[4] Matthijs de Ligt - LZ 2027

Völlig richtig - unter Vernachlässigung der finanziellen Aspekte könnten da sicher sowohl wir Fans als auch alle Verantwortlichen beim FCB (bei den Spielern wär’s was anderes - bei 6 Kandidaten für die Innenverteidigung wären selbst mit Verletzungen bestimmt oft 4-5 fit, aber nur 2 dürfen ran) extrem gut mit leben.

Aber wie gerade frisch oben ausführlich dargelegt - finanziell gesehen ist es dann leider ne ziemlich andere Geschichte, akut mehr denn je.

Und ebenso eigentlich leider - Geld regiert die Welt und den Profifußball halt erst recht…

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Danke für das Posting. Diese Aussage Eberls macht die Sache für mich ehrlich gesagt erst recht enttäuschend.

Der Verein hat sich die letzten Jahre mit Verträgen übernommen und muss von den Kosten runter. Alles gut. Eberl löst jenen Spieler heraus, der finanziell am meisten etwas hergibt (und verfolgt gleichzeitig Ito und Tah, aber lassen wir das). Obwohl sich dieser Spieler nachweisbar hier bewiesen hat (Spieler der Saison im Jahr eins, Stammkraft Rückrunde Jahr 2) wird er unter Marktwert mehr oder weniger verscherbelt, im Paket mit seinem Landsmann.

Dann könnte ich auch sagen: warum verkaufe ich Upa nicht? Der blieb seit Jahren hinter den Erwartungen. Scheinbar gab es für ihn dann wohl keinen Markt. Aber Gleichzeitig soll dieser jetzt das neue Gesicht der Abwehr werden und bekommt die x-te Chance. Leistungsprinzip umgedreht.

Dass sich nächste Saison eine große Kapitäns-Frage auftut und man gleichzeitig Upa nächsten Sommer einen „De Ligt“-like-Vertrag geben muss, wenn er tatsächlich mal einschlägt, hatte ich schon geschrieben. Für mich sind das sehr kurzfristig gedachte Entscheidungen, die aus finanzieller Gründen den absolut falschen Spieler getroffen haben. Ich bin nach wie vor maßlos enttäuscht von dem Verein (zum ersten Mal seit Jahrzehnten übrigens).

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Das ist doch einfach Quatsch. Und wird nicht besser wenn man ihn mantraartig wiederholt. Es wurde der Spieler abgegeben, der am wenigsten ins System passte. Für Upa und Kim
hätte man ebensolche Ablösen erzielen können. Wäre einfach der Spieler abgegeben worden, der am meisten Ablöse erzielt, hätte man Musiala oder Kane verkaufen müssen.

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Die Strategie auf diese simple Formel herunterbrechen zu wollen, halte ich auch für sachfremd.

Wenn man es persönlich gerne anders gemacht oder gesehen hätte, ist man schnell dabei, die Arbeit des anderen abzuwerten oder unangemessen vereinfacht darzustellen. Das wird der Komplexität der Vorgänge aber nicht gerecht.

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WORD

:+1:

Diese Angewohnheit Sachen auf EINEN Grund runterbrechen zu wollen ist zwar sehr normal und verführerisch, es wird der Realität aber quasi nie auch nur annähernd gerecht.

Oder andersrum - wenn es WIRKLICH nur einen Grund gäbe warum man de Ligt abgeben hätte können/sollen wäre er fast garantiert noch hier…

:wink:

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ich glaube auch, dass es simpel ist, er ist zu langsam und zu wenig nach vorne verteidigend für das neue System. Dier wird auch Probleme bekommen. Da Ito gleichverletzt ist und Stani auhc rechts gebrauch twird, finde ich uns lustigerweise erneut eher dünn besetzt, was die Systemeignung angeht, deswegen würde ich Tah begrüßen. Veilleicht nochmal einen für 80 Mio holen…:wink:

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Da hast du prinzipiell recht. Ich bezog mich auf die öffentliche Aussage Eberls, warum de Ligt gehen musste. Sie ist 100% finanzieller Natur. Zitat: „Wir müssen Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellen.“

Gibt es andere Gründe? Das wissen wir nicht. Es bleiben Mutmaßungen, die dann solchen inhaltlichen Mehrwehrt hervorbringen.

Wir werden also mit der Information leben müssen, die wir haben. Ich denke aber schon: wenn MdL wirklich so nullkommanull überhaupt nicht in das System gepasst hätte, dass man ihn trotz deutlichem Verlust immer noch zum teuersten Abgang der Vereinshistorie machen muss, nach wohlgemerkt 1,5 (sehr) guten Jahren, dann hätte das Eberl schon irgendwie erwähnt oder zumindest angedeutet.

Ich bin da in der Zusammenfassung etwas bei @Ibiza: der Verein hat sich in der Vergangenheit finanziell etwas vergallopiert, Eberl ging raus und wollte zeigen was er alles kaufen kann und am Ende musste man etwas auf die Bremse drücken und einen der Großverdiener gehen lassen. Und genau das schockt mich: mit de Ligt hat es 100% den falschen Spieler getroffen.

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Kann sein, kann nicht sein. Die Zukunft wird es offenbaren :wink: .

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Nach all dem Bockmist, der hier in den letzten 3-4 Jahren produziert wurde, bist Du jetzt erstmals seit Jahrzehnten maßlos enttäuscht, weil de Ligt verkauft wurde?
Bemerkenswert…das muss wahre Liebe sein.

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Nachtreten gegen Ex-Spieler, Gefängnisstrafe für die fleischgewordene Identifikationsfigur des Vereins, fragwürdige Trainerentlassungen (mehrere), furchtbare Außendarstellung, bizarre Presseauftritte … aber de Ligt zu verkaufen - das geht nun wirklich nicht … :wink:

So langsam dürften alle fragwürdigen Superlative für einen solchen Vorgang aufgebraucht sein, oder? Zeit sich der Zukunft zuzuwenden.

Und dieser Thread müsste nun eigentlich geschlossen werden, da das hier ein Thema für den Thread „Ehemalige Bayern: Spieler, Trainer & Funktionäre“ ist.

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@k-dog-41, @BlAckZ3c:
Ein tief empfundenes Dankeschön für eure Posts.

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Hm. Eine riesigen Fan-Petition. Der Rekord-Verkauf der Vereinsgeschichte. Spieler der Saison in genau diesem Forum.

Aber die Diskussion soll 6 Tage nach dem Vollzug dann bitte beendet und der Thread geschlossen werden. Du forderst doch sonst stets Wertschätzung Spielern gegenüber ein. Kann man ja auch aus dieser Perspektive sehen. Zumal das ja ganz offensichtlich die Fan-Seele bewegt hat.

Ich denke, wenn die Abwehr nicht das verspricht, was alle hoffen (mich eingeschlossen, denn es muss in der Tat weitergehen), wird dieser Transfer und dieser Spieler rückblickend noch häufiger Thema.

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Habe nicht ein einziges Mal de Ligt „nicht geschätzt“ oder abgewertet. Hatte auch mal geschrieben, dass ich ihn nicht verkauft hätte.

Aber ich bin nur ein einfaches Mitglied und Fan und kein Vorstand.

Wenn man einen Weltverein führen und dazu noch die Komplexitäten einer massiven Veränderung der Statik, insbesondere auf fiskalischer Ebene, bedienen muss, gehören solche Entscheidungen einfach dazu.

Das muss einem nicht gefallen, aber als Besitzer der Froschperspektive, in der die Dinge zumeist luxuriös eindimensional bewertet werden können, muss man sich dann irgendwann auch mal damit abfinden. Nicht mehr und nicht weniger.

Und ich schätze de Ligt als Typen sehr, aber er ist jetzt auch wahrlich nicht der Verlust, zu dem er hier teilweise aufgebauscht wird. Und als Grund für eine maßlose Enttäuschung taugt das für mich schon mal gar nicht, aber das ist selbstverständlich jedem selbst überlassen.

Ich persönlich halte das für maßlos übertrieben.

Und meine Meinung über „Petitionen“ habe ich persönlich auch bereits kundgetan. Ich persönlich bin froh, dass sich unser Verein nicht von Internet-Petitionen treiben lässt, das wäre einem professionellem Verein unangemessen und lächerlich.

Erstelle eine „Petition“ zu einem populären Thema und Du wirst immer tausende Leute haben, die das anklicken. Was wir als Verein schon alles für Mumpitz gemacht hätten, wenn man jedes Mal die Schwarm-„Intelligenz“ der Fans gefragt hätte … Du lieber Himmel.

Ich z.B. halte viel von Goretzka und finde seine Situation bedauerlich. Aber wenn er unter den jetzigen Bedingungen nicht mehr reinpasst, passt er nicht mehr rein. Dafür haben wir einen Trainer und einen Sportvorstand. Deswegen starte ich keine sinnlose Petition. Es zählt der Verein und nur der Verein. Spieler sind vergänglich und bis auf sehr, sehr seltene Ausnahmen niemals komplett mit unserem Verein verbunden. Der Verein ist für die Ewigkeit, Spieler sind zumeist austauschbar.

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Danke. Kann man diesen Thread und dieses Kapitel dann abschließen?

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Diesen Ablauf halte ich für realistisch.
Kann sein, dass Kompany de Ligt nicht gesagt hat, dass er sein Innenverteidiger Nr. 1 sei, aber er hätte an sich sicherlich kein Problem mit einem Verbleib von de Ligt gehabt. Genauso wie bei Mazraoui. Aber die Entscheidung über de Ligt und Mazraoui wurde mit großer Wahrscheinlichkeit ohne Einbeziehung von Kompany getroffen.

According to a source close to Matthijs De Ligt, the player’s camp’s perception was that Bayern “were playing a game” during conversations about his prospects and wanted him to go. De Ligt met Vincent Kompany to ask why he felt as if he had been put up for sale. According to De Ligt’s camp, the player was told by Kompany that he was not responsible for the decision and that he was his “No 1 defender”. Their perception was that a choice had been made, at board level, to facilitate his departure.
When contacted by The Athletic, a Bayern spokesperson denied Kompany had said words to that effect
[The Athletic]

https://x.com/iMiaSanMia/status/1826528032288370725?t=04Spq7DuhMpxSBrkTgb00A&s=19

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Nicht nur realistisch, im Grundzug auch logisch. Kompany wird wohl kaum am ersten Amtstag die Abschiebung von de Ligt und Mazraoui beantragt haben.

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Brisant allemal.

Und ich würde zumindest so viel Wahrheit dran vermuten/erwarten, daß es keineswegs VKs Wunsch war ihn abzugeben sondern eher sich Freunderl gezwungen sahen ihn abzugeben weil sonst niemand gehen wollte…

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Schwer einzuschätzen. Aber es wirft kein gutes Licht auf die Verantwortlichen.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass VK MdL unter 4 Augen sagt Du bist meine Nummer 1 in der Abwehr. Das stimmt bestimmt nicht.

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Grundlage des Artikels sind anonyme Quellen aus dem Spielerumfeld. Das ist schon viel Seifenoper und kann natürlich einiges bedeuten, u.a. eine Platzierung durch den Spieler selber. Allerdings gilt „The Athletic“ im US-Sport als durchaus respektiertes Blatt mit i.d.R. tiefgründigen Analysen. Warum sollte es ausgerechnet im Soccer mit einer halbgaren Geschichte zu einem doch eher unbekannten Spieler aufkommen? Von daher wird da überwiegend etwas dran sein. Meine Vermutung.

Sollte es stimmen, dürfte zumindest eine Mutmaßung geklärt sein. VK würde kaum einen Verteidiger als gesetzt sehen, wenn er limitiert oder nicht ins System passt. Das haben dann wohl eher Eberl und Co so für sich festgestellt. Den finanziellen Zugzwang hat Eberl ja bereist eingeräumt.

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Wie besser die hörbare Kritik einiger Experten und Vereinsikonen, die es an dem de Ligt-Wechsel schon gab, kontern, als mit „Ich war Bayerns Verteidiger #1“.

Reine Show.

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