Olympia Paris - 2024 -

Wer kann und Zeit hat: schaut euch das Tennis Einzel von Angelique Kerber im Stream an. Tolles Tennis, super spannend, absolute Empfehlung!

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läuft parallel zum Wacken-Stream - arbeiten fällt zunehmend schwer… :joy:

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Vor allem bei aktuell 26,1°C bei mir im Büro…

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Ob Kerber sich gerade fragt, ob es ne gute Idee war, zusätzlich zum Einzel auch noch Doppel zu spielen?

Die Chinesin wirkt leider fitter als sie.

Ich persönlich hänge mich nicht zu sehr an einem erfolgreichen Medaillenspiegel der deutschen Mannschaft auf.

"Das Motto von Olympia 2024 lautet „Games Wide Open“ und soll laut Veranstalter für Inklusion, Gleichheit und Verantwortung stehen. " (zitiert von der Augsburger Allgemeinen Zeitung)

Das sind - trotz aller sehr berechtigten Kritik an der Institution IOC - wichtige Ziele, die weit über den rein sportlichen Erfolg hinausgehen. Für viele junge Olympioniken aus aller Herren Länder gilt wohl in der Tat das Motto „Dabei sein ist alles“ - und Olympia ist oft eine einmalige Erfahrung, die viele von uns wohl niemals hatten. Es gibt 329 sportliche Entscheidungen, also etwa 1000 Medaillen (und über 10.000 Teilnehmer). Der weitaus überwiegende Teil geht also zwangsläufig leer aus, was Medaillen angeht.

Sport kann durchaus verbinden und Vorurteile abbauen. Und wenn Olympia dann eine solche Bühne bietet - bitte gerne… Mit einer Pauschalaussage wie „warum wir hier im Lande so leistungsfeindlich geworden sind“ kann ich persönlich eher wenig anfangen. Natürlich gibt es auch hier in Deutschland sehr viele exzellente Leistungen - sportlich, wirtschaftlich und auf vielen anderen Ebenen. Und wenn das bei Olympia nicht reicht, z. B. gegen nachgewiesenerweise gedopte chinesische Schwimmer und Schwimmerinnen zu bestehen - dann ist das wohl so, aber für mich kein Grund, Leistungsfeindlichkeit pauschal zu unterstellen. „Leistung“ ist auch nicht immer nur die Medaille um den Hals, denke ich. Jeder, der bei Olympia dabei ist, hat sehr, sehr viel dafür geleistet.

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Was für ein Match! Wahnsinn, wie sie einfach nicht aufgibt, geil!

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EDIT:

Schade

Aber unglaublich gekämpft von Angie

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Dass Kerber nach diesem monumentalen Match es nicht mehr geschafft hat, fuckt schon ein wenig ab.

Wobei Zheng natürlich schon viel eher hätte alles klar machen müssen.

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Ja, da gewinnt die Emotionalität einfach, objektiv gesehen hätte Zheng da früher den Deckel drauf machen können/müssen.

Kerber hat man richtig angesehen, dass sie total durch war, hat ja auch immer und immer wieder gesagt „Ich kann nicht mehr“

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Jajajajajajajaschongut.
Wenn wir alle vier Jahre schwächer abschneiden, sagt das NATÜRLICH was aus!

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Es liegt nicht nur an der Leistungsfeindlichkeit. Die traditionellen deutschen Sportarten haben auch einfach weniger nachkommende Talente. Natürlich gibt es auch mal eine Malaika Mihambo, die dann wiederum ne Sportart öffnet, die vorher vielleicht nicht so oft mit den Medaillen zu tun hatte, aber dafür brechen dann eben Dinge weg, die sonst immer ein Brett waren.

Gucke Kanu Slalom oder was auch immer das war.

Mrs BayernExpat: wohoo, silber!

Ich: second winner is the first loser. Dabei sein ist alles. Von wegen. :grin:

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Ja, weiß ich ja. Aber warum? Warum haben wir weniger Nachwuchs?
Mein Neffe hätte unter Umständen die Chance gehabt, in einem 4er Bob einzusteigen … nö, ist ihm zu stressig … !?!

Silber im Kanuslalom und Judo.
An einem Tag die Medaillenausbeute mehr als verdoppelt. :slightly_smiling_face:

Und bei den DFB-Frauen schlägt die Bayernkombi Bühl/Schüller zu. :muscle:

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Der nächste dicke Patzer von Berger.
Aber Bühl/Schüller rocken das heute.

Die Fernsehsender tragen aber auch ihren Teil dazu bei, dass deutsche Kinder nur noch Fußball spielen wollen.

Eben haben die Franzosen den Gran Palais im Fechten gerockt. Eine Wahnsinnsstimmung, die ansteckend ist und Begeisterung auslöst. Parallel dazu haben die besten Turner der Welt ihre atemberaubenden Künste gezeigt.

Und was kommt in der ARD? Ein Vorrundenspiel im Fußball, das sportlich eigentlich nur eine Formalie sein sollte. Wie sollen da junge Kinder Vorbilder gewinnen?


Ansonsten war das heute ein wichtiger Tag für die allgemeine Stimmung bei den deutschen Zuschauern. Einige Medaillen, dazu das Heroenmatch von Kerber. Das macht so auf jeden Fall deutlich mehr Spaß.

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Schönes Tor von Senß zum Abschluss

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Isabel Gose holt die Bronzemedaille über 1500 M in einem Rennen mit einem phantastischen Endspurt.
Überhaupt präsentieren sich die deutschen Schwimmer kollektiv so gut in Form wie schon seit langem nicht mehr.
Während überall der „langsame“ Pool geschmäht wird, legen die Deutschen einige Landesrekorde hin. So auch Gose heute.

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Die La Defense Arena ist großartig .Stimmung, Atmosphäre, Hammer.Wer braucht da Weltrekorde?

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Stimmung kommt auch am TV gut an. Bei dem französischen Tischtennis Teenie ist auch alles eskaliert. Seit langem mal wieder super Olympische Spiele. Man hat das Gefühl, die Franzosen haben viel richtig gemacht.

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Finde ich gut. Nicht, weil ich leistungsfeindlich bin, sondern weil ich es meist recht bequem finde, aus dem heimischen Sessel Leute zu kritisieren, die ohne große Aussicht auf viel Ruhm oder Geld oft ihr gesamtes Leben auf den Sport ausrichten und sich dann als Verlierer fühlen sollen, wenn sie „nur“ unter die Top Ten der Welt kommen.
Es gibt schon Dinge, die mich ärgern. Zum Beispiel generell der Stellenwert von Sport in der Gesellschaft. Die meisten begreifen Sport, so nehm ich das wahr, hauptsächlich als Event. In der Schule wird Sport, soweit ich das in meinem Freundeskreis von Leuten mit Kindern höre, extrem stiefmütterlich behandelt. Lehrkräfte fehlen sowieso überall. Ich erinnere mich auch noch an meine Abiturzeit, als ich Leistungskurs Sport hatte und die allgemeine Reaktion so war, dass die Leute dachten (und auch sagten), naja, der ist wohl zu doof für die richtigen Fächer. (Okay, mit letzterem hatten sie Recht. :wink:)

Insgesamt denke ich aber, dass es auch für uns als Gesellschaft spricht, dass wir nicht mehr die Riesen-Sportnation sind. Stichwort Doping. Und es scheint, obwohl es Deutschland ja soooo schlecht gehen soll, bei uns weniger darum zu gehen, dass man durch eine Karriere als Sport-As der Gosse entfliehen muss/kann.

Was halt gar nicht geht:
Strukturell amateurhafte Förderung, aber Leistung wie ein Profi verlangen. Es gibt ja immer wieder die Anpassungen der Förderung, die eine Sportart verlangen kann, da werden teilweise Kriterien angelegt, dass ich mich ernstlich frage, ob meine Oma das nicht besser hingekriegt hätte. Und wenn dann ein, sorry, g’wamperter Politiker Sportler kritisiert, weil sie ihm/der Nation nicht massenweise Medaillen hinterherschmeißen, könnte einem übel werden.

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