Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 2)

Ich überdenke mein Weltbild andauernd und werde so bald nicht damit aufhören.
Aber mag sein, dass meine Lektüre zum Beispiel in diesem Thread, wo ich Wortmeldungen etwa von Menschen, die @wohlfarth heißen, lesen kann, ein nicht angemessenes Bild von Landbewohnern vermitteln, das mich zu stark prägt.

Das ist mir schon wieder zu allgemein, zu populistisch, zu unterkomplex, tut mir leid. Auch abseits von anekdotischer Evidenz. Zumal du ja bei der Suche nach Personen, die du da beschreibst, ohnehin wieder nur bei den Grünen landest.
Darf ich darauf aufmerksam machen, dass REALITÄT mehr bedeutet als nur die Tatsache, dass es auf dem Land schwerer oder gar unmöglich ist, ohne Auto respektive ohne Verbrenner auszukommen, oder dass die finanzielle Abfederung der Heizungsumstellung diffiziler ist?
Realität heißt leider eben auch, dass Umweltschutzmaßnahmen eher gestern als morgen ergriffen werden müssen, wenn man bestimmte Ziele bzgl. Klimaschutz noch erreichen will. In dieser Hinsicht hat @anon49020724 absolut Recht:
Der Klimawandel ist für manche samt der daraus resultierenden notwendigen Maßnahmen nur solange ein Nachdenken wert, so lange es einen nicht selbst betrifft. Die Formel, dass wir unseren Lebensstil nicht mehr ohne weiteres so führen können/sollten, wenn es unser Ziel ist, den Planeten bewohnbar zu halten, gilt - und das betrifft alle, Land- wie Stadtbewohner.
Welche Wege es gibt, diese Maßnahmen zu ergreifen, ist, da liegst du ganz richtig, Diskussionsgegenstand, das definieren nicht allein die Grünen. Aber es kann nicht sein, dass eine ganze Gruppe von Leuten sagt: Mir egal, wo ihr was macht, aber bei mir nicht.

Das ist echt unter deinem Niveau, sorry. Sowas soll mir der Söder erzählen, von dem erwarte ich nichts anderes. Oder seine überaus begabte und seriöse und bodenständige, in der Realität verankerte Ministerin Michaela Kaniber, die eigenständig den doofen, abgehobenen Grünen erklärt, wie die Welt funktioniert. Sarkasmus-Modus aus.
Was du mit solchen Passagen machst, ist Eliten-Bashing, nichts weiter. Und ich habe früher schon beschrieben, welches Geschäft damit betrieben wird, nämlich das der AfD. Das kannst du nicht wollen.

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Ok. Wenn man also schreibt, dass manche Politiker von der Realität entkoppelt sind, ist das zu allgemein, zu populistisch und zu unterkomplex.
Was ist es dann, wenn man von der Landbevölkerung schreibt, die eine Gefahr für jeden Grünen-Politiker darstellt und irgendwie dann doch alle über einen Kamm schert, nur weil die Bauern dort vor lauter Arbeit keine Zeit haben sich so wie mancher Stadtmensch über aktuelle Sachverhalte zu informieren?
Ich habe ein konkretes Beispiel geliefert, wie ein Grünen-Politiker plötzlich sprachlos wurde als ihm von einem Beispiel berichtet wurde, das wahrscheinlich nicht einmal in seinem ländlichen Wahlkreis eine Ausnahme darstellen dürfte.
Um der Ausgewogenheit genüge zu tun: ich bin mit einer führenden AfD-Politikerin zur Schule gegangen und kann bestätigen, dass sie damals schon dumm wie Brot war und dass unser aktueller CSU-Landtagsabgeordneter in der Schule schon jemand war, der gerne viel redete und wenig anpackte. Die sind auch nicht unbedingt das, was ich als „mit beiden Beinen im Leben stehend“ bezeichnen würde. Also zufrieden, wenn die anekdotische Evidenz dann mehr umfasst als die Grünen?

Das stimmt. Die muss man dann auch zu ihrem Glück zwingen. Das würde aber besser funktionieren, wenn zumindest der Großteil der Bevölkerung hinter den Maßnahmen steht. Deine Sichtweise ist, dass sie das nicht tun, weil es sie selbst betrifft und Egoismus vor Altruismus kommt. Meine Sichtweise ist, dass sie nicht dahinterstehen, weil ihnen die Maßnahmen nicht durchdacht erscheinen. Agree to disagree?

Das mit der grünen Stadtelite war tatsächlich mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet ein bisschen drüber. Im Kern bleibe ich aber bei der Argumentation, dass es eigentlich nicht sein kann, dass Menschen, die überhaupt nicht in ländlichen Gegenden wohnen, sich anmaßen zu entscheiden, was für die Menschen dort gut ist und was nicht. Beim Thema Artenschutz wäre es mMn durchaus angebracht, auf Landkreisebene Volksentscheide abzuhalten, wenn es darum geht, welche Raubtiere man in seinem Landkreis haben möchte und welche dann lieber doch nicht.
So verhindert man dann auch Selbstjustiz, denn eine Sache weißt du als Stadtmensch vielleicht nicht: Wann immer ein Jäger auf seiner Wildkamera einen Wolf sichtet, werden in der kommenden Nacht eher weniger Jeeps in der Garage stehen, sondern die lokale Jägerschaft wird selber entscheiden, welche Tiere im Wald umherstreifen. Das kann natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders sein.

Ob ich jetzt die AfD stärke, wenn ich Politiker als abgehoben bezeichne, sehe ich etwas anders. Das machen die Politiker durch ihr Handeln und die Art und Weise wie sie über ihre Kontrahenten sprechen, schon sehr gut selbst.

Philosophen des Altertums brauchten teilweise eine Lebensspanne, um einen Bruchteil dieser Präzision in ihren Erkenntnissen über Welt und Leben zu erstreiten … die Verpflichtung zur (völlig unnötigen) Verteidigung eines Bevölkerungsstandes sollte doch lieber von jemandem übernommen werden, der etwaigen Klischees nicht in Gänze entspricht.

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Ja, soweit alles gut. Ein Forum lebt ja schließlich auch von unterschiedlichen Meinungen.

Ich versuche immer wieder einen Kernpunkt zu finden, warum wir nicht einer Meinung sind.
Bei uns beiden, glaube ich, gibt es einen grundlegenden Unterschied in der Wahrnehmung. Korrigier mich gerne, wenn es nicht stimmt.
Du denkst, wenn die Politik wieder zu funktionalem, seriösen und pragmatisch-realistischem Handeln zurückfindet (natürlich gesetzt den Fall, dass man das momentan speziell im Regierungshandeln nicht sieht), dann lösen sich die Radikalismen in der Wählerneigung bald wieder auf. Aus meiner Sicht gehst du da von Menschen wie dir aus. Aber es ist nicht jeder so wie du: nicht in dem Maße gebildet, informiert, wohlwollend, friedliebend und einiges mehr. Ganz zu schweigen von den völlig abgedrehten Blasen heutzutage mit ihren nicht mehr einzufangenden eigenen „Wirklichkeiten“.
Und deswegen denke ich, dass ich mich auf die Vernunft der Menschen lieber nicht mehr verlasse. Umso wichtiger, meine Kritik ausgewogen und angemessen zu formulieren. Denn noch eine Irritation meinerseits in deiner Argumentationsweise: Wenn die Menschen so von der Art und Weise abgetörnt werden, wie etwa die Ampel streitet, sich ausdrückt, die Realität leugnet und dilettiert - wieso zum Geier wählen sie dann ausgerechnet die AfD? Eine größere Ansammlung von realitätsfremden Vollpfosten, die keinerlei Ahnung von Verwaltung/Regierung/Wirtschaft hat und sich nebenbei ständig danebenbenimmt, ist doch kaum zu finden. Hält die hohen Prozentzahlen aber nicht auf.

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Genial :joy:

Cheffe kommt mir vor wie ein Aristokrat aus dem 19. Jahrhundert, der mit seinesgleichen im Salon bei einer Zigarre philosophiert und über die große Weltpolitik schwadroniert.
Und draußen schwitzt und singt die dumme Landbevölkerung mit nacktem Oberkörper auf den Feldern.
Aber Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei.

Aber von Niveau und „persönlichen“ Angriffen schwadronieren … köstlich.
Während Du Cheffe völlig grundlos angreifst und niveaulos provozierst, erfüllst Du jedes Klischee der Landbevölkerung, das sich nicht mal ein Berufssatiriker ausdenken könnte.

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Kommunikation und Enthusiasmus sind das Entscheidende.
Im Allgemeinen sind die Menschen für soziale Politik.
Wenn man ihnen die Folgen des Klimawandels genau vor Augen führen kann und ihnen dabei glaubwürdig versichert, dass bei einer konsequenten Klimapolitik sie nicht benachteiligt werden, dann wären sie auch dafür.

Leider fehlt es den Grünen und Linken an charismatischen Politikern, die diese Dinge klar und einfach kommunizieren können und im Fall der Grünen fehlt es an Rückgrat und Durchsetzungswillen sowie politischer Finesse.
Dass Tiktok und co nicht besser genutzt wurden, und dass man sich kaum gegen CDU/CSU, FDP und Springer wehrt tut ihr übriges.

Der ständige Zwang höflich sein zu müssen um nicht auf ihr Niveau abzufallen hilft Niemanden außer den politischen Gegnern.
Man muss klar und mit einfachen Worten benennen wofür man selbst und wofür andere stehen.
Und da fehlt es an guter Vorbereitung und einer klaren Strategie im Umgang mit Medien und mit Moderatoren und deren Gästen.
Talkshows wie Lanz und co laden meist konservative Politiker und Journalisten ein und kreieren dadurch eine false Balance - vor allem da die Moderatoren und deren Redaktionen häufig auf die konservaten und neoliberalen Talking points herein fallen.

Man muss anfangen proaktiv eigene Talkingpoints zu setzen um so das Meinungsbild zu steuern anstatt immer nur auf Fakenews, Halbwahrheiten und Hass zu reagieren.

Vergleicht man bspw. die Flüchtlings- und Asylpolitik mit der vor 9 Jahren, dann sieht man wie sehr sich der politische Geist der Gesellschaft von rechter Propaganda und Hetze hat beeinflussen lassen und wie sehr die Linken und Grünen versagt haben, dem entgegen zu wirken.

Indem man Afd und co immer wieder mehr Raum für ihren Hass gibt, hat man diese Gesellschaft vergiftet und uns blind für die wirklich wichtigen Themen gemacht, die uns als Gesellschaft voran bringen.

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Grundlos würde ich nicht sagen und einen Angriff sehe ich hier auch nirgends.
Den sehe ich eher bei dir gegen mich.

Was würdest du denn sagen, wenn ich hier posten würde, dass die Menschen in Charlottenburg komplexe politische Zusammenhänge sowieso nicht begreifen können, weil sie von früh bis spät arbeiten müssen um sich die Miete für ihr Wohnsilo leisten zu können und in ihrer spärlichen Freizeit sowieso nur in Spielhallen rumhängen oder Assi-TV gucken. Das würdest du bestimmt klaglos hinnehmen.

Da fällt mir gerade ein, das Cafe King ist doch in Charlottenburg. Kommt Zwayer auch da her? Uiuiui.

Oh Gott… immer wenn ich denke, noch peinlicher könnten Deine Einlassungen nicht werden, belehrst Du mich eines besseren. Ein Fass ohne Boden…

Wahnsinn, so geht es mir bei deinen posts auch immer.

Exakt.

Da fällt mir ein, dass sich in den Reihen der Grünen meine absolute Lieblings-Politikerin befindet:
Marina Weisband.
Es wäre allzu schön, würde sie in den Reihen der Grünen ausreichend vernetzt sein, um für die neu zu bildende Spitze in Frage zu kommen.
Leider wird ihr Gesundheitszustand das aber eh nicht erlauben. Wirklich ein Jammer: wann immer ich sie sehe oder höre, kommen aus ihrem Mund hochintelligente, kompetente und obendrein verständliche Sätze. Das ist eine Politikerin, wie wir sie häufiger bräuchten!

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Schwierig zu sagen. Es gibt verschiedene Gründe über Protest, der Sehnsucht nach einfachen Lösungen, Vertrauensverlust, überzeugende Arbeit in den sozialen Medien…
Der Hauptgrund mMn liegt allerdings daran, dass das Thema Migration weitaus mehr Menschen enorm berührt, wie das manche Politiker einordnen bzw. akzeptieren möchten. Wenn Ricarda Lang am Wahlabend nach den Wahlen in Thüringen und Sachsen immer noch so tut, als ob das Thema Migration ein Randthema wäre, das die wichtigen Themen überlagert hat, dann ist das mMn einfach eine Fehleinschätzung. Es gibt durchaus dringendere Probleme in unserem Land, aber rein emotional ist dieses Thema ganz oben. Für viele Menschen ist es das, weil Migration - was ja auch stimmt - Unsummen an Geldern verschlingt (die anderswo fehlen) und das Sicherheitsempfinden der Menschen betrifft, weil immer mehr Fälle von Ausländerkriminalität passieren.
Und hier beginnt mMn das große Problem: für (zu) viele Menschen ist aktuell ganz weit oben auf ihrer Erwartungsliste für die Politik, dass möglichst viele Migranten Deutschland schnell wieder verlassen sollen.
Wem traut man am ehesten zu, das umzusetzen?
Sicherlich nicht den Grünen und der SPD, bei denen viele das Gefühl haben, dass sie nur handeln, weil es der Zeitgeist befiehlt. Der Union unter Merz traut man möglicherweise eher entschiedenes Handeln zu, aber hier kommen zwei Aspekte hinzu, die manche davon abhalten, aktuell die Union zu wählen. Zum einen braucht die Union zu 99% einen Koalitionspartner links der Mitte, also eine der Parteien, denen man nicht glaubt, dass sie es ernst meinen mit härterer Migrationspolitik und zum anderen weiß man, dass die Union sich niemals ernsthaft mit der EU anlegen würde.
Also wählen viele die AfD, egal welche Konsequenzen das in anderen Bereichen haben kann. Das ist ihnen egal, denn sie glauben: die machen das, was wir wollen und sorgen dafür, dass es weniger Migranten gibt. Dass es jemandem egal sein kann, was sonst passiert, übersteigt meinen Horizont, aber Emotionen sind etwas, das man nur schwer kontrollieren kann.
Ich frage dich an der Stelle mal ganz neugierig: Hast du in den letzten Jahren konkret schlechte Erfahrungen mit Migranten gemacht?
Jeder, der diese Frage mit ja beantworten muss, läuft prinzipiell eher Gefahr, sich der AfD zuzuwenden und ebenfalls in folgende Denkweise hineinzugeraten: „Hauptsache weniger Migranten. Wenn das erledigt ist, läuft alles besser.“ Das heißt nicht, dass jeder, der negative Erfahrungen mit Migranten macht, automatisch zum AfD-Wähler wird und auch nicht, dass jeder AfD-Wähler negative Erfahrungen mit Migranten gemacht hat.
Ich bin dennoch überzeugt, dass es mit konsequentem Handeln in der Migrationsfrage das größte Potential gibt, um die AfD wieder deutlich kleiner zu machen.
In den 90ern gelang es auch, durch eine Verschärfung des Asylrechts im Zuge der Balkankrise, den rechten Parteien das Wasser abzugraben.

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es war wahrlich ein absurdes Schauspiel - das übertraf jeglichen Höchstwert auf der Strombergschen Fremdschäm Skala…

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Exakt. Natürlich stellt sich die Frage, warum der Teil der bildungsarmen (hat nicht nur etwas mit finanziellem Stand zu tun) und geistig schwachen Bevölkerung nicht früher schon den vermeintlich einfachen Lösungen in dieser Größenordnung erlegen ist, aber es ist natürlich zu einem großen Teil der Wunsch, sich der Tatsache, dass komplexe Probleme auch komplexe Antworten erfordern, zu verweigern und denen auf den Leim zu gehen, die behaupten, sie hätten einfache Lösungen. Ob diese sich mit einer Überlegung mehr als skurrile Lügen entpuppen würden…geschenkt. Dann müsste man ja wieder das Gehirn benutzen. Puh… bloß nicht.

Und was die zumindest teilweise völlig legitime losgetretene Debatte über die Niveaulage von Stadt und Land angeht, ist es schon seit tausend Jahren ein Fakt, dass Bildung, Kultur und Weltoffenheit in Städten selbstverständlich fast immer ausgeprägter ist. Und es ist kein Zufall, dass sich in Großstädten faschistische Propaganda und tumpfe Parolen deutlich seltener Verfangen, als auf dem Land (in Zeiten, die mit dem 30ern nicht vergleichbar sind).

Das heißt natürlich nicht, dass es sowohl in die eine wie die andere Richtung Ausreißer gibt, aber auch nicht mehr.

Auch in den USA holt ein Donald seine Stimmen nicht in New York, sondern (überspitzt gesagt) in den Sumpfgebieten, wo weiße Kaputzen-Spinner seit jeher Schwarze an Bäumen und Kreuzen aufknüpfen.

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11,6% für die AfD bei der Europawahl in Berlin ist auch nicht so wenig, dafür dass dort so viele gebildete und weltoffene Menschen leben.
Da braucht sich die dumme Landbevölkerung von Niederbayern mit ihren 16,7% nicht mehr schämen.

Egal wo. Es ist viel zu viel. Es gibt keinen Grund dieseXXX zu wählen.

Gerade in Bayern verstehe ich es erst recht nicht. Die Demokratie hat Wohlstand über eine sehr arme Gegend gebracht. Rechte Politik hat noch nie und niemandem geholfen.

Das fängt mit dem Mord an Kurt Eisner an und zieht sich durch.

Man sollte in ganz Bayern klug genug sein, dass die keine Alternative sind.

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Ganz persönlich: Jein.
Ich hatte eine Zeit lang durch meinen Job Kontakte zu einer Asylbewerberstelle (sagt man eigentlich noch ganz offiziell Asylantenheim?). Diese Kontakte waren jetzt nicht immer ganz angenehm. In ähnlicher Weise wie gewisse Häuser mit leicht, sage ich mal, unterprivilegierten Bevölkerungsschichten.

Es wäre vielleicht über das letzte Jahrzehnt hinweg nicht die schlechteste Idee gewesen, das Personal und die Logistik dieser Stellen nicht kaputtzusparen, sondern zu erweitern. Schon klar, dass überall Geld fehlt. Aber es ist nicht so, dass wir grundsätzlich die Zahl der Zuwanderung nicht packen könnten - es ist eben auch eine Frage der Investitionen in Verwaltung und vieles mehr.
Ich bin da bei @Cosray8d’s Move:
Der Bevölkerung handfeste Narrative geben, warum wir Zuwanderung unbedingt brauchen. Das wird nahezu jeder Wirtschaftsexperte bestätigen. Dass die Zahl der Abschiebungen angegangen wird, proaktiv, aber gewisse Erwartungen aus vielerlei (u.a. rechtlichen) Gründen faktisch nicht erfüllbar sind. Gleiches gilt für den Schutz der Grenzen und das Bemühen, die Migranten zu identifizieren. Dies alles kann nur mit internationaler Zusammenarbeit gelingen - wieder so ein Punkt, bei dem eine isolationistisch-nationalistische AfD scheitern wird.

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Man sollte in ganz Deutschland klug genug sein, dass die keine Alternative sind.
Und die anderen Parteien sollten dafür sorgen, dass es erst gar keine Alternative für Deutschland braucht.

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Wir brauchen Zuwanderung. Aber die richtige.
Und das gilt es zu regeln und zu steuern, dann würden sich viele Diskussionen in Luft auflösen.

das Geld fehlt doch nicht!
es wird nur von umfassbar wenigen gehortet, vermehrt und der Bevölkerung entzogen/vorenthalten!

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