UEFA Champions League Vermarktung / Reform

Steht im Artikel anders:

Die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 scheiden aus und steigen auch nicht in einen anderen Europapokal-Wettbewerb ab.

Die besten acht Teams nach der Liga-Phase qualifizieren sich direkt fürs Achtelfinale. Die Teams auf den Plätzen neun bis 16 spielen in K.-o.-Runden-Play-offs - zunächst auswärts - gegen die Teams auf den Plätzen 17 bis 24 um die weiteren acht Achtelfinaltickets.

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Durch das extra Heimspiel könnte es sich auszahlen, aber die TV-Gelder werden sicherlich so verteilt, dass es besser ist direkt ins Achtelfinale zu kommen (bzw. gleiches Geld egal ob direkt oder Umweg).

Hoffe ich zumindest. :smiley:

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Ich gehe von einem schlimmen Taktieren und auf Ergebnis spielen am 8. Spieltag aus.

Vom finanziellen Standpunkt aus: ja.
Von der Anzahl der Pflichtspiele her: nein.
Das System gibt es ja bereits bei Europa- und Conference League.

Da bedeuten die zusätzlichen Spiele allerdings einen „Abstieg“

Hmm, hier doch auch, oder?
Während der 8. in Ruhe auf seinen Achtelfinalgegner wartet, muss der 9. in die Playoffs. Sehe ich für Letzteren eher als Nachteil.

"Am 28. August wird in Monaco die Liga-Phase der neuen Champions-League-Saison ausgelost. Theoretisch könnte der FC Bayern wieder auf einige der acht Gegner treffen, gegen die schon in der vergangenen Saison gespielt wurde, darunter der FC Barcelona oder Titelverteidiger Paris St-Germain.
„Ab der Saison 2026/27 verhindert die Uefa solche Wiederholungen, wie SPORT BILD aus dem Exekutivkomitee erfuhr. Dann können keine Gegner mehr zugelost werden, gegen die ein Klub in den beiden vergangenen Jahren in der Liga-Phase gespielt hat.“

Die Auslosungen werden auch immer komplizierter.

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Klingt tatsächlich etwas hanebüchen und v.a. kompliziert.

Meiner Meinung nach ist es bei 8 Spielen ziemlich egal, ob man 2-3 Teams dabei hat, die man eh schon hatte.
Bei FC25 spiele ich gerne die CL und tausche die Position der Bayern dann mit anderen Teams. Gefühlt spielt man immer gegen die gleichen Teams, so oder so.

Jetzt aber zurück zur Realität.
Viel wichtiger finde ich eh, an welchem Spieltag man gegen wen spielt.

Sind Real und City die letzten beiden Spiele ist es etwas anderes als am Spieltag 1 und 5.

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Dann kann man sich den ganzen Auslosungsklimbim aber auch mal endlich sparen. Das war beim letzten Mal ja schon einfach nur noch lächerlich als da die automatisch gezogenen Partien angezeigt wurden.

Man könnte das Ganze dann einfach nur noch verkünden und fertig, dann muss auch nicht die halbe Führung Fußballeuropas nach Nyon fliegen…

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Wie funktioniert denn das ganze? Es gab doch auch andere regularien die verhindert haben, das man gegen gewisse Vereine spielt, oder? Und da ja auch sehr oft immer die selben Vereine antreten, stell ich mir das sehr kompliziert vor wenn die letzten 2 Jahre miteingenommen werden. Ich hoffe ich steh da nicht auf dem Schlauch.
Also nett finde ich es schon, wenn man nicht gegen dieselben Teams spielt gegen die man die Saison schon davor gespielt hat :joy:.

Das einzige was reformiert werden sollte sind die schon festgelegten Turnierbäume. Warum nicht direkt nach der Vorrunde auslosen wer gegen wen spielt?

Der Thread hier klingt thematisch für passend…

Mehr Kohle ließe sich mit mehr Topspielen (siehe Vermarktung im Titel hier) natürlich klar auch noch absahnen wenn man in der Ligaphase noch gezielter die Top Vereine gegeneinander spielen lassen würde!

Ist ja offensichtlich, dass man jetzt die Champions League per Salami-Scheiben-Taktik in die Super League umbauen will. Das wird auch nicht die letzte Reform gewesen sein.

Das Super League-Modell, dass zuletzt verkündet wurde, sah vor, dass die Mannschaften in der Liga bleiben und parallel Super League spielen (analog Basketball). Die Super League sollte außerdem mehrere Liga-Ebenen haben. Das wäre auch mit den bereits vorhandenen UEFA-Wettbewerben umsetzbar und würde bedeuten, dass beispielsweise die letzten 5 Mannschaften oder so der Ligaphase in die Euro-League absteigen und umgekehrt die Halbfinalisten + vllt. der Ligaphasengewinner der Euro League in die CL aufsteigen würden. Das würde den Top-Klubs dann endgültig eine Teilnahme-Garantie geben und wäre daher auch für die Engländer ein Grund, da mit zu machen.

Die Modifizierung der Auslosung ist ein bisschen an das System bei der NFL angelehnt, auch wenn ein direkter Vergleich natürlich schon deswegen nicht möglich ist, weil es in der NFL ja keinen Auf- und Abstieg gibt, während sich das Teilnehmerfeld in der CL jedes Jahr ändert.
Bei der NFL ist es so, dass von 17 Vorrundenspielen 6 Spiele jedes Jahr fix sind (gegen die 3 Mannschaften aus der eigenen Division mit Hin- und Rückspiel) und 11 Spiele „variabel“ sein können. Da spielen Vorjahresplatzierung, Vorjahresgegner etc. eine Rolle. Bei diesen 11 Spielen kann es durchaus auch zu einigen Wiederholungen kommen, aber es wird im Regelfall immer eine Durchmischung des Spielplans geben. Durch dieses System ist außerdem sichergestellt, dass jedes Team innerhalb von 4 Jahren mindestens einmal gegen alle 31 anderen Mannschaften spielt.

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„Und die Großen haben verstanden, dass sie von Beginn an Vollgas geben müssen, um unter die ersten Acht zu kommen – denn das wollen alle.“ Der FC Bayern etwa hatte bei der Premiere 2024/25 die direkte Qualifikation für das Achtelfinale als Tabellenzwölfter verpasst. „Vor einem Jahr war vieles noch neu, da sind manche Topvereine die eine oder andere Partie noch etwas lockerer angegangen. Da erwarte ich jetzt einen deutlichen Lerneffekt“, sagte Rummenigge. Für die Fans sei die Vorrunde jetzt „viel emotionaler“, findet Rummenigge: „Sie schauen ständig aufs Handy: Wo steht Bayern? Wo steht Real? Der UEFA ist damit ein echter Coup gelungen.“

Kalle begeistert von der neuen CL.
Auf den Lerneffekt bin ich tatsächlich gespannt. War das erste Jahr nur ein Ausreißer? Gehen jetzt alle anders an die Sache heran?

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Ich denke, dass dieses Format eben den Vereinen hilft, die immer etwas brauchen um in die Saison zu kommen. Man kann quasi nicht ausscheiden, für die CL Play-Offs kann man Verstärkungen verpflichten und dann durchstarten. Ich wäre nicht überrascht, wenn im Viertelfinale wieder die Hälfte der Teilnehmer durch die Playoffs musste.

Den konkreteren Vorschlag dann Mal auch noch hier rein:

Was meint ihr so dazu?

Wie geht es weiter mit der CL und den Dingen?

Es gab ja die Info eines jährigen Eröffnungsspiels.
Das ganze ist wohl.nur die Spitze des Eisbergs.

Hier mal eine von KI gemachte Zusammenfassung eines Interessanten Artikels zu dem Thema.

Ab 2027 plant die UEFA mit den Topklubs einen „Global First Pick“: jede Woche ein Champions-League-Topspiel weltweit vermarktet.

Ziel: 5 Mrd. € pro Saison, mehr Sponsorenreichweite, globaler Event-Charakter.

Risiko: Fans müssen evtl. ein weiteres Abo zahlen, Gefahr von Frust durch Paywalls und Bevorzugung bestimmter Klubs.

:backhand_index_pointing_right: Kurz gesagt: große Einnahmechance, aber Gefahr weiterer Zersplitterung für Fans.

Der Originaltext hier:

Europe’s top clubs, through the UEFA Club Competitions Company, are shaping the next media cycle for 2027 to 2033, targeting around €5 billion per season across rights and commercial income.

The headline idea is a worldwide “first pick” mate every week, a single game lifted out of territorial carve-ups and sold globally, potentially to a streamer with global reach. It sounds like a small tweak, but it carries big consequences.

The logic is familiar to anyone who has worked in media packaging. When attention is fragmented, you need to create a flagship.

The global pick would give sponsors and broadcasters a guaranteed tent-pole, one game you can build a week around in São Paulo, Seoul or Southampton. Reports suggest streamers like Netflix or Disney could be interested, not to replace domestic broadcasters but to create a premium layer that sits above regional deals. It’s a delicate move: elegant in design, but big in impact.

For clubs, €5 billion a season is not just a target, it’s survival insurance. Wage inflation has outpaced media growth in most leagues, and cost controls remain uneven. A ten per cent uplift can be the difference between selling a starter or retaining a core player.
For UEFA, the new UC3 structure brings agency partners like Relevent Sports into play to push distribution deeper into emerging markets, rationalise kickoff slots, and develop the kind of shoulder content that turns a Tuesday night into a global fixture. If it works, the Champions League stops being a European product and becomes a weekly world event.

For fans, the calculation is different. A global pick could fracture rights further, adding yet another subscription for a match that once lived inside a single domestic bundle. Supporters already juggle various platforms; one more layer risks death by direct debit. Fans like to pay for clarity and quality, not confusion.

The real question is whether this global pick sits inside existing packages, or as a separate product with exclusive feeds and alternative commentary. That decision will decide sentiment more than the price tag.

From a brand perspective, the idea is exciting. One global moment with unified creative assets lets sponsors run a single piece of content across continents and measure impact in real time. Much like we saw recently with the Canelo vs Crawford fight on Netflix.

Each of the selected matches will likely be backed by a universal countdown show, creator-led shoulder content, and some integrated commercial layers for driving more revenue. It’s the Super Bowl playbook, adapted for midweek football. Not in scale, but in structure, a convening point for culture, commerce, and conversation.

UEFA. If the same handful of clubs dominate the pick, fans of other teams will get frustrated; if it rotates too often, the value dilutes. UEFA may need a selection system that blends merit, form, and narrative to balance the satisfaction of both fans and sponsors.

European football’s dominance was built on the power of local rights, broadcasters bidding hard to serve their home audiences. The global pick breaks that model by lifting one premium slice above national borders.

Done well, it could elevate everything beneath it, creating a flagship that upgrades the rest of the week. Done poorly, it risks training fans to expect the best game elsewhere, behind a different paywall, and extending frustrations about what modern football feels like.

The bidding process will likely test scenarios, gauge appetite, and measure compliance with competition law. If a streamer wins, expect serious investment in product: multi-language feeds, creator co-streams, and hyper-personalised viewing experiences tuned to both casual and hardcore fans. Many of us already have a Netflix and Amazon subscription; if one of those wins the bid, it won’t be too difficult a shift.

If a traditional broadcaster wins, it might get rolled into existing packages, or it wouldn’t surprise me if the global pick is bundled into a super-tier or PPV. Either way, clubs get their tent-pole, and fans face a new choice at checkout. I’d like to think the PPV route isn’t an option, as we’re already seeing conversations of PPV going in the opposite direction in other sports.

The next few months will set the terms for how football sells itself to the world. The UC3 sales plan will establish reserve prices, tender conditions, and rules of engagement between legacy partners and tech giants.
This isn’t just a media play; it’s a test of whether European football can keep expanding globally without losing its soul.

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Perfide aber hochlukrativ, also wird’s kommen!

Traurig aber wahr…

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Ich könnte darauf verzichten. Für mich ist die Champions League dadurch nicht interessanter.