Ein bisschen Spaß muss sein…. Wir hamms ja !
Interessante Stimme aus (dem deutschsprachigen) Ostbelgien über Kompany (oder wie die schreiben „Vince the Prince“) Kompany ist der Stolz von Belgien [Zwischenruf] - Ostbelgien Direkt
Kompany und seine Taktik.
Aufgeschlüsselt von SV-Urgestein Tim Rieke.
Kompany im Interview.
„Wenn Raum da ist, geht man aufs Tor – so einfach ist das. Grundsätzlich gilt: Jede Ballaktion muss uns in eine bessere Position bringen, um zum Tor zu kommen, egal ob mit fünf, 15 oder 30 Pässen. Was wir vermeiden wollen, sind Situationen, in denen wir uns in Unterzahl festlaufen. Dann müssen wir verlagern, geduldig bleiben, auf den richtigen Moment warten. Wenn wir hoch gepresst werden, suchen wir den Ausweg und greifen an. Wenn der Gegner tief steht, finden wir Lösungen in engen Räumen – mit Pässen, Laufwegen, Aktivität. Das ist für mich der Sinn von Ballbesitz.“
"Ich will eine Mannschaft mit der Wucht eines Hurrikans: die zusammenarbeitet, miteinander verbunden ist, sich gegenseitig trägt, Freude hat. Dann gibt es kein Limit.“
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Kompany macht seit seinem Antritt in München einen unbeirrten Eindruck, auch wenn er einst nicht als Wunschlösung galt: „Rückschläge sehe ich nicht als Verlust“, meinte der 39-Jährige. Im Gegenteil: „Ich habe keine Angst vor Gefahr oder Risiko, ich sehe darin immer auch Chancen, Tore zu machen. Das bin ich – und das coache ich."
Kompany: „Jedes Jahr war ich besser“
Jüngst hatte er seinen Vertrag beim FC Bayern vorzeitig verlängert - ein Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens. Der nächste Schritt in einer interessanten Karriere: „Der Trainerjob ist der einzige Beruf, in dem man sogar absteigen kann und trotzdem ein besserer Coach wird“, meinte Kompany.
„Meine letzten drei Jahre zeigen das: Meister, Abstieg, Meister – und jedes Jahr war ich wieder ein bisschen besser. Im Fußball bekommt man viel zu schnell ein Etikett verpasst. Die Wahrheit ist: Man entwickelt sich weiter. Und das hört nie auf."
Was er von seiner Mannschaft will („Brust raus, nach der Wahrheit suchen“), gilt dabei auch für seine eigene Person: „Ich selbst hatte nie einen geraden Weg, es gab viele Höhen und Tiefen. Aber ich habe mir immer vertraut."
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Ein wahres Stehaufmännchen!
Egal was kommt, immer besser werden…
Er hat für sein relativ junges (Trainer-)Alter einfach eine unglaubliche Reife. Nicht nur die Erfahrung als Profi hilft ihm da, vor allem die Erfahrung, die er als Mensch gemacht hat macht ihn so unglaublich geerdet und demütig und gleichzeitig fleißig und ehrgeizig.
Bin mit ihm als Trainer einfach überglücklich und möchte die nächsten Jahre keinen anderen an der Linie sehen. Wenn der „Trostpreis“ sich auf einmal als Hauptgewinn entpuppt ist das wahrlich ein Geschenk.
Gehe ich voll mit dir!!! ![]()
Gerne eine Hitzfeld 2.0-Ära!
Wenn es mal rumpeln sollte, dann sind die Trainer des FC Bayern auch ganz schnell weg… allerdings passten da so einige Trainer in den letzten Jahren auch nicht so wirklich zum FC Bayern…
Die Gefahr sehe ich bei Kompany sowieso nicht. Die Bayern werden auch die nächsten 10 Jahre Meister werden, wenn nicht wieder so eine Übermannschaft wie Leverkusen auftaucht.
Passt eigentlich eher hier rein da vor allem um VK dann ging und illustriert das
schön in der Praxis.
Und da könnte man natürlich noch massig andere Beispiele finden…
Unterschied zwischen Nagelsmann und Kompany?
Ich habe gelernt als Trainer, wenn du dich zu früh festlegst, dass du immer wieder Probleme kriegen kannst.
Unabhängig vom Thema (es geht um Urbig oder Neuer), wahre Worte und das tut gut.
Quelle:
VK sollte wirklich Kurse über Pressekonferenzen geben. Das würde vielen Trainer wirklich gut tun.
Als Fan eine wohltat das zu lesen und selbst als Spieler gehst du immer gestärkt aus der Sache raus.
Kompanys gute Wünsche für Jackson.
„Wir hoffen, dass er soweit wie möglich kommt”, sagte Kompany im Vorfeld von Jacksons vorerst letztem Bayern-Spiel gegen den FSV Mainz am Sonntag. Den Titel wünscht der Bayern-Coach seinem Star aber nicht unbedingt."
Aber sein Herz schlägt für andere.
„Natürlich möchte ich gerne, dass Kongo den Afrika-Cup of Nations gewinnt, aber sonst wünsche ich ihm alles Gute, wenn er da hingeht“, sagte Kompany - was den ein- oder anderen Zuhörer durchaus überrascht haben könnte.“
„Große Ehre für Coach Vincent Kompany vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München. Der 39-Jährige ist in seiner Heimat mit der „Trofee Raymond Goethals“ für Belgiens Trainer des Jahres ausgezeichnet worden. Kompany setzte sich vor Nicky Hayen, dem ehemaligen Trainer von Club Brügge, und Sébastien Pocognoli (ehemals Union Saint-Gilloise, jetzt AS Monaco) durch.“
So geht es dir halt, wenn du bei Bayern bist. Da kommen die Trophäen zwangsläufig. ![]()
Naja, die letzten 10 Jahre war zum aktuellen Zeitpunkt seiner Bayernkarriere bei den Trainern eher der Rauswurf vor der Tür gestanden als Trophäen…
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Was haltet ihr von diesem Ansatz von Kompany?
Vincent Kompany demands not only wins, but also big wins from his players. Even after 3-0 or 4-0, the coach wants more goals. Big wins are „important for psychology“ and „are also noticed by the other teams“. His team should perform like a „hurricane“ on the pitch, demands Kompany [@SPORTBILD]
https://x.com/i/status/2001075424575586766
Ich schaue aktuell sehr gerne Bayern-Fußball und finde diese Gier, die das Team hat auch richtig toll und damit den Fußball aufregend und interessant. Daher würde ich ansich erstmal gar nichts daran kritisieren oder gar ändern.
Ich erinnere mich jedoch an eine Diskussion im Frühjahr bei den Frauen, wo im Podcast darüber diskutiert wurde, dass Straus als Trainer in der Liga keinen Vollgasfußball mit der Devise immer noch ein weiteres Tor zu schießen spielen lässt, sondern auch mit einem 2-0 oder 3-0 zufrieden ist, weil man in den entscheidenden Spielen sowieso jeden Gegner schlagen würde (was national ja auch passiert ist) und sich damit die Kräfte für die Ko-Spiele aufsparen würde.
In den letzten Wochen schien die Mannschaft von Kompany teilweise schon etwas müde, aber das ist durch die Klub-WM ja auch erklärbar und der Fußball unter Kompany ist auch einfach intensiv. Ob die Erschöpfung beziehungsweise Müdigkeit dann eher körperlicher oder psychischer/mentaler Natur ist, ist erstmal egal, denn das Ergebnis der schwächeren Leistungen und vermehrten Unkonzentriertheiten gibt es in beiden Fällen. Im Falle, dass man da gegensteuern möchte muss man natürlich differenzieren.
Aktuell kann man ja auch erstmal die Winterpause und den Start in die Rückrunde abwarten, aber unabhängig davon finde ich die verschiedenen Ansätze einfach spannend gegenüber zu stellen.
„Das geht aus einem Bericht der Sport Bild hervor. Demnach befolge Kompany diesbezüglich eine „goldene Regel“, die lautet: „Kein Spieler wird vor der Gruppe kritisiert!“ Persönliche Kritik würde Kompany nur in Einzelgesprächen äußern. Sofern Kompany im großen Mannschaftskreis Spieler auf ein konkretes Fehlverhalten aufmerksam machen wolle, zeige er stattdessen einfach nur konkrete Beispiele für optimales Verhalten auf.“
Die goldene Regel des Vinnie K.
Ein großer Unterschied zu seinen Vorgängern. Vielleicht mit der größte.
Je mehr ich über ihn lese desto beeindruckter bin ich von ihm.
Habe Inzwischen schon viel von ihm für mich selbst übernommen ![]()
Kann man auch hier rein einfügen