[17] Bryan Zaragoza - LZ 2029

Tolle Sache von Bastian Wernscheid

Bastian Wernscheid, executive assistant at FC Bayern, contacted Osasuna representatives after their win over Barcelona on Saturday to congratulate them for the result, for the football played by Osasuna and especially to convey Bayern’s satisfaction for Bryan Zaragoza’s great performance [@DiariodeNavarra]

https://x.com/iMiaSanMia/status/1840799031271797176?t=vXXCb2WlgCiIAW_xzqlONg&s=19

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Er scheint aber auch irgendwie nen speziellen Faible gegen Barcelona zu haben: In den 1.5 Jahren bei Granada war das Spiel gegen Barca auch schon das Einzige überhaupt wo er mal 2 Torbeteiligungen hatte…

Ist für mich leider auch (wenn es auch erstmal kontraintuitiv sein mag wenn gerade gegen Topgegner glänzen schafft) nicht wirklich ein gutes Zeichen: Die Spieler die beim „Spiel des Jahres“ gegen die Bayern mal über sich hinauswachsen und ein oder gar mehrere Fabeltore schießen - die können das wohl auch so gut wie nie im Anschluss gegen „Allerweltsgegner“ replizieren…

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Aus heutigem Bildartikel:
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Tuchel hatte ihn in der gesamten Rückrunde 2023/24 nur 171 Minuten spielen lassen und soll obendrein überhaupt nicht mit Zaragoza gesprochen haben. Als Begründung dafür nannte der Vorgänger von Vincent Kompany (38) die fehlenden Deutsch- und Englisch-Kenntnisse des Spaniers.

Für Zaragoza so unverständlich, dass er nach seiner Spanien-Gala einen Seitenhieb gegen Tuchel setzte. Auf die Frage nach seiner sportlich schwierigen Zeit in München, sagte er: „Fußball wird mit den Füßen gespielt und nicht mit der Sprache. Mehr muss ich dazu nicht sagen.“

Bei der Einstellung wundert mich dann auch nicht mehr viel.

Wenn Millionen an Gehalt und die Chance bei einem Topverein zu spielen nicht genug Motivation sind die Sprache der Welt zu lernen, dann passiert da eben auch nichts.

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Finde auch, er sollte lieber den Moment genießen und sich über die Entwicklung freuen. Dieses Nachtreten kann er sich sparen.

Wenn es überhaupt stimmt.

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Entweder er lernt englisch und kommt verbessert zurück, oder er spielt weiter in Spanien und deren Nationalmannschaft groß auf und wird dann mit Gewinn verkauft. Für uns eine durchaus komfortable Situation. Auf jeden Fall im Augenblick keine schlechte Investition.

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Oder doch vielleicht sogar auch dann bisschen Deutsch.

Sein „bockiger“ Kommentar dazu hin oder her (er hatte bisher natürlich auch nicht so wahnsinnig nennenswert lang Zeit dafür sich diese schwere deutsche Sprache draufzuschaffen, die massiven Defizit beim Englisch sind in der Tat noch wesentlich erschreckender) aber mit mehr Zeit und vielleicht dann doch auch mal Willen kann’s ja doch noch was werden auch wenn die Vorzeichen dafür jetzt fraglos nicht super sind :wink:

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dachte mir das VK mit ihm englisch sprechen kann. Und wenn er tatsächlich zurückkommt dann natürlich Deutsch. (Aber weniger ist manchmal mehr)

Was man so im Internet lesen kann, ist Bryan ein echter underodg. Ob die Info auf der deutschen wikipedia-Seite wirklich stimmt, dass er auf den „Straßen Malagas“ das Fußballspielen gelernt hat (-> auch dort wird es Affenkäfige etc. geben), weiß ich nicht. Aber offenbar ist er erst spät von seinem Jugendverein CD Piro Tichon aufgenommen worden.. Da ist nix mit „la Masia“, golden boy oder „world’s best 50 talents“ - der Junge ist so nah am echten Straßenfußballer wie sonst wohl kaum noch ein Profi seiner Generation (Brasilianer mal ausgenommen).

Wenn so einer in Kindheit und Jugend kein Englisch gelernt hat, wie will er dann bei Bayern Deutsch lernen?

(es ist keine 30 Jahre her, da hat ein Spieler namens Matthias Sammer Inter Mailand nach wenigen Monaten wieder verlassen, weil er in diesem fremden Land, ohne Sprachkenntnis und in einer anderen Kultur, vorne und hinten nicht klarkam)

Ich mag solche Typen, aber für einen wie ihn ist Bayern als erste Auslandsstation sicher nicht die beste Wahl.

Sollte er zu Bayern zurückkehren (dann aber bitte nicht als Aussenbahnspieler Nr. 5 oder 6, der zwei deutsche Nationalspieler vor sich hat), sollte er sich durchsetzen, wäre das ein Traum (und für das Renommee des FC Bayern wäre es auch großartig). Aber das ist ein langer, weiter und dornenreicher Weg.

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Andersrum denke ich wird eher ein Schuh draus - was in der Jugend mit Assoumfeld erwartbar NICHT geklappt hat, könnte es bei Bayern mit handverlesenen Privatlehrern sehr wohl!

Nur ob die Motivation da ist oder nicht wird alles entscheidend…

So einen wie Bryan darf man nicht mit unseren Maßstäben beurteilen, @Ibiza. Aber wenn einem die Kindheits- und Schulerfahrung fehlt, wie man eine fremde Sprache lernt - Verben, Grammatik, Hörverständnis, viel lesen, dann findet er vielleicht noch nicht mal den richtigen Einstieg (ich kenne ihn nicht, will nichts negatives gesagt haben, aber das ist meine Einschätzung).

Das ist ein Spieler, der einem Team „besondere Dinge“ geben kann. Aber nur dann, wenn man ihm das zutraut und wenn sein Team das, was er nicht so gut macht, ausgleicht. Bei Bayern kommt er wahrscheinlich immer wieder unter die Räder.

Ich würde da trotzdem weiter genau gegenteilig argumentieren:

Grade bei so ner Konstellation ist ein Privatlehrer wohl der einzige Weg wie da überhaupt was vorwärts gehen KÖNNTE!

Unsereins kann sicherlich mit Duolingo und paar anderen Sprachapps schon weit kommen und muss kein Vermögen in Sprachunterricht investieren wenn man’s denn nicht will.

Aber bei ihm denke ich ist es eben wenn dann der einzige Weg wo’s vielleicht (wenn der Sprachlehrer auch persönlich gut kompatibel zu/mit ihm ist oberdrein) was werden könnte trotzdem…

Ich habe mal gelesen, das zum Scouting auch das Umfeld, Herkunft und die Geschichte des Spielers gehört. Zudem sollen ja auch div. Gespräche stattfinden, bevor jemand verpflichtet wird. Wenn dem so ist, scheint, falls KurtR recht hat, irgendwas nicht richtig gelaufen zu sein. (….gibt doch garantiert Ablaufpläne, Checklisten etc vor so einem Invest.)

Das kann man so einfach nicht sagen: Es ist immer eine komplexe Abwägungssache mit extrem vielen Kriterien.

Wenn ein wohl eher „assliges“ Umfeld in der Kindheit Ausschlusskriterium wäre hätten wir zB einen Ribery wohl nie bei uns gehabt!

Wie fast schon perfekt der sich später bei uns integriert hat - das war so sicherlich nicht voll absehbar…

Und so wie Zaragoza heuer zurück in Spanien performt hat man sich bei seinen eigentlichen Fußballerischen Fähigkeiten (die natürlich trotz allem im Vordergrund stehen) schon mal sicher nicht komplett geirrt.

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Es sagt halt schon etwas über die Einstellung zum Beruf aus, wenn man sich nicht bemüht, eine grundlegende Fähigkeit für diesen Beruf zu lernen. Die englische Sprache ist mittlerweile essentiell im internationalen Fußball. Unsere deutschen Spieler in München können auch alle Englisch sprechen und so mit ihren internationalen Kollegen kommunizieren.

Unter den Voraussetzungen dann in ein anderes Land zu ziehen, wo ja klar ist, dass er mit niemanden vernünftig reden und sich somit auch nicht integrieren kann, wirft schon Fragen an die sportliche Leitung auf. Da sollten eigentlich alle Alarmglocken läuten.

Dass er dann noch (nicht zum ersten Mal) in der Öffentlichkeit die Schuld auf andere schiebt, konnte man zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen. Ist aber irgendwie auch nicht überraschend. Wenn er die Schuld bei sich sehen würde, würde er ja Englisch lernen.

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Man sollte Ribery mal mit Zaragoza an den Tegernsee schicken.

Und dann erklären der Uli und der Franck ihm bei leckeren Bratwürsten schön wie das alles so laufen soll und kann bei den Bayern wenn man sich denn ein bisschen Mühe gibt.

Und dass das halt nicht nur mal so für die nächsten Jahre sein muss, sondern dass man da eine Art 2. Familie fürs Leben finden kann - wenn man sich eben auch selber voll einbringt in diesem Verein.

Sowas kennt ein Zaragoza halt wohl bisher noch null aus dem Profifußball…

Das Sprachthema hatte man sicher auf dem Schirm.
Er wurde ja im Dezember 2023 für diesen Sommer verpflichtet. Dabei hieß es, er würde jetzt mit dem Deutschunterricht starten. Aus der damaligen Sicht hätte man über ein halbes Jahr Zeit dafür gehabt.
Dann stand er aber auf einmal im Februar hier auf der Matte.
Ob der Deutschunterricht dann gefruchtet hätte, lassen wir mal dahin gestellt. Aber geplant war es offensichtlich anders.

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Die hätten dann aber einiges an Verständnisproblemen.

Und Franck hatte hier in Daniel van Buyten seinen Dolmetscher.

Absolut. Wennbich mich recht erinnere, hat FR auch nicht nach zwei Wochen Interviews auf deutsch gegeben. Wohl nichtmal nach 2 Jahren…

Aber: der Franck kam in einen Club, in dem ihm keiner fußballerisch das Wasser reichen konnte. Ja nicht mal in der Liga. Das haben wohl alle spätestens im 1. Trainig gemerkt, das es besser ist- auf ihn zuzugehen und ihm zu helfen.
Das ist jetzt völlig anders in München ( Stichwort Winger Nummer 4). Noch dazu die Unruhe in Verein und Mannschaft damals.

Das der Junge was kann, ist denke ich jedem klar. Aber ob das Ausland, noch dazu ein top Club, tatsächlich das richtige ist?

Mich würde mal interessieren, wie zB real mit jungen Spielern, wie zb Endrick jetzt oder damals vinni und Rodrigo umgehen. Wie die das machen mit Sprache , Integration usw.

Es dürfte für (brasilianisch-)portugiesische Muttersprachler deutlich einfacher sein, Spanisch zu lernen. Vermutlich ähnlich zu Holländern, die Deutsch lernen müssen.

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