„Jonas hat es sehr gut gemacht im Training, deswegen ist es sehr schade“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstagabend auf der Pressekonferenz vor dem Schweiz-Spiel: „Es ist eher eine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Nichts Schlimmes, er hätte hier bei uns auch weiter trainieren können - aber ich wollte ihn nicht durchjagen.“
Es handele sich um eine kleinere Kapselverletzung. Aber man wollte kein Risiko eingehen: „Das bringt ihm, das bringt uns, das bringt Bayern nichts. Da muss man Vernunft walten lassen.“
Wie bei Musiala oder Davies auch ist so eine Verletzung an sich nicht schlimm, aber es ist blöd vor den Real spielen. Einerseits wird Urbig damit wieder mehrere Tage nicht trainieren können, genauso wie nach der Gehirnerschütterung, und zweitens kann es eben drastische Folgen haben, wenn Urbig zu früh wieder im Tor steht und damit die Belastung zu früh zu hoch ist und er sich dadurch Folgeverletzungen holt. Es nützt niemanden etwas wenn Urbig am 07.04 im Tor steht, sich aber dabei überlastet und danach zwei Monate ausfällt. Wir klopfen alle auf Holz, dass das nicht passiert, aber das ist mMn die größte Gefahr.
keine Ahnung, was er wirklich hat und wie schlimm es ist. Aber was ich weiß, dass ich alles erst glaube, wenn es auch von den Vereinsärzten bestätigt/diagnostiziert ist. (wenn die das richtige Bein finden).
Denke Atubolu hätte als Nummer drei auch nicht protestiert. Aber die Botschaft „du bist bestenfalls Nummer 5 hinter Baumann, Nübel, Urbig, Dahmen und Nicolas, ter Stegen und Blaswich hab ich dir auch schon vorgezogen“ ist schon eine üble Ansage von Nagelsmann. Eigentlich müsste Atubolu so lange ter Stegen verletzt ist, offen mit Baumann um die Eins kämpfen bzw sichere Nummer 2 sein.
Warte es ab: nach der WM macht Nagelsmann offiziell 24/7 Honeymoon mit Lena und Baumann, Blaswich und Baumann beenden die DFB Karriere und Atubolu hat sich für Nigeria entschieden. Dann glotzt der DFB richtig dumm aus der Wäsche
JN sagt ja explizit das er auch bei der NM hätte weiter trainieren können aber man auf Rücksichtnahme gegenüber des Clubs darauf verzichtet hat und ihn deswegen zurückgeschickt hat. Daher kann es gar keine schwerwiegende Verletzung sein.
Zu Atubolu weiß man zudem nicht was zwischen ihm und JN gesprochen wird. Vll sagt man nach der WM Ter Stegen, Baumann, Blaswich usw. sind zu alt/nicht mehr gut genug etc. und man baut die jungen Wilden auf. Dann wird ein Urbig, ein Atubolu, ein Dahmen sicher Chancen bekommen das Sie die zukünftige Nummer 1 werden können.
Das Atubolu sich jetzt deswegen für Nigeria entscheidet halte ich für mehr als abwegig. Er hat bereits mehrfach gesagt das er die deutsche Nummer 1 werden will nicht zuletzt auch im vergangenen EM Sommer bei der U21.
Bei Nigeria steht der in Düsseldorf geboren Okoye im Tor. Da ist Atubolu klar besser aber er kann auch nicht erst zur Kaderbekanntgabe zur WM 2030 superstarmässig einfliegen. Zumal er dann seine Nationalmannschaftskarriere von 24-28 herschenken würde.
Torwarttechnisch ist Urbig wie so viele Schlussmänner seiner Generation hervorragend ausgebildet. Er ist sehr beweglich, kann dadurch im Eins-gegen-eins blitzartig ein Bein herausschieben und den Ball so blocken.
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Im seitlichen Abdruck kommt die Explosivität des Bayern-Keepers besonders zum Tragen. Da mittlerweile immer mehr Schüsse rund um beziehungsweise innerhalb des Strafraums abgegeben werden, haben Torhüter kaum noch Zeit, einen Zwischenschritt zu setzen. Der Abdruck muss unmittelbar aus dem Stand erfolgen. Kombiniert mit einer sauberen Fußstellung, hat Urbig im Vergleich zu Noah Atubolu im seitlichen Abdruck eine größere Reichweite.
Kurzes Profil auf Bundesliga.de mit Stärken und Schwächen (im Vergleich zu Neuer).
Also wir haben bei den Jungen Torhüter man aktuell folgende vielversprechende Spieler: Urbig, Atubolu, Seimen, Backhaus, Ernst und Noll. Ernst und Noll werden wahrscheinlich gute Bundesligakeeper, aber mehr nicht. Backhaus denkt gerade darüber nach zur japanischen Nationalmannschaft zu wechseln (siehe das 11Freunde Interview mit ihm). Und dass Atubolu darüber nachdenken sollte, zur nigerianischen Nationalmannschaft zu wechseln ist doch auch klar.
Die Konkurrenz mit Urbig und Seimen ist groß und ein Einsatz und die Chance darauf die Nummer 1 im deutschen Tor zu werden nicht besonders groß. Wenn er also nicht das Torwartleben eines ter Stegen pflegen will, sollte er sich umschauen.
"Kurios wurde es auch, als Urbig auf mögliche Hoffnungen auf eine DFB-Nominierung für die WM angesprochen wurde. Der Bayern-Profi reagierte zunächst mit der Gegenfrage: „Ist das jetzt Thema?“ Als ein Journalist erklärte, dass die Torwartfrage bei der Nationalmannschaft bald relevant werden könne, entgegnete Urbig: „Wenn es jetzt kein Thema ist, brauchen wir nicht darüber zu sprechen, oder?“ Auf den Hinweis, Reporter würden Themen ganzheitlich betrachten, sagte er nur: „Ich aber nicht.“
Hat er sich vielleicht bei seinem Trainer abgeschaut.