Wir spielen viele Pässe, die einfach nicht funktionieren können aber trotzdem gespielt werden, weil meistens eine sichere Anspielstation fehlt, weil alles auf den schnellen Ball nach vorne ausgerichtet ist. Dazu kommen viele Spieler, deren größte Stärke eben nicht das Passspiel ist. Quasi eine Mischung aus Ausrichtung und Skill der Spieler. Technisch ist der Kader nicht mehr auf dem Niveau vergangener Saisons. Die Häufigkeit der technischen Unzulänglichkeiten kann einem nicht gefallen. Ein Paradebeispiel sind da für mich Sanes Ablagen. So gut wie ich ihn finde, aber auf dem Gebiet ist er unterirdisch. Gefühlt sind einfache Ablagen beim ihm eine 50/50 Sache.
Ein weiteres Beispiel von gestern war ein schlechtes Anspiel von (ich glaube) Pavard auf Gnabry an der Seitenlinie, in der eigenen Hälfte. Pavards Anspiel war in der Situation eh schon keine gute Idee, dennoch hatte Gnabry immer noch so viel Platz, um es mit einer guten individuellen Aktion gelöst zu bekommen. Aber gleich sein erster Ballkontakt war einfach nur unglaublich schlecht und auch wenn ich mir die anderen Topteams nicht anschaue, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese auch solche technischen Unzulänglichkeiten in dieser Häufigkeit zeigen.
Klingt zumindest interessant. Hier sehe ich aber vor allem ein Problem, nämlich die offenen Seiten. Kimmich und Davies schieben gnadenlos nach vorne. Bei City sind Walker und Cancelo bei weitem nicht so offensiv unterwegs. Dann kommt bei Ballverlust der Ball in den Rücken der aufgerückten AV und die Post geht ab. Roca ist ziemlich langsam und auch Goretzka hat seine Stärken eher im direkten Zweikampf als im Laufduell. Von daher kämen unsere Innenverteidiger auch in diesem System wieder in viele Laufduelle.
PS: Sane bitte nicht mehr auf der rechten Außenposition.
Die zweite HZ gestern hat für mich gepasst. Im Unterschied zur ersten waren wir viel kompakter gestanden, daher die Pass- und Laufwege kürzer und somit mehr Ballkontrolle. Die Lücken in der ersten Hälfte waren wirklich krass und für Salzburg einfach zu bespielen. Auch wenn die Form vieler Spieler aktuell nicht top ist, so glaube ich liegt der Schlüssel für uns in einer kompakteren Grundordnung wie in HZ 2.
Glaube nicht, dass wir Sané längerfristig nochmal auf rechts sehen werden.
Der Kampf um die Deutungshoheit bei der Analyse der Defizite ist in vollem Gange, und da möchte ich daran erinnern, dass gestern nicht jede Chance von RBS durch ein Versäumnis der Offensiven eingeleitet wurde. Natürlich geht dem Ballbesitzwechsel immer auch ein Ballverlust voraus, aber es war doch nicht so, dass immer drei Salzburger in Überzahl auf unser Tor zugerannt wären. Vielmehr entstehen zwischenzeitlich immer neue Situationen, und es gab Chancen gegen uns, wo die gegnerischen Spieler durch unseren 16er spazierten und die Abwehrspieler in Überzahl zugeschaut haben. Die kann man also nicht aus der Pflicht nehmen, und die Defizite, die fast alle im Aufbauspiel haben, kann man auch nicht den Offensiven anlasten.
Der dringlichste Punkt ist m.E. aber die Erarbeitung eines stimmigen Offensivkonzepts und die Einarbeitung entsprechender Abläufe. Die notwendige Qualität dafür haben wir doch. Stimme @rammc vollkommen zu, wenn er sagt, dass unserem Spiel die Breite fehlt. Habe das mantra-artig mehrfach angemerkt, dass die Positionierung so zentrumslastig problematisch ist.
Darüberhinaus fehlt unserem Spiel genau das, was einer wie Thiago eingebracht hat: dem weine ich durchaus mehr als eine Träne nach.
Ich denke, dass man derzeit feststellen kann, dass kein Feldspieler annähernd an sein Leistungsmaximum rankommt. Ein System, das allen fünf Offensivstars Startelfeinsätze ermöglicht, wäre mMn nur vertretbar, wenn alle 5 auf einem Toplevel wären. Bei Lewandowski stimmt die Torquote und bei Müller die Assistquote, aber abgesehen davon haben die beiden auch einige Schwächen in ihrem Spiel. Coman ist der einzige Spieler, der einigermaßen spritzig wirkt und deshalb auch Zweikämpfe gewinnt. Sane kriegt seine ersten Aktionen nach dem ersten Kontakt oft gut hin, kann aber momentan auch gefühlt keine gefährliche Situation kreieren. Gnabry ist viel zu weit von den Zonen entfernt, in denen er seine Abschlussstärke einsetzen kann. Lässt man einen draußen, dann wäre man mit 4 Spielern immer noch offensiv genug und könnte mehr Stabilität reinbringen.
Das würde mMn nicht nur der verunsicherten Abwehr helfen, sondern auch Kimmich, der derzeit auch etwas überfordert damit wirkt, Löcher zu stopfen und gleichzeitig das Spiel anzukurbeln.
Dabei bleibt aber ungeklärt, wieso die Balance in der Vorrunde bzw. auch der Gruppenphase der CL so viel besser war, und wieso das alles jetzt den Bach runtergeht. Auch die Passqualität, die nie ganz berauschend war, ist eher noch schlechter geworden.
Oh, entschuldige, ich wusste nicht, dass in einem Fußballforum so empfindliche Gemüter unterwegs sind. Ich werde beim nächsten mal meine Wortwahl überdenken.
Kein Stress. Wir tauschen uns ja bloß aus und Fußball ist einfach ne emotionale Kiste.
Bei der Analyse sollte man nicht außen vor lassen, dass einige Spieler vor ein paar Wochen noch mit Coronainfektionen zu kämpfen hatten und sich das womöglich auch auf ihr Niveau auswirken könnte, weil sie noch nicht 100% fit sind. Auch ohne klare Anzeichen wie Herzmuskelentzündung oder Flüssigkeit in der Lunge kann ein paar Wochen nach einer Infektion noch eine Beeinträchtigung vorliegen. Ein ohnehin sehr riskantes System wäre dann natürlich noch anfälliger.
Salzburg hatte Chancen, aber nicht allzu viele. Wir waren die klar bessere Mannschaft. Optisch sah das so aus und auch die Statistiken bestätigen das.
Trotzdem haben wir Defizite, die vor der Saison zu erwarten waren und sich bisher bestätigen. Das ist vor allem ein Kaderdefizit/Qualitätsproblem gemessen an dem Anspruch, den man hat.
Systembedingte Probleme sehe ich auch. Ich finde in erster Linie, dass es nicht stimmig ist, wenn Lewandowski, Müller, Gnabry, Sane und Coman gleichzeitig auf dem Platz stehen. Da kommen zu viele Spieler nicht dazu ihre Stärken auszuspielen. Gnabry kommt gar nicht mehr dazu seine Stärken auszuspielen. Der holt sich die Bälle viel zu tief ab und wenn er dann mal vorne ist, hat er zu wenig Platz um sich in Position zu bringen. Coman liegt das viel mehr, aber man kann darauf warten, dass dieses laufintensive Spiel zu Verletzungen führt. Lewandowski liegt das auch nicht so sehr. Der hat nicht mehr die Spielstärke wie mit 28. Aber für dieses System müsste der Stürmer genau da seine Stärken haben.
Zusätzlich beraubt man sich einer starken Wechseloption, wie ja auch schon angemerkt wurde.
Wenn der Gegner dann noch unseren ZM, oder je nach Aufstellung beide ZMs hart bearbeitet, ist ein kontrollierter Aufbau nicht mehr möglich. Tolisso fand ich gestern wieder sehr stark.
Und genau DAS kommt mir allgemein zu kurz bei Bewertungen von Spielen. Da stehen zwei Mannschaften auf dem Platz und wenn die eine Mannschaft minimal über ihrer Normleistung spielt und die andere minimal drunter sieht man sowas wie gestern
Dem kann ich nur beipflichten. Würde nur noch hinzufügen wollen, dass mir oftmals die Entscheidungen welche Passoptionen gewählt werden nicht gefallen. Das System ist zwar auf schnelles Vertikalspiel ausgelegt, jedoch werden auch zu oft einfache Anspielstationen (die es durchaus gibt) ignoriert und stattdessen Risikopässe gespielt. Die Spieler mögen nicht mehr die Passfähigkeiten früherer Jahre besitzen, aber mMn ist das größere Problem, dass dem Team das Gespür verloren ging, wann man ein Spiel beruhigen und wann beschleunigen sollte.
Ich sehe da auch einen doppelten Zwang zum Vertikalpass: zum einen, weil er taktisch offensichtlich vorgeschrieben wird; zum anderen aber auch schlicht wegen der Kinetik des Spiels. Wer mit Volldampf den Gegner anrennt und ihm den Ball wegbolzt, kann das nur in Laufrichtung nach vorne tun, gleiches gilt für Weiterleitungen im vollen Lauf. Den gemächlicheren Seitwärts- oder gar Rückpass als Spielmittel hat man der Mannschaft offenbar psychologisch wie physisch genommen, obwohl er manchmal einfach das besser Mittel wäre.
Hmm, vielleicht interessieren sich Bill Gates oder Warren Buffett für Soccer? ![]()
Als jemand, der sein ganzes Leben lang FCB-Fan war und ist, mache ich mich aktuell immer größere Sorgen. Der desaströse Rausflug aus dem DFB-Pokal in Mönchengladbach war schlimm, Bochum war schlimm, und gestern Abend war AUCH schlimm, wenngleich das Ergebnis durch Coman´s Tor in der Nachspielzeit darüber hinwegtäuscht. Kurz zuvor hätte Salzburg um ein Haar das 2:0 erzielt, und dann würde bei unserem Verein jetzt WIKLICH die Hütte brennen.
Das Ganze waren keine Ausrutscher, sondern es hat systemische bzw. strukturelle Gründe.
Man stelle sich nur vor, wir wären in DER aktuellen Verfassung (und ohne Neuer, Davies, Goretzka, Musiala) im CL-Achtelfinale z.B. gegen Liverpool, ManCity oder Chelsea gelost worden; dann gute Nacht.
Bei den diesmal unglaublich vielen Diskussionsbeiträgen hier im Blog verliert man inhaltlich den Überblick. Viele der vorgebrachten Punkte waren sehr gut und gehaltvoll.
Ich möchte nur noch mal ein paar wichtige Fragen auf den Punkt bringen, die in den diversen Beirägen immer wieder einmal gestreift worden sind und die von großer Bedeutung für die Ursachenforschung der aktuellen Situation sind:
-
WAS genau ist der Grund dafür, dass Upamecano und Sabitzer, die immerhin in Leipzig als Führungsspieler gut performed haben, bei uns nie wirklich angekommen sind, super nervös und unsicher agieren und innerhalb kurzer Zeit ihre gesamte Spielstärke „an der Garderobe abgegeben“ zu haben scheinen? OBWOHL Nagelsmann sie doch seit Jahren sehr gut kennt UND sich ausdrücklich für ihre Verpflichtung stark gemacht hat.
-
Warum wird Roca nach ein paar recht guten Spielen nicht weiter aufgebaut, sondern vollkommen links liegen gelassen? Und WENN man ihn als untauglich betrachtet, warum hat man ihn dann nicht längt weiterverkauft?
-
Was soll es, in einer Zeit, wo der Verein (auch Corona-bedingt) angeblich jeden Euro sparen will, für einen Sarr weiterhin kolportierte 5 Millionen Gehalt pro Jahr (!) auszugeben, obwohl er entweder viel zu schlecht für unsere 1. Mannschaft ist (warum hat man ihn dann aber gekauft und ihm in seinem Alter solch einen hochdotierten Langzeitvertrag gegeben, wo doch angeblich alle potentiellen Spielerkäufe vorher jahrelang hochprofessionell mit „Schattenteams“ usw. gescoutet werden?), ODER obwohl er von Nagelsmann ignoriert und nie an die erste Elf herangeführt wird?
Wie ist das mit seinen guten Leistungen beim Africa-Cup vereinbar?
Und hätte man da nicht spätestens diesen Winter endlich einen Käufer für ihn finden können?
Die ganze teure „Sarr-Causa“ scheint mir doch sportlich UND wirtschaftlich ein Armutszeugnis für unsere Transferpolitik darzustellen.
- Der Kader ist einfach zu dünn bzw. nicht breit genug, da hat Hoeneß neulich Recht gehabt.
Es will mir immer noch nicht in den Kopf gehen, WARUM der Verein nicht in der Winter-Transferperiode noch 1-2 neue Spieler hinzugekauft hat, um die absehbaren Pobleme personell abzufangen?
Es ist doch an den Beiträgen hier sonnenklar geworden, dass wenn 3-4 Stammspieler (Neuer, Goretzka, Davies, Musiala) längerfristig ausfallen PLUS 4 weitere (Upamacano, Sabitzer, Roca und Sarr) einfach nicht genügend performen PLUS ein Süle bald geht und womöglich jetzt schon mit seinen Gedanken in Dortmund ist, dass wir dann kadertechnisch ein Riesenproblem in der weiteren CL- und vielleicht sogar noch der laufenden BL-Saison bekommen werden.
Außerdem ERMÜDEN die übrigbleibenden Stammspieler, die IMMER spielen müssen, dadurch doch immer mehr, was deren Verletzungsrisiko erhöht.
Ich möchte nicht wissen, wie unglaublich platt unsere Nationalspieler sein werden, wenn sie Ende des Jahres auch noch die absurde WM in Katar gespielt haben; die kann man doch anschließend alle erst mal für ein Vierteljahr in eine Rehaklinik (= „in Kur“) schicken…
-
Gerade in Zeiten, wo die Teams FÜNF Spieler einwechseln dürfen (und wo wegen Corona-Quarantäne immer mal wieder ansonsten gesunde Spieler plötzlich ausfallen können), ist es doch ein großer Wettbewerbsnachteil insbesondere in der CL, wenn ManCity, Liverpool, Chelsea, Paris, Real usw. fast ohne Qualitätsverlust fünf frische Spieler reinnehmen können, während bei uns auf der Bank dann z.B. Roca, Sarr, Wanner und Tillman sitzen.
-
Es heißt zwar vom Vorstand immer, der Kader sei gut genug, und man wolle „kaufmännisch vernünftig wirtschaften“, doch überzeugen mich diese Argumente nicht. Erstens müsste ein Manager/Sportdirektor/Sportvorstand eines Weltklassevereins wie des unseren weltweit über professionelles Scouting, Datenbanken, Spieleragenturen, Spielerberater, Vorstände anderer Vereine usw. doch so gut vernetzt sein, dass es ihm in den letzten 14 Monaten gelungen sein müsste, z.B. Roca und Sarr zumindest gegen eine moderate Ablösesumme irgendwo anders unterzubringen.
Alleine durch diese Ablösesummen plus das eingesparte Gehalt hätte man über 10 Millionen Euro generieren können, die dann jetzt für Neuverpflichtungen oder zumindest Leihgeschäfte (wie früher z.B. Coutinho, James oder Perisic) zur Verfügung stünden.
- So lange ich mich erinnern kann, hatte der FCB früher immer die Strahlkraft, unerwartet irgendeinen Top-Spieler wie z.B. Robben damals (oder einen „Top-Player-To-Be“) zu verpflichten.
Sowas stärkt, wie Hoeneß gerade betonte, auch den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams, da selbst Nagelsmann ja vor wenigen Tagen sagte, dass sich pei unserer derzeitigen Personalsituation einige Spieler ZU sicher sein können, dass sie spielen, und sich deshalb nicht mehr genügend anstrengen.
Durch seinen „kaufmännisch vernünftigen“ Sparfuchs-Kurs verliert Bayern immer mehr den Anschluß nicht nur an die internationale, sondern jetzt schon an die nationale (Dortmund) Konkurrenz, denn die Stars wollen wir uns nicht leisten, und die hochbegabten Jungstars (wie Bellingham, Sancho, Ademi, Wirtz udgl.) kommen erst gar nicht mehr zu uns.
Das ist m.E. eine bedenkliche Entwicklung, die sich im ersten Schritt in ausbleibendem Erfolg (z.B. frühes Ausscheiden in CL und DFB-Pokal) und zweitens eben auch WIRTSCHAFTLICH sehr schaden kann. Wenn wir uns aktuell z.B. einen Christensen von Chelsae nicht leisten können (WOLLEN?), obwohl wir dringend einen Abwehrchef (plus eigentlich auch noch einen guten rechten Außenverteidiger) brauchen, dann stimmt m.E. etwas nicht!
Wenn in Kürze auch noch Süle und womöglich Tolisso (beide ablösefrei) gehen und wir NICHT 2-3 Neuverpflichtungen von internationalem Format verpflichten, dann wird Bayern die nächsten Jahre eben nicht mehr um die CL mitspielen, demnächst bald vielleicht nicht mehr BL-Meister werden usw.
Und DAS schadet uns doch AUCH WIRTSCHAFTLICH (Merchandising, internationale Vermarktung, Fersehgelder, Sponsoren, Trikotverkäufe, Werbeverträge usw.) mittelfristig mehr, als wenn wir JETZT etwas Geld in die Hand nehem und investieren würden, um unser Niveau zu halten.
Neue Stars sind zwar teuer, amortisieren sich aber durch ihre Strahlkraft, ihren weltweiten Bekanntheitsgrad, ihre Gefragtheit in den sozialen Netzwerken und bei Werbepartnern usw. oft zu großen Teilen selber. Natürlich war ich nie dafür, sündhaft teure Mega-Stars wie Ronaldo, Messi usw. zu kaufen (denn die passen struktuell nicht in unser Mannschafts- und Gehaltsgefüge, was angesichts seines größenwahnsinnigen Beraters ziemlich sicher auch für Haaland gelten würde…), aber ich habe immer wieder von Wirtschaftsfachleuten gelesen, dass, obwohl für den Laien schwer verständlich, solche Leute wegen der o.g. Faktoren sich zu großen Teilen selber refinanzieren würden.
Außerdem müssten, hart gesagt, bessere „Karteileichen“ wie Sarr und Rocca verkauft werden (s.o.).
Entweder man plant mit ihnen und gibt ihnen Spielpraxis. Oder man plant NICHT mit ihnen.
Sie dann aber doch mitzuziehen, ist eine „Loss-Loss-Situation“ für alle Beteiligten: Verein unzufrieden (und muss teures Gehalt zahlen, ohne eine Leistung dafür zu kriegen), Spieler unzufrieden usw.
Für Eure Anmerkungen zu diesen Punkten wäre ich dankbar.
Und was genau möchtest Du dazu hören? All diese Punkte sind hier ja schon mehrfach diskutiert worden: Für die Hintergründe musst Du wohl bei Olli oder Brazzo anrufen. ![]()
Meinem Eindruck nach hat man sich angesichts der Mindereinnahmen durch Covid und der aufgrund der EPL-Gelder u. a. explodierenden Marktpreise einen Sparkurs verordnet.
Dass man sich den Kader dadurch kaputt spart, sieht man (noch) nicht. Vermutlich muss es erst sportlich mal wieder scheppern, bevor Geld für 2-3 DRINGEND benötigte Transfers - RV, DM, Chef für IV - bewilligt wird.
Du hast dir da ganz schön den Frust von der Seele geschrieben ![]()
Vieles sehe ich ähnlich, manches auch nicht.
Aber der Punkt macht mir auch große Sorgen. Vor allem das Trio Coman, Sané und Gnabry spielt enorm viel für deren Verhältnisse und Verletzungshistorien.
Damals haben wir auch noch keine Dreierkettenexperimente gemacht.
Könnte natürlich gut sein.
Das wäre ja nicht das erste mal, dass man aufgrund deutlichen Misserfolgs dann doch zur Transferoffensive bläst und die Muskeln (sollten finanziell noch welche vorhanden sein) spielen lässt.
Aber sollte man weiterhin die schwarze Null über alles stellen, wird das so nicht mehr möglich sein und man muss früher oder später die Ansprüche (vor allem im Vergleich mit den internationalen Topclubs) herunterschrauben.