Barca / Real und LaLiga generell

Real nennt La Liga rigged, nachdem es keinen Elfer für nen Ellbogenschlag gegen Mbappe gab, der davon eine Platzwunde davongetragen hat.

Zugegeben, das hätte wohl durchaus Elfer geben müssen/können, auch wenn es eben in der ersten Einstellung sehr nach “er macht viel draus” aussah.

Aber ich finde es schon krass, wenn da offen von Betrug gesprochen wird.

Also nicht von Fans (da darf sowas schonmal sein), sondern einem offiziellen Kanal.

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Nervt mich schon wieder dass die einen Tag früher spielen als wir.

Die DFL müsste doch bei den KO-Spielteilnehmern untertänigst anfragen welchen Slot sie denn gern hätten. Pusht doch die ganze Liga.

Ich glaub das hat wenig Einfluss. Am Ende haben beide 3 Spiele in 9 Tagen.

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Kommt einem eh so vor als wäre der wichtigste Wettbewerb, in dem sich Real und Barca duellieren, weder La Liga oder CL sondern: Wer wird am meisten von Schiedsrichtern betrogen und ist das noch bemitleidenswerteste Opfer

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Da hat sich auch Flick extrem angepasst.
Ist Sport in Spanien…

Der Wortlaut von Real ist natürlich absolut daneben, aber die Entscheidung eben auch.
Es zeigt die mMn größte Diskrepanz beim Fußball aktuell wieder schön auf. Du kannst als Spieler mit deinen Händen/ Armen im Strafraum gefühlt alles machen, solange du nicht den Ball berührst. Hätte der Girona-Verteidiger bei der exakt gleiche Bewegung aus 10cm Entfernung einen abgefälschten Ball an den Ellbogen bekommen, wäre dies mit Sicherheit mit einem Elfmeterpfiff geahndet worden. Da er in diesem Fall nicht den „heiligen“ Ball berührte, sondern „nur“ den Kopf eines Spielers, ist es allerdings für den Schiedsrichter ok. So sieht also Spielerschutz aus. Und das man hier auch mal mehr als erbost ist, kann ich verstehen. Den Betrugsvorwurf muss man sich trotzdem verkneifen, aber ein Statement, das die Kompetenz des Schiedsrichters (und insbesondere des VAR) anzweifelt, wäre in so einem Fall schon angemessen.

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Man muss beim VAR in Spanien auch betrachten, dass ein Schiedsrichter eigentlich bestraft wird, wenn er zu oft den VAR braucht um eine Entscheidung zu treffen. Die Bestrafung ist dann weniger Einsätze als Schiedsrichter. Deswegen wollen sich viele Schiedsrichter erstmal nicht korrigieren lassen.

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Das erlauben die TV-Rechte nicht. Wir haben heute das Top-Spiel, wurden also von Sky dafür ausgewählt.

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Ja und das erlauben sie nicht weil die DFL sie mit dieser Struktur verkauft hat um mehr Geld dafür zu bekommen. Ist doch zirkulär. Am Ende sind die noch immer dafür verantwortlich.

Würde ich den Laden führen, würde ich pfeifen auf die paar Euro durch die Slotvorhersehbarkeit und stattdessen Maßnahmen reservieren, die die Liga als Marke pushen. Eben nicht weiter für den Groschen auf den Taler verzichten.

Nebenbei: dann wären die Topspiele wieder echte Topspiele, nicht wie oft so komische Gurkenpartien bei Flutlicht nur weil es die Rotation wieder erfordert.

Ich denke, dass es da um weit mehr als ein paar Euro geht, sondern dass das Pickrecht ganz essentiell ist. Durch dieses Pickrecht ist Sky der große Gewinner der Rechtevergabe gewesen und kann dafür sorgen, dass DAZN uns keine fünf Mal pro Saison zeigen darf. Das wird richtig Kohle wert sein. Außerdem tragen gerade diese Top-Spiele massiv dazu bei, die Marke der Liga zu pushen, da die weltweit hohe Einschaltquoten haben.

Wenn du dann einen Dreesen fragen würdest, ob er auf 5 Millionen verzichten würde, damit wir jetzt einmal freitags statt samstags spielen, würde er wahrscheinlich lächelnd den Raum verlassen.

Nicht wirklich, weil es dafür nicht genug Top-Mannschaften gibt und kommerziell gesehen jedes Spiel mit Bayern-Beteiligung ein Top-Spiel ist.

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Er würde lächelnd im Raum bleiben. Wofür geben wir denn jährlich eine drittel Milliarde an Spielergehältern aus? Nicht für die Peanuts aus dem DFB-Pokal oder dass wir mit zweistelligem Punkteabstand erster werden. Wir geben es aus um in der CL KO-Runde weit zu kommen. Als Maßnahme die die Vorbereitung im alles entscheidenden Augenblick materiell verbessert ist ein halbes Prozent des Umsatzes im Kontext sehr günstig.

Dazu müsste der FC Bayern aber wie so oft erstmal aus der Zentralvermarktung aussteigen:

Denn aktuell haben den Nachteil dieser Inflexibilität vor allem wir während die Zusatzeinnahmen dadurch schön unter allen BL Teilnehmern verteilt werden!

Von daher wird sich daran sicherlich nix so schnell und leicht ändern lassen…

Wie sagte Rummenigge immer so schön? Die Bundesliga ist unser „Brot&Buttergeschäft“.
Das ist durchaus relevant.

Wenn man jetzt sagen könnte, durch ein Freitagsspiel sind die Chancen nächsten Mittwoch 10% oder gar 20% höher. Dann wäre die Überlegung sinnig den Tag mehr Pause zu nehmen.

Aber ist es das? Kann man sagen, wir sind schon mal ausgeschieden, weil der Gegner einfach einen Tag mehr Pause hatte?

Ich denke für uns war es nicht so schlecht am Mittwoch zurückzufliegen, sich erstmal zu erholen und am Samstag dieses Buli Spiel zu spielen. Rotiert wird sicherlich auch. Danach sind es 3 Tage. Wäre das Spiel am Dienstag, wäre es vielleicht anders.

Wenn, dann wäre es eher wünschenswert ein Heimspiel zu haben, dann könnte man sie den Reisetag sparen.

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Beides Antworten, die am Punkt vorbei gehen.

Frage über die Effektgröße optimierter Regeneration - geschenkt.

Dass die DFL ihre Teams in internationalen Wettbewerben unterstützen kann und es nicht tut sollte im Rahmen der Möglichkeit von Bayerns Verlassen der Zentralvermarktung eher wahrscheinlicher werden.

Im Kern bleibt noch immer die Kurzsichtigkeit der Verantwortlichen. Ist wie in der Politik. Lieber jetzt was mitnehmen als Kapital in Abläufe zu investieren deren Nutzen erst der Nachfolger ernten kann.

Die Teams im internationalen Wettbewerb auf diese Art und Weise zu unterstützen, würde vermutlich hohe Einbußen bei den TV-Geldern bedeuten und damit auch den Teams im internationalen Wettbewerb schaden. Ich finde da eher deinen Vorschlag kurzsichtig, weil er nicht bedenkt, welche Auswirkungen er auf die nächste Rechteperiode und den deutschen Fußball generell hätte.

Dazu kann man dann noch allgemein die Debatte führen, ob so ein Fokus überhaupt gewollt ist, ob es für die DFL überhaupt so positiv ist, dass Bayern durch die CL jeglichem nationalen Wettbewerb einteilt ist. Profitiert davon wirklich die Bundesliga im Gesamten? Oder zeichnet sich der Profit nur in diesen Top-Spielen wieder, weil diese dann besser vermarkten werden können?

Es geht um alle deutschen Teams. Jedem Team im internationalen Wettbewerb soll geholfen werden.

Mehr internationale Plaetze.
Mehr nationale + internationale Aufmerksamkeit.
Bessere Vermarktung.
Mehr Kohle auch fuer Heidenheim.

Es braucht halt a bisserl. Weil man schon von Anfang an so haette agieren muessen.

Kann den Rechtekaeufern doch eigentlich auch nur Recht sein. Heute ist ein gutes Beispiel.

Enteilter Erster zwischen CL-Spielen gegen Team das froh sein kann wenn sie die Relegation buchen als Topspiel. Leverkusen-Dortmund waere doch viel interessanter. Das muss dynamisch entschieden werden.

Die Einschaltquoten hängen primär davon ab, welche Vereine am Spiel teilnehmen und nicht davon, welche sportliche Relevanz das einzelne Spiel hat. Bayern bringt mehr Quoten als Leverkusen und Dortmund zusammen. Daher ist unser Spiel aus der Sicht eines TV-Senders immer das Top-Spiel der Woche.

Daher sehe ich auch nicht, wie es der Liga helfen soll, wenn dieses Jahr beispielsweise Mainz die Conference League gewinnen würde. Für Mainz würde sich außerhalb von Mainz dann trotzdem keiner interessieren. National schauen die Leute primär nach Vereinszugehörigkeit. International sind nur die Teams relevant, die regelmäßig CL spielen und dort weiter kommen. Das ist Bayern und mit Abstrichen noch Dortmund. Ich sehe da nicht das große Potential, dass man mit einer Optimierung des Spielplans so große internationale Erfolge einfahren würde, dass die Bundesliga plötzlich boomen würde.

Es ist sogar eher gegenteilig. Die Liga bekommt dann einen Zuschauerboom, wenn der FC Bayern nationale Konkurrenz hat: Siehe Leverkusens Ausnahmesaison. Da schalten dann 7 Millionen Menschen bei der ARD ein, um ein DFB-Pokal-Spiel zu schauen. Da die Auslandsvermarktung nahezu nicht existent ist, wäre es aktuell für die Vermarktung der Liga entsprechend sogar besser, wenn Bayern international scheitert und andere Klubs Profil und damit Fans gewinnen können.

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Mbappe konnte heute nicht mittrainieren, dürfte Mittwoch aber trotzdem dabei sein.

Mögen die Mindgames beginnen.

„Eine Schande“: Laporta kündigt nächste Beschwerde an - kicker

„Es ist nicht akzeptabel, eine Beschwerde einzureichen und dann die Antwort zu bekommen, dass sie unzulässig sei“, zeigte sich Laporta noch nach dem Rückspiel (2:1) uneinsichtig. „Was Barca jetzt tut, ist zu verlangen, dass erklärt wird, warum die Beschwerde unzulässig war. Rafa Yuste (amtierender Barca-Präsident bis Ende Juni, Anm. d. Red. ) hat mir gesagt, dass eine weitere eingereicht wird. Es ist eine Schande, unerträglich“, so Laporta."

Vielleicht schließen sie sich jetzt mit Real zusammen? Die wurden ja auch regelrecht beraubt. :face_with_monocle:

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