Transparenzbericht Q2: Es geht darum, ob Miasanrot in der aktuellen Form weiterbestehen kann

Eventuell die GEO Optimierung noch weiter ausbauen. Obwohl das ja gar nicht so verkehrt aussieht auf den ersten Blick.

Leute, bitte nehmt es mir nicht übel, es ist sehr nett, dass ihr an allen Enden helfen wollt, aber ihr könnt davon ausgehen, dass wir in dem Thema drin sind und ständig ausloten, was für uns realistisch möglich ist und was nicht. Ich bin kein SEO-Profi, habe aber Erfahrungen in meinem Beruf damit gesammelt. Manches ist umsetzbar, manches nicht. Andere Medien haben Videocutter, News-Autor*innen, Menschen für die Analysen, Menschen für den SEO-Bereich, Menschen für die technischen Aspekte, Menschen für Social Media. Ich bin all das in einer Person.

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Alles gut, bitte nicht falsch verstehen. Ich bin dir dankbar für deine Nachricht und den Versuch, uns zu helfen und sehe auch, dass das alles sehr positiv gemeint ist.

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Je länger man bis zum eigentlichen Artikel scrollen muss, desto mehr Werbung kann platziert werden. :sweat_smile:

Sieht auf jeden Fall deutlich aufgeräumter aus.

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Das liest sich für mich so, als ob du nichts delegieren kannst oder willst, sowohl operativ, als auch strategisch. Wenn alles an einer Person hängt, dann scheitert die „Selbstständigkeit“ in der Regel, entweder am Modell, spätestens aber an der eigenen Gesundheit.

Es ist ärgerlich, wenn von außen neunmalkluge Tipps so formuliert werden, als wüssten sie, was bei mir passiert. Ich glaube, dass Miasanrot nie mehr Autor*innen hatte als in den letzten zwei Jahren. Wenn die besten von ihnen wegen Krankheit, Beruf oder anderen Themen wegbrechen und der Rest keine Zeit hat, dann ist da wenig mit delegieren. Es gibt kein Geld, um diesen Menschen Anreize zu schaffen. Aber Hauptsache, sich erstmal einen Account machen und direkt einen so schweren Vorwurf machen. Nicht als Frage formuliert, nicht als aufrichtiges Interesse erkennbar, sondern als vermutete Anschuldigung, ich würde nichts delegieren. Viel Spaß beim Delegieren, wenn dich das Delegieren an sich wegen mangelnder Verfügbarkeit oft mehr Nerven kostet, als es fix selbst zu machen.

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Es gibt Menschen, die es schaffen, sich mit 2 Sätzen direkt komplett selbst zu disqualifizieren - Glückwunsch dazu! :clap:

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Ja. Oder der User ist relativ neu, hat noch nicht viel gelesen, deswegen keine Hintergrundkenntnisse, und wollte gar nichts böses schreiben, sondern sein Denken mitteilen.

Ich verstehe nicht, warum man immer gleich draufhauen muss.

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In dem Fall, weil der neue User komplett unsensibel @justin frontal angeht - wie man in den Wald ruft … usw.

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Dann mache ich nicht blinde Vorwürfe, sondern stelle Fragen. Ich bin sehr offen auch für kritisches Feedback, aber das finde ich einfach unverschämt.

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Leute die kein Wissen haben, sich nicht informieren und dann groß aufschlagen sind eine Geißel der Gesellschaft. Ganz übel. Wir brauchen in der Diskussion (egal welche) Kompetenz und den Willen informiert und sachbasiert und auszutauschen.

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Hallo Justin,
ich kenne ja jetzt keinerlei Zahlen, deshalb mögen meine Fragen, Ideen auch völlig abwegig sein. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass die 300 User, die Euch unterstützen bei einem Zahlmodell größtenteils bleiben würden (sagen wir mal 90%)
Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass dies einverschwindender Anteil der Gesamtuser ist. Würde denn das Modell funktionieren, wenn du auf Bezahlmodell umstellst (sagen wir der Einfachheit halber 10€/Monat), dann benötigst Du, wenn ich keinen Gedankenfehler mache, 100 zusätzliche User und gehst davon aus, dass du erst Mal 70% der jetzigen User verlierst. Wie gesagt, vielleicht ein völliger Schmarren, da ich die Gesamtzahl der User nicht kenne.
Du könntest Dir auch verschiedene Abosmodelle vorstellen (7€ für den Blog, 7€ für das Forum und 10€, wenn Du Alles zusammen buchst)
Exklusiver Unterstützerkreis (begrenzt auf 100 Teilnehmer mit einem Jahresbeitrag von 100€). Dafür kann ich 1 Mal im Jahr (auch gegen Bezahlung der Unkosten) an einem exklusiven Event teilnehmen. Ich spinn jetzt einfach Mal (Tiefergehende Taktikanalyse mit Dir, gemeinsamer Besuch bei einem Trainingslager oder, oder)
Die Idee mit dem Unterstützerkreis habe ich von einer Weinzeitschrift (Print, ebenfalls in einer Nische, nur italienische Weine, der Schweizer Gründer ebenfalls seit Jahren mit genau denselben finanziellen Problemen).

Das war überhaupt nicht böse oder als Vorwurf gemeint; ich wollte meinen Eindruck schildern und das so formulieren, wie es mir am meisten gebracht hätte. Ich hätte das auf jeden Fall umsichtiger formulieren können, sorry Justin!

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Danke! Für mich ist das damit vom Tisch.

Zum Inhalt: Es ist wirklich schwierig. Ich wollte sehr viel abgeben und habe nach Leuten gesucht, die das packen. Aber ich merke es ja auch bei der Resonanz auf den Podcast beispielsweise. Wenn Georg nicht dabei ist, kommen direkt 20 Nachfragen, wann er mal wieder dabei ist. Und das verstehe ich. Georg ist sensationell gut und kompetent. Mein Punkt ist: Ersatz für Georg oder auch mich (auch wenn das abgehoben klingt) zu finden, ist nicht so leicht. Schon gar nicht, wenn kein Geld zur Bezahlung da ist. Das geht dann entweder einher mit inhaltlichen Einbußen oder damit, dass die Person sehr wenig Zeit hat. Oder sogar beides. Mehrere Bewerbungsaufrufe haben uns gute und nette Leute geschenkt, aber oft verpufft deren Motivation relativ schnell oder sie können doch nicht ganz das leisten, was ich von ihnen erwarte. Oder es gibt halt Krankheit oder andere Themen. Und das ist kein Vorwurf, das ist der realistische Lauf der Dinge. Das macht es schwierig, sowas auf mehrere Schultern zu verteilen.

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erstmal danke für den bericht und danke für das großartige projekt msr. meine ganz persönliche einschätzung bzw erfahrung: ich konsumiere msr hauptsächlich über den podcast und lese gelegentlich ausgewählte artikel. ab einer gewissen länge lassen es meine zeitlichen ressourcen nicht mehr zu, den gesamten artikel zu lesen (bin keinesfalls generation tiktok und auf keiner digitalen plattform angemeldet bitte nicht soziale medien schreiben es sind weder medien und schon gar nicht sozial). es wird irgendwann zu detailliert und daher sind m.e. auch andere gute projekte gescheitert (spielverlagerung). deinen ausführungen entnehme ich, dass du absolut am limit bist und daher stellt sich die frage, ob eine reduktion des aufwands nicht sinnvoll ist und ob dies automatisch zu weniger umsatz führen würde. ich für meinen teil würde auch bei sehr viel weniger content nicht weniger msr konsumieren aber wie einleitend gesagt ist das nur meine persönliche einschätzung ich weiß nicht, ob dies mit deinem anspruch vereinbar ist. die qualität würde ich keinesfalls reduzieren aber an der quantität könnte man vielleicht was machen bg

Es gab mal eine Zeit, in der ich deutlich mehr Arbeit für andere Medien mit “leichterem” Content für Miasanrot verknüpft habe. Also Geld verdienen einerseits und Miasanrot nebenbei mit simplem Content wuppen. Unsere Community ist sehr sensibel und das ist gut so. Sie haben gemerkt, dass sie bei uns damals zunehmend nur das bekommen haben, was sie woanders so ähnlich auch bekommen.

Vielleicht bin ich auch naiv, aber ich glaube, die Detailtiefe ist es letztlich, die uns auszeichnet und wo wir punkten können. Deshalb gab es auch vor einigen Monaten wieder eine stärkere Kursänderung hin zu mehr Detailanalysen. Damit werden wir nicht die meisten Klicks bekommen, aber das müssen wir auch gar nicht. Mal ein Extrembeispiel: Wenn ich 20.000 Leute in meinem News-Artikel habe, die 15 Sekunden auf der Seite sind und dann wieder abhauen, habe ich 20.000 Klicks. Die sehen toll aus. Aber die meisten dieser Leute verschwinden wieder und klicken beim nächsten Mal dann halt Spox, ran, kicker, was auch immer ihnen angezeigt wird. Nachhaltig haben wir wenig davon.

Das wäre sicherlich anders, wenn ich die Seite mit Werbung zukleister, dann wäre das ein lukratives Geschäftsmodell, wenngleich nicht das, worauf ich Lust habe. Aber zum Thema Werbung oben mehr.

Wenn ich nun aber nur 1.500 Klicks auf einer Analyse habe, dann sieht das erstmal wenig aus. Aber vielleicht bleiben auch nur zehn neue Nutzer*innen bei uns hängen, weil sie sehen: Da ist Qualität dahinter und ich lerne hier etwas Neues, was ich woanders so nicht bekomme. Ist das sehr idealistisch? Vielleicht. Ist es naiv? Vielleicht. Aber es gibt diese Geschichten. Leute, die über Onefootball oder Google bei uns gelandet sind und mir gefeedbackt haben, dass das sehr zufällig für sie war, sie jetzt aber regelmäßig da sind und sogar ein bisschen was finanziell beitragen.

Ich habe das schon oft gesagt: Für mich ist dieses Modell erstrebenswert. Auch wenn es so viel härter und manchmal frustrierender ist. Ich will nicht erfolgreich mit Miasanrot sein, wenn das bedeutet, dass ich wie fcbinside oder andere Medien 20 News am Tag in den Orbit schieße, von denen sich fünf gegenseitig widersprechen und weitere fünf eigentlich totaler Quatsch sind. Ich will die News und Gerüchte rausfiltern, die wirklich relevant sind, diese auf unsere Art bespielen und Erkenntnisse liefern, die es im Mainstream so nicht gibt. Deshalb wurde ich damals selbst Fan von Miasanrot, fing mit dem Schreiben nach diesem Vorbild an und fing 2016 hier voller Stolz an, meine ersten Texte für diesen tollen Blog zu verfassen. Als ich 2024 als Besitzer des Blogs übernahm, habe ich viel ändern und anpassen wollen. Manches ging aus meiner Sicht zu weit weg von dem, was Miasanrot eigentlich bedeutet. Dem bin ich mir heute bewusster.

Am Ende läuft es darauf hinaus, dass wir entweder auf unsere Art erfolgreich sind oder eben nicht. Das bedeutet nicht, dass wir nicht offen für Veränderungen und Anpassungen sind. Wir haben ja schon sehr viel experimentiert und ausprobiert, manches mehr, manches weniger erfolgreich. Aber wir glauben daran, dass wir mit unseren Inhalten einen echten Mehrwert schaffen können. Auch wenn ich immer wieder mal Selbstzweifel habe, ist mir das in den letzten Tagen mit dem überwältigenden Feedback nochmal klarer geworden.

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Ich empfinde den Weg richtig und hoffe auch, dass es klappt.

Ohne dass ich jetzt den x-Ratschlag geben will: ein Paradebeispiel ist der Rasenfunk, der einen ähnlichen Ansatz verfolgt. Auf den bin ich aufmerksam geworden im April 2018 durch das Tribünengespräch mit Matthias Sammer. Im gleichen Jahr, im Oktober, hat der @GNetzer den Preis der dt. Fussballakademie gewonnen. Mit den 5.000 € hat er dann sich voll auf den Rasenfunk konzentrieren können.

Jetzt will ich nicht zwingend einen Zusammenhang konstruieren, aber wäre es vielleicht möglich, den ein oder anderen „prominenteren“ Gast für den Podcast zu bekommen? Mit Michael Reschke gibt es ja schon ein Beispiel. Wie war denn da die Resonanz?

Sogar schwächere Zahlen als normale Folgen :smiley:
Könnte aber mehrere Ursachen haben.

Ich weiß du hast bei Spox auch schon Artikel verfasst, aber von meiner Seite her sind das da die wenigen Lichtblicke gewesen. Über den Rest könnte ich mich nur aufregen.

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Ich werde meine Meinung hier darüber natürlich nicht komplett enthüllen. Da arbeiten echt feine Menschen, von denen ich viel gelernt habe. Aber das Konzept Onlinemedien hat sich leider so entwickelt, wie es sich entwickelt hat.

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