch echt zu billig und zeigt, dass du immer noch nicht verstanden hast worum es mir geht.

Musst du aber ja auch nicht.
Erfreuen wir uns doch an unseren Gemeinsamkeiten. Wir sind Beide froh, dass Biden nicht mehr antritt. :slightly_smiling_face: