Da gehöre ich dazu. Ich kann es auch überhaupt nicht nachvollziehen. Entweder bin ich nicht gebildet genug um das zu verstehen, oder es fehlt mir sonst etwas. Ich habe da auch ziemliche Fans in meinem Freundeskreis. Aber so richtig näherbringen konnte mir das nie jemand. Diese Musik macht mich kirre.
Aber Happy Birthday Flake! Gutes Alter um das Leben genießen zu können. Ausgesorgt haben die Jungs auf alle Fälle
Der arme Flake kann ja nichts für seinen Leadsänger, Frontmann, Texter.
Es gibt genau ein Lied von Rammstein, welches ich richtig gut finde: Ohne dich. Aber selbst das hör ich dann lieber in der Fassung der Toten Hosen.
Ansonsten geht’s mir ähnlich wie ChrisCullen - ich kann mit dieser Ästhetik einfach nichts anfangen.
Die Streaming-Dienste mit ihren Empfehlungen sind doch ein Segen für leicht vergessliche Menschen.
Mir wurde zum Glück wieder dieses Prog-Rock Album in Erinnerung gerufen:
Twelfth Night Fact And Fiction
Für mich ein grandioses Werk
Bin leider erst gerade dazu gekommen, mir das in Gänze anzuhören - in der Tat ein sehr interessantes Werk. Kannte ich noch gar nicht, danke für den Tipp!
Am 19.11.1929 starb der deutsche Violinist Carl Herrmann Unthan in Berlin (1848 geboren):
Das wirklich absolut Bemerkenswerte ist daran die Tatsache, dass C. H. Unthan ohne Arme geboren wurde und seine Violine daher ausschließlich mit den Füßen gespielt hat. Mit diesem Wissen erscheint mir das obige Musikstück nahezu spektakulär - für Unthan selbst wohl eher nicht, wenn man seine beeindruckende Lebensgeschichte auf Wikipedia nachliest:
Eine unglaubliche Geschichte! Mir geht’s genauso - der Wecker war 50 Jahre lang ein Vorbild für mich: Klare Haltung, Engagement, hohe Musikalität. Fand zwar seinen Hedonismus immer ein bisschen over the top, konnte auch in späteren Jahren nicht alle seine sehr apodiktischen Urteile nachvollziehen, sah ihn aber stets als aufrichtigen Vertreter einer Liedermachergeneration, auf die man stolz sein konnte. Und nun das… Phantomschmerz, wo sonst ein verlässlicher Leuchtturm war.
Heute feiert Bruce Hornsby 71. Geburtstag - musikalisch sehr vielfältig unterwegs, er war zeitweise auch Mitglied von The Greatful Dead. Sein größter Solohit war „The way it is“ - ein Song, der (leider) auch heute noch Bedeutung hat:
Der NDR hat (anlässlich des 70. Geburtstags von Hornsby vor einem Jahr) zu diesem Song den folgenden Beitrag veröffentlicht:
Zwiefach ist ein spannendes Magazin für echte Volksmusik (herausgegeben von der gleichen Verlegerin, die mittlerweile auch den legendären Folker veröffentlicht) - ein toller Artikel über eine bayrische Legende:
Jimmy Cliff ist tot. Einer der das Label „Legende“ sicher mit Recht und Stolz tragen durfte.
„Er spielte Reggae, bevor es Reggae gab.“ Das war immer eine schöne Charakterisierung.
Heute vor 83 Jahren wurde einer der größten E-Gitarristen der Welt überhaupt geboren: Jimi Hendrix. Unter durchaus schwierigen sozialen Umständen aufgewachsen und vorzeitig aus der Armee entlassen („keine guten Charaktereigenschaften“), war er u. a. als Begleitmusiker von Little Richards, Ike & Tina Turner und anderen auf Tour. Der Song „Hey Joey“ (eine Coverversion) war sein persönlicher Durchbruch, aber Songs waren für ihn wohl eher generell eine Art Grundgerüst für sein exzessives Gitarrenspiel (und seinen Lebensstil). Er hat zahllose bekannte E-Gitarristen beeinflusst durch seine Virtuosität und Kreativität - aber, so ehrlich muss man sein: seine Drogensucht hat ihn leider tragischerweise letztlich das Leben gekostet im frühen Alter von 27 Jahren.
Unvergessen ist unter anderem seine Version der amerikanischen Nationalhymne auf dem Woodstockfestival - ein Grenzgänger in vielerlei Hinsicht:
Heute vor 46 Jahren, am 30.11.1979, erschien erstmals das Doppelalbum „The Wall“ von Pink Floyd - es ist bis heute das meistverkaufte Doppelalbum der Geschichte.
The Wall ist eine (durch Roger Waters teils autobiographisch geprägte) Dystopie, die die Schritte in Richtung Wahnsinn und Faschismus eines erfolgreichen Rockstars musikalisch dokumentiert. Es ist ein teils verstörendes Werk mit einer musikalischen Bandbreite für eine Rockband, die wirklich seinesgleichen sucht. Die technische Perfektion der Soundproduktion von Pink Floyd erreicht hier dabei einen absoluten Höhepunkt - gleichzeitig markiert das Album das beginnende Ende von Pink Floyd als Band, weil Roger Waters sich hier gegen seine Bandmitglieder dominierend durchgesetzt hat (The final cut war dann der endgültige Schlussstrich).
Der Film zum Album war ebenfalls sehr erfolgreich, Gerald Scarfe’s Zeichenanimationen und der großartige Bob Geldorf in der Rolle von „Pink“ trugen weitestgehend zum Erfolg bei zu diesem Film. Im Jahr 1990 wurde „The Wall“ von Roger Waters und zahllosen weiteren Künstlern (u. a. die Scorpions) unter großem Aufwand nach dem Fall der innerdeutschen Mauer auf dem Potsdamer Platz in Berlin aufgeführt, ich selbst durfte live dabeisein (ein unvergessliches Erlebnis, trotz einiger Soundprobleme zu Beginn).
Statt „Another brick in the wall“ oder „Comfortably Numb“ hier an dieser Stelle zu zitieren (die wohl beiden bekanntesten Pink Floyd-Songs dieses Albums) möchte ich „Empty Spaces - What shall we do now?“ präsentieren: mein persönlicher und heimlicher Star dieses Albums: