Ich sehe, du verstehst mich.
Aber zurück zum Thema. Wie toll wäre es, wenn Bayern mal einen jungen unbekannten Trainer aus dem Hut zaubern würde und mit ihm eine Ära gestartet werden könnte, so wie mit Udo Lattek.
Leider ist das heute undenkbar und ein so großes (auch ökonomisches) Risiko, würde wohl niemand mehr eingehen.
Was aber auch daran liegt, dass viele von denen, die sich so etwas wünschen, die gleichen wären, die dann an der Säbener mit Fackeln und Mistgabeln stehen würden, wenn es schief geht ![]()
Weiß ich nicht. 20 Zeichen.
Lieber @cheffe, vielen Dank für Deine gehaltvolle Antwort - ich sehe manches anders als Du.
I.
Im Gegensatz zu Dir fand ich, dass der brutale und gnadenlose Hochintensitäts-Pressing-Fußball, den Hansi Flick 2019/20 bei den Bayern hat spielen lassen und der, darauf können wir uns wahrscheinlich einigen, den harten rechten Rand des Intensitätsspektrums möglicher Fußball-Stile markiert, sehr wohl - und sogar ganz vorzüglich - zum FC Bayern passte. Er passte für meinen Geschmack sowohl sportlich als auch ideologisch als auch ästhetisch, und ich sage Dir auch gerne, wie und warum:
Den sportlichen Aspekt brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Die Spieler der Bayern, obgleich in Deiner Vorstellung wohl gemäß des Schemas „technisch überlegener Ballbesitz-Fußball“ rekrutiert, kamen mit der Flickschen Idee von brutalem, dynamischen Intensitätsfußball hervorragend klar, ja sie blühten darunter geradezu auf, und Titelflut, Punktausbeute, Tourausbeute, Siegquote etc. p. p. sprechen für sich.
Ideologisch verkörperte dieser Fußball den Anspruch des FC Bayern auf absolute fußballerische Dominanz und das Selbstverständnis einer ehrfurchtgebietenden Macht im europäischen Fußball, vor der Begegnung mit welcher Gegner - zu Recht - zittern wie Espenlaub, so sehr, wie es wahrscheinlich zuvor nur zu Hochzeiten von Pep Guardiola jemals der Fall gewesen war. Ich erinnere mich noch gut an zahlreiche Champions-League-Übertragungen im englischen Fernsehen aus diesem magischen ersten Dreivierteljahr 2020, in denen die geladenen Experten ehrfürchtig und mit geöffnetem Mund das voracious beast und die unstoppable machine bestaunten, die der FC Bayern damals war, und den schier unglaublichen Vier-Tore/Spiel-Schnitt bewunderten, den der FC Bayern damals hatte. Der Fußball von Flick passte zum Selbstverständnis der Bayern wie die berühmte Faust aufs Auge.
Ästhetisch holte mich dieser bedingungslos aggressive, physische und auf maximale Athletik und körperliche Leistung aufbauende Stil, bei dem der Gegner nicht zerspielt wird, sondern geradezu zerstört, damals extrem ab. Gekoppelt mit der technischen und spielerischen Überlegenheit der Bayern (die sie ja wegen der individuellen Klasse der Spieler schließlich auch noch hatten), übte diese archaische Urgewalt, mit der die Bayern ihre Gegner, komme, wer da wolle, reihenweise unter dem Fuß zerquetschten wie ein Elefant einen Haufen Ameisen, eine geradezu magische Faszination auf mich aus. (Aber Du hast Recht, der ästhetische Aspekt ist sicher Geschmackssache.)
Unter der Annahme, dass der Fußball von Jürgen Klopp den körperlichen Aspekt des Spiels dem technischen gegenüber höchstens so sehr betont wie der von Flick 2020 und dass selbst der heftigste heavy-metal-Fußball von Klopp höchstens je so intensiv, physisch und wenig auf elegante Ballstafetten ausgerichtet sein kann wie der von Flick 2020, bin ich unter dem Strich jedenfalls ganz entschieden der Meinung, dass Klopp mit seinen Vorstellungen von gutem Fußball hervorragend zu den Bayern passen würde - sportlich, ideologisch und ästhetisch.
Wohlgemerkt ist es eine Bewertung von Klopps Fußball, die ich hier vorgenommen habe. Wenn jemand, so wie etwa @anon47051198, auf der persönlichen Ebene Vorbehalte gegen Klopp hat, ihn etwa als Mensch nicht leiden kann und deswegen nur ungern als Bayern-Trainer sähe, ist dies eine andere Diskussion. Auf der Ebene habe ich hier keine Bewertung vorgenommen und mich zu diesem Argument daher auch nicht verhalten, sei es im Positiven oder im Negativen.
II.
Dann noch ein Satz zu Deiner Vorstellung, die hier im Forum auch bin einem breiteren Publikum immer wieder mal vorgetragen wird (von mir auch), wonach der FC Bayern einen für ihn typischen Spielstil oder typische Spielphilosophie habe, die gewissermaßen sein sportliches Selbstverständnis beschreibe und nach der er sich Trainer und Spieler aussuchen solle. Auch wenn ich dies auch schon mal so gesagt und geschrieben habe, bin ich dieser Idee gegenüber inzwischen sehr skeptisch.
Ja, in der idealen Welt, am Reißbrett oder im Modell werden wir uns sicher alle schnell einig: Man definiere eine zentrale Spielphilosophie, die die Werte oder das Selbstverständnis des Clubs verkörpert, und stelle dann ausschließlich präzise zu dieser Philosophie passende Trainer, Betreuer und Spieler ein. Man minimiert so sportliche Friktionen beim Übergang von Jahr zu Jahr, strukturelle Mismatches in der Zusammenstellung des Kaders und Anpassungsschmerzen für neue Aktive, und gleichzeitig optimiert man die Effizienz in der Leistungserstellung, die systemischen Synergievorteile genau zueinander passender und aufeinander abgestimmter Spieler etc. p. p.
Aber die Realität ist doch leider eine ganz andere.
In der Realität ist es viel schwieriger, Trainer und Spieler für seine Philosophie zu finden, als es ist, seine Philosophie an verfügbare Trainer und Spieler anzupassen.
Bleiben wir beim Beispiel Trainer: Wie viele Trainer auf dieser Welt kämen als Trainer für den FC Bayern, weil sie die FC-Bayern-Spielphilosophie, wie Du sie Dir vorstellst, auf dem Niveau, das für den FC Bayern nötig ist, verkörpern, infrage? Drei? Vielleicht vier? Sag Du es mir.
Wenn Du die Namen zusammen hast, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Personen bequemerweise gerade zufällig dann frei ist, wenn der FC Bayern sich gerade von seinem aktuellen Trainer trennt, und praktisch nur darauf wartet, dass der FC Bayern sie anruft, um sie einzustellen? Ein Prozent? Fünf? Zehn?
Was machst Du aber nun, wenn Du Deinen aktuellen Trainer entlassen musst, aber ein zu Deiner Philosophie passender Spitzentrainer nicht verfügbar ist, dafür jedoch ein Spitzentrainer, der nicht zu Deiner Philosophie passt? Nimmst Du den dann nicht? Heuerst Du lieber einen zweitklassigen Trainer an, der zu Deiner Philosophie passt? Oder lässt Du den Trainer, in den Du Dein Vertrauen verloren hast, aus Unwillen, den nicht zu Deiner Philosophie passenden Spitzentrainer einzustellen, im Amt?
Vermutlich wird man diese Frage in Gänze nicht seriös beantworten können, ohne nicht auch einen Blick auf die Spieler zu werfen: Hältst Du den modernen Spieler von heute für derart auf eine spezifische Verwendung hin optimiert oder limitiert, dass etwa jemand, der unter Guardiola und Tuchel gute Leistung abliefern kann, dies unter Klopp a priori nicht könnte? Sind die Anforderungen an die Profile der Spieler im absoluten Grenzbereich heutzutage so spezifisch und speziell, dass man entweder nur etwa ein Weltklasse-Pressingspieler oder Weltklasse-Ballbesitzspieler sein kann?
Ich behaupte nein (und wäre erschüttert, wenn es doch so wäre) und halte daher die Verengung auf eine bestimmte Spielphilosophie bei der Auswahl seiner Trainer (oder gar Spieler), nur weil man damit eine wahrgenommene Vereinsidentität oder etwas in dieser Art bewahren möchte, für eine künstliche Selbstfesselung im Handeln, die an den Bedingungen der Wirklichkeit zerschellen muss wie eine Welle an einem Felsen. Die Verfügbarkeit von Trainern und Spielern richtet sich nicht nach engen Ideen von Spielphilosophie.
Die Spielphilosophie ist eine Variable, die man den realen Gegebenheiten der Welt anpasst und keine Konstante, an die sich die realen Gegebenheiten der Welt anzupassen haben - nur, um es dann regelmäßig nicht zu tun, weil sich die Wirklichkeit nicht nach Wünschen richtet.
Nein, wenn Tuchel im Winter 2024 oder Sommer 2025 entlassen wird und Klopp sich dann wieder fit fühlt, bitte einstellen den Mann.
Flick konnte das in der 19/20 Saison nur so spielen, weil es einen Spieler namens Thiago im Zentrum gab, der alles dominierte.
In diesem Team war auch noch genug Pep Gen vorhanden, um sauberes Pass und Positionsspiel aufzuziehen, und eine gewisse Spielkontrolle und Balance, herzustellen. Der extrem offensive Pressingansatz war nur deshalb möglich. Auch Alaba in der IV ist hier als ein wesentliches Element zu nennen.
Ohne Thiago (und darauf hat Flick selbst mehrmals hingewiesen), ohne diese Elemente, ging die Balance und Spielkontrolle verloren, und es wurde schon im zweiten Flick Jahr eher ein wildes unkontrolliertes Spiel, weil weder Goretzka noch Tolisso Roca etc. neben Kimmich entsprechend Elemente in dieses Spiel bringen konnten.
Auch Peps ManCity haben danach dass extreme, hohe, intensive Pressing als ein Element entwickelt, aber nicht als das einzige.
Nagelsmann hat dann nach Flick den Turbo in das eindimensionale Schlagabtauschspiel mit Rennfussball entwickelt. Eine extreme Fehlentwicklung, weil dadurch sämtliche Reste der Kompetenz des kontrollierten Aufbauspiels verloren gingen.
Tuchel belebt diese Elemente des Pass und Positionsspiels, aber es fehlt der Thiago, Xabi……und er wird wohl kommen in Gestalt eines Zubimendi!
Den äquivalenten Alaba Ersatz haben wir ja auch noch nicht so richtig gefunden (hierzu sollte man sich die kürzlichen Aussagen von Tuchel zu Gemüte führen, denn da führt er im Prinzip sehr geschickt aus was er sich wünscht).
Gewiss würde ich einem Trainer Klopp bei den Bayern zunächst wohl mit einer gehörigen Portion nicht-fachlich motivierter Skepsis begegnen. Dass sein Fußball gut funktioniert, dass er eine Mannschaft optimal einstellen und motivieren kann, hat er schon sehr oft bewiesen, darüber dürfte ja allgemein weitgehend Konsens bestehen.
Mir war es eigentlich wichtiger zu betonen, dass es eher sehr wahrscheinlich entschiedene Vorbehalte von Klopp gegen ein Engagement bei Bayern geben dürfte bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass solche bestehen, aus den oben angezeigten Gründen relativ hoch ist. Ich denke schon, ihm ist sehr wichtig, wie er öffentlich wahrgenommen wird, und das wäre für ihn eine einzige PR-Katastrophe, die zu riskieren einfach keine ausreichende Begründung hätte. Warum sollte er sich das antun? Er mag öffentlich etwas anderes sagen - aber da fehlt mir schon sehr der Glaube.
Dewegen würde ich ihn auch hier nicht erwarten. Vor 10 Jahren hätte er darüber vielleicht nachgedacht. Aber heute braucht er das tatsächlich nicht mehr.
Ich würde auch die Reaktion der Bayernfans, des Bayernumfelds nicht unterschätzen. Dort wäre ein Klopp in weiten Kreisen ein no go.
Es hat mal jemand gesagt, wer glaubt, dass Klinsmann hier unbeliebt war, sollte erstmal warten bis Klopp hier ist.
Klopp war nicht einfach gegnerischer Trainer wie der Gentleman Hitzfeld, sondern er war eher wie ein Glaubenskrieger auf Anti- Bayern-Kreuzzug unterwegs.
Da ist vieles nicht vergessen.
Wobei Klopp schon früher mal erzählt hat, dass Bayern angefragt habe (Beispiel: Jürgen Klopp verrät: "Hätte einige Mal zu Bayern wechseln können").
Ich würde auch nicht erwarten, dass die FCB-Chefs so eine Personalie von der Gefühlswelt der Anhänger abhängig machen.
Sehr richtig … zu den beschrieben Vorbehalten sage ich nur „Koan Neuer!“
Damit kann man das Thema dann gepflegt zurück in die Kiste legen.
Aber wie schon geschrieben und hier auch von anderen geäußert, Klopp tut sich das so oder so nicht an und hat es auch gar nicht mehr nötig.
Ich kann mich auch noch sehr gut an das Sextuple-Jahr erinnern. Unter anderem an eine Einschätzung des (damaligen) Fernseh-Experten, des von mir hochgeschätzten Thomas Broich, der über die Mittelfeld-Achse Kimmich/Goretzka sagte, diese seien das typisch-definierende „Kraft-Zentrum“ der Bayern, das wirklich „angsteinflößend“ auf alle wirke.
Ich glaube, ich kann für nahezu alle Bayern-Fans sprechen, dass die Art, wie wir in diesem Jahr über die Gegner hinweggewalzt sind, extrem befriedigend war, da ging es mir keinesfalls anders.
Ich stimme auch Deinen sonstigen Ausführungen in Teilen zu, ich denke, der springende Punkt ist tatsächlich ein ästhetischer, und somit finden wir beide gute Argumente, um unsere Thesen zu stützen - oder die des anderen in Frage zu stellen.
Vielleicht sollte ich nochmal etwas präzisieren, dass ich von einem Idealbild ausgehe, wenn ich die (angeblich) existierende Spielidee des FC Bayern skizziere, das, wie Du korrekt ausführst, in bestimmten Jahren mit der depperten Realität in Konflikt gerät. Es ist immer ein Prozess, denke ich, der nie zu Ende sein kann, sondern immer nur so optimal wie möglich erfüllt werden sollte - sofern man diese Idee der Spielphilosophie überhaupt teilt.
Wo ich aber anderer Meinung bin als Du, ist, dass ich diese Idee keinesfalls für eine „Verengung“ oder „Selbstfesselung“ halte, sondern ganz im Gegenteil für eine nachhaltige und in vielen Bereichen sinnspendende Identität. Das beste Beispiel wäre hierfür sicher Barca, das als Klub deswegen so eine Faszination für Spieler/Trainer/Fans ausübt, weil sie einfach einen Stil geprägt haben, der unverwechselbar ist, was natürlich auch heißt, dass man ihn schwer nachahmen kann - während der (um die Klischee-Begriffe zu verwenden) Heavy Metal/Rock’n’Roll/Umschalt/Chaos-Fußball im Prinzip erst mal auf ordentlichem Niveau für fast alle gut zu erlernen ist.
Der Klopp’sche Stil (und wir müssen uns immer wieder bewusst sein, dass es bei solchen Begriffen vereinfachend und unscharf wird - darüber sollten Bücher geschrieben werden) ist für mich einfach tendenziell eher auf „Underdog“ angelegt, selbst wenn er die größte Millionen-Truppe trainiert. Und ich halte ihn und auch einen Flick-Stil, so faszinierend er sein mag, für weniger nachhaltig und auch anfälliger für seltsame Abstürze. (Und jetzt wird’s komplett subjektiv
) Er lässt einen einfach eher an die harte Realität denken, an ehrliche Arbeit; weniger an ein das Spiel transzendierendes Element, aus dem eine Philosophie entsteht oder ein Gedicht geschrieben wird.
Ein Satz wie: Die anderen waren stärker/schneller/athletischer als wir - aber wir waren schlauer! Das ist das, was ich bei Bayern sehen will (und Du hast Recht, das ist kein Gesetz oder schon immer so bestimmt: aber es definiert sich über eine Phase deines Vereins, wo es tatsächlich mal so war).
Und dieser Satz ist (wieder stark unscharf und vereinfachend) unter einem Klopp-Fußball eher schwer zu denken - weil er genau darauf - der Physis - basiert.
Wenn man der Philosophie strikt folgt, holt man auch den schlechteren Trainer. Da wäre der FC Barcelona ein gutes Beispiel für mich. Xavi war als neuer Trainer sicher gut, aber trotzdem noch weit von de Weltklasse entfernt. Man hat ihn aber genommen, weil er eben am besten zur Philosophie des Klubs passt.
Jürgen Klopp wird ein Jahr Pause machen. Das dürfte auch mit Liverpool so abgesprochen sein. Ein gewisser Otmar Hitzfeld hat ihm eine große Zukunft bei Liverpool prophezeit. Er hatte recht.
Ob Klopp nochmal ein Vereinsmannschaft übernehmen will oder eher einen etwas ruhigeren Job bei einer Nationalmannschaft bevorzugt oder vielleicht etwas ganz anderes macht, weiß kein Mensch.
Sollte das „Orakel“ „Gotmar“ recht haben, landet Kloppo eines Tages auch noch einmal beim FCB. Es ist letztlich einzig seine Entscheidung.
Schlechter als ein Niko Kovac oder ein Carlo „wer?“ würde er es doch auch nicht hinbekommen, oder? Kloppo ist doch kein Nagelsmann!
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Wieso tut sich das Klopp nicht an ?
Was kommt denn für Klopp in Frage ? Nur eine Nationalmannschaft ?
Klopp hat ziemlich viel angedeutet. Aus seinem Umfeld ist zu hören, dass er nach seiner Pause eventuell keine Vereinsmannschaft mehr übernehmen wird. Er will mit seiner Frau die Welt bereisen und sein Enkelkind aufwachsen sehen und allgemein ist er nach den aufreibenden Stationen bei den Majas und 9 Jahren (!) in Liverpool soweit durch, dass es fraglich ist, ob er sich das nochmal antun möchte.
Ich denke, da er in mehreren Ländern, insbesondere in Deutschland und England als Nationaltrainer diskutiert wird, wird das der Kompromiss sein, zu dem er sich dann hingezogen fühlt. Aber gut … heute ist heute und morgen ist morgen … ![]()
Ich weiß es natürlich auch nicht.
Aber der Kerl wirkt immer so unter Strom, sucht eigentlich das Rampenlicht, ich weiß gar nicht ob der anders kann.
Aber mal schauen, kann natürlich sein das er sich aus dem „Daily Business“ zurückzieht.
Wäre ehrlich gesagt lustig, wenn Du das wüsstest ![]()
Irgendwann möchte man das Rampenlicht vielleicht auch verlassen und zur Ruhe kommen. Er muss jedenfalls kein Geld mehr verdienen und die Familie sollte jetzt wichtiger sein.
Schon klar, dass wir für Bayern immer die großen Namen diskutieren, ist ja auch richtig so.
Trotzdem werfe ich jetzt nochmal zwei Namen in die Runde (natürlich immer in der Hoffnung, dass Tuchel so lange wie möglich bei uns bleibt, was ja, realistisch betrachtet, voraussetzen würde, dass wir ein paar Titel unter ihm holen):
Den einen Namen darf man gerne als möglich und realistisch sehen, den anderen sage ich mit einem kleinen Augenzwinkern:
Sebastian Hoeneß und Rene Maric.
Was der VFB da heuer veranstaltet und auch schon letzte Saison nach seinem Amtsantritt, wird mir immer noch zuwenig beachtet.
Nicht nur von den Ergebnissen her, sondern vor allem von der ganzen Spielweise, System, Taktik, all das. Ich hab die Stuttgarter einige Male gesehen, ich spüre da auch eine ständige Entwicklung, das ist ein toller Fußball. Ich kann mich täuschen, aber ich sehe da gewisse De Zerbi-Vibes in bestimmten Details, Hoeneß hat ja auch bei ihm hospitiert.
Also, wieder ein Hoeneß bei uns, fände ich spannend, zumal er ja auch ein cooler, entspannter Typ ist (kommt diesbezüglich eher nach seinem Vater als nach seinem Onkel
).
Und Rene Maric?
Ich kann mich noch erinnern, dass zu seligen spielverlagerung.de-Zeiten ab und an gescherzt wurde, wenn Rene mal wieder einen die Taktik der Bayern genial analysierenden Artikel rausgehaut hat: Hey, der wird mal Bayern-Trainer…
Nun: Trainer der U19 ist er Stand heute immerhin schon! (Und sein erstes Spiel grade eben in der Youth League war ja schon sehr erfolgreich.)
Dass ihm diese Aufgabe neben seiner eigentlichen Stellung jetzt so spontan übergeben wurde, lässt mich schon denken, dass Freund mit dem Jungen noch etwas vorhat…
EDIT: sehe gerade erstmals, dass Maric schon im Jugend-Thread thematisiert wurde. Daher @ChrisCullen, keine Angst, ich meine das ganz weit in die Zukunft orientiert! ![]()
Im nächsten Jahrzehnt/en sehr sehr gerne wenn sich das weiter positiv entwickelt bei den beiden!