„Weiterhin fehlen wird beim Spiel am Wochenende hingegen Vitinha. Der Portugiese laboriert an einer Entzündung der rechten Ferse und absolviert laut Klubangaben ein individuelles Programm.“
„Sorgen bereitet vor allem der Zustand von Achraf Hakimi. Der marokkanische Nationalspieler hatte bereits während der ersten Halbzeit mehrfach medizinische Betreuung benötigt und wirkte nach einem Sprint sichtlich angeschlagen. Zwar beendete er die ersten 45 Minuten noch auf dem Platz, wurde anschließend jedoch ausgewechselt. Auch Lucas Hernández konnte nicht weiterspielen und deutete muskuläre Probleme im Oberschenkel an.“
Ein paar Gedanken muss man sich auch bei PSG machen.
Nun zum x. Mal in diesem Forum: es braucht keine klare Fehlentscheidung für einen VAR-Eingriff. Es reicht eine fehlerhafte Wahrnehmung des Schiris. Wenn der Schiri das Handspiel die Aktion nicht gesehen hat oder die Szene anders beschreibt, als es die Bilder hergeben, darf der VAR ihn darauf hinweisen, damit er es (neu) bewertet.
Zumindest gestern würde ich sagen, dass der Schiedsrichter keine falsche Wahrnehmung hatte. Der Kontakt war deutlich vorhanden und es gab keine Schwalbe. Und wenn es in dieser Situation keine Schwalbe ist, ist es ein Foul und Elfmeter.
Beim Elfmeter für PSG würde ich zum Beispiel sagen, dass der Schiedsrichter es da wahrscheinlich einfach nicht so klar gesehen hat.
Also zugegebenermaßen habe ich gedacht es ging um den Handelfmeter für Atletico. Aber egal, die Regel ist allgemeingültig. Und tatsächlich auch ein Totschlag-Argument für VAR-Eingriffe. Denn da für keine Transparenz gesorgt wird, in dem z.B. die Kommunikation zwischen Schiri und VAR veröffentlicht wird, kann man als Zuschauer gar nicht entscheiden, ob ein VAR-Eingriff berechtigt war oder nicht. Keine Ahnung was der Schiri gestern beim dritten Elfer zuerst gesehen hatte.
Aber diese immer wieder kehrende Aussage „keine klare Fehlentscheidung, also kein VAR“ stimmt einfach nicht.
Danke für deine wiederholte Aufklärung. Der Handelfmeter war mMn relativ klar. Aber bei diesem zurückgekommenen Elfmeter verstehe ich es nicht mehr. Aber mir soll’s egal sein. Vielleicht muss man sich auch einfach davon lösen, Elfmeterentscheidungen zu verstehen.
Die Hand baumelt da durch die Gegend und blockt einen Schuss. Davies klemmte den Ball sogar zwischen Arm und Körper ein. Wenn das kein Handspiel sein soll, dann brauchen wir nur noch pfeifen, wenn einer den Ball mit beiden Händen aufhebt.
Wir reden hier auch nicht über Amateursport, sondern über Hochleistungsathleten. Man sollte schon erwarten können, dass die ihren Körper im Griff haben. Vor 15 Jahren war das auch alles kein Problem. Da haben die Verteidiger die Hände hinter den Rücken genommen. Es hat niemanden gestört, es hat problemlos funktioniert und es gab keine elendigen Diskussionen darüber, was eine unnatürliche Handbewegung sei.
Daher ist die UEFA bei dem Thema auch sehr konsequent: Wenn der Arm nicht am Körper ist, unterstellt sie grundsätzlich Absicht. Dadurch gibt es keinen Diskussionsspielraum und jeder weiß, woran er ist. Klar, gibt es da auch mal Fälle, die aus einer sportlichen Sicht diskutabel sind, aber ein paar false positives sind besser als in jedem Spiel ewig diskutieren zu müssen.
Hast Du jemals selbst aktiv Sport betrieben, oder sogar Fußball gespielt? Vermutlich nicht: Dass Arme hin und her schwingen ist Teil des natürlichen Bewegungsablaufes und dient unter anderem dem Erhalt des körperlichen Gleichgewichts bei Sprüngen, Sprints und Schüssen.
Daher ist die Erwartung an Spieler, ihre Arme am oder sogar hinter dem Körper zu halten, völlig realitätsfremd.
Und nein, vor 15 Jahren haben die Spieler die Hände nicht hinter den Rücken genommen, wozu auch:
Damals war die Handregel deutlich einfacher in der Anwendung: Klare “Absicht” musste erkennbar sein und “Schutzhand” oder “angeschossene Hand” waren gängige Begriffe.
Keine Ahnung, welche Spiele Du vor 15 Jahren gesehen hast.
Aber egal, wir werden bei diesem Thema nicht zusammenkommen. Aus meiner Sicht müsste die Eingriffsschwelle für Handspiel deutlich erhöht werden, die UEFA ist den anderen Weg gegangen. Vermutlich, weil nur Theoretiker am Tisch gesessen waren.
Hast Du jemals selbst Sport auf Weltklasseniveau betrieben? Vermutlich nicht. Diese Menschen haben eine ganz andere Körperbeherrschung als wir Normalos.
Wie gesagt: Vor 15 Jahren haben die Spieler das auch geschafft. Warum sollten sie das heute nicht mehr schaffen?
Ja, die Regel war deutlich einfacher, aber nicht so, wie du es beschreibst. Schau dir Real vs Bayern aus 2012 nochmal an. Der Elfmeter gegen Alaba ist 1 zu1 das selbe Prinzip wie gestern bei Atletico. Deswegen verschrenkten die Verteidiger auch einige Jahre lang die Arme hinter dem Rücken, weil auch angeschossen zu werden, oft als Handspiel gewertet wurde.
Der Ball ist bei Davies zwischen Unterarm und Bauch gewesen. Man darf hier ja keine Bilder mehr posten. Daher: Guckt es euch selber an, die Highlights sind auf YT frei zugänglich.
Allein schon bei diesem Satz verliere ich jedes Verständnis für Deine Argumentation: Natürlich sind die Bewegungsabläufe bei allen Menschen von Natur aus gleich. Ja, die Körperbeherrschung ist bei Topathleten besser. Das bedeutet aber nicht, dass die zugrunde liegenden natürlichen Bewegungsabläufe sich unterscheiden.
Und schau Dir einfach noch ein paar Spiele aus den 00ern oder 10ern an. Ein beliebig gewähltes Beispiel sagt nichts über die damals gängige Regelauslegung aus.
Ansonsten: “Let’s agree to disagree.” Du scheinst mit der aktuellen Handregel und ihrer Interpretation happy zu sein, ich bin es nicht. Belassen wir es dabei,
Wir sind hier doch nicht beim Korrigieren von Kommata, Nuancen von Wörtern, die kaum unterschiedliche Bedeutungen haben oder der falschen Verwendung des Dativ.
Es geht darum, dass Du mit Deiner Aussage die Ereignisse falsch darstellst und dann beleidigt bist, wenn man das richtigstellt.
In der Situation war es eine klare Schwalbe von Eze, die leider in den meisten Kamera Einstellungen nicht so klar zu sehen war. Es gab eine Einstellung, in der sichtbar ist, dass der Fuß von Hancko Eze nicht berührt, sondern unmittelbar neben ihm auf den Rasen tritt. Eze kommt also ohne Außeneinwirkung zu Fall und fällt auf den Verteidiger. Leider wurde diese Perspektive von genau hinter den beiden Spielern während dem Spiel nicht gezeigt.