Ich wollte auch einfach nur sagen, dass da immer eine gewisse Menge Glück bzw. Pech dabei ist. Und das gleicht sich über eine längere Zeit auch immer wieder aus. Dazu kommt auch immer noch so etwas wie Verletzungspech oder -glück dazu. PSG hatte zum Beispiel Glück mit Verletzungen dieses Jahr und wir nicht.
Wirklich tolle Analyse, @paul1389, Danke für die viele Arbeit!
Und ja, so oft kaum zu glauben was da teilweise so rauskommt bei statistischen Auswertungen - in der CL wir also diese Saison grottenschlecht von der Effizienz, in der BL dagegen wohl so gut wie lange nicht mehr - aber siehe PSG: Alles auch irgendwie wieder total für die Katz wenn der spätere Gewinner das trotz dem 2. schwächsten Wert wurde ![]()
Aber ja, es ist eben immer nur ein kleiner Ausschnitt eines großen „Gemäldes“, das man da jeweils einfängt und PSG wurde halt auch wirklich erst in den letzten paar KO Spielen zu dieser totalen „Maschine“ vor der sich jetzt ganz Fussball Europa fürchtet…
Oder vielleicht bestätigen „current events“ vielmehr doch wieder den Wert dieser Analyse?
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PS: Aber das ist halt gerade das schöne am Fussball - man könnte bis ans Ende seiner Tage vor diesem CWC Finale rumanalysieren: Auf den Halbzeitstand (und das Problem war ja nicht mal PSGs Chancenverwertung, die beste Offensive der letzten Monate hatte einfach keine nennenswerten!) wäre man in hundert Jahren nicht gekommen ![]()
Leute - ich hab leider nix qualifiziertes zu Eurer Chancenverwertungsproblematikanalysendiskussionsrunde beizutragen - aber bei @basicimplant s Gag hab ich mir nen Zwerchfellkrampf geholt!
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Der Spruch kommt in mein Poesiealbum! Direkt hinter Andi Möller!
Doch, eine Laienfrage noch vom @Gratschifter
Wieso wird die …
… eigentlich im Trainer-Thread geführt?
Ist Chancenverwertung etwas, was per Matchplan beeinflußbar wäre? Gibts spezielle Trainings-Skills für den Leroy-Default? Anders jefragt: Watt hat Vinnie Puh am Rand falsch gemacht, wenn Harry Tigger mal wieder den Pfosten avisiert hat?
Der Trainer kann eigentlich gar nichts dafür. Jeder Spieler ist selber für die Chancenverwertung verantwortlich.
Der Trainer ist eher dafür verantwortlich, dass die Mannschaft genug Chancen herausspielt.
Das wird ja immer so gesagt, aber der Trainer ist letztlich auch derjenige, der die Hampelmänner aufgestellt hat die eine Chance nach der anderen vergeigen.
Also letztlich kann man schon bei allem, was auf dem Feld passiert, eine Linie zum Trainer ziehen, finde ich. Deswegen kann man es sich bei der Auswahl und auch bei der Kritik gar nicht schwer genug machen für diese Position.
Wenn der Trainer unendlich viele Spieler die alle nie verletzt wären zur Verfügung hätte, dann würde ich zustimmen.
Warum haben wir eigentlich Kane verpflichtet, hätte der Trainer einfachen einen anderen Hampelmann aufgestellt und ihn 5x mal besser gemacht, so wie es ja alle anderen Trainer auch machen, wäre doch alles super gewesen.
Warum einen anderen Stürmer verpflichten stell doch einfach jemand anders auf. Wer? Keine Ahnung ist nicht mein Problem, nimm einfach einen aus der Jugend, werd „kReATiv“ Herr Trainer.
Die Aufgabe eines Trainers ist es nicht nur, dass genügend Chancen herausgespielt werden, sondern, dass die Chancen auch gut sind.
Ansonsten hätte der Trainer seine Aufgabe schone rfüllt, wenn er einfach sagt: „Schießt sobald ihr könnt. Ist ne Chance und bei 100 Schüssen wird schon einer reingehen“.
Also, ich würde sagen, dass die Aufgabe eines Trainers ist, die Spieler individuell zu verbessern, das Team insgesamt zu verbessern und die Spieler in Situationen zu bringen, in denen sie ihre Stärken ausspielen können. Da gehört Training (individuell sowie Teamtaktisch) als auch die allgemeine Strategie und Taktik hinzu.
Das Resultat ist dann die Spielweise, Chancenverwertung, individuelle Fehler, Teamtaktische Fehler, ein gutes oder schlechtes Zusammenspiel, Automatismen, etc.
Du hast es nochmal besser ausgedrückt als ich, danka dafür sowie ein
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Man kann dem Trainer halt nicht vorwerfen, dass Kane den Ball an den Pfosten schießt. Und Kompany muss Kane auch nicht erklären wie er den Ball zu schießen hat, damit der Ball reingeht. Und das gilt für alle anderen Profispieler auch. Wenn du schon Profi bist, sollte am Schuss eigentlich nicht mehr viel zu verbessern sein (wenn du Stürmer bist).
Schlussendlich müssen Kompany dann einfach bessere Spieler zur Verfügung gestellt werden.
Doch, ein wenig schon, @justin hats mal erklärt, vor einem Jahr oder so.
Standardsituationen, Schusstraining und - vor allem - eine intelligente Raumaufteilung in der offensiven Box (früher sagte man Strafraum : - ), um Spieler in erfolgversprechende Situationen zu bringen.
Aber genau weiß ich es auch nicht mehr.
Aber natürlich: Schüsse, die an die Latte gehen, nun ja …
Das wichtigste ist doch, dass wir vor den wichtigen Spielen Opferrituale für den Fußballlgott abhalten: Vielleicht ist er heute noch beleidigt wegen der Buddhas, die zur Zeit Klinsmanns aufgestellt wurden (was er bis heute - glaubhaft - dementiert).
Sarkasmus? Ironie? Satire?
Ist jetzt nur eine Theorie die man nicht zu ernst nehmen sollte, aber könntet ihr euch vorstellen, dass Kompany auf die Nachfolge von Pep in Manchester schielt?
Halte ich für Quatsch, der ist im HIER und jetzt, nicht in 24 Monaten. Das der Trainer eher den sofortigen Erfolg priorisiert ist selbstverständlich, haben wir ja schon zu genüge re: Talent integrieren besprochen.
Ich denke, dass VK schon irgendwann den ManCity-Job anstrebt, aber das wird ihn in der Gegenwart nicht beeinflussen.
Ist wie gesagt auch nur eine Theorie, die ich zufällig gesehen habe. Für besonders wahrscheinlich halte ich es auch nicht.
Er hat ja nicht lebenslänglich Bayern bekommen. Also wird er irgendwann auch einen anderen Verein trainieren. Egal, wie der heißt.
Selbst wenn es so wäre, fände ich es nicht problematisch. Denn egal, wie er sich seine Karriere ausmalt, da wird ja nicht drin vorkommen: „Dann bin ich erstmal ne zeitlang unerfolgreich, dann komme ich beim FCB weg…“. Er will den maximalen Erfolg und dass er ihn JETZT und nicht in 2 Jahren, nach einem langen Entwicklungsprozess will, ist auch logisch und Club DNA. Dass ManCity für ihn als weitere Station dann besonders attraktiv wäre, ist auch nur logisch (ähnlich Alonso/Real). Unlogisch/ungeschickt wäre es von ihm, wenn er von aktuellen Vertragslaufzeiten aus diesen Schritt jetzt schon plant. ![]()
Leider sehe ich die sehr interessante Diskussion über die Effizienz der Bayern beim Torabschluss aus Mitte Juli erst jetzt.
Die Diskussion krankte daran, dass die Vertreter der These, dass einige Spieler der Bayern, beispielsweise Gnabry oder Kane, für die Ansprüche der Bayern zu ineffizient seien (oder es zumindest in der letzten Saison waren), weil sie zu viele oder relativ viele ihrer guten Chancen nicht genutzt hätten, die andere Seite der Medaille, nämlich wie viele „unmögliche“ Chancen diese Spieler gemacht haben, gar nicht berücksichtigt haben.
Angenommen, es gibt zwei Spieler, Spieler eins und Spieler zwei. In einer bestimmten Saison haben beide Spieler jeweils 20 Chancen. Zehn dieser Chancen sind „todsichere“ Chancen und zehn sind „unmögliche“ Chancen, identisch für beide Spieler.
Spieler eins verwandelt keine seiner zehn „todsicheren“ Chancen, aber alle zehn seiner „unmöglichen“ Chancen. Spieler zwei verwandelt keine seiner zehn „unmöglichen“ Chancen, aber alle zehn seiner „todsicheren“ Chancen.
Am Ende der Saison hatten beide Spieler jeweils 20 Chancen, zehn „todsichere“ und zehn „unmögliche“. Sie haben außerdem daraus je zehn Tore gemacht.
Welcher dieser beiden Spieler war nun effizienter, Spieler eins oder Spieler zwei?
Die Lektion dieser Geschichte ist, dass man sich alle Chancen eines Spielers und ihre Verwandlung in Tore angucken muss, um die Effizienz des Spielers zu bewerten, nicht nur die Quote bei den „unmöglichen“.
Der methodisch sinnvollste und beste Weg, die Effizienz eines Spielers festzustellen, ist übrigens einfach der Blick auf seine xG und die daraus erzielten Tore für den interessierenden Zeitraum. Die xG beziehen alle Chancen ein (und nicht nur die „todsicheren“) und sie bewerten sie zudem auch noch viel differenzierter und präziser nach Schwierigkeit, als es zwei einfache Klassen wie „todsicher“ bzw. „hochprozentig“ und „unmöglich“ jemals könnten.
Ist Kane in der letzten Saison bei seiner Chancenverwertung effizient oder nicht effizient gewesen? Sind die Bayern insgesamt dabei effizient oder nicht effizient gewesen?
Die Antwort liegt in der Differenz zwischen den xG und den tatsächlich erzielten Toren für den interessierten Zeitraum und nicht in einzelnen Szenen, in denen einzelne Spieler schlecht oder unglücklich oder alternativ besonders gut aussahen, denn das liefert nur ein einseitiges und verzerrtes Bild von den „wahren“ Verhältnissen (@basicimplant, @paul1389).
