Verstehe die Frage nicht? Gibt es in diesen Ländern keine Ausländer, die ihre „heimische“ Kultur pflegen?
Dann klär mich doch mal bitte auf, in welchen Bereichen dein Leben, mein Leben in Russland lebenswerter wäre als in Deutschland.
Was soll mir dann der Artikel über eine 27.000 Seelen Gemeinde in Michigan, US sagen?
Und wie groß ist der Anteil an Muslimen in Deutschland? Wenn wir kurz vor einem Austausch stehen, denke ich so knapp 40%, oder etwa nicht?
Ich kenne übrigens Muslime, die Gendern oder LGBTQ+ unterstützen? Hast du vor denen Angst? Oder sind das keine richtigen Muslime, weil sie keine Ungläubigen ermorden wollen?
Wie würdest du es nennen, wenn ich alle Kurts als rechts einstufe, nur weil ich einen rechten Kurt im Internet getroffen habe? Damit würde ich den Kurts dieser Welt unrecht tun, findest du nicht?
Will mich weder an dir noch Frau Merkel abarbeiten. Trotzdem werden wir lernen wollen/müssen in einer multikulturellen Welt gemeinsam zu leben. Keine Ahnung, warum man immer so viel Angst vor Veränderungen haben muss.
Wir müssen jetzt alle ganz stark sein: Neumarkter Musikant feiert Oktoberfest in Japan | Nordbayern ![]()
Der Neumarkter Musiker ist mit seiner Steirischen heuer schon zum fünften Mal in der Hafenstadt Fukuoka. Das Oktoberfest dort dauert zehn Tage, 3000 Leute fasst das Festzelt. Fukuoka ist damit das größte Oktoberfest Japans. Richtig gelesen: das größte. Denn in dem asiatischen Land gibt es fast 80 Oktoberfeste, in fast jeder Großstadt findet eines statt. "
Wenn du herausgefunden hast, wie es funktioniert, lass dich wählen.
Die digitale Durchdringung der Gesellschaft wird Digitalität genannt. Ich empfehle Felix Stalders Buch zur Kultur der Digitalität. Er ist Kulturwissenschaftler und hat daher natürlich eine gewisse Perspektive, die aber aus meiner Sicht klar benannt und ausgearbeitet wird.
Deine Hoffnung zur nachfolgenden Generation kann ich nachvollziehen und gleichzeitig muss ich sagen, dass das leider in der Breite nichts wird.
Dies hat aus meiner Sicht mehrere Gründe.
Die Kinder (natürlich nicht für alle zutreffend, dennoch schreibe ich der Einfachheit halber Kinder und Jugendliche) haben eine ganz andere Hemmschwelle bei den digitalen Medien, was gleichzeitig zur unreflektierten Nutzung v.a. in Jugendalter führt und das wird später als Habitus beibehalten.
Die Eltern sind entweder diejenigen, die eh schon viel zu viel Respekt oder eben nicht genug Erfahrung mit den Medien haben, also wird erwartet, dass die Kinder und Jugendlichen in den Schulen das lernen.
Tja, da liegt dann der Hund auch begraben. Wenn die Lehrkräfte (auch wieder allgemein geschrieben, aber nicht verallgemeinernd gedacht) so fit in den Dingen wären , wären sie ITler. Sie sind eher daran interessiert mit Menschen und nicht mit Maschinen und digitalem Gedöns zu arbeiten.
Das führt dazu, weil die Medien eine sehr hohe Anziehungskraft haben, dass Kinder und Jugendliche alleine gelassen werden und daher auch bei denen hängen bleiben, die am lautesten herumgrölen.
Und worum geht es für die Kinder und Jugendlichen eigentlich hauptsächlich? Dazuzugehören. Es geht um eine Gruppenzugehörigkeit, die Inhalte werden voranging auch ausblendet und unreflektiert angenommen.
Das gab es aber immer schon. Die Abläufe sind immer gleich und die dahinterliegenden Bedürfnisse auch. Nur ist alles größer, unüberschaubarer und kaum zu kontrollieren. Was gleichzeitig die Kinder und Jugendlichen noch mehr verzweifeln lässt.
Alles nicht so einfach. Wir stecken aber mitten in den Transformationsprozessen. Was am Ende aber rauskommt, ist noch extrem offen. V.a. der Datenschutz, der sehr wichtig ist, und in Europa und v.a. in Deutschland aber auch extrem hemmt, versucht zu kontrollieren. Allgemein funktioniert der Datenschutz und die Idee. Im einzelnen oft überhaupt nicht und ist sehr beschränkend. Gerade in der Forschung. (V.a. mit Kindern und Jugendlichen)
OK, ich bin ziemlich vom Thema angekommen. ![]()
Ich lese die ganze Diskussion hier sehr interessiert mit und möchte jetzt auch mal meinen „Senf“ dazugeben.
Komplexe Situationen können meines Erachtens nicht durch simple Antworten aufgelöst werden. Ich persönlich denke, dass in den letzten zwei Jahrzehnten die Herausforderungen an die Politik, Lösungen zu finden, größer geworden sind. Sei es Migration und Emigration, zunehmend globalisierte Wirtschaftsbedingungen, neue machtpolitische Bündnisse (Auflösung der Sowjetunion zum Beispiel und deren Folgen), internationaler Terrorismus, Klimakrise, usw.
Es ist eine überaus komplexe Gemengelage, und jeder, der hier einfache Antworten verspricht, kann nur fehlen meiner Meinung nach. Solange wir uns alle in einem Diskurs befinden und demokratische Lösungen finden, der bzw. die sich auf gemeinsame Grundwerte beruft, die unserer Verfassung entsprechen (die ich übrigens sehr schätze, weil sie ein wenig das Beste aus den westlichen Demokratien subsumiert), solange sind wir denke ich auf einem guten Weg.
Eine AfD, die zumindest in Teilen eindeutig verfassungskritisch bis - feindlich einzustufen ist, verzeichnet heute hohe Zuwächse an Stimmen. Das bereitet mir zumindest schon eine gewisse Sorge. Und ich denke, wir haben alle die Pflicht, zumindest ein sorgsames Auge auf die Entwicklung zu haben. Es wird durchaus sogenannte „Protestwähler“ geben, die mit der Komplexität nicht klarkommen und sich einfache Lösungen versprechen. Das ist jedermanns Recht, allerdings meiner Meinung nach nicht wirklich lösungsorientiert.
Ich würde übrigens gleiches über eine „linke AfD“ formulieren, nur gibt es diese zumindest heute nicht in dieser Größenordnung wie die AfD. Ich lehne jegliche Partei oder Gruppierung, die sich nicht eindeutig zu den Grundwerten unserer Verfassung bekennt, ab.
Was sagst du zu solchen Aussagen?
„Und man muss mit der Vorstellung klar aufräumen, dass die Demokratie eine Regentschaft der Mehrheit sei.“
Hat mich z.B. völlig überrascht.
Ich dachte, genau das mache eine Demokratie aus.
Also ich habe das Wort Rassismus eingebracht, ohne dich als Rassisten zu bezeichnen. Man kann durchaus rassistische Aussagen treffen ohne Rassist zu sein. Um im Fußball zu bleiben: Ich kann im einem Spiel für die Eintracht sein, bin aber trotzdem kein Eintracht-Fan.
In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel auch die Frage zu stellen, ob man Harry Potter heutzutage lesen darf, ohne damit die unsäglichen Aussagen der Autorin zu unterstützen?
Der Fußballvergleich ist auch sehr passend ![]()
Ich gebe dir einen aus:
KURIER: Was können die demokratischen Kräfte im Land tun?
Professor Dr. Stefan Ouma:
Zunächst sollten sie sich – insbesondere die Politiker – klar zu Artikel 3 des Grundgesetzes bekennen und diese Werte offensiv vertreten. Denn da steht schon vieles drin, was sich gegen Rassismus und Diskriminierung wendet. Die ach so kritisierte „Wokeness“ ist nichts anderes, als für diese Ideale zu kämpfen. Und man muss mit der Vorstellung klar aufräumen, dass die Demokratie eine Regentschaft der Mehrheit sei. Vielmehr sollte – gerade in Wahlkampfzeiten – das Gegenteil betont werden: Eine gut funktionierende Demokratie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie Minderheiten schützt und die Unversehrtheit des Einzelnen garantiert.
Medienkompetenz erste Lerneinheit: Finde die Originalquelle!
Na klar. Aber die Bücher darf man nur gebraucht kaufen und die Filme im Fernsehen (wenn man damit nicht zur Einschaltquotenmessung beiträgt) oder illegal gestreamt ![]()
Ich komme da kurz von der Seite dazu ![]()
Ich glaube, dass Regentschaft schon das falsche Wort ist. Außerdem müsste Demokratie selbst definiert werden.
Meinen wir unsere Demokratie mit föderalistischen Tendenzen? Die Schweizer Umsetzung mit basisdemokratischen Formen oder die US amerikanische Form, wo du auch mit der Minderheit der Stimmen Präsident werden kannst? Und dann kommen noch unzählige Varianten dazu.
Das Wort stammt ja von der attischen Demokratie ab. Hier wurden nur erwachsene Männer unter Demos zusammengefasst. Frauen, Sklaven, … waren komplett ausgeklammert.
Spielt zwar für die heutige Diskussion nur eine untergeordnete Rolle, aber dennoch meine 5Ct dazu.
Ich kenne die Originalquelle.
Nur weder die Originalquelle, noch der geäußerte Kontext macht die Aussage weniger erschreckend.
Mein Leben ins fast allen, dein Leben vermutlich in ähnlich vielen, wovon du aber kaum einen so achten würdest wie ich. Insofern ist es müßig das jetzt detaillierter zu machen. Du hast doch schon aufgezeigt, dass du diese Gesellschaft vorziehst.
Wie stehst du eigentlich zum Klimawandel? Denkst du da auch in die Zukunft oder interessiert dich da nur das Hier und Jetzt? Weil heute ist es warm, teils auch heiß, aber KLIMAKRISE sieht anders aus. Man hört aber immer, dass man ja auch vorausdenken soll.
Also ja, heute sind es nur x%, aber wenn du dir mal die Demographie anschaust, solltest du selbst drauf kommen. Es geht auch nicht in erster Linie um die Menschen, sondern um die Ideologie und die Kultur die sie mit bringen und die nicht durch diese westliche Gesellschaft ersetzbar sind, was sie aber sein müssten.
Ich habe auch vor den Muslimen keine Angst, die nicht gendern und gegen LGBTQ+ sind, im Gegenteil nehme ich mal an, dass wir sogar viele Gemeinsamkeiten haben. Heißt nicht, dass die hier leben sollen. Und ja, das ist rassistisch.
Das solltest du nicht mich, sondern Islamgelehrte fragen. Da wird wohl die einhellige Meinung sein, dass dies keine richtigen Muslime sind.
Desweiteren möchte ich aber nicht mehr auf das Thema Islam eingehen (werde mich dahingehen auch zusammenreißen). Ich denke die Fronten sind hier geklärt und es schadet diesem Thread.
Umso schlimmer, dass du dann nur den Ausschnitt teilst und den anderen hier nicht die Chance gibst, für sich selbst zu entscheiden, ob der Kontext die Aussage erschreckender, unveränderlich erschreckend (du) oder weniger erschreckender (ich) macht…
Selbst, der Autor, der auf auf Achgut und Reitschuster (auf eine Verlinkung verzichte ich bewusst) veröffentlicht hat (und mutmaßlich deine Quelle), gibt mehr Kontext.
Übrigens ein Text, den ich nicht verstehe. Ausschnitt:
Eine Mehrheit ist [gegen den Atomausstieg] ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit ist gegen Atomausstieg | tagesschau.de), der in Zeiten der Energieknappheit der helle Wahnsinn ist und obendrein dem behaupteten Klimaschutz Hohn spricht
Klickt man auf die Quelle steht da:
Das sah vor 12 Jahren noch anders aus. Im Juni 2011, rund drei Monate nach der Katastrophe von Fukushima, antworteten auf die Frage, ob die schnelle Entscheidung für den Atomausstieg richtig sei, 54 Prozent der Befragten im DeutschlandTrend mit Ja, 43 Prozent waren gegensätzlicher Auffassung.
Repräsentative Demokratie bedeutet eben nicht, dass die Bürger des Landes jeden Tag darüber abstimmen, ob Atomkraft nun weiterlaufen oder abgeschaltet werden sollten. Und nur um das nochmal für den Letzten zu wiederholen: Die Union fing nach exakt dann an, am Ausstieg zu meckern, als sie nicht mehr dafür verantwortlich war, das zu entscheiden. Atomkraftwerke sind nun mal etwas komplizierter als ein altes Bügeleisen, das ich irgendwann nicht mehr benutzen will.
Und deine Familie ist auch dort? Also was hält dich hier in Wokistan?
Auf den Kontext habe ich bewusst verzichtet, weil er nur als Nebelkerze fungiert.
Für mich steht die Aussage in bester Tradition von Merkels „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden.“, wofür sie, völlig zurecht, vom Verfassungsgericht gerügt wurde.
Ob es dir gefällt oder nicht, aber es gibt Menschen, die finden Demokratie nur solange toll, wie ihnen die Wahlergebnisse passen.
Details würden mich dann schon interessieren. Ich starte mal mit einem kleinen: OECD Better Life Index

Das rote ist Russland, das gestreifte Deutschland… Vielleicht ist mein persönlicher Eindruck repräsentativer als deiner.
Was meinst du mit Klimakrise sieht anders aus? Ab wann ist es denn für dich eine Krise?
Ich wusste nicht, dass du ein vehementer Kämpfer gegen den Klimawandel bist. Weil wenn man in vielen Regionen der Welt nicht mehr leben kann, werden diese Menschen nicht dort bleiben (können). Wenn du diese Gruppen nicht hier in Deutschland haben möchtest, solltest du alles dafür tun, den Klimawandel abzuschwächen.
Einhellige Meinung? Wie kann man etwas so stark ablehnen, von dem man so wenige Ahnung hat?
Aber du willst nicht mehr über den Islam reden. Reden wir über die Bibel. Soll ich dir ein paar schöne Zitate raussuchen, von denen ich mir sicher bin, dass du dich nicht mit ihnen identifizieren wirst? Oder müssen Christen auch aus Deutschland raus?