Nach Standard-Schlacht gegen Union Berlin: FC Bayern überwintert im DFB-Pokal

Der klarere Fehler des VAR, war, dass er sich überhaupt gemeldet hat. Petersen hat die Szene ja live bewertet, wobei er, denke ich, einen guten Blick auf Tah hatte. Und nicht zu pfeifen war nun definitiv keine klare Fehlentscheidung.

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Ich würde die Mannschaft zum aktuellen Zeitpunkt wirklich nicht kritisieren. November/Dezember sind die klassischen Krisenmonate des FCB. Wenn Krise bedeutet, ein Unentschieden in der Liga zu kassieren und in London in einem nicht KO-Spiel gegen ein absolutes Topteam zu verlieren und die anderen Spiele knapp und über Kampf zu gewinnen bei - wie gestern -zum Teil widrigen Verhältnissen gegen sehr unangenehme Gegner, dann bin ich absolut zufrieden. Wir stehen super da in allen drei Wettbewerben, können uns bis zur Winterpause, wenn’s denn dazu kommt, noch Punktverluste leisten und dann starten wir mit frischen Kräften ins neue Jahr. Der Kader ist groß genug, die Verletzung von Pavlovic ist ja nicht Folge daraus, dass er bisher jedes Spiel bestreiten musste, weil kein anderer da war.
Ich hab das defensive Chaos in HZ 2 gestern sogar zu einem gewissen Grad genossen. Denn sie haben jeden Fehler durch Fight versucht wieder wettzumachen. Wenn der Spielfaden mal reißt, reißt er. So what? Es ist extrem wichtig, dass sie das dreckige Siegen lernen. So wie in Paris. Das schweißt noch mehr zusammen und dieses Mannschaftsgefühl ist das, was sie durch die Monate im Frühjahr tragen wird, wenn’s wirklich darauf ankommt. Wir können zu zehnt in Paris gewinnen und auf einem Acker in Berlin trotz fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen. Der gemeinsame Jubel nach dem Spiel sprach Bände. Verbuchen wir dieses Achtelfinale doch einfach unter „gelungene Teambuilding-Maßnahme,“

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Das von einem der Teams die sich offensiv zu einer, wie auch immer gearteten, ekligen Spielweise bekennen?
Wie schmeckt die eigene Medizin? :wink:

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„Cheftrainer Vincent Kompany bleibt derweil zuversichtlich, dass es sich um keine strukturelle Verletzung handelt: „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist. Seine Muskeln haben, glaube ich, zugemacht und das ist meistens nicht so schlimm.“ Weitere Untersuchungen werden am heutigen Donnerstag erfolgen.“

Der Stand von gestern Abend. Dürfte noch nichts neues geben.
Hoffen wir mal, Kompany hat recht.

Mein Eindruck gestern war, dass die grotesken Entscheidungen in der 38. Minute das Team komplett verunsichert hatten. Erst stand es 3:0, dann - zwei Fehlentscheidungen später - steht es 2:1. So spielfremd kann nur ein technikhöriger deutscher Schiri entscheiden. Und dann wundern wir uns über andere Schiri-Entscheidungen auf europäischer Ebene… tststs.

Zur Frage Handspiel oder nicht gehen grimmige Grüße an Cucurella raus, EM2024. Die aktuelle Auslegung der Handregel durch VAR und Schiris ist weltfremd.

Das 3:1 war dann noch ein Geschenk an uns, gute Flanke natürlich. Anschließend musste Pavlo raus: Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte Union uns erfolgreich auf ihr Niveau herunterziehen.

Insgesamt war unsere zweite Halbzeit also schlecht, wäre aber ohne das absurde Ende der ersten Halbzeit niemals so verlaufen. Mund abwischen, weiter gehts.

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Da lag der Fehler, Petersen hat nur Bilder von vorne bekommen, wo man es noch halbwegs als Elfmeter verkaufen kann.
Wenn er die Bilder von hinten bekommen hätte, wer weiß.
Alles Pfeifen.

Und zum zweiten Elfmeter. Wer da sagt, das ist ein klarer Elfmeter, der soll mal am nächsten Wochenende schauen, wie viele solcher glasklarer Elfmeter nicht gepfiffen werden. Da kannst bei jedem zweiten hohen Ball in den Strafraum pfeifen.

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Im Übrigen war der Einwurf der zum Elfer führte auch noch falsch ausgeführt, der Stand deutlich mit den Füßen auf dem Platz.

Ich versuche gerade, eine Parallele zwischen den beiden Elfmetern zu finden:
diese liegt mMn darin, dass man mit dem Arm, falls dieser nicht an den Körper angelegt ist, weder den Ball noch den Gegenspieler berühren sollte. Das war gestern in beiden Szenen der Fall. Absicht lag in keinem der beiden Fälle vor.
Wo es allerdings mMn lächerlich wird, ist die Tatsache, dass bei bewussten Einsatz der Hände gegenüber dem Gegenspieler (also beim Festhalten und Trikotzupfen) sehr oft nicht auf Elfmeter entschieden wird, weil es „zu wenig war“. Hier liegt eine klare Absicht vor, den Gegner zu stören, aber das juckt in dem Moment niemanden und da wird es dann eben schwer nachvollziehbar.
Als Spieler muss man dann eben folgendes lernen: Arme an den Körper und nur leicht ziehen, dann passiert nichts.
Alternative B, die allerdings Fußballverstand bei Funktionären und Schiedsrichtern voraussetzen würde, wäre:
Elfmeter gibt es nur dann, wenn eine klare Absicht vorliegt. Als Zwischenstufe könnte man ja durchaus auch einen indirekten Freistoß in Betracht ziehen. Das wäre immer noch ein Vorteil für die angreifende Mannschaft, aber kein so großer Vorteil wie bei einem Elfmeter.

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Vor allem ist es ja so, dass der von Kane Gefoulte exakt die selbe Armhaltung hat wie Harry. Nur ‚schwebt‘ der aber etwa einen Kopf über dem Spieler von Union. Gleiche Sprungkraft, gleiche Körpergröße vorausgesetzt, hätten sich die beiden entweder die Nasen eingeschlagen oder einfach nur auf dem Brustkorb geklopft…

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Und hier sind wir bei einem weiteren Problem des VAR:
Warum wird so etwas nicht überprüft?
Die Regularien für das Eingreifen sind einfach abstrus.
Folgende Szene wäre denkbar:
Ein falsch gegebener Einwurf wird falsch ausgeführt und hüpft einem Spieler unglücklich an den nicht angelegten Arm. Der Schiri lässt weiterlaufen. Der VAR meint sich melden zu müssen, obwohl er in diesem Moment wahrscheinlich schon weiß, dass im Vorfeld dieses möglichen Handspiels schon zwei Fehlentscheidungen getroffen wurden, die er aber nicht monieren darf. Das ist doch hirnrissig.
Ich würde mir wirklich wünschen, dass mal ein WM-Finale folgendermaßen entschieden wird:
90. Minute: 0:0. Team A erzielt ein Tor, das dann wegen eines 0,5cm-Abseits drei Ballkontakte vorher einkassiert wird.
91. Minute: Der Mittelstürmer von Team B macht 18 Meter vor dem Tor eine klare Schwalbe, die allerdings vom Schiedsrichter fälschlicherweise als Foul gewertet wird. Der VAR darf nicht eingreifen und Team B versenkt den Freistoß zum 1:0 Siegtreffer. Optional kann man den Freistoß durch eine unberechtigte Ecke ersetzen.

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Das ist mir zu viel hätte/wäre. Kane trifft den Gegner mit dem Ellebogen am Kopf. Würde ich in jeder gleichartigen Szene genauso sehen. Ist einfach ein Foul. Wie der andere hüpft und wie groß jemand ist oder welche Sprungkraft hat ist doch da vollkommen müssig. Kopftreffer mit dem Ellebogen, das ist denke ich unstrittig.

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Hier muss man irgendwo die Grenze ziehen sonst wirds absurd. Es müsste bei jedem Tor nach einer Ecke überprüft werden ob die Entscheidung Eckball korrekt war. Jeder Freistoßpfiff der ein Tor zur Folge hat müsste auf Richtigkeit überprüft werden.

Es ist klar geregelt dass nach einem Standard ab dem ersten folgenden Ballkontakt die Eingriffsschwelle ist und das ist nach meinem Dafürhalten auch gut so.

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Feststellen kann man, dass die Form aktuell nicht mehr so da ist und man nicht mehr jedes Spiel von Anfang bis Ende dominiert und man auch mal in Schwierigkeiten kommt. Aber man hat die Hausaufgaben gemacht, steht top da und kann sich das leisten. Das hat man sich erarbeitet. Die Fehlpässe in der zweiten Halbzeit begannen ja schon aus der Abwehr heraus, was aber nicht nur an den Abwehrspielern lag, sondern auch an den Empfängern, die nicht immer rechtzeitig auf Position waren um Anspiele zu verarbeiten/behaupten. Kimmich aktutll auch mit Schwierigkeiten und nach Pavlos Ausfall war unser Zentrum nicht mehr stabil. Itos Einwechslung kurz vor Schluss hat tatsächlich ein wenig stabilisierend gewirkt.

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Jein, wir hatten doch vor ein paar Wochen den Fall, das ein Spieler beim Freistoss einfach mit dem Ball losdribbelt und dann flankt.

Das Tor wurde dann ja zurückgenommen, obwohl es eigtl. nach den VAR-Richtlinien nicht zurückgenommen werden hätte dürfen. Das wär völlig absurd gewesen, wenn das Tor gegolten hätte.

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So weit, so richtig.
Wird aber bei weitem nicht immer gepfiffen, im Strafraum noch seltener als außerhalb … und in einem Spiel, bei dem Union in jedem Zweikampf massiv auf die Socken gibt, häufig ungestraft, ist es völlig außerhalb der sonst gepflegten Linie, dann die eine Szene im Strafraum plötzlich als Elfmeter zu geben.

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Denen ihr Trainer passt zum Verein wie Arsch auf Eimer.
Dem ganzen Verein hat es nicht gut getan besser dazustehen wie die Hertha

Ja so war erst die Vermutung. Die Auflösung danach war aber, dass genau dieser ERSTE Ballkontakt nach Ausführung des Freistoßes regelwidrig war, da er da eben nicht hingedurft hätte. Insofern wieder Zuständigkeit VAR.

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Ich glaube nicht, dass Herr Baumgart das Problem ist. Bei all dem t-shirt-haften Engagement und Puls, die er (nicht nur) in Spielen an den Tag legt, hat er meiner Meinung nach durchaus einen korrekten Blick - im Gegensatz zu Herrn Heldt, der ja wenigstens ein Mal seine rote Decke schwenkend den Rumpelstilz gegeben hat, um noch mehr zu verdeutlichen für wie falsch er in diesem Moment die Schiedsrichter-Entscheidung hielt. Baumgart, die Ruhe selbst, nickte nur ganz leicht den Kopf - zurecht!

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Ich kann deine Bedenken verstehen. Zu viel VAR ist auch nicht im Sinne des Erfinders.
Ich habe allerdings meine Probleme damit, dass man bereit ist, gefühlt ewige Überprüfungen wegen Hand oder Abseits als legitime Eingriffe zu tolerieren, aber die Technik in bestimmten Situationen im Schrank bleiben muss, obwohl es hier wahrscheinlich nur einer 5sekündigen Überprüfung inklusive Nachricht an den Schiedsrichter ohne Gang zum Monitor bedürfen würde.
Konkret zu deinen Bedenken bei Ecken und Freistößen:
Bei Ecken: was spricht dagegen, dass der VAR sich jede Szene anschaut und per Signal an den Schiri die Ecke freigibt? Wann gibt es denn schon einmal eine Situation, in der man nicht innerhalb von 5 Sekunden entscheiden kann, wer den Ball zuletzt berührte?
Ich denke, dass in 99% aller Fälle der Eckballschütze innerhalb der Überprüfungsphase noch gar nicht an der Eckfahne stehen würde.
Bei Freistößen geht es mir vor allem darum, dass man die Gefahr minimieren sollte, dass aus einer groben Fehlentscheidung ein Freistoß mit Torfolge resultiert. Man muss deshalb ja nicht jeden Freistoß genau analysieren und kann hier auch gerne das ohnehin geltende Prinzip, dass nur klare Fehlentscheidungen korrigiert werden dürfen, noch großzügiger anwenden. Aber dann gäbe es zumindest kein Risiko, dass ein Spiel durch einen Freistoß, der aus einer klaren Schwalbe resultierte, entschieden wird.
Man kann es natürlich auch als „Kollateralschäden“ sehen, wenn irregulär gegebene Ecken bzw. Freistöße nicht zurückgenommen werden und Tore daraus entstehen, quasi als Preis dafür, dass man den Spielfluss nicht noch weiter stören will. Das kann ich wie gesagt auch verstehen. Aber es ist wie gesagt eben auch etwas unglücklich bzw. mMn sogar bizarr, wenn man Hightech-Programme einsetzt, um Abseitslinien zu kalibrieren bzw. bei Handspiel mit extremsten Verlangsamungen arbeitet, aber dann Szenen, die ein halbblinder Seniorenheimbewohner mit einem Schwarz-Weiß-Fernseher nach einmaliger Zeitlupe binnen 5 Sekunden auflösen könnte, „durchwinkt“, weil man sie nicht überprüfen darf.

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Auch wenn ich großteils bei dir bin aber das ist an sich auch widersprüchlich. Ich finde man sollte den ursprünglichen Charakter des Fußballs so weit wie möglich beibehalten, dazu gehören eben auch mal Fehlentscheidungen bei Ecke oder Einwurf.

Den VAR sollte man wirklich nur (und das ist ja irgendwie in meinen Augen schon deutlich aufgeweicht worden) bei den klaren Fehlentscheidungen einsetzen sowie bei faktischen Dingen wie Abseits. somit wäre das „Handspiel“ von Tah weiterlaufen zu lassen eben keine klare Fehlentscheidung aber das Abseits von Kane schon. Der 11er wiederum den Kane verursacht hat nicht.

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