Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 1)

@Andy
Diskussionen mit @anon19834089 machen für mich meist relativ wenig Sinn. Auf Fragen wird nicht eingegangen, oder mit Gegenfragen geantwortet. Kann man eigentlich nur machen, wenn man entweder viel Zeit hat oder sich mal echauffieren will.

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Dann lass es doch einfach. :wink:
Und wenn du dich echauffieren willst, um deine Empörungskultur auszuleben, such dir jemand anderen. :blush:

Witzige Aussage übrigens, nachdem du auf meine Frage nach den „dichten Grenzen“ gar nicht eingegangen bist.
Hätte dann doch inhaltliche Auseinandersetzung erforderlich gemacht und da bist du ja nicht so für, gell? :wink:

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Gerade erscheint in der FAZ ein sehr passender Artikel:

STUDIE ZU POLARISIERUNG: Linke lehnen die Meinungen anderer stärker ab

Diese Meinung lehne ich strikt ab.

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Kurt induziert. Er schließt vom Besonderem auf das Allgemeine. Diese Induktion ist jetzt erst einmal weder richtig noch falsch, die Zukunft wird es zeigen.
Aber dass in den meisten muslimischen Ländern eine extreme sexuelle Intoleranz herrscht, ist doch ausgewiesen.

Zu guter letzt möchte ich noch betonen, dass ich die ganze Diskussion als ziemlich heuchlerisch empfinde.

Warum?

Seit Jahren wird über das Ärmelsponsoring von Qatar diskutiert, hier, auf Jahreshauptversammlungen, in den Medien, an den Stammtischen. Zwischenzeitlich hatte man gar das Gefühl, der FC Bayern würde für den Antichrist Werbung machen.
Was wurde als Argument angeführt? Genau, die Menschenrechtsverletzungen, die Intoleranz und generell ein menschenverachtendes System, das sklavenartige Arbeitnehmerverhältnisse fördert.
Quatar ist mit Arabien, den VAE und noch vielen anderen ein autoritärer Staat mit muslimischen Glauben als Staatsreligion.

Ich verkürze es mal etwas polemisch:
Qatar ist schlimm, aber der Islam ist TROTZDEM total super.

Ach ja, Arabien wird von einem „Kopfabschneider“ (Originalausdruck eines Foristen hier) regiert … diese und andere Aussagen waren hier zu lesen. Einige Foristen sollten sich um eine konsistente Argumentatsionsarchitektur bemühen, bei vielen ist die Statik arg gefährdet.

Übrigens, es gab Zeiten, da waren islamische Reiche Zentren der intellektuellen Avantgarde; um die letzte Jahrtausendwende ungefähr. Ohne arabische Gelehrte hätten wir einen großen Teil des Wissens der griechischen Antike unwiderbringlich verloren. In jenen Zeiten war Europa hingegen intellektuell außerordentlich stumpf. Die Verantwortung dafür trug eine zu mächtige Religion. Wie heute?

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man kann es nur stetig wiederholen…

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Aha, jetzt auf einmal.

Nicht mehr: „All Cops Are Bastards?“

Du wärst eigentlich alt genug, um endlich ein konsistentes Meinungs- und Weltbild zu entwickeln.

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So wie „die Rechten“:

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Auch richtig.
So wie sich die Linke zuweilen einen „starken Rechtsstaat“ wünscht; und dazu gehört nun mal die Polizei.

Es ist doch so: Für die Linke ist die Polizei „auf dem rechten Auge blind“, für die Rechte ist die Polizei „auf dem linken Auge blind“.

du meinst sicherlich „all cats are beautiful“ :cat2::black_cat:

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Netzfund:

:wink:

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Nein er meint „Acht Cola acht Bier“.

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Können wir uns darauf einigen, dass wir seit Tagen durchaus miteinander reden? Und dürfen wir vermuten, dass du und ich andere Meinungen vertreten? Ja? Schön. Dann hätten wir das geklärt. - Jetzt willst du bestimmt darauf hinaus, dass ich nicht mehr mit einem bestimmten User rede. Da hast du dann recht. Ich will es nochmal klarstellen: ich rede mit vielen Leuten über Politik und Gesellschaft. Darunter sind Konservative wie Progressive, Unions-Wähler, Liberale, Grüne, herrje, ich rede sogar mit Dortmund- oder Löwen-Fans. Sie alle haben zu den Dingen, über die wir hier sprechen, verschiedenste Meinungen, sie alle eint aber ein bestimmter Punkt:
Sie bewegen sich innerhalb des demokratischen Spektrums.
Der nämliche User tut das nach meinem Empfinden nicht. Wer von einer Wahl zwischen zwei Diktaturen faselt, eine Partei, die sich rechts von der Union abspalten würde, als „mittig“ tituliert oder Höcke als relativ unwichtige Durchschnittsfigur der AFD sieht, ist, abgesehen von der Hetze gegenüber einer gesamten Bevölkerungsgruppe, für mich nicht mehr im demokratischen Konsens.

Ich kann es nicht oft genug betonen: er selbst hat keine Probleme mit der Zuschreibung „Rassist“. Er definiert einen Kulturkampf und spricht die Sprache von Spaltern und Hetzern - wie die AFD. Die ich persönlich - die Partei wohlgemerkt, ich spreche nicht von allen Wählern - als faschistisch wahrnehme.

Tobi, eine Frage, mit der Bitte um eine schlichte Antwort:
Gibt es für dich denn gar keine Grenze, die ähnlich gelagert ist? Um ein besonders deutliches Beispiel zu nennen: würdest du soweit gehen, mit Leuten zu sprechen, die den Holocaust leugnen? Weil das ja auch nur „eine Meinung“ ist? Ich meine das nicht provokativ, sondern ganz im Wortsinne und frage aus ehrlichem Interesse, um zu verstehen, wie du denkst.

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Das heißt, du bleibst bei deiner Einschätzung, dass die Bevölkerung der USA kurz vor dem Kipppunkt zu einer muslimischen Gesellschaft steht? In Deutschland gibt es 0,3 % Juden, stellen die auch eine Gefahr dar? Wo liegt die Grenze?

Mir hat mal jemand was geschrieben wie: „Schönen Gruß nach UK. Ich lebe allerdings in Deutschland.“ Lese ich den Spruch bald wieder? Dann ist es nicht wert, mich damit zu beschäftigen.

:sweat_smile: Wer kennt sie nicht, die große Gefahr des Hardcore-Fundamentalismus des Islams: das Nicht-Aufhängen von Regenbogen-Flaggen. Bis vor kurzem dachte, es wären verwirrte Glaubenskrieger, die alle Ungläubigen töten wollen… Da du ja UK Experte bist, sag mir mal nochmal, welchem Glauben der aktuelle Bürgermeister von London angehört?
Linktipp dazu:

Erschüttert das dein Weltbild? Ich glaube nicht. Auch wenn du bis gerade eben überzeugt warst, dass alle muslimischen Bürgermeister IMMER einen „hardcore fundamentalistischen Kurs“ durchsetzen.

Es gibt auch christlich geprägte Länder wie z.B. Guyana, in denen eine extreme sexuelle Intoleranz herrscht. Ich verstehe den Punkt nicht. Was schätzt du? Wie viele der in Deutschland lebende Muslime unterstützen eine Ehe für alle?

Das ist ja nicht nur polemisch, sondern setzt Staaten und Religionen gleich. Ein christlich geprägtes Land führt aktuell einen Krieg in Europa inklusive Kriegsverbrechen. Wie kann das sein?

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Du warst nicht gemeint.
Mir ging es um Andys „Ich könnte ja, aber bringt nichts“-Aussage.

Hab ich schon. Waren heftige Diskussionen.
Ich hab auch schon mit Migranten diskutiert, die der Überzeugung waren, dass Hitler viel zu gnädig war, weil Gas schnell und schmerzlos tötet. Und außerdem hätte der ja versagt, weil er nicht alle Juden erwischt hat.
Da war mir etwas schlecht und die Diskussion war heftig und laut.

Meine Grenzen sind Kinderschänder. Mit denen würde ich nicht diskutieren.

Ich verstehe deinen Ansatz sehr gut.
Nur: ich hatte nicht den Eindruck, dass das Thema der letzten Tage „der Islam“ war. Es ging mir und anderen nicht darum, „den Islam“ zu verteidigen oder die Taten oder Sichtweisen des politischen, gar radikalen Islam irgendwie zu relativieren.
Wie ich schon sagte, ich selbst bin Atheist. Insofern ist es hoffentlich glaubwürdig, wenn ich mich in jeder Form vom entsprechenden Weltbild gewisser muslimischer Gruppen distanziere. Außerdem verstehe ich mich als Feminist, weswegen ich etwa gerade die Problematik mit Frauenbildern und -Rechten wohl kaum verharmlosen würde.
Das Quatar-Sponsoring wurde nicht nur von mir, sondern von sehr vielen hier äußerst kritisch gesehen. Auch in dieser Hinsicht kann ich keine fehlende Statik der „konsistenten Argumentationsarchitektur“ erkennen.

Mir geht/ging es einzig darum, eine klare Trennlinie zu ziehen zwischen demokratischen Einstellungen - und solchen, die ich für radikal halte. Dass es Bewahrer der freien Meinungsäußerung gibt, finde ich großartig; dass manch einer glaubt, Leute verteidigen zu müssen, die sich selbst der Radikalität als letztes Kampfmittel verschreiben, verstehe ich aber nicht.

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Nein, das habe ich auch nie behauptet. Die USA als Ganzes sind nicht in Gefahr, jedenfalls nicht spezieller durch Muslime, als durch andere Minderheiten. Was man aber sehen kann, sobald Muslime an der Macht sind, werden islamische Gesetze und Regeln durchgesetzt. Gnadenlos. Immer und überall.

Noch. In Frankreich fliehen sie bereits in Scharen nach Israel und das nicht vor Le Pen, sondern vor Muslimen.

Wokismus.

Weil es von Nazis kontrolliert wird. Zum Glück verteidigt Russland die Menschen im Donbass.

Ich denke mal da ist Hopfen und Malz verloren. Russia Today lässt grüßen.

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„Dr. Klaus Gestwa, Professor für Osteuropäische Geschichte von der Universität Tübingen, widerlegt 8 populäre Theorien zu Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine“:

„These 1 - Die NATO hat Russland bedroht – Putin musste sich verteidigen. - These 2 - Die Ukraine gehört historisch gesehen zu Russland. - These 3 - Niemand kann genau sagen, was Putin will. - These 4 - Die Ukraine ist kein demokratischer Staat, sondern wird vom Westen und von Oligarchen gesteuert. - These 5 - Die Krim und der Donbas gehören historisch gesehen zu Russland. - These 6 - Wer Waffen liefert, verlängert den Krieg. - These 7 - Russische Medien lügen auch nicht mehr als westliche. - These 8 - Die Ukraine und der Westen hätten den Krieg längst über Verhandlungen beenden können“

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Da setzt man sich einmal ernsthaft mit einem Andersdenkendem auseinander und man erntet Ironie, Sarkasmus und Zynismus. Das ist es doch, oder? Oder? :woozy_face: