[19] Alphonso Davies - LZ 2030

Das trifft gefühlt auf jede Tätigkeit eines Wirtschaftsunternehmens immer zu, dass es Konflikte mit Umweltschützern gibt.

Was im Rahmen von Meinungsfreiheit und einer Demokratie, die andere Meinung aushalten sollte, auch ok ist.

Das ist aber typisch amerikanisch, dass man sich von einem solchen Spruch in die Irre führen lässt. Hand hoch, wer von der Community hier echt erwartet hatte, dass ihm Flügel verliehen werden, wenn er Red Bull trinkt.

Und abschließend: Nein, ich bin kein Fan von RB. Weder von der Firma an sich, noch dem Getränk. Es stört mich aber, wenn andere Personen wissen, was man unbedingt sollte oder auch nicht. Das größte Problem westlicher Demokratien ist zumindest meiner Meinung nach die fehlende Fähigkeit andere Meinung als ok zu akzeptieren, ohne dass es gleich Populisten, Nazis, Woke, Kommunisten oder was auch immer sonst sind. Ich möchte damit nicht sagen, dass du das Problem hast. Dafür kenne ich dich zu wenig. Aber zumindest die Aussage, was man unbedingt sollte, war in meinen Augen diesbezüglich unglücklich :wink:

PS: Aber eigentlich ist das Off-Topic hier. Davies soll gut spielen und Werbepartner aussuchen, die ihm als Berufstätiger als beste Wahl erscheinen

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Ich denke es geht eher um die Vorbildfunktion. Denn wenn du solche extremen Stunts zum Beispiel schaffst wirst oft berühmt und es gibt viele Nachahmer. Aber die sind soft nicht gut genug ausgebildet oder kennen sie Gefahren nicht und dann passieren eben Unfälle.

@folkfriend hat hier Herrn Mateschitz doch nicht die Meinung abgesprochen. Er hat einfach nur gesagt, dass Mateschitz Meinungen hatte, die auch Rechtsextreme haben.

Wäre es nicht an den Erziehungsberechtigten den Kindern beizubrigen, was gefährlich ist und was nicht, was sie nachmachen dürfen, was nicht?

Erwachsene Menschen die das Risko abschätzen können, dürfen doch wohl diese Dinge tun, solange sie gesetzlich erlaubt sind.

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Kann man so sehen. Ich finde aber, dass Werbung oft zu ungefiltert bei der Gesellschaft ankommt. Und oft sind ja noch nicht mal die Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst genug gebildet. Das Thema Ernährung ist da auch ein sehr gutes Beispiel.

Da gehe ich mit. Auch die auffällige indirekte Proportionalität von Forderung und Akzeptanz.

Wenn man den Dosen Gesundheitsgefährdung vorwirft könnte man das vermutlich bei ganz vielen Lebensmittelherstellern. Allen voran Alkohol- und Tabakindustrie, Coca Cola usw.

Ich finde jeder ist selbst für sich verantwortlich und man muss auch nicht jeden durch Politik schützen. Ansonsten gelten die Gesetze der freien Marktwirtschaft. Umweltschützer werden immer was gegen den Bau neuer Fabriken haben, egal welche Marke. Genauso sind Politiker und Gemeinden froh über Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze. Es sollte halt alles mit Augenmaß passieren.

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Dann ist es an der Gesellschaft die Regeln für Werbung zu ändern. Bei der Tabakwerbung hat das ja geklappt. Wir können die Kinder nicht vor allem präventiv schützen. Das Leben ist rau und gefährlich.

Das ist ein super Beispiel dafür, dass die Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich sind, was die Kinder essen. Wenn nicht sie, wer denn sonst?

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Er hat Punkte aufgelistet, warum man RB unbedingt schlecht findet sollte. Also ja, er gesteht ihm die Meinung zu. Er erwartet jedoch, dass man ihn aufgrund dieser Meinung unbedingt schlecht finden muss.

Dem stimme ich nicht zu. Ich finde, wir sollten alle damit klar kommen, wenn jemand eine andere Meinung hat, ohne ihn deswegen gleich schlecht finden zu müssen

Du kennst unseren @folkfriend nicht.
Er ist wie er ist. Passt scho :wink: . Man muss ja nicht seiner Meinung sein.

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Oha, „rechtspopulistisch“ und „kritische Sichtweise der Flüchtlingspolitik“ wird direkt in rechts“extrem“ umdeklariert. Auch so ein Unding der heutigen Zeit.

Ich finde, auch diese Meinung darf man doch haben. Wir müssen sie ja nicht teilen.
Man kann ihr auch widersprechen. Aber jeder hat doch das Recht das so zu sehen wir er es für richtig hält. Demokratiefeindliche, rassistische und gegen die Menschenwürde gehende Meinungen ausgenommen.

22 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Der Politik- und Gesellschafts-Thread (Teil 4)

ich schrieb „kann man und sollte man mMn tun“ - ich verlange das von niemandem - ich habe eine Meinung zu diesem Konzern und tue diese begründet kund - nicht mehr :innocent:

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immerhin bin ich nicht ganz alleine…

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Gott sei Dank sind Kommentare auf social Media nicht repräsentativ.

Wäre er zb das neue Werbegesicht von paulaner, würds wahrscheinlich niemanden jucken, obwohls das viel schlimmere Zeugs ist.

Ich bin da als Mediziner natürlich voreingenommen, aber ich verstehs nicht. Schön das Bier und whiskey und keine Ahnung was anpreisen, (zb gerland um 11 im dopa), das ist dann alles witzig und „geil“ auf social Media, aber von RB gesponsert werden, die nicht alles richtig machen, aber trotzdem sehr viel fürn Sport, für die Wissenschaft, für die Wirtschaft, für Sportler, für charity, für Infrastruktur tun, das geht dann natürlich garnicht und wird von Teilen angefeindet bis auf den tot.

Da denk ich mir dann immer, Leute es gibt doch noch viel mehr als nur Fußball und RB Leipzig, leider können da manche nicht über den Tellerrand blicken und bleiben dann in ihrer eigenen Welt stecken.

Schräge Zustände…

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in Bezug auf die Heuchelei und die Alkoholwerbung stimme ich dir uneingeschränkt zu - wird ja aktuell auch in der Richtung im Poli-Thread diskutiert (morgen kann ich leider kein Bier-Foto zum Spiel posten, da steh ich bei meinem Bruder mit Bier am Grill und esse Fleisch… :wink: )

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Phantastisch! Genieß es.

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Das ist doch nur ein Werbepartner, bei einer Adidas Kappe regt sich doch auch keiner auf. Und was RB in der Liga betrifft, sind die mir sportlich tausendmal lieber, als andere Graupen.

Um das Thema noch ein wenig am köcheln zu halten :wink:
Du bist natürlich nicht alleine. Es gibt gute Gründe, warum die aktive Fanszene sich gegen RB ausspricht. Wer für 50+1 ist, dem kann das RB-Konstrukt kaum gefallen.

Auch die politische Ausrichtung ihres TV-Kanals ist umstritten. „Talk im Hangar“ gibt Leuten ein Sprachrohr, bei denen man sich zumindest fragen kann, ob das wirklich sein muss.

Eitel Sonnenschein und dieses „ich weiß jetzt auch nicht, was du da hast“ ist da sicherlich etwas blauäugig.

Wir bewegen uns im Fußball ohnehin in einer Welt, die schon sehr viele unsympathische Züge mit sich bringt. Aus meiner Sicht ist RB einer der Fische die da schwimmt. Nicht der Größte, aber sicherlich einer der sich für einiges Kritik gefallen lassen muss.

Mir ist auch klar, dass einige Menschen in Österreich, die auf diesen Weltkonzern stolz sind, und ein Teil der Menschen im Osten Deutschlands das oft anders sehen. Dank RB Leipzig ist dort ein Topklub der Bundesliga entstanden. Das bewerten viele positiv.

Für mich ist der Sportler, der am Ende dafür Werbung macht, trotzdem das kleinste Glied in der Kette. Ich glaube, wer als Alpiner an der Weltspitze mitfahren möchte, wäre fast verrückt, nicht Teil der RB-Familie zu sein. Sportler wollen das bestmögliche Umfeld, um Spitzenleistungen zu bringen. Und das geht mit RB im Rücken oft einfach besonders gut. In anderen Sportarten ist das wahrscheinlich sogar noch extremer, auch wenn ich mich da ehrlich gesagt zu wenig auskenne.

Um wieder auf Phonzie zurückzukommen: Der interessiert sich ziemlich sicher nicht für die 50+1-Debatte, und er kennt vermutlich auch weder Hangar 7 noch weiß er, wer da alles sitzt. Wahrscheinlich ist ihm das schlicht egal.

Das muss man nicht gut finden. Und wenn einem ein Sportler dadurch sofort unsympathisch wird, dann ist das eben so. Dann hat man andere Anforderungen an jemanden, der in der Öffentlichkeit steht. Auch das ist eine Haltung, die man haben kann.

Ich persönlich habe diese Anforderungen an Spitzensportler nicht. Das sind für mich erst einmal ganz normale Menschen, die ein außergewöhnliches Talent mitbekommen haben und dann extrem hart dafür arbeiten, dieses Niveau überhaupt zu erreichen und möglichst lange zu halten. Dazu sind sie berühmt und stehen in der Öffentlichkeit. Das macht sie natürlich schneller angreifbar als mich (solange ich nicht Papst bin :wink: ).

Bei vielen imponiert mir vor allem die sportliche Leistung. Wenn sie dann noch sympathisch sind, umso besser. Wenn sie sich zusätzlich Gedanken über unsere Welt und soziale Belange machen, noch besser. Aber ich setze das nicht voraus.

Die Welt des Spitzensports ist ein Haifischbecken. Viele wollen darin einfach lange genug schwimmen, erfolgreich sein und finanziell einen guten Schnitt machen. Mit dieser Realität kann ich leben.

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Die Zukunft von Alphonso Davies beim FC Bayern ist trotz eines langfristigen Vertrages nicht in Stein gemeißelt.

Nach Informationen von SPORT1 steht der 25-Jährige klubintern unter Beobachtung – jedoch in erster Linie in der sportlichen Führungsetage. Trainer Vincent Kompany gilt nach wie vor als großer Fan des Spielers, er hatte sich im vergangenen Jahr auch für einen Verbleib starkgemacht.

Ist ein Abgang von Davies realistisch oder sogar notwendig?

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