Warst du schon in Israel? Gaza? Rußland? Ukraine? USA? IS-Land?
Wenn du nicht regelmäßig in diesen Ländern unterwegs bist, verschone uns bitte mit deiner Meinung ![]()
Ich tue meine Meinung auch nicht in einem überregionalem Podcast kund.
Verstehst Du den Unterschied?
Außerdem verliert England übermorgen, ich hoffe, hoch.
„Es hat sich auf jeden Fall ein Gefühl verändert. Weil ich ja auch gar nicht so viel mehr beitragen kann als ein Gefühl. Es sind ja jetzt nicht diese extrem vielen Begegnungen, die ich habe. Aber ein Gefühl davon … Wie drückt man das am besten aus, ohne in eine Ecke gestellt zu werden?“ Kroos lacht, aber die Frage ist nun wirklich sehr einfach zu beantworten: Wer nicht in die „rechte Ecke“ gestellt werden möchte, sollte nicht argumentieren wie Menschen, die sich in dieser aufhalten. *
Precht und Lanz, beeindruckt, erklären, Spanien sei als Gesellschaft eben weniger aggressiv (Precht) und setzen zugleich zur Verteidigung der hiesigen an: „Dieses Land ist im Kern kein rassistisches Land.“ Eine steile These angesichts der Tatsache, wie leichtfüßig die drei zuvor eine gemeinsame Gefühlslage ausgerollt haben, die vor Stereotypen, Vorurteilen und Rassismus zwischen den Zeilen nur so strotzt. *
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#…>InsTorGe-tippt.
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Bobby kann sprechen ![]()
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Nein.
Wenn Kroos zu gesellschaftlichen Themen gefragt wird, sagt er eben seine Meinung.
Nichts anderes machen Goretzka oder Streich. Die werden aber dafür gefeiert. ![]()
Und ich hoffe, dass sie gewinnen. Darf auch knapp sein.
Und wenn Spanien gewinnt, mei dann ist es halt so. Ich zumindest sitze nicht mit blutunterlaufenen Augen vorm Fernseher ![]()
„Wer nicht in die „rechte Ecke“ gestellt werden möchte, sollte nicht argumentieren wie Menschen, die sich in dieser aufhalten.“
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Nachdem du ja selbst sagst, beim Thema Sexismus etwas weniger sensibel eingestellt zu sein, freue ich mich zu sehen, dass das bei der Semantik umso mehr der Fall ist.
Daher lass mich korrigieren, damit du wieder zu Atem kommst:
Ich habe eine deskriptive Aussage getroffen, wonach rund 50% der Weltbevölkerung seit jeher Frauen sind. Wenn ich dann von Sexismus spreche, der von Männern ausgeht, betrifft das (quod definitionem) in der Regel das andere Geschlecht. Und so etwas nennt der allgemeine Sprachgebrauch „darunter leiden“. Wie jede einzelne Frau mit diesem männlichen Verhalten umgeht, ob sie es persönlich schon erlebt hat, oder wie oft oder in welcher Form - all das ist damit nicht angesprochen, ebenso wenig wie die Resilienz der weiblichen Individuen.
Und wenn du mir jetzt noch sagst, wie meine Empathie und mein Bemühen, ein Problembewusstsein zu entwickeln für etwas, was mich selbst kaum je betreffen wird, als Anmaßung verstanden werden kann, haben wir vielleicht eine Basis.
Eventuell bist du ja keiner dieser kleinen Machos, die Misogynie als Hobby betreiben, sondern findest es nur albern oder wenig glaubwürdig, wenn auch Männer Interesse an feministischen Themen haben. Sollte dem so sein:
In meinen Augen ist Feminismus, wie ich ihn verstehe, ein Humanismus.
In diesem Sinne sollte jeder Mensch ein Feminist sein.
Streich - und vor allem Goretzka - werden dafür gefeiert? Da hast Du aber wirklich einiges nicht mitgekriegt.
Der werte @anon10958403 (den ich auch manchmal nicht verstehe, ehrlich gesagt
) hat exakt die Punkte herausgepickt, die ich persönlich in diesem Beitrag von Kroos genauso kritisch sehen würde. Ein" Gefühl" davon zu haben, ohne es konkret benennen zu können (vor allem, wenn man seit 10 Jahren nicht mehr in Deutschland lebt), ist für mich zumindestens „schwierig“ formuliert. Und zu Richard David Precht frage ich mich eigentlich wirklich nur noch, wo und wann genau er falsch abgebogen ist (er ist ja öffentlich nachgewiesenerweise mehrfach zurückgerudert, was seine Meinungsbeiträge angeht).
Das Thema „Migration“ ist hochkomplex, umfasst u. a. klimatische, wirtschaftliche und politische Änderungen auf der ganzen Welt, erfordert ganz ohne Zweifel einen hohen Aufwand unsererseits und ist politisch sensibel - aber wir müssen uns diesen Themen unbedingt stellen. Da helfen vermeintlich einfache Antworten wie zum Beispiel der AfD wie „Ich mag keine Migration“ (die auch zumindest in Teilen bei uns unerlässlich ist) meiner Meinung nach leider nicht weiter…
Natürlich hat Toni Kroos jederzeit das Recht, seine eigene Meinung kundzutun. So wie ich auch.
Und zu Richard David Precht frage ich mich eigentlich wirklich nur noch, wo und wann genau er falsch abgebogen ist
Das muss an den deutlich zu engen Hemden liegen. Da lässt es sich nur noch schwer atmen.
Auf den Punkt der Satz. Mehr braucht es zu dem Thema auch nicht. Und der Artikel teert und federt Kroos auch nicht, er macht ihn nicht fertig, er kritisiert etwas, was er in aller Öffentlichkeit gesagt hat. Zu einem sensiblen Thema „Gefühle“ hinzustammeln, die nicht mit Fakten hinterlegt werden, ist schon ein starkes Stück. Teil der Meinungsfreiheit, das verstehen viele nicht, ist auch, solche Aussagen zu kritisieren. Meinungsfreiheit heißt nicht, dass ich meinen Müll in die Welt posaune und dann davon ausgehe, dass es kein Echo darauf gibt.
Erstmal musste ich googeln, was Packing ist. Dachte, die machen da einen Podcast über ein Dorf in Oberbayern!
Schwierig finde ich nur den Aspekt, dass Mara da auf den „rauslassen“-Spruch eingeht, und ihn im Grunde in eine sexistische Ecke schiebt. Ich würde erwarten, dass Eltern bei allen Kindern im besagten Alter noch ein Wörtchen darüber mitreden, wo man um 23 Uhr ist.
Zu „weltfremde Multimillionäre erklären die Welt“: so ist das eben auf beiden Seiten. Wenn Mbappe was zur Wahl in Frankreich sagt, sagen Rechte eben, er wisse nichts von „der echten Welt“.
Wir machen eben immer wieder den Fehler, dass wir unsere Helden völlig verklären, und von ihnen Statements zu allem Möglichen wünschen. Und dann wundern wir uns, dass der tolle Koch / Schauspieler / Romanautor / Musiker Ansichten und Meinungen hat, die wir befremdlich finden.
Von Thomas Berthold habe ich lange nichts mehr gehört!
Doch, doch.
Die einen feiern sie, die anderen schütteln den Kopf. Da war alles dabei.
Erstmal musste ich googeln, was Packing ist. Dachte, die machen da einen Podcast über ein Dorf in Oberbayern!
Brüller!
Pocking gibt’s prompt wirklich in Bayern, bei Passau.
Und good old England hat ein Packington zu bieten, direkt neben Ex-Sensations Meister Leicester…
Was nur, wenn Toni Kroos geäußert hätte, man könne seine Kinder in bestimmten Gegenden aufgrund von hoher Neonazi-Dichte nicht mehr rauslassen?
Annalena Baerbock wäre für ein Selfie zum Flitzer geworden.
Die Taz hätte „Fußballer zum Knutschen“ getitelt.
Claudia Roth würde ihm das Bundesverdienstkreuz hinterherwerfen.
Und der Artikel teert und federt Kroos auch nicht, er macht ihn nicht fertig, er kritisiert etwas, was er in aller Öffentlichkeit gesagt hat.
Natürlich ist „geteert und gefeedert“ überspitzt. Ich persönlich finde „Ins Abseits gedribbelt
Toni Kroos redet sich um Kopf und Kragen“ aber schon ziemlich hart.
Für Spekulationen ob es spätabends riskanter geworden sein könnte für Frauen in D.
Dass es da ne Menge Vorfälle gab und auch nicht nur in der Kölner Silvesternacht, ist Fakt. Darf das dann nicht angesprochen werden? Darf gar nichts kritisches zum Thema Immigration geäußert werden?
Ich würde da durchaus auf beiden Seiten (auf deutscher und der der Immigranten) Problematiken sehen in Punkto Integration, die man durchaus angehen sollte statt sie totzuschweigen.
Und das wohlgemerkt von jemand geäußert der im Bezirk mit dem höchsten Anteil an Muslimen in ganz England wohnt und nicht das geringste Problem mit diesem Umstand hat, ganz im Gegenteil…
Den Unterschied bringste ganz bestimmt zusammen.
Dass es da ne Menge Vorfälle gab und auch nicht nur in der Kölner Silvesternacht, ist Fakt. Darf das dann nicht angesprochen werden? Darf gar nichts kritisches zum Thema Immigration geäußert werden?
Ich widerspreche hier persönlich mal vehement. Kurt hat ja hier ähnlich argumentiert: als wäre Silvester in Köln ein Erweckungserlebnis gewesen…
Natürlich kann man sehr Vieles kritisch zur Immigration äußern, und zurecht. Aber bitte nicht solche Plattitüden wie „die sind alle Triebtäter“ (ich weiß, sehr bewusst überspitzt meinerseits). Es gibt in Wirklichkeit ganz andere Probleme, denke ich: mangelnde Sprachkenntnisse (und ja, die deutsche Sprache ist sehr schwierig), fehlende Bildung, einhergehende Ansammlung von „Ghettos“, wo sich alleine aus wirtschaftlichen Gründen viele Immigranten ansammeln usw. Was Kroos da mit seiner siebenjährigen Tochter, die nach 23 Uhr noch „rausgelassen wird“ benennt, ist eine Schürung von Vorurteilen, die ich selbst absolut nicht nachvollziehen kann.
Ich selbst kenne zahlreiche erfolgreiche Bespiele für Integration und auch dagegen. Ist das alles einfach? Sicher nicht! Aber die einfachen Antworten wie von Kroos stoßen mir sehr bitter auf. Darfst du gerne anders sehen.
Ich hab den podcast nicht gehört.
Welche einfache Antworten hatte er denn?