CAMPUS - Management- Mitarbeiter - Entwicklung (keine Spieler)

The Z Files: Building an Aceless Staff  RotoWire

Demnächst wird noch MSR an den BVB verkauft. Für eine Summe die man unmöglich ablehnen konnte. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Mona Nemmer war wohl tatsächlich ablösefrei:

Jürgen Klopp (58), der Ex-Trainer des amtierenden englischen Meisters, holte die Köchin und Ernährungswissenschaftlerin 2016 nach Liverpool. Später bezeichnete Klopp sie als seinen „besten Transfer“. Er hatte Nemmer vom FC Bayern verpflichtet. Ablösefrei.

Quelle: Welt.de

Wir lassen ja auch immer alle ablösefrei ziehen…

Allein die ganzen Trainer…

Finde ich in diesem Fall aber legitim. Die Ablösesumme wird ja verglichen zu anderen Ablösesummen sehr niedrig sein, sein Einfluss in der Funktion auf mögliche Wertschöpfungen bei Talenten allerdings sehr groß sein. Das Verhältnis ist da dann ziemlich ungleich, sodass ein einziges Talent, dass durch seine Arbeit den Sprung zu den Profis / zu einem anderen Verein schafft, die gezahlte Ablöse komplett pulversiert.

Und gemessen an seiner Arbeit bei Nürnberg mit den Ergebnissen halte ich ihn für eine sehr kompetente Wahl.

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Jetzt auch offiziell. Zur Zukunft von Weinzierl „werden Gespräche geführt“.

https://fcbayern.com/de/news/2026/01/michael-wiesinger-wird-sportlicher-leiter-am-fc-bayern-campus

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Es dauert ja noch bis Mai, bis Wiesinger da ist. Das ist dann doch noch etwas Zeit bis zu seiner Ankunft.

„Beim FC Bayern deutet sich eine Veränderung auf der Trainerbank an. Wie Sky berichtet, wird Holger Seitz seinen Posten als Cheftrainer der zweiten Mannschaft zur kommenden Saison aufgeben.
Die Entscheidung hängt demnach eng mit den strukturellen Veränderungen am Campus zusammen. Mit Michael Wiesinger, der vom 1. FC Nürnberg kommt, tritt zum 1. Mai ein neuer Sportlicher Leiter offiziell seinen Dienst an – und der greift offenbar schon jetzt aktiv in die Planungen ein.“

„Dabei verfolgen die Verantwortlichen offenbar eine klare Idee. Sollte alles nach Plan laufen, soll ein ehemaliger Profi den Trainerjob übernehmen.“

Seien wir gespannt. Ehemalige Profis gibt es schließlich mehr als genug.

Ein ehemaliger Profi ist auch nicht automatisch eine gute Lösung. Der sollte schon gut sein, wenn er die Jugend trainieren will.

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„Große Verantwortung“: Michael Wiesinger übernimmt neue Aufgabe am Campus

„Gemeinsam mit Jochen Sauer und Christoph Freund begrüßte Michael Wiesinger in der Kantine des FC Bayern Campus erstmals alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines neuen Arbeitsumfelds. Der 53-Jährige, der zuvor sieben Jahre lang als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Nürnberg tätig war, hat am Montagvormittag offiziell sein Amt als Leiter Sport und Nachwuchsentwicklung beim deutschen Rekordmeister angetreten. Damit folgt er auf Markus Weinzierl, der bislang die Rolle als Sportlicher Leiter bekleidet hatte.“

Michael Wiesinger beim Amtsantritt.

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Ich hab gar nicht mitbekommen, dass das fix ist. Ich war noch auf dem Gerüchtestand.

Finde ich eine sehr gute Personalie.

bin gespannt wann man die ersten Entwicklungen sieht und ob man überhaupt eine sieht.

FC Bayern und Markus Weinzierl beenden Zusammenarbeit

„Der FC Bayern und Markus Weinzierl haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, den am 30. Juni auslaufenden Vertrag des 51-jährigen Fußballlehrers nicht zu verlängern. Weinzierl hatte im August 2024 die Stelle als Sportlicher Leiter am FC Bayern Campus übernommen und wird zur neuen Saison in dieser Funktion nicht mehr tätig sein.“

Wie schon zu vermuten, war es ein kurzes Vergnügen.

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FC Bayern: Vorbild aus Österreich – der neue Trainerplan der Münchener - WELT

Interessante Aussagen zu einer gewissen Neuausrichtung am Campus.

„Dahinter steckt mehr als nur die Rückholaktion eines Triple-Helden. Intern sehen die Bayern Dantes Verpflichtung als Startschuss für eine neue Marschroute. Das über mehrere Monate hinweg ausgetüftelte Zukunftsmodell sieht vor, dass künftig vor allem junge Übungsleiter die U23 des Deutschen Meisters übernehmen sollen. Trainer, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen und früher bestenfalls selbst beim FC Bayern gespielt haben.“

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Vorgänger sollen überrascht worden sein: Wiesinger soll das Trainerproblem am Campus des FC Bayern lösen | Abendzeitung München

„Wie die AZ weiß, wurde schon vor der Amtszeit von Wiesinger auf einer internen Sitzung das klare Ziel ausgegeben, dass man künftig die europäische Benchmark beim Thema Nachwuchsarbeit sein möchte. Weltbekannte Jugendakademien, wie „La Masia“ des FC Barcelona, will der FCB hinter sich lassen. Auf diesem Weg kommt Wiesinger ab sofort eine zentrale Rolle zu.“

Große Ziele.

"Gerade im Bereich der Abgänge von Jugendtrainern, die man bei einem Angebot für höhere Nachwuchsteams kaum halten kann, hofft man sich, dass Wiesinger besser als manch einer seiner Vorgänger vorbereitet ist. Diese sollen, wie die AZ erfuhr, oftmals überrascht gewesen sein, wenn sich ein Coach kurzfristig verabschiedete.
Es soll nicht selten an einer Idee gefehlt haben, wie die jeweilige Position binnen kurzer Zeit adäquat nachbesetzt werden kann. Unter Wiesinger soll das nicht mehr passieren. "

Die meisten Vorgänger waren so schnell wieder weg, dass man ihre Arbeit kaum beurteilen konnte. Hoffen wir auf eine Ära Wiesinger.

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die waren ja nicht nur von den Abgängen der Jugendtrainer, sondern auch vom eigenen Abgang überrascht, als sie “kurzfristig verabschiedet” wurden. Auch da scheint es, dass es dem Verein “nicht selten an einer Idee gefehlt hat, wie die Position adäquat nachbesetzt werden kann”. Witzig, wie man die Kritik, die aus dem Verein kommt, gegen den Verein verwenden kann. :wink:

Im Stream zum U19 Achtelfinale hat der Kommentator gerade erzählt, dass die Trainer der einzelnen U-Mannschaften bereits relativ lange da sind und so für eine höhere Durchlässigkeit sorgen können.

Im Artikel der Welt wird davon gesprochen, dass man nach Vorbild Red Bull den Nachwuchsbereich nutzen möchte, um Trainer auszubilden, die dann eventuell mal Chefcoach werden können. In der AZ wird dann u.a. moniert, dass Jugendtrainer häufig wechseln, sobald sie woanders ein besseres Angebot bekommen.

Mir fällt es schwer, diese beiden Artikel in Einklang zu bringen. Ersteres führt doch langfristig zu Letzterem. Entsprechend unterschiedlich sind dann auch die benannten Personalien: Die Welt schreibt, dass Freund für die Weichenstellung verantwortlich sein soll. Die AZ schreibt auch, dass Dante nicht von Wiesinger kam. Heißt also, dass Freund jetzt strategische Entscheidungen getroffen hat, bevor der neue Jugendchef da ist? Es ist sehr konfus.

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Wer hat den Wiesinger überhaupt zu Bayern gelotst? Das war doch auch nicht Freunds Idee, oder?

Ich finde es nicht zu konfus. Ich weiß nicht, wo ich es gelesen habe. Aber die Idee ist, dass ähnlich wie bei RB man durch viele Trainer die bei Bayern arbeiten ein neues „Bayern Netzwerk“ aufbaut. Man hat dann Trainer die eine Art „Bayern Style“ spielen, dann in die Welt hinaus gehen und so diesen Fußball einerseits um die Welt bringen, andererseits später Kandidaten sind, die selbst mal Bayern Trainer werden könnten. Die spielen dann schon den „Bayern Fußball“ etc.

Dante soll ja die Amateure trainieren, das gehört nicht in den Kompetenzbereich von Wiesinger m.E.

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