Mach dich bitte nicht lächerlich. In der Ukraine gibt es hunderttausende Nazis und die sitzen auch in der Regierung und steuern die Armee.
Das erklärt zwar nicht den Angriff auf das Land, so wie es Putin getan hat, aber die peinlichen Ausflüchte und Unwahrheiten von euch sind wirklich lachhaft wenn man sich gleichzeitig im eigenen Land hinstellt und selber Leute zu Nazis erklärt, weil die nicht gendern wollen oder die Immigration kritisieren.
In the years since the Maidan uprising brought a new government to Ukraine in 2014, numerous monuments to Nazi collaborators and Holocaust perpetrators have been erected, at times as frequently as a new one each week.
In Deutschland werden Straßen wegen dem Wort Mohr umbenannt und irgendwelche aberwitzigen Begründungen zum Kolonialismus genutzt um Namen zu tilgen. In der Ukraine benennt man Straßen nach dem Willen der Mehrheit nach Nazis.
Alleine, dass Melnyk ein so hohes Tier ist sollte euch doch zu denken geben.
Wer auch immer „wir“ aus Deiner Sicht sein mögen (all die woken Trottel vielleicht? Da tust Du dem Kollegen womöglich unrecht): „wir“ sollen also einsehen, dass es überall Nazis gibt und wegen der unsrigen nicht solch ein Geschiss machen? Wobei, wenn ich Dich recht verstehe, diese in Wahrheit ja gar keine sind. Da soll man sich noch auskennen …
Naja du kannst ja einerseits nicht Leute zu Nazis erklären, die reden wie die CDU vor Merkel, andererseits Leute die sich klar und offen zu Naziverbündeten bekennen als seriös hinstellen. Melnyk hat sich mehrfach positiv zu Bandera bekannt.
Selbst bei einer Pride-Parade in München wurde Bandera besungen.
Kurt diskriminiert (trennt) also schon („ihr“ bzw. „euch“): zwischen wokem Mainstream (ich und alle anderen, die im Dunklen leben müssen) und den „erwachten“ (er und seine Kollegen).
Ich würde mich im übrigen selbst als woke-konservativer Eklektiker bezeichnen.
WIR können uns auch gerne alle als eins sehen (und wenn man jetzt das Fansein betrachtet ist man das sicherlich auch), aber ich halte es nun einmal für realistisch, dass uns da Welten in der Weltanschauung trennen.
Ich gebe zu, es ist schwierig nicht den monolithischen Block zu erkennen, der einem gegenübersteht. Aber ich kann mir ja mehr Mühe geben den Einzelnen anzusprechen.
Da wir ja schon das Thema Links/Rechts-Schema hatten und ich ebenfalls der Meinung bin, dass daran nicht mehr „die Grenze“ verläuft (auch nicht zwischen „oben“ und „unten“), muss sich die offensichtliche Spaltung der Gesellschaft aber eben an anderen Bruchlinien zeigen.
Selbstverständlich muss man Trennendes erkennen. Und sollte zugleich ein Bewusstsein davon haben, dass Trennung letztlich eine Illusion ist. Wir sind eine Menschheit mit einem gemeinsamen Schicksal.
Putins imperialistisch motivierter Angriffskrieg ist ein klarer Völkerrechtsbruch, und die ultra-nationalbolschewistischen Fantasien seines Einflüsterers Dugin unterscheiden sich jetzt genau wie von faschistischen Inhalten? Die moderne Ukraine ist bei weitem ein viel demokratischerer Staat als Putins Russland, die Vorstellung, seine Wagner-Söldner seien hier involviert in einen entnazifizierenden Befreiungskampf gegen den vermeintlichen von Nazis dominierten Nachbarstaat ist nichts weniger als absurd. Aber Putins Bots leisten da anscheinend ganze Arbeit.
Dass dir Putins gesellschaftliche Vorstellungen sympathisch sind, ist nach allem, was du hier von dir gibst, nicht weiter überraschend. Da ist dann jedes Propaganda-Gewäsch willkommen.
Wer hier konsequent mit gefühlten Wahrheiten gegen Fakten argumentiert, sollte sich vielleicht vorher überlegen, anderen vorzuwerfen, sich lächerlich zu machen.
Ein weiteres Beispiel:
Zitat: Und auch wenn in den Erhebungen […] die Zugehörigkeit zum Islam die Wahrscheinlichkeit erhöht, antisemitische Meinungen zu vertreten, so bleibt der Einfluss des Islam weit hinter einer rechtsgerichteten politischen Orientierung und einem niedrigen Bildungsstand als Faktoren zurück. Die breite Masse der Antisemiten im heutigen Frankreich besteht nicht aus Muslimen.
Ich verabschiede mich damit wieder aus der Runde (Diskussion kann man das ja nicht nennen). Vielen Dank trotzdem für den Einblick in deine braune Seele @Kurt. Und das meine ich mit vollem Ernst.
Ich hinterfrage mich selbst nämlich regelmäßig, ob ich mich zu viel in meiner Filterblase bewege. Ich versuche das zu verhindern, indem ich dem einen oder anderen Account in den sozialen Medien folge, aber eine direkte Interaktion ist da kaum möglich.
Bei dem Hin und Her mit dir, ist mir nun wieder klar geworden, wie dumm diese Ideen und Vorstellungen sind. Wie einfach sich manche von rechten Trollen manipulieren lassen, wie festgefahren das Weltbild ist, wie wenig Raum es für Schattierungen und Ambiguität bietet. Wie Narzissmus („Nur ich habe den Durchblick und ihr habt ja alle keine Ahnung“) eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung verhindert.
Am Ende frage ich mich nur - und ich will dir lieber @Kurt das gewiss nicht nehmen - wie passt das zusammen mit deinem Fan-Sein? Ein Verein, der für Weltoffenheit und Internationalisierung steht und der sich gegen Rassismus einsetzt. Ist das dann nicht mehr „dein“ FC Bayern? Wie bist du Fan geworden? Glaubst du der Verein hat sich über die Jahre gewandelt? Glaubst du, du hast dich gewandelt?
Ich glaube, es wäre uns allen eine Freude weitere deiner „Quellen“ inhaltlich zu zerpflücken. Es würde nur 0.0 an deinem Standpunkt ändern.
auch wenn es manche nachwievor belächeln oder schlimmeres:
es hat schon seinen Sinn mit Rechten NICHT zu reden oder in den Austausch zu gehen - da ist alles verloren (es mag einzelne Ausnahmen geben)!
man muss sie aufs schärfste ausgrenzen, isolieren und möglichst mundtot machen! nichts anderes hilft!