Alles rund um das Thema KI

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass KI unsere Welt massiv verändern wird. Und wenn man über KI und ihre Möglichkeiten spricht, sollte man meiner Meinung nach nicht nur daran denken, was heute möglich ist, sondern eher darüber sprechen was in 5 bis 10 Jahren möglich sein wird.

In KI wird so viel investiert, wie wohl in kein Thema jemals zuvor. Allein in diesem Jahr 2026 prognostizieren die großen Unternehmen in ihren Zahlen Investitionen in Höhe von 790 Milliarden $. Das sind (bei 1 € = 1 $) 7.900 Mal die Ablösesumme von Harry Kane. Oder anders gesprochen. Im Jahr 2026 fließt in KI mehr als für die folgenden Projekte in Summe ausgegeben wurde:

  • Manhatten Projekt
  • ISS Raumstation
  • Marshall Programm
  • Apollo Programm

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Coding-Modelle immer besser werden, könnte die Entwicklung von KI-Modellen künftig sogar noch schneller voranschreiten als heute.

Auch die Robotik wird meiner Erwartung nach in den nächsten Jahren deutlich an Fahrt aufnehmen. Zwar bestehen dort noch Herausforderungen bei Datenverfügbarkeit, Robustheit und Kosten, aber auch in diesem Bereich fließen zunehmend Investitionen in die Entwicklung.

Ein interessantes Beispiel dafür, welche Anstrengungen – und auch welche Summen – inzwischen für die Gewinnung von Trainingsdaten aufgewandt werden, ist folgendes:

Ein Startup bietet in New York kostenlose Wohnungsreinigungen an. Der Haken: Die Reinigungskräfte tragen Kameras und zeichnen ihre Arbeit auf. Die gesammelten Videos dürfen anschließend zum Training von KI-Systemen genutzt werden. (z.B. berichtet hier: KI-Training: Dieses Startup bietet kostenlose Wohnungsreinigungen - Business Insider). Der Service soll übrigens auch nach München kommen, vielleicht kann dann jemand aus erster Hand berichten ;).

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Die wenigsten machen das. Die meisten nutzen LLMs aus reinen Bequemlichkeitsgründen. Das steht im Widerspruch dazu, sich mit der optimalen Nutzung dieser Tools auseinanderzusetzen.

Viele versuchen ja gerade diese Auseinandersetzung zu vermeiden und „das Denken“ an die KI abzugeben, damit sie es selbst nicht tun müssen und so entstehen dann diese typischen KI-Posts, die man auch als solche erkennt. Da gehe ich dann auch davon aus, dass derjenige sich über den Inhalt ebenso keine Gedanken gemacht hat und der Post daher inhaltlich wertlos ist.

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Diese Aussage erscheint mir zu apodiktisch.
Ich finde es kommt dabei auch sehr darauf an, wozu und wie ich KI nutze.
Wenn es um längere posts oder ganze Aufsätze geht, die ich von einer KI erstellen lasse, gebe ich dir Recht. Hier ist auch die Gefahr am grössten, dass sich der Verfasser hinter der KI „versteckt“.

Meine persönliche Nutzung von KI ist bisher anders und ich glaube, das trifft auch auf viele andere Benutzer zu: ich benutze sie hauptsächlich als Informationswerkzeug. Was ich früher bei Google, Wikipedia, auf youtube und in Computer-Zeitschriften gesucht habe, finde ich jetzt viel schneller und präziser zugeschnitten auf mein Info-Bedürfnis durch Anfrage bei einer KI (meistens benutze ich Gemini). Noch nie habe politische oder weltanschauliche Themen angefragt. Da informiere ich mich lieber ganz „old fashioned“ bei seriösen Zeitungen.

Mir ist klar, dass man damit die Möglichkeiten, die eine KI bietet, bei weitem nicht ausschöpft. Aber ist diese Nutzung von KI wirklich nur „Bequemlichkeit“?

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Wenn man mal die negative Lesart ausklammert: Ja. Es spart Zeit, es ist effizienter und es fühlt sich zielgerichteter an. Natürlich ist das bequemer und das ist als Grund auch gar nicht verwerflich. Es ist zwar auch anfälliger für Fehler, aber wir alle haben genug … sagen wir Selbstvertrauen, um nicht anzuecken, um das zu ignorieren und uns davon zu überzeugen, dass unser Umgang mit diesen technisch durchaus beeindruckenden Tools der richtige ist.

Dabei kehren wir alle berechtigten Kritikpunkte an KI unter den Tisch. Ich bin in vielen unterschiedlichen Blasen unterwegs, in keiner erlebe ich eine im Schnitt derart positive Haltung zur KI. Was nicht bedeuten muss, dass das grundlegend falsch ist. Es bedeutet aber auch nicht, dass die anderen Blasen, in denen ich so unterwegs bin, zu negativ sind.

Ich kenne und erlebe viele sehr unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen und deren Umgang mit KI. Vieles ist abgesehen vom Ressourcenverbrauch total harmlos, manches halte ich für extrem gefährlich. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, aber vielleicht geht der eine oder andere in diesem Forum, der jeden Kritikpunkt als „eigentlich gar nicht so wild“ abtut, um KI zu verteidigen nochmal in sich. Niemand greift euch dafür an, KI zu nutzen. Niemand will euch irgendwas Persönliches oder euch irgendwas verbieten oder irgendwas schlecht reden.

Aber de facto gibt es, wenn man sich etwas aktiver umschaut, sehr viele Menschen, die KI nicht verantwortungsvoll nutzen können. Und bei denen sich dadurch gesellschaftliche Probleme verschärfen, die auch ohne KI schon groß genug waren. Ich erlebe das in alltäglichen Gesprächen. Wenn KI mehr wird als ein reines Tool zur Erstrecherche oder zur Unterstützung bei anderen Projekten, dann hat das oft keine guten Auswirkungen.

Oder, um es bewusst etwas polemisch auf den Punkt zu bringen: Manche geben ihr Hirn beim öffnen der App ab.

Und nein, damit ist niemand hier konkret gemeint. Aber man muss den Blick über das Forum hinaus weiten, wenn man die negativen Auswirkungen von KI mit einbeziehen möchte. Und die gibt es nun mal. Auch wenn noch fünf User in einem Forum schreiben, das sei alles halb so wild.

Wie schon oft betont, nutze ich selbst KI in bestimmten Bereichen. Deshalb lasse ich auch nicht zu, dass ich in eine Anti-Schublade gesteckt werde. Ich sehe das alles einfach nur zwiegespalten. Und vermutlich mehr als „zwie“.

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Erstmal ist Bequemlichkeit definitiv eine Motivation zur Nutzung. Bei klassischer Google Recherche muss man sich durch zich Links klicken, lange Texte querlesen, immer wieder neue Suchanfragen erstellen, usw. Heute steht direkt ganz oben eine Antwort auf die Frage. Das ist natürlich aus Sicht der Bequemlichkeit ein riesiger Gewinn.

Bei eher banalen Themen kann das auch gut funktionieren. Je simpler das Thema ist, desto höher die Chance, dass die Antwort stimmt und desto geringer sind eventuelle Konsequenzen, falls es doch nicht stimmt. Wenn du wissen willst, welche Farbe der Himmel hat, wird dir Gemini wohl die richtige Antwort geben. Nutzt man LLMs, um sich Statistiken für eine Diskussion in einem Fußball-Forum generieren zu lassen, kann es nervig sein, eine Diskussion mit falschen Fakten zu stören. Aber es wird niemand ernsthaft gefährdet. Vertraut man diesen Antworten hingegen bei juristischen oder medizinischen Fällen, können die falschen Infos im Ernstfall existenzbedrohend bis lebensgefährlich sein.

Daher müsste man bei komplexeren Themen wieder gegenprüfen, müsste wieder in die Recherche gehen, mal ein paar Statistiken selber raussuchen. Doch dann verliert man die Bequemlichkeit. Die wenigstens machen das. Und an diesem Punkt wird es dann zu nur Bequemlichkeit, weil die Korrektheit der Information höchstens noch sekundär interessiert.

LLMs eignen sich gut, um eine Erstrecherche zu machen, die man als Ausgangslage nutzt, um tiefer in ein Thema einzusteigen. Sie eignen sich überhaupt nicht dafür, die eine allumfassende Antwort zu bekommen. Genutzt wird es jedoch, als ob letzteres der Fall sei.

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Bin erst jetzt darauf gestoßen was Perplexity als neue Funktion eingeführt hat.
Die Entwicklung schreitet weiter voran

https://www.perplexity.ai/de/hub/blog/introducing-perplexity-computer

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Dazu gerade ein recht aktueller Fall bei uns in der Arbeit was das Problem recht gut aufzeigt.
Copilot wurde nach der Gültigkeit einer Betriebsratswahl gefragt. Nach einem sehr detaillierten Prompt spuckt Copilot aus, dass die Wahl ungültig und anfechtbar wäre.
Ich mach es kurz: war nicht der Fall. Copilot hat sich aus dem Wort „sollte“ im Paragraphen ein „muss“ zusammengereimt und seine komplette Argumentation auf dieses „Muss“ gestützt. ChatGPT, Grok und sämtliche Modelle bei Perplexity haben allerdings richtig gesagt, dass die Wahl absolute Gültigkeit hat

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Perplexity hinkt da der Konkurrenz ordentlich hinterher. Agenten-Systeme kamen letztes Jahr schon auf den Markt.

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Passt thematisch wohl eher hier rein…

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Nachdem ich bei dem Thema sicherlich auch überdurchschnittlich häufig aktiv bin und sich hier im Forum die Beiträge von Leuten mit offensichtlicher KI-Allergie häufen hat mich mal interessiert welcher Anteil es bei mir denn nun ist:

Es sind weit unter 5% meiner Beiträge wo mal auch ein KI Resultat (meistens als kurze Zusammenfassung und als Link, also als optionales Angebot zur ausführlicheren Lektüre wie bei externem Artikel - oft sind hier die KI Ergebnisse auch einfach eine Zusammenfassung der Inhalte mehrere Artikel, KI ist dann also quasi lediglich der „Spürhund“ und Zusammenfasser, Denken darf man gerne trotzdem noch selber!) mit dabei ist.

Von daher tippe ich sogar auf klar unter 1% aller Beiträge in der MSR Kurve (bin da hier wie gesagt weit über dem Durchschnitt unterwegs, mich faszinieren diese Tools durchaus und sehe ähnlich wie @alex in der Diskussion im Politik Thread generell auch riesige Potentiale wenn man in der Lage ist sie clever zu nutzen) die irgendwas mit KI enthalten.

Für mich viel Lärm um ziemlich wenig…

PS: Und das soll natürlich null heißen dass man unkritisch mit KI umgehen sollte oder dass es da nicht auch große Risiken gibt in Zukunft aus dieser Richtung - nur werden diese sicherlich nicht kleiner nur weil man sich selber der Technologie versperrt. Im Gegenteil, der vernünftige Umgang damit ist doch eben auch gerade wieder ein Lernprozess und ohne eigene Erfahrung damit ist eine Teilnahme an der Diskussion (ohne Diskussion kein öffentlicher Druck und ohne Druck passiert doch fast nie was in der Politik?) über nötige Regulierungen um diese Risiken zu reduzieren doch gar nicht so richtig möglich?

PPS: bereits 2000 hab ich eine Seminararbeit zum Einsatz von KI zur Prognose von Finanzmärkten geschrieben - in Wirklichkeit ist das Thema eigentlich ein alter Hut! Für mich eher überraschend wie lange es gedauert hat bis das Thema in der breiten Öffentlichkeit als Diskussion ankam: Verwendet wird KI auch schon weit über ein Jahrzehnt (zB. bei Bild- und Spracherkennung, auch für Übersetzungen nutze ich fast ein Jahrzehnt schon DeepL das auch voll KI basiert ist) extrem breit…

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Die KI ist der facto ein noch viel älterer Hut … die ganzen Theorien und Algorithmen waren im wesentlichen schon in den 1970er Jahren entwickelt. Was in den letzten Jahren den Push gegeben hat, ist zum die dramatisch gestiegene Rechenleistung, zum anderen die Verfügbarkeit des gesamten Internet als Trainingsdaten. Und schlussendlich das kommerzielle Interesse, das dadurch möglich wurde.

Alles richtig, entscheidend war aber ein „Kniff“ der noch relativ frisch (2012) ist, die sogenannten „tiefen Netze“ und im speziellen ein „AlexNet“ ( :wink: ), ein Convolutional Neural Network (CNN) mit dem die nun so um sich greifenden LMMs erst möglich wurden weil es erst dadurch möglich wurde sowohl die riesigen Datenmengen als auch die enorm gestiegene Rechenleistung erst „auf die Straße“ zu bringen.

Wen es genauer interessiert:

"Today’s deep learning revolution traces back to the 30th of September, 2012. On this day, a Convolutional Neural Network (CNN) called AlexNet won the ImageNet 2012 challenge. AlexNet didn’t just win; it dominated.

AlexNet was unlike the other competitors. This new model demonstrated unparalleled performance on the largest image dataset of the time, ImageNet. This event made AlexNet the first widely acknowledged, successful application of deep learning. It caught people’s attention with a 9.8 percentage point advantage over the nearest competitor.

Until this point, deep learning was a nice idea that most deemed as impractical. AlexNet showed that deep learning was more than a pipedream, and the authors showed the world how to make it practical. Yet, the surge of deep learning that followed was not fueled solely by AlexNet. Indeed, without the huge ImageNet dataset, there would have been no AlexNet.

The future of AI was to be built on the foundations set by the ImageNet challenge and the novel solutions that enabled the synergy between ImageNet and AlexNet."

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Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber du hast hier schon so einiges an generiertem Zeug gepostet, dass sich auf Nachprüfung als falsch herausstellte. Als clevere Nutzung würde ich das nicht bezeichnen.

Leider denken die wenigsten dabei selber. KI Zusammenfassungen ungeprüft zu posten, ist hier ein neuer Trend, der mich dann auch zu meinem ursprünglichen Post motivierte. Diese Zusammenfassungen haben zu oft gravierende Fehler, schreiben teilweise das Gegenteil vom Originalartikel. Hier hatte die KI ein „not“ verschluckt, was den Inhalt umgekehrt hat:

Ich sehe in solchen Posts persönlich keinen Mehrwehrt.

Es sollte wohl klar sein, dass es um LLMs geht.

Das ist auch nicht nötig. Ich sehe bei anderen Posts auch keinen Mehrwert. Du bist ja nicht der Gradmesser für den alles passen muss.

Mein Post hat den Leuten Spaß gemacht. Das war der Mehrwert. Es ging nicht um Analyse oder Erkenntnis, sondern schlicht um Unterhaltung.

Natürlich können wir eine Schablone über alles legen und alles verbieten, was nicht reinpasst. Nach dem Motto, „da wurde etwas nicht exakt wieder gegeben, das muss weg“.

Aber ist das in einem Forum wie diesem wirklich sinnvoll? Es macht doch einen Unterschied, ob jemand Fakten falsch wiedergibt oder ob ein Artikel einfach unterhalten will, ohne dabei etwas zu verdrehen.

Ich bin der Erste, der aufbegehrt, wenn Fakten verbogen, verkürzt und damit im Sinn entstellt werden. Das sollten wir nicht durchgehen lassen. Aber anders als eine KI können wir Menschen Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Wir haben die Fähigkeit, auch mal ein Auge zuzudrücken. Eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Hätte eine KI ein Bewusstsein, sie würde uns darum beneiden. :slight_smile:

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Auf die Korrektheit von Fakten zu achten, ist für ein Forum definitiv sinnvoll, ja.

Dann sind wir uns ja einig, dass diese KI-Zusammenfassungen Mist sind.

Du bist gerade dabei meinen Beitrag verkürzt wiederzugeben :wink: Da kommt noch was danach.

Ich fand den Beitrag in Ordnung. Dazu stehe ich. Da müssen wir auch nicht einer Meinung sein. Der Beitrag hat einigen hier einfach nur Spaß gemacht zu lesen. Ich sehe daran nichts verwerfliches.

Den Link habe ich tatsächlich versehentlich vergessen, so blöd das klingt. Dafür entschuldige ich mich. Das wird mir nicht nochmals passieren. Der Moderation habe ich das auch so geschrieben und den Grund plausibel erklärt. Dafür auch hier nochmals ein fettes SORRY.

Aber ansonsten war das worum es ging, nämlich pure Unterhaltung völlig in Ordnung. Weil es bei so einem Text eben nicht so relevant ist. Da kann man auch was weglassen. Es gibt aber natürlich Artikel, da sollte man das tunlichst unterlassen. Wir sind hier keine Populisten oder noch schlimmer.

Nach als Randbemerkung. Übersetzungen haben im Grunde immer das Problem, dass sie das Original nie genau treffen. Egal ob das beispielsweise Bücher oder Filme sind. Es geht immer etwas verloren. Selbst, wenn das großartige Übersetzer machen. Ich glaube das weiß jeder, der mal Bücher in Original und Übersetzung gelesen hat. Bei Filmen sowieso. Es soll aber den Kern transportieren (wobei wenn ich an die alte TV Serie die 2 denke, war nicht mal das der Fall, aber es ging um Unterhaltung). Ich glaube, mein Post hat den Kern behalten.

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Ganz ehrlich - and so what???

Ja, es sind wie überall im Leben auch mal Fehler, Falschaussagen und plain und simple Müll dabei.

Geht davon die Welt unter? Negiert es all die positiven Effekte die solche KI Recherchen eben auch haben können?

Es gibt einfach Leute, die extrem stark auf die negativen Effekte fokussieren und welche die versuchen aus neuen Technologien das Beste für sich rauszuholen was aber eben einen Lernprozess erfordert, bei dem auch Fehler gemacht werden. Die KI Verwendung auch hier im Forum von mir und ner Menge anderen Leuten wie eben @ChrisCullen hilft mir durchaus dabei diesen Lernprozess voranzutreiben.

Wir beiden werden in diesen Fragen aber never ever zusammenkommen…

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Es würde helfen, nicht alles so bipolar zu betrachten. Man kann auch beide Seiten und sehr viel dazwischen sehen.

(Diesen Diskussionsstrang habe ich aus dem Feedback-Thread hier her verschoben)

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Wenn man einen Artikel als reine Unterhaltung ansieht, ergibt eine KI Zusammenfassung doch noch viel weniger Sinn. Normalerweise wird dieses Mittel genutzt, um sich Informationen aus einem längeren Text zu extrahieren. Bei Unterhaltung wird man entweder vom Artikel unterhalten und möchte ihn dann auch in seiner Gänze genießen, oder eben nicht. Man lässt sich ja auch nicht von der KI die Herr der Ringe-Bücher zusammenfassen, um sich unterhalten zu lassen, statt sie selber zu lesen?

Dein Argument an der Stelle ist dann, dass der Artikel hinter einer Paywall sei und du ihn für das Forum verfügbar machen willst. Das eröffnet einerseits nochmal eine zusätzliche Thematik, weil es langfristig den Autoren dieser Artikel ihre Lebensgrundlage wegnimmt. (Also auch unabhängig vom KI-Thema, siehe Archive-Dienste.) Andererseits stimmt es in dem Fall einfach nicht. Der Artikel ist frei zugänglich.

Vielleicht ist dir egal, in einer Welt alternativer Fakten zu leben. Hier gab es einen Post, der die Leser informiert, es würde eine neue Regel im Fußball existieren, die jedoch nicht real ist. Mir ist das nicht egal, weil es sehr sehr viele Menschen gibt, die alles blind glauben, was sie irgendwo aufschnappen. Es kann gut sein, dass es jetzt hier wirklich User gibt, die dann bei der Watch Party ihren Kollegen von der neuen Regel erzählen, die gar nicht existiert.

Ich sehe da keinen Lernprozess, wenn Leute Prompts ungefiltert ins Internet spammen. Für einen Lernprozess müsste man ja erstmal reflektieren, wieso es schlecht ist, falsche Fakten zu verbreiten.

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Ich habe mal die Überschrift des Threads etwas umformuliert.

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