Wir alle kennen Dante. Hier wird er uns noch einmal näher gebracht.
Zu seiner Trainerkarriere.
„Auch abseits des Rasens arbeitete Dante akribisch an seiner neuen Rolle. Die Trainerausbildung trieb der Verteidiger Schritt für Schritt voran: Zunächst erwarb er die UEFA-B-Lizenz, anschließend die UEFA-A-Lizenz und schloss inzwischen auch erfolgreich die Pro-Lizenz ab. Nach seinem Karriereende in diesem Sommer, so betont Dante, wolle er seine Erfahrung weitergeben und jeden einzelnen Spieler voranbringen, als Fußballer und als Mensch. Willkommen zurück bei deinem Traumverein, Dante!“
„Ein früherer Weggefährte Dantes, der ehemalige Nizza-Profi Flavius Daniliuc, der ebenfalls für den FC Bayern II spielte und heute Innenverteidiger beim FC Basel ist, schwärmt bei SPORT1 regelrecht vom neuen Bayern-Coach.
„Was mir bei Dante als Allererstes in den Kopf kommt, sind seine Leader-Qualitäten. Er war ein Kapitän aus dem Bilderbuch – egal ob auf dem Platz oder daneben. Selbst verletzt hat er die Mannschaft geführt, war immer ein Anker in der Kabine. Solche Spieler gibt es selten. Und genau deshalb hat Nizza auch so lange an ihm festgehalten“, sagt der 25-Jährige.“
Witzig, wie man das framen kann. “Akribisch”, “Schritt für Schritt”. Man könnte auch schreiben: Er absolvierte alle vorgeschriebenen Ausbildungen in der einzig möglichen Reihenfolge und hat somit in der Theorie die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Ob das in der Praxis dann auch “hinreichende” Voraussetzungen sind, steht auf einem anderen Blatt.”
Kann mir Dante sehr gut vorstellen. War bis eben noch aktiv und kann den Jungs locker aufzeigen wo der Bartel den Most holt und mit seiner sportlichen Vita ist er über jeden Zweifel erhaben. Bei den Amateuren geht es mMn. darum, dass einer wie Dante sein Wissen, Tipps und Tricks weitergibt und vor allem als Mensch die Jungs leitet und vorlebt, was es bedeutet Profi zu werden/sein.
“Umso dankbarer bin ich, dass ich weiterhin Teil des Vereins sein darf. Seit dem Frühjahr arbeite ich als Werkstudent im Scouting am FC Bayern Campus. Dass mir der Verein diese Möglichkeit gegeben hat, freut mich wirklich sehr.“
„Der FC Bayern hat Torhüter Jannis Bärtl (*24.06.2006) mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet. Bis auf eine zweijährige Leihe beim Karlsruher SC hat der Amateure-Keeper seine gesamte Karriere im Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters verbracht.“
Hat er sich mit einer sehr ordentlichen Saison verdient.
„Knapp viereinhalb Wochen nach dem letzten Pflichtspiel haben die Amateure des FC Bayern die Arbeit wieder aufgenommen und sind in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gestartet. Am Donnerstag und Freitag stand für die Mannschaft von Neu-Cheftrainer Dante die Leistungsdiagnostik am FC Bayern Campus auf dem Programm, bei der die Spieler die obligatorischen athletischen und medizinischen Tests absolvierten.“
Die WM hat kaum begonnen, da starten die Amateure schon in die Vorbereitung für die neue Saison.
„Mit 21 Feldspielern und 5 Torhütern, viele davon aus der letztjährigen U19, ging Dante gemeinsam mit seinen beiden neuen Co-Trainern Babak Keyhanfar und Christian Ströbel die neuen Rolle als Cheftrainer den Auftakt an. Neben einigen Leihspieler-Rückkehrern war auch Maycon Douglas Cardozo nach seiner Oberschenkelverletzung wieder mit von der Partie. Auch Filip Pavić und BastianAssomo, die im vergangenen Jahr noch für die FCB-U17 im Einsatz waren, trainierten erstmals unter Dante mit. Bevor es auf den Platz ging, stand zunächst die erste gemeinsame Besprechung unter dem neuen Trainerteam auf dem Programm - mit einer klaren Ansprache und einem ersten Kennenlernen von Mannschaft und Staff.“
Man darf gespannt sein, welches Team sich da bis zum Transferschluss zusammenfinden wird.
vorallem darf gespannt sein wie sich das Team über die Saison präsentiert und wie Sie den Trainingsstart der Ersten Mannschaft sowie den gleichzeitigen Beginn der Saison verkraften.
Mal schauen ob Dante das besser gemanaged bekommt als seine Vorgänger.
Torhüter Max Schmitt verlässt den FC Bayern und wechselt zum Drittligisten SSV Jahn Regensburg. Der Nachwuchskeeper war vor neun Jahren aus der Jugend des TSV Milbertshofen an den Campus gewechselt und durchlief seitdem alle Juniorenteams der Münchner. Für die Amateure stand der U17-Welt- und Europameister in 25 Partien zwischen den Pfosten. In der zurückliegenden Saison war der 20-Jährige zum Kooperationspartner SSV Ulm 1846 Fußball ausgeliehen, wo er wettbewerbsübergreifend 14-mal das Tor hütete. Nun folgt mit dem Wechsel in die Oberpfalz der nächste Schritt in seiner Karriere.
„Das Grünwalder Stadion ist mehr als eine Spielstätte. Es ist Kult, Geschichte, Identität – und seit Jahren der Schauplatz eines schwelenden Konflikts zwischen zwei Münchner Fußball-Welten. Nun hat Oberbürgermeister Dominik Krause in einem Interview mit der Abendzeitung eine Aussage gemacht, die aufhorchen lässt: Er kann dem FC Bayern nicht versprechen, dass dessen zweite Mannschaft auch künftig in Giesing ihre Heimspiele austragen darf. Dabei erhebt der Rekordmeister nach eigenen Angaben unmissverständlich Anspruch auf den Verbleib.“
Und wie soll da geschehen, bzw. wie soll das finanziert werden?
"Genau darin liegt der Kern des Problems. Der TSV 1860 München verfolgt seit Monaten ehrgeizig das Ziel, das Grünwalder Stadion per Erbpacht zu übernehmen und in Eigenregie umzubauen. Laut einer Machbarkeitsstudie, die die Löwen im Frühjahr 2026 vorstellten, wären bis zu 27.000 Plätze denkbar – sogar erstligatauglich. Dafür gründete der e.V. im Juni 2026 eine eigene Stadion-Betriebsgesellschaft (GmbH), die künftig Bau, Sanierung und Betrieb bündeln soll.
Der Ausbau soll laut Zeitplan Mitte 2028 bis 2030 abgeschlossen sein. Das Modell sieht vor, dass 1860 den Pachtzins zahlt und im Gegenzug sämtliche Unterhaltskosten übernimmt – für die Stadt eine attraktive Entlastung des Haushalts. Krause räumte jedoch ein, dass „der städtische Haushalt dieses Projekt am Ende spüren wird.“
Zu stark sollte es die Stadt jetzt nicht spüren. Wenn man das Stadion modernisieren und ausbauen will sollten die Kosten dafür schon hauptsächlich vom Verein bzw. der Stadionbaugesellschaft übernommen werden.
Man schenkt den Blauen das Stadion, dass.sie dann nutzen können wie sie möchten. Dann schießt man wahrscheinlich auch noch Geld dazu, damit sie es finanziert bekommen.
Sauber.
Es ist das städtische Stadion an der Grünwalder Straße.
Interessant auch, dass es gar Bundesliga tauglich werden könnte. Das wurde doch Jahrzehnte lang abgelehnt aufgrund der Lage im Wohngebiet und der Sicherheitsbedenken etc.
Das klingt tatsächlich verdächtig nach so einer Variante.
Da wird auf Staats-/Stadtkosten ein modernes Stadion hingespielt. Das soll sich dann über Pacht und Übernahme der Betriebskosten amortisieren.
Und dann dauert es kein Jahr bis das nicht mehr bezahlt werden kann und weitere „kreative“ Lösungen gesucht werden.
Interessant ist das auch vor dem Hintergrund, dass wir unser Campus-Stadion eigentlich drittligatauglich bauen wollten, dies aber nicht durften wegen der üblichen Argumente.