A propos Mozart.
Sein 200 Jahre später aufkreuzender Jünger und Landsmann Johann Hölzel - besser bekannt als Falco - veröffentlichte zwischen dem NDW-Hype um den „Kommissar“ und dem Wechsel zum Produzentenduo Bolland & Bolland das ambitionierte Album „Junge Roemer“. Der kommerzielle Flop wäre kaum erwähnenswert, wenn es nicht ein komplettes Album-Video gäbe. Das wurde seinerzeit (1984) vom ORF gesendet - und verschwand danach im Giftschrank - wohl aus urheberischen Gründen. Der Streifen unter dem Titel „Helden von heute“ wurde nun vom ORF als Re-Issue endlich wieder zugänglich gemacht.
Die Musik zu den WM-Losen.
Vor wenigen Tagen ist wieder ein hervorragender Musiker von uns gegangen: Steve Cropper.
In den sechziger Jahren als Teil von Booker T & The MGs schrieb er an Klassikern mit wie Green Onions, In the Midnight Hours oder (Sittin’ On) The Top Of the Bay von Otis Redding.
Der ein oder andere kennt ihn vielleicht auch als Teil der legendären Blues Brothers Band zusammen mit Donald ‚Duck‘ Dunn, mit dem er schon als Kind zusammen spielte, und Matt ‚Guitar‘ Murphy.
Als begnadeter Rhythmusgitarrist blieb er eher im Hintergrund, der aber selbst eine Reihe hervorragender Solo Alben herausgebracht hat, auch die letzten Jahre als er schon über 80 war.
Hier mit einem Song, dem er für Sam und Dave schrieb: Soul Man.
Play it Steve!
Heute vor genau 45 Jahren wurde John Lennon von einem geistig verwirrten Attentäter ermordet. Statt vieler Worte zu seinem Wirken bei den Beatles oder als Solokünstler hier sein Song „Imagine“, welcher als sehr nachdrückliches Vermächtnis verbleibt:
Oooooohhhhh Manowar… da kommen Erinnerungen hoch ![]()
![]()
![]()
„Ich Ride kommetten“
Ich war heute in der David Bowie-Fotoausstellung in München - sehr, sehr beeindruckend und mal ein ganz anderer Eindruck des Mannes, der vom Himmel fiel.
Kann jedem/jeder nur empfehlen, hinzugehen.
A Day with David Bowie | Besuchen & Erleben – Tickets sichern
Jedenfalls für mich mal wieder Anlass, was von Bowie zu posten…
Space Oddity bleibt mein All-Time-Favourite, und seine Abschiedsplatte mein persönliches Masterpiece.
Doch, kraft meines Jahrgangs, meine Bowie-Faszination wurde entflammt durch dieses unfassbare Stück:
David Bowie begleitet wohl jeden, der sich intensiver mit Musik beschäftigt. Da ich wohl noch ein paar Jährchen mehr Lebensvorsprung habe, haben mich seine Berlin-Trilogie am meisten begeistert. Was er dort mit seinen Freunden Brian Eno und Iggy Pop erschaffen hat war wegweisend. Ende der '70 war ich häufiger in Berlin und man konnte Bowie immer wieder in bestimmten Bars antreffen.
Zitiert: Die David Bowie Berlin Trilogie mit den wegweisenden Alben Low (1977), Heroes (1977) und Lodger (1979), die in Zusammenarbeit mit Brian Eno entstanden, als Bowie in West-Berlin lebte, um sich von seiner Drogensucht zu erholen. Die Alben prägten eine experimentelle Phase mit Einflüssen von Krautrock und Ambient, reflektierten die geteilte Stadt und wurden teilweise in den legendären Hansa Studios aufgenommen, was den charakteristischen Sound beeinflusste.
- Low (1977): Das erste Album der Trilogie, das mit stark experimentellen, teils instrumentalen Stücken und dem Hit „Sound and Vision“ einen neuen musikalischen Weg einschlug.
- Heroes (1977): Mit dem ikonischen Titelsong „Heroes“ über zwei Liebende an der Berliner Mauer, der die Atmosphäre der geteilten Stadt einfängt.
- Lodger (1979): Das abschließende Album der Trilogie, das die experimentellen Elemente fortsetzte, aber auch stärker auf Weltmusik-Einflüsse setzte, obwohl es in Montreux und New York aufgenommen wurde.
Zusammen bilden diese drei Alben eine der kreativsten und einflussreichsten Phasen in Bowies Karriere, die seine Auseinandersetzung mit der europäischen Avantgarde und dem Leben in Berlin dokumentieren.
Die Presse bezeichnete Newsoms Musik als „Freak Folk“, was ich als Ausgangspunkt nutzen konnte, indem ich erklärte, wie unpassend der Begriff war - weil die Mittelaltermarkt-Allüren und die quäkende Stimme in Wahrheit die am wenigsten interessanten Aspekte ihrer Musik waren.
Sie schien eine komplette Band in der Harfe versteckt zu haben, zupfte synkopierte Beats, Leadgitarre-Melodien und gleichzeitig Rhythmus-Akkorde. Und die SONGS erst!
(…)
Und die scharfsinnigen, literarischen und existenzialistischen Texte passten wie maßgeschneidert zu den Melodien!
(…)
Es gelang mir tatsächlich (nicht an Joey zu denken, Anm. von Cheffe), aber nur, weil Newsom THIS SIDE OF THE BLUE anstimmte, mein Lieblingsstück von ihr, in dem es um eine Reihe von Menschen ging, die einfach nur ihr Bestes geben wollten auf dieser Seite von… San Francisco? Dem Pazifischen Ozean? Dem Himmel? Dem bodenlosen Abgrund, von dem wir alle nur einen Schritt entfernt sind? Es ist einfach ein Wunder, hier zu sein, schien das Lied zu sagen, auf dieser Seite des Blau. Quält euch nicht mit der Suche nach dem Warum. Gebt euch mit dem zufrieden, was ihr wisst. Und tut, was ihr tun müsst.
Dieser Text stammt nicht von mir, sondern aus einem Roman, den ich schon jetzt als mein Buch des Jahres auserkoren habe. Es handelt sich um DEEP CUTS von Holly Brickley - ich werde im Buch-Thread wohl für Interessierte noch ein paar Zeilen dazu verlieren.
Aber als Auszug mag es genügen - wozu selbst etwas formulieren, wenn es jemand anderes so perfekt auf den Punkt bringt.
Ladies and Gentlemen, JOANNA NEWSOM.
(Geht gerne auf die Suche nach einer Live-Aufnahme mit passabler Tonqualität. Es ist immer ein visuelles Erlebnis, diese zarte Person hinter/vor ihrer Riesen-Harfe zu sehen.)
Dirk Albert Felsenheimer (Künstlername Bela B) feiert heute seinen 63. Geburtstag, der Drummer und Mit-Sänger der Ärzte. Happy birthday auf Westerland:
Miss Allie wird eigentlich meist mit Comedy in Verbindung gebracht - dabei hat diese besondere Stimme so viel mehr zu erzählen, zum Beispiel:
„„Europa“ ist ein Song für alle, die eine Welt wollen, in der Zusammenhalt und Verständnis über Spaltung und Konfrontation stehen. Es ist ein Weckruf in Zeiten politischer Polarisierung und gesellschaftlicher Spaltung – eine Erinnerung daran, dass Geschichte sich nicht wiederholen darf.“
Ja, Ja, die Weihnachtszeit und ihre Lieder…
Eigentlich nicht ganz so mein Gebiet, aber hier hab ich ein besinnliches Schmankerl:
Mein schon erwähnter musikalisch vielseitig begabter Neffe hat mit seinem A-Cappella-Ensemble ein wirklich sehr süßes Video mit einem wirklich sehr, sehr süßen Song aufgenommen - orchestrale Begleitung inclusive.
Schaut euch gerne auch mal die Website der Truppe an, ich glaube aber, ich hab das schon mal verlinkt
.
Schöne Feiertage allen!
Chris Robinson, Sänger und Mitbegründer der Band „The Black Crowes“, feiert heute seinen 59. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch - mein heutiger Tipp ist daher „Thorn in my pride“ von dem tollen Album „The Southern Harmony and Musical Companion“ (1992):
farewell Chris - it was a pleasure!
Da muss ich noch mein Lieblingslied von ihm drauflegen:
Und zu Weihnachten darf natürlich nicht fehlen:
RIP, Chris!
Am 22.12. muss das sein.
Ich habe das Lied immer gemocht. Dieses Gefühl, eben dieses „Driving home for christmas“, kennt das nicht jeder? Mal weniger, mal öfter erlebt. Hat was familiäres an sich, Erinnerungen an vergangene Zeiten kommen hoch.
R.I.P. Chris
Hab ihn vor Jahren live in Erfurt gesehen. Toller Musiker mit einer erinnerungswürdigen Stimme.
Irgendwann habe ich mal gelesen, dass er am Anfang seiner Karriere mit dem Rücken zum Publikum gespielt hat, weil er so schüchtern war.
RIP Chris Rea
https://x.com/FCBayern/status/2003439434117841361
„Ein guter Mix unserer Jungs“.
Das mit dem Singen müssen wir aber noch ein bisschen üben. ![]()
Jamal ist schlau und weiß dass Internet vergisst nie
Als kleinen musikalischen Weihnachtsgruß meinerseits der Song „Listen to the music“ in einer sehr schönen, weltverbindenden Version von Playing for Change. In diesem Sinne: Listen to the music - all the time! Und Danke an ganz viele, die hier auch in diesem Jahr tolle Beiträge beigesteuert haben!
Ein toller Song. Auch nach so langer Zeit.