Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 1)

Frage an die Admins:

wie kann es sein, das ein derartiger Wahnsinn, wie der von Kurt, hier geduldet wird?

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Hat er sich strafbar gemacht? Erstatte halt Anzeige, wenn Du der Meinung bist und das nicht aushalten kannst.

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die altbekannte Taktik der rechten Brut ist es ja, Dinge so zu formulieren, dass klar ist, was sie meinen OHNE strafrechtlich relevant zu sein…

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Leider befürchte ich, dass es keineswegs Ironie oder Provokation ist.

Und die altbekannte Taktik der linken Brut ist es, die Gesetze so zu verbiegen oder zu ignorieren, dass NICHT-strafbare Dinge doch bestraft werden können.

Alex hatte mich etwas direkt gefragt und ich habe darauf reagiert. Kann doch keiner ahnen, dass ihr nicht einmal die Finger still halten könnt.

Das ist hier nicht der „Grüne Wohlfühl Politik- und Gesellschafts-Thread“. Die Zeiten eurer Deutungshoheit sind halt vorbei.

Ich poste hier ganz sicher nichts, was gegen die Forenrichtlinie verstößt, also leb damit.

Irgendwie wundert es mich nicht so sehr, dass dieser Artikel in der FAZ erscheint… :wink:

So what. Meine grundsätzliche Ansicht ist, dass wir heutzutage mit den üblichen Links-Rechts-Schemata der Vergangenheit nicht mehr so arg weit kommen (das würde jetzt zu weit führen, das auszuführen, wie ich zu diesem Schluss komme, aber als Appetizer sei die unverkennbare, auf den ersten Blick erstaunliche Nähe radikal-linker wie radikal-rechter Positionen genannt).

Unabhängig davon (ich hab den Artikel noch nicht gelesen, werd ich aber noch), und da sowieso, wie ich unterstelle, sehr viele immer hauptsächlich von den Überschriften eines Artikels getriggert werden, eine kleine Einschätzung zu obiger Aussage:

Psychologisch würde ich vermuten, dass bei Linken die moralisch-ethische Norm ihres Denkens eine größere Rolle spielt, wenn sie über Politik/Gesellschaft sprechen. Konservative neigen hingegen zu Pragmatismus. Die von Linken vermutete Dringlichkeit der in der Gesellschaft oder in der Welt befindlichen Problematiken oder Krisenherde könnte dann eben eine geringere Toleranzschwelle auslösen.

So, da du den Artikel verlinkt hast, kannst du mir verraten, ob ich richtig liege - oder kam die FAZ über die Aussage hinaus zu keiner weiteren Einschätzung?

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Grad mal überflogen - die TU Dresden hat eine Umfrage gemacht. Die Befragten wurden nach Alter, Wohnort, Bildung etc. geclustert. Die Ergebnisse werden im Artikel berichtet. Über die Gründe sind alle ratlos, da bist du auf jeden Fall schon mal weiter :smirk:

Also, es fällt mir schwer zu glauben, dass er - dass irgendjemand - das ernst meinen kann.
Falls doch, bin ich raus und lösche alle meine Posts.
Das war sicher als Provokation gemeint. Oder? ODER?

Dachte ich mir irgendwie…
Na wenigstens hat sich die Psychologie im Nebenfach dann doch noch gelohnt? :wink:

Es geht primär um Korrelationen: Einkommen, Bildung und Großstadt werden als Faktoren genannt.

Als Kausalitäten werden starke Gesinnung ( so so ) und mediale Berichterstattung vermutet.

Mir gehts gar nicht primär darum, wer jetzt inhaltlich richtig liegt. Natürlich liegt es auch jenseits meiner Toleranzschwelle, wenn Putins Angriffskrieg verteidigt werden soll.

Interessant, bzw. bedenklich, finde ich es, wie sich beide Extreme des Mittels der Ausgrenzung bedienen. Natürlich aus den jeweils „richtigen Gründen“.

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Nehme ich schon seit einigen Jahren genau so wahr, und man muss auch nicht sehr lange suchen, schau dir nur mal die Positionen zu Putin an, da wird man schnell fündig. Irgendwie braut sich da eine sehr beunruhigende populistische Mischung von völkisch-national-sozialistischem Gesinnungsgift zusammen, wobei ich Teile der LINKEN mitimplizieren würde. Historische Vorläufer dafür gab es ja bis zu den einschlägigen „Säuberungen“ auch in der NSDAP.

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Ich glaube, das ergibt Sinn. Um noch einmal auf meinen Punkt von vorhin zu kommen: statt des Links-Rechts-Schemas arbeite ich häufig mit dem Stadt-Land-Gegensatz. Ich denke, das beleuchtet die unterschiedlichen politischen Einschätzungen heutzutage besser, nicht nur in Deutschland übrigens.

Um mal sowas wie Selbstkritik zu üben:
Da es mittlerweile seht teuer ist, in der Großstadt zu leben, kann man davon ausgehen, dass die von dir genannten Korrelationen ziemlich ins Schwarze treffen. Dass wiederum mit einem gewissen Bildungsniveau das subjektive Gefühl steigen kann, im Recht zu sein, und dementsprechend weniger Toleranz für andere Meinungen hervorbringt, mag sicher eine Gefahr sein. So eine Haltung ließe dann auch den Trotz auf der „anderen“ Seite steigen, und schon haben wir die „gespaltene Gesellschaft“ (sehr stark vereinfacht natürlich jetzt).
Insofern stimme ich deiner letzten Bemerkung uneingeschränkt zu. Keine gute Entwicklung.

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Entschuldige bitte, der letzte Absatz war Provokation.

Der Herr Professor äußert achtmal eine andere Meinung.
Widerlegen ist was Anderes.
Und zum Thema Nazis in der Ukraine:

Ein Grundproblem der Rechten: Sie sind durch die Bank nicht witzig.

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Nicht um Dich bzw. Deine These zu widerlegen, sondern um einen zusätzlichen Standpunkt in die Debatte einzubringen, verlinke ich noch einmal diesen lesenswerten Artikel des FAZ-Redakteurs und Mitherausgebers Jürgen Kaube. Als ich ihn vor einem Vierteljahr reinstellte, fand er keine Resonanz (was ja nichts macht). Alex hatte ihn mir im Rahmen einer privat geführten Diskussion zur Verfügung gestellt, nachdem ich ihm etwas zur Vorgeschichte des jahrelangen Briefwechsels zwischen dem vor den Nazis nach England geflüchteten jüdischen Schriftsteller Erich Fried und dem damals (vor 40 Jahren) führenden, inzwischen ebenfalls verstorbenen Neonazi Michael Kühnen geschickt hatte. Kaube legt konzise dar, warum aus seiner Sicht von einer Spaltung der Gesellschaft keine Rede sein kann, gerade bei den divergierenden Positionen zu all den kontrovers diskutierten Themen.

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In der Ukraine gibt es also ein paar hundert Nazis. Das bedeutet nun was?

Nazis sind auf der richtigen Seite also okay. Interessant.
Hey, BVB: Die Borussenfront darf dann auch wieder auf die Süd…

Hier eine differenzierte Darstellung der Thematik. Tenor: wie überall gibt es auch in der Ukraine Rechtsextremisten; eine beherrschende Position, wie von der russischen Propaganda unterstellt, haben sie indes nicht. Ihre Bedeutung in der Gesellschaft allgemein sowie speziell in militärischen und paramilitärischen Verbänden in Gegenwart und Geschichte wird detailliert anhand der Positionen von Experten unterschiedlicher Couleur diskutiert. Vertiefende Darstellungen sind verlinkt. Datum der Veröffentlichung: 1.7.2022

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Du hast immer noch nicht die Frage beantwortet, was Dein link jetzt genau bedeuten soll. Vielleicht meinst du ja folgendes: die Ukrainer sind Nazis, die dürfen gerne überfallen werden.
Falls du etwas anderes meinst, bitte ich um Aufklärung.

Ich würde fast wetten, dass in jedem westlichen Staat mindestens ein paar hundert - nazis organisiert sind. Die haben also alle einen Überfall des größeren Nachbarn verdient?