Serge Gnabry: Vom Auslaufmodell zum Must-have der Saison?

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Glaubst du aber, dieser Kader hätte damals mit irgendeiner Taktik irgendeine Chance gehabt? In der ersten Viertelstunde ist wie du ja auch schreibst genau nichts passiert, auch wenn Bayern da Glück hatte. Er hat es schnell korrigiert und dann war das Spiel den Umständen entsprechend auch okay. Aber dass diese Megaoffensive die müden Bayern irgendwann knackt, war doch eine Frage der Zeit. Die waren alle verletzt, überspielt oder sogar beides.

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Schlimmer als Barca war Atletico. Die erste HZ im Rückspiel war mit das Beste was ich von den Jungs je gesehen habe.

Gehört für mich zu den schlimmsten Niederlagen.

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Manche Trainer halten eben am System fest auch wenn der Kader oder individuelle Spielersituationen wie zB Fitness nicht passen. Dann stellt man andere Spieler auf wo sie nicht hinpassen, nur um das System nicht zu ändern. Das geht eben idR nach hinten los.
Andere Trainer sind eben flexibler.
Übrigens auch wann eingewechselt wird. Pep hat regelmäßig spät gewechselt….

Merkst schon, ich bin und war kein Pep Fan.

So wie dieser Bayern-Trainer, der damals sein System umgestellt hat in der Saison 2014/15 und unter anderem die Meisterschaft damit in Dortmund vorentschieden hat, indem er sechs oder sieben gelernte Verteidiger aufstellte und auf Konter setzte? Wer war das nochmal? Fällt mir nicht ein.

Dein gutes Recht, aber man kann ja trotzdem versuchen, das realistisch einzuordnen. Realistisch war gegen diesen FC Barcelona mit keiner Art Fußball was zu machen. Dafür war die Saison schon vorher mit den ganzen Verletzungen zu sehr gelaufen. Auf dem Niveau brauchst du 100 Prozent. Oder ein unverschämtes Glück wie Atletico 2016.

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Wow da weckst du vergessene Erinnerungen in mir.
Hab gerade nachgesehen.
Damals am Feld waren benatia, dante, Boateng, rafinha,bernat, lahm, schweinsteiger, Alonso und dann noch Müller und lewandowski.
Eigentlich nur 2 offensive, 2 Mittelfeldspieler und der Rest waren Verteidiger (lahm konnte man noch zum Mittelfeld zählen)

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Bei meiner Haupt- Kritik bzw. meinem individuellen Schmerz der Versäumnisse geht es nicht um die Trainer, sondern um Kaderplanung und Führung.

Es gibt ja Gründe weshalb gewisse Spieler überbelastet werden. Man stelle sich vor Lewa hätte längere Ausfälle gehabt. Sehr lange her als wir Gomez UND Mandzukic im Kader hatten oder Klose UND Luca Toni. mE sparen wir an falschen Stellen und geben zu viel aus für zu wenig Qualität.

Wir waren eben auch sehr linkslastig (Ribéry, Gnabry, Coman), stark im Zentrum und sehr dünn auf der kompletten rechten Seite besetzt. Wie zuvor geschrieben: RAV, RA und einen 2 Stürmer auf top Niveau wäre schon angebracht gewesen, wenn das selbsternannte Ziel jährlich das Triple ist!

Die Chance Europa zu dominieren wurde verpasst

Natürlich hatten wir keine Chance, no matter what, nicht in dem Zustand damals. Ich fand’s nur auch rückblickend ein interessantes Detail, dass der Pep es wieder mal nicht lassen konnte, in einem der wichtigsten Spiele überhaupt noch so ein nutzloses Kabinettstückchen aus der 4D-Schach-Schatulle zu bringen, auch wenn wir deswegen letztendlich nicht verloren haben.

Aber wie langfristig ist sowas wirklich? Gomez war schnell unzufrieden, Mandzukic ebenso. Klose war damals ebenfalls schnell unzufrieden und das, OBWOHL es damals noch ein Zweiersturm beim FC Bayern war. Zwei absolute Spitzenstürmer sind im aktuellen System doch kaum zu halten.

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Naja, das Atletico-Hinspiel war jetzt nicht gerade Pep‘s Meisterleistung. Da hatte er mE schon einen Anteil an der Niederlage. Auswärtsspielen in der KO-Phase unter der Auswärtstorregelung, waren ja generell nicht seine Stärke, nicht nur als Bayerntrainer.

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Der FC Bayern hatte damals in Madrid, bei der mit Abstand besten Defensive der Welt, bei einem der eingespieltesten und ekligsten Teams der Welt, in einem Hexenkessel 20 zu 11 Torschüsse, vor allem die zweite Halbzeit war brutal dominant. Alaba traf unter anderem die Latte, andere vergaben ebenfalls richtig gute Chancen. Wenn überhaupt war die Anfangsphase etwas schläfrig. Ansonsten war auch das einer der besten Auswärtsauftritte, die man bei diesem Team damals liefern konnte. Selbst der kicker, der Pep Guardiola gegenüber sehr kritisch war, schrieb: „Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und auch Glück, wie bei Alabas Lattentreffer, wäre ein Treffer für den FCB durchaus drin gewesen.“

Bayern hatte die Chancen. Was bedeutet, dass der Trainer sie in die Lage versetzt hat, dort Chancen zu erspielen. Bayern war in beiden Spielen das bessere Team mit den insgesamt besseren Möglichkeiten. Ein Team hat seine wenigen Chancen genutzt, das andere eben nicht.

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Man ist zum Beispiel gegen Real ja in der Vergangenheit oft relativ gut gewesen, aber man hat die Treffer nicht gemacht, die Real mit ihrer Kaltschnäuzigkeit gemacht hat. Das ist dann irgendwann halt auch eine Frage der Qualität, obwohl ich natürlich zustimmen würde, dass das Herausspielen von Chancen im Gegensatz zur Anzahl der Tore oder zur Chancenverwertung viel besser zeigt, wie gut ein Team in der Offensive ist.

Unabhängig wie das Gesamtergebnis war oder gewesen wäre. Nach der üblen Anfangsviertelstunde hatte man Barca im Hinspiel völlig unter Kontrolle. In der 75 Minute waren die regelrecht ratlos, das sah überhaupt nicht mehr nach einer Niederlage aus.
Bis zu der einen fatalen Szene die zum 1:0 führte. Und wer hat’s gemacht? Natürlich wieder der Bernat. Wäre Uli zu der Zeit verfügbar gewesen, hätte er ihn schon damals verkauft. :wink:

Ja, stimmt. Das war wirklich überraschend. Aber ich glaube, das war auch so unglaublicher mentaler Druck. So in etwa müssen sich die Teams gefühlt haben, die in der Allianz Arena damals aufgelaufen sind. Und wenn dann das 1:0 erstmal fällt …

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Diese Ausscheiden vs Barca und Atlético waren sehr bitter und gegen Atlético fällt mir auch das Finale dahoam ein vom Verlauf her. Wie ich zuvor schon schrieb, geht es mir nicht darum wer Trainer war zwischen 2015 und 2020, sondern um die Kaderplanung. In diesem Fenster war eine riesen Gelegenheit, welche eben nicht genutzt wurde. Wir haben und hatten Unterschiedsspieler und starke Teams. Das Problem war und ist mE bis heute im Vergleich zu den üblichen Dauerkonkurrenten in Europa, dass zu wenig Qualität von der Bank kommt.
Da haben andere Teams viel mehr zu bieten und oft bewirken Auswechslungen eben Kipppunkte auch zum Positiven. Da happerts bei uns chronisch.

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Ich stimme dir da auch größtenteils zu. Ich erinnere mich, dass der FC Bayern versucht haben soll, Guardiola jemanden wie Khedira anzudrehen. Ob das stimmt, kann ich nicht hundertprozentig sagen, aber mir hat das zumindest mal jemand bestätigt, der damals viele Einblicke hatte. Und es gab ja mehrere solcher Gerüchte, in denen deutlich wurde, dass Guardiolas Vorstellungen doch teils sehr verschieden waren im Vergleich zum FC Bayern.

Dass der Klub da eine Balance finden will, finde ich gar nicht falsch. Jemanden wie Neymar zu verpflichten, wäre finanzieller Selbstmord gewesen mit lauter krimineller Energie. Aber andererseits wurden halt auch Spieler verpflichtet, bei denen ich mich schon sehr gefragt habe, ob das Guardiola-Transfers waren oder ob ihm die quasi mitdiktiert wurden.

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Das mit Khedira hatte ich auch gehört und einige andere Namen auch. Ich schrieb vor einiger Zeit weshalb es zum „Thiago oder nix“ kam und was Pep wohl damit durch die Blume der Clubführung medial (sarkastisch) mitteilte (beweisen kann man das natürlich nicht)!
Das Gebahren der Klubführung in Sachen Kaderplanung (an Trainervorstellungen vorbei) zieht sich ja wie ein roter Faden durch und x Trainer. Jeder (Trainer), welcher auf die Kaderplanung Einfluss nehmen wollte, musste relativ rasch gehen und zwar unabhängig der Erfolgsbilanz (meine es begann mit Magath, deren Kinder übrigens mit meinen auf der selben Schule waren :wink:). Post Pep (Ancelotti, Kovac, Nagelsmann, Tuchel) sind ja nur noch schlechte Trainer geholt worden, welche mangels Erfolgsbilanz rasch wieder gehen mussten - Ironie off

Naja, dass man eine Kaderplanung nicht vom Trainer abhängig macht, finde ich schon richtig.

Was man aber haben sollte, ist eine Strategie, wie man spielen will. Und dann passen Spieler und Trainer idealerweise zusammen. Aber diese Diskussion hatten wir in den letzten Wochen ja oft und lange genug.

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Gab’s etwa keinen 3 Jahresplan mit Pep?
Keinen 5 Jahresplan mit Nagelsmann?

In meiner Erinnerung hatte Pep wieder auf einen ungewöhnlich passiven Ansatz in einem KO-Auswärtsspiel gesetzt und Müller auf die Bank gesetzt.
Egal, meine Erinnerung ist wahrscheinlich auch getrübt, ist ja auch schon 10 Jahre her und ist ja eh hätte hätte Fahrradkette.:wink:

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