Fassen wir zusammen:
Ein blondes Irgendwasmitmedien-Sternchen hat sich für die, hüstel, „Redaktion“ eines E-Mail-Anbieters die ersehnten 15 Minuten Ruhm (nach Andy Warhol) erzetert.
Glückwunsch. Und nun aus Frankfurt das Wetter…
das eigentliche Problem ist doch:
wie kann man freiwillig mit Lanz und Precht reden und sich auch noch als regelmäßiger Hörer outen… was liest er daheim? Blöd und Ciecero?
und dann macht er zum wiederholten Male den Mund auf und heraus kommt braun-blaue Soße…
gruselig!
ja, es schlimm, dass sich die Realität draußen der drinnen daheim annähert… stimmt!
Feminismus, natürlich, klar. Ich gendere beispielsweise, und das ziemlich gut. Ich meine sogar, daraus eine Kunstform gemacht zu haben, aber:
Um aber eine vollkommene Harmonie auf dieser Erde zu erreichen, sollten wir alle zum Xylobiontismus bekennen, ohne wenn und aber. Seit Milliarden Jahren werden diese Wesen missachtet, getötet, gequält!
Übrigens bin ich auch bekennender Bryophytist.
Cicero ist für Dich rechts? Die FAZ auch?
Tut mir leid, Dein politischer Kompass ist wirklich kaputt.
Mit Verlaub, da möchte ich bitte nicht unter „wir“ mit subsummiert werden. Ich will von keinem Sportler irgendeine politische Meinung hören, genau genommen will ich von denen gar nichts hören außer eben zu ihrem Sport.
Zum einen sind gerade viele Fußballer nicht unbedingt die hellsten Kerzen auf der Torte und selbst wenn, leben die ja eigentlich seit Kindesalter in ihrer Blase aus Leistungszentren, Profiklubs, Presse etc.
Wäre eher ein Wunder, wenn man auf die Weise wohldurchdachte und für alle relevante z.B. politische Ansichten erwerben würde …
Das impliziert, dass Kroos’ Beitrag irgendeinen Mehrwert zur Debatte darüber hätte. Hat er aber nicht. Ich bin nicht bereit auf Basis eines Gefühls eines Millionärs im Ausland zu diskutieren, der von der Lebensrealität der meisten Deutschen überhaupt keinen Schimmer hat – und das ja sogar zugibt. Das ist gefährliches Andeuten und Rumstammeln. Kein Diskussionsbeitrag.
Zu den Statistiken: Häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen generell ist in Deutschland ein grundsätzliches Problem. Und hat vor allem ein Geschlecht. Dass Migration eine Rolle spielt (und nicht der Migration wegen, sondern des Umgangs damit), bestreite ich nicht. All das thematisiert Kroos aber überhaupt nicht, sondern er spielt rechten Argumentationsmustern in die Karten mit seinen „Gefühlen“.
Aus der Studie des BKA zur häuslichen Gewalt in Deutschland 2023:
Innerfamiliäre Gewalt:
Gewalt in Partnerschaften:
Dunkelziffern können selbstverständlich nicht erfasst werden.
Bei sexualisierter Gewalt ist es ähnlich. Es gibt einen nicht verkennbaren Anteil an Tätern mit Migrationshintergrund, der sich je nach Studie und Definition dieser auf bis zu 50 Prozent erstrecken kann, aber auch hier gibt es Unklarheiten. Bspw. wie Täter oder Tatverdächtige definiert werden (Ausländer werden idR schneller zur Anzeige gebracht). Zitat WDR (Quelle BKA):
„ So stieg die Zahl der Tatverdächtigen bei Vergewaltigungen, sexueller Nötigung und Übergriffen von 2016 auf 2017 sprunghaft von 6.475 auf 9.414 an - das entspricht einer Zunahme von mehr als 45 Prozent. Allerdings ist dieser steile Anstieg nicht nur durch die Zunahme von ausländischen Tatverdächtigen begründet. Vielmehr wuchs auch die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um mehr als 50 Prozent.“
Und weiter: „Durch Bevölkerungsbefragungen könnten Kriminologen aber Einschätzungen über dieses Dunkelfeld treffen. „Ein großer Teil der Sexualdelikte und der Vergewaltigungen finden demnach eher im sozialen Nahraum statt“, so Walburg. Der fremde Täter sei eher die Ausnahme.
Und: „Wichtig in diesem Zusammenhang: Es handelt sich um Verdächtige, nicht um überführte Täter. Laut dem Kriminologen Christian Walburg gibt es Hinweise darauf, dass Menschen dazu tendieren, fremd wirkende Personen eher anzuzeigen, als Menschen, die uns ähnlich sind oder aus einem ähnlichen Umfeld kommen. Auch dieser Aspekt kann eine Statistik beeinflussen.“
Alles klar, das notiere ich mir.
„Mit blutunterlaufenen Augen“ … sehr schön!
Ist doch völlig egal welches Medium, Redaktion.
Auch hier gilt das von oben:
„Wer nicht in die „rechte Ecke“ gestellt werden möchte, sollte nicht argumentieren wie Menschen, die sich in dieser aufhalten.“
Auffällig an der Wortwahl der Kroos-Kritiker:
Hätte er die DFB-Elf zum EM-Titel geführt, wäre er eine Legende.
Jetzt ist er „der Millionär“…
Woher ziehst du dir eigentlich solch seltsame Behauptungen?
Ich fühle mich jetzt gerade ein wenig angesprochen, weil auch ich Toni Kroos für seinen Podcastbeitrag bei Lanz und Precht kritisiert habe. Daher Folgendes zur Klarstellung meinerseits:
- Toni Kroos ist unbestritten einer der erfolgreichsten deutschen Fussballer überhaupt, und damit auch jetzt schon (ganz ohne EM-Titel bei dieser EM) eine fussballerische Legende.
- Er ist ebenso unbestritten ein Fussball-Millionär. Das mache ich ihm wohlbemerkt nicht zum Vorwurf, im Gegenteil: ich gönne ihm seinen fussballerischen und finanziellen Erfolg von ganzem Herzen, hat er viel für getan.
Was ich persönlich an seinem Podcastbeitrag kritisiere, ist eine undifferenzierte, nicht mit Argumenten unterstützte „Gefühlslage“ über die Situation zur Migration in Deutschland. Selbstentlarvend ist sein Kommentar „Wie sag ich das jetzt, ohne in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden“ (und dann noch lacht) : die folgenden Kommentare sind von Vorurteilen nur so geprägt.
Noch mal (wie oben schon gesagt) : ich wäre der Letzte, der behaupten würde, dass beim Thema Migration und Integration immer alles reibungslos abgeht. Dafür habe ich selbst auch schon zu viele Negativbeispiele gesehen. Aber Toni Kroos argumentiert mit „Argumenten“, die ich in einer sachlichen Debatte für absolut untauglich halte (vorsichtig formuliert).
Das musst du mir näher erklären.
Grundsätzlich absolut friedliche Menschen werden erst hier zu Gewalttätern? Oder wie soll man dies verstehen?
Das hätte er sich wirklich sparen können. Wenn du den geringsten Zweifel bezüglich Anzahl und Ablauf der Zuwanderung anmeldest stehst du doch sowieso sofort in der rechten Ecke. Egal ob du Toni Kroos oder Hans Meier heißt.
Was Toni Kroos zu diesem Thema sagt ist am Ende genauso uninteressant wie eine Wahlempfehlung von Kilian Mbappe.
Aber anscheinend hat er in ein Wespennest gestochen, schön wie viele wegen dem Schmarrn gleich aus dem Sattel gehen ![]()
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#…>Netter(
-)Versuch(…>AproposWespen…
)_oderÜberDen(All-zuNützlichen/…Rechten
)SchmarrnInDen(NunmehrBequemeren/…Aufge:hell:t-Braunen)Sattel. ![]()
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Sorry, deinen Schmarrn kann (und willl) ich nicht entziffern. Wenn du was willst von mir, dann bitte in vernünftiger Form.
Es ist wirklich eine Sisyphos-Arbeit, aber einer muss sie ja machen, sonst bleibt jeder Satz aus diesem Post unwidersprochen - und bis auf den ersten sind sie alle falsch.
Die Mühe, all diese Behauptungen mit Argumenten zu stützen, ist zuviel verlangt, oder? Oh, ich vergaß, für dich sind emotionale Meinungsäußerungen schon ein Argument.
Also, zu obigem Zitat:
Kylian Mbappe ist ein ziemlich aufgeweckter Bursche, der von seinem Elternhaus professionell auf seine heutige Position vorbereitet wurde. Das heißt, er spricht nicht nur mehrere Sprachen, sondern weiß sie auch anzuwenden. Dass so jemand in einer Blase lebt, mag schon sein, jedoch muss das nicht heißen, dass er nicht in der Lage wäre, über diese Blase hinaus zu sehen und zu denken.
Der klare Unterschied ist also schon mal, dass sich Mbappe sicher vorher sehr genau überlegt hat, was er sagt und wie er es sagt. Und es handelte sich nicht etwa um eine „Wahlempfehlung“, sondern eher um einen Appell, einer bestimmten Klientel nicht die Stimme zu geben, ein feiner Unterschied. Dass die kürzliche Wahl eine extrem wichtige Weichenstellung in Frankreich war, sollte sich auch bis zu dir rumgesprochen haben. Insofern ist völlig unklar, wieso du das in Verbindung bringst mit einem Gebrabbel von Kroos in einem Podcast von kaum vergleichbarer Bedeutung und Reichweite zu einem Thema, das beginnt mit der sicherlich für ihn relevanten Frage der Didaktik, sich dann aber zum Geraune steigert, das von Rechtspopulisten gekapert werden kann, was ihm laut Wortwahl wohl bewusst ist, aber auch irgendwie wurscht, und er kennt sich ja eigentlich nicht mehr so aus in Deutschland, aber er vermutet halt mal, und da müsse man doch überlegen, aber auf der anderen Seite brauche Deutschland unbedingt Zuwanderung, von wegen Altersstruktur und so, und eigentlich sei Zuwanderung ja eh super, und er persönlich hätte ja gar kein Problem…
Den letzten Teil haben die kapernden Populisten natürlich weggelassen, eh klar.
Jedenfalls, soweit sind wir uns einig, soll er sein Leben genießen und sich sowas zukünftig sparen oder vorher gründlicher darüber nachdenken, was er warum zu sagen hat. In etwa so wie Kylian Mbappe. Denn was immer man davon hält, was der Franzose gesagt hat: Uninteressant ist es sicher nicht. Dass es dich nicht interessiert, mag sein, aber dann verstehe ich nicht, warum es uns interessieren sollte, dass dem so ist. Oder willst du per Dekret jedem Bürger, sei er prominent oder reich, eine politische oder gesellschaftliche Meinungsäußerung absprechen? Shut up and dribble?
Oh, und @anon10958403’s Post ist sehr leicht zu verstehen. Diesmal.
Das ist jetzt deine Meinung und das andere ist meine.
Mbappe und Kroos dürfen sagen was sie wollen. Mich interessiert ihre politische Meinung nicht. Wenn es dich interessiert oder andere interessiert, bitte. Es ist ein freies Land. Noch.
Danke @cheffe ! Irgendeiner muss diese müßige Arbeit immer als erstes leisten. Danke dafür.
Und wer Deine ausführlichen und stichhaltigen Argumente nicht versteht (und einfach selbst keine Argumente außer „ist nicht so!“ zustande bekommt), der versteht natürlich erst recht nicht Bobby. Das ist natürlich von bestimmten Personen einfach auch zu viel verlangt.

