Veröffentlicht unter: FC Bayern – Podcast: Gut Dingert will Weile haben
Der FC Bayern München holt in Leverkusen ein 1:1, das sich wie ein Sieg anfühlt und die Frauen gehen auf dem Zahnfleisch. Artikel zum FC Bayern München Spaziergang am Rhein: FC Bayern Frauen besiegen Köln Tabea Kemme und die Spieler des FC Bayern – ein Kommentar VAR und Schirileistungen: Der FCB sollte sich kein Vorbild an Real Madrid nehmen Szenenanalyse: Der FC Bayern in einem herausragenden Spielzug erklärt Der FC Bayern zeigt in der Männer-Bundesliga eine der beeindruckendsten Saisonleistungen, wird aber durch diskutable Schiedsrichterentscheidungen zurückgeworfen. Während die Frauen souverän gewinnen, aber mit etwas Bauchschmerzen auf die Crunchtime schauen. KEINEN ARTIKEL…
Schön, dass mal wieder n Teil zu den Frauen kam, der letzte war gefühlt in der Woche vor dem Wolfsburgspiel.
Inhaltlich:
Sehe es ähnlich wie Justin bezüglich der Linksaußenposition. Kett nach vorne ziehen würde uns defensiv zu sehr schwächen.
Und Imade hat meiner Meinung nach ihre Stärken mehr wenn sie in abschlussposition gebracht wird, aus sich selbst kreieren ist nicht ihre Stärke bisher.
Ich stimme ebenfalls zu, dass man da im Sommer nachlegen müsste.
Ich denke eine Dunst könnte vielleicht auch besser funktionieren, wenn sie eine AV neben sich hat, die die Tiefenläufe übernimmt und entsprechend Tempo und 1vs1 Qualitäten (Kett) hat um Platz zu schaffen, damit sie über den halbraum kommen kann oder wenn sie ihren starken Fuß zum Flanken nutzen kann, wenn sie auf rechts spielt. Dort gefiel sie mir bisher besser.
Die Kombi Dunst Simon auf jeden Fall ist es nicht, habe ich heute festgestellt.
Kann mich nicht an eine langsamere Besetzung auf einer Seite erinnern seit ich die Bayernfrauen verfolge.
Es waren ja jetzt auch zehn Wochen Pause. ![]()
Über ne Folge zum entscheidenden Spiel zur Meisterschaft hätte ich mich halt gefreut, aber ja sonst war auch wenig an Spielen, da stimme ich zu.
Ich glaube, die neue Folge kam aus Termingründen damals direkt vorm Spiel und die nächste war dann schon die Communityfolge. Das ging sich zeitlich und thematisch damals nicht anders aus.
bzgl. der Kane-Szene: ich sehe Kanes Ellbogen Richtung Ball zucken, und das sehen wohl die Schiedsrichter auch so. Dingert sagt dann noch im Interview, dass durch dieses Spiel mit dem Ellbogen Bayern in Ballbesitz bleibt, und das ist definitiv so. Also mMn richtig entschieden.
Das mit dem Handspiel unmittelbar vor der Torerzielung ist damals eingeführt worden, weil ich glaub Jonas Hofmann (oder wars Lars Stindl?) noch für Gladbach ein Tor per unabsichtlichem Handspiel erzielt hat, das gegeben werden musste, weil unabsichtlich. Dann hat man eben gesagt, es ist nicht im Sinne des Fußballs, wenn Tore legal mit der Hand erzielt werden können.
Ursprünglich war das auch so definiert, dass es den ganzen Spielzug der Torerzielung betraf, deswegen auch die zitierte Sané-Szene. Das wurde aber inzwischen korrigiert, es geht jetzt nur mehr um den Spieler, der das Tor erzielt, während oder unmittelbar bevor er das Tor erzielt.
Ich finde, man kann durchaus diskutieren, ob es nicht sinnvoll wäre, nur noch letzte Berührung des Angreifers zu werten, dann wäre in dem Fall das Tah-Tor auch legal gewesen (aber das ist nicht der Grund, warum ich finde, dass das sinnvoll sein könnte).
Verstehe nicht, wie man am Ende der Schiridiskussion dann wieder zum Schluss kommen kann, dass der VAR das Problem darstellt. Vorher wurde doch ausgefuehrt, dass er Dingert richtig zur roten Karte fuer Jackson korrigiert hat und dass er Diaz nicht vor gelb-rot bewahren konnte, weil die Eingriffsschwelle zu hoch ist.
Der Prozess wird fast beendet sein wenn der Schiedsrichter die Karten, Schaumspruehflasche, und Pfeife nur noch bedient, aber alle Entscheidungen remote getroffen werden, wo auch alle Informationen zur Verfuegung stehen. Und da geht es ganz ohne Zweifel hin. Wem das zu viel ist, der kann sich jetzt schon mal beim heimatlichen Dorfverein ein schoenes Plaetzchen suchen.
Was wir mit der Technik bekommen ist eine Verlagerung von der Umsetzung auf das Umgesetzte. Wenn die Handspielregel kleinlich ist, muss sie halt wieder gelockert werden, aber dann kann zumindest jede Regelvariante verlaesslich angewandt werden, wenn endlich der gnaedige Herr Spielleiter auf dem Feld ohne Zeitlupe, Wiederholung, und mit nur einer Perspektive nicht erstmal widerlegt werden muss.
Die Verlagerung der Entscheidung in den Kölner Keller wird aus einem einfachen Grund nicht funktionieren: wann immer der Platzschiri etwas übersieht oder bewusst weiterlaufen lässt, kann der VAR nicht on-the-fly prüfen oder gar aktiv das Spiel unterbrechen.
Und wenn der Schiedsrichter alle Verdachtsfälle präventiv abpfeift, war’s das mit dem Spielfluss …
Als Traditionalist befindet man sich mit so einer Argumentation natürlich schon auf dem Rückzugsgefecht. Nehmen wir mal an, der VAR wird immer so schnell bleiben, wie er jetzt ist und niemals schneller, wäre es schon jetzt die bessere Lösung, den Pfiff noch dem Feldschiedsrichter zu überlassen, aber die Entscheidung dem VAR.
Aber natürlich wird die AI-Auswertung aller Spielinformationen in Echtzeit kommen. Die wird erst die Schwelle für verlässliches Timing zur Spielunterbrechung erreichen und kurze Zeit später dann auch für die Entscheidung selbst.
Aber auch ohne AI würde es natürlich auch zu Effizienzen im Ablauf führen, die man sich jetzt noch nicht vorstellen kann, wenn der VAR von vornherein weiß, dass von ihm eine von drei Kartenfarben erwartet wird, wenn nach einer Aktion auf dem Spielfeld abgepfiffen wird, durchsichtig, gelb, oder rot.
Mein Vorschlag wäre feste VARs zu haben, die ansonsten nicht mehr pfeifen.
VAR-Teams, ein Schiri und ein EX-Profi vielleicht, die immer gleich zusammen arbeiten, dann wäre die Sache wesentlich berechenbarer, das würde sich einspielen.
So hast du jede Woche einen Schiri mit einem anderen VAR, das taugt nix wie wir sehen.
Ich würde sogar schon viel früher unter den potentiell für höhere Aufgaben geeigneten Schiedsrichtern differenzieren, ob jemand in Richtung VAR gehen möchte oder eine Karriere als Feldschiedsrichter erfolgt. Ich könnte mir vorstellen, dass unter denjenigen, die auf dem Weg nach oben entweder wegen mangelnder Fitness aussortiert werden oder denjenigen, die wegen des Drucks auf dem Platz selbst irgendwann das Handtuch schmeißen, durchaus Personen dabei wären, die das Handwerk eines VAR besser beherrschen als die Feldschiedsrichter der obersten Kategorie. Als Schiedsrichter auf dem Feld brauche ich bisweilen andere Fähigkeiten als für den VAR nötig sind. Zudem ist es wie bei jedem Beruf und jedem Sport auch so, dass man durch häufigere Wiederholungen besser wird. Das permanente Hin- und Herspringen zwischen Feldschiedsrichter in der 1. oder 2. Liga, 4. Offiziellen am Spielfeldrand und VAR in Köln kann mMn nicht so gut für die Leistung sein, wie wenn jemand jahrelang nur als VAR tätig ist.
Und dann bilden diese VAR-Spezialisten mit den Feldschiedsrichtern feste Teams, die ggf. noch durch jemanden ergänzt werden, der nicht aus der Schiedsrichterausbildung kommt, sondern selbst hochklassig Fußball gespielt hat.
Das könnte auf jeden Fall helfen, bessere Resultate zu bekommen als akutell.
Kann ich dir erklären. Weil, VAR, oder Video-Beweis, das klingt schon so eindeutig. *Stimme der TV-Anwältin nach Wahl: “Bäm! Hier ist die Smoking Gun. Mein Mandant kann nicht am Tatort gewesen sein. Wir haben es auf Video.”
Video-Beweis suggeriert Objektivität, Transparenz und Gerechtigkeit, die er nicht liefert.
Und in diesem Spiel war das sehr auffällig. Der VAR hat fünfmal Spielraum ob bzw. wie er eingreift:
- Spielraum, ob beim 1:0 für Leverkusen auf Foul an Diaz in der Angriffsentstehung überprüft wird. Er entschied sich dagegen.
- Spielraum, ob er bei Jackson eingreift. Die Karte war klar. Aber vergleichbare Situationen werden auch ab und an laufen gelassen. Schiedsrichter steht gut und bewertet anders, mit “dunkel-”gelb.
- Spielraum, ob er Kanes Hand überprüft und eingreift.
- Spielraum, ob er bei Diáz’ zweiter gelben Karte mit Hinweis „trifft ihn“ eingreift. Dann gibt es vielleicht Elfmeter (trotz wenig Foul) statt Gelb-Rot.
- Spielraum, wo er bei Leverkusens 2:1 die Linien einzieht und damit Abseits ja oder nein und Unentschieden oder Sieg Leverkusen.
Das ist brutal. Das sind fünf spielentscheidende Szenen, wo der VAR nicht wirklich objektiv, transparent und gerecht eingreift bzw. nicht eingreift. Sondern fünf Mal Zufall/menschliche Entscheidung/Willkür/you name it.
Das ist einfach noch mal eine andere Ebene als “nur” eine schlechte Schiedsrichterleistung. Das ist ein systemisches Problem. Ein systematisches Dilemma.
Wir haben ja noch unglaubliches Glück im Desaster, dass es in dem Spiel um wenig ging und es unentschieden endet. Ich will nicht wissen, was sonst los wäre. Nachvollziehbarerweise.
Möglich, aber ich bin mir da noch nicht so sicher. Deine Zukunftsvision setzt voraus, dass alle Entscheidungen objektiv getroffen werden können. Können sie aber nicht. Konnten sie nie. Werden sie (im heutigen Regelwerk) nie können. Beim Fußball liegen sehr viele Entscheidung sehr bewusst - und m.E. absolut zurecht - im so genannten Ermessen des Schiedsrichters.
Könnte man ändern, aber das wäre ein sehr großer Eingriff in die Rechtsphilosophie des Sports.
@Georg, deine fünf Szenen sind fair aufgelistet. Aber schau dir an, was sie eigentlich zeigen: In jedem Fall hatte der VAR Spielraum, hat ihn aber nicht genutzt oder ihn inkonsistent ausgelegt. Das ist kein Beleg dafür, dass das Konzept VAR versagt. Es ist ein Beleg dafür, dass die Eingriffsschwelle zu hoch und die Anwendung uneinheitlich ist. Genau das sage ich die ganze Zeit.
Zum Rechtsphilosophischen: Einverstanden, dass Ermessen zum Fußball gehört. Aber nicht jede Entscheidung ist eine Ermessensfrage. Abseits ist binär. Hand ist (mit klarer Regeldefinition) binär. Identitätsverwechslung ist binär. Dass der VAR bei diesen Kategorien nicht konsequent eingreift, ist kein Argument gegen den VAR, sondern gegen seine aktuelle Konfiguration.
Und selbst bei den echten Ermessensfragen, also Foulbewertung, Kartenschwere, Vorteil: Auch da ist „menschliches Ermessen auf dem Platz" kein Idealzustand, sondern ein Kompromiss, den wir aus Mangel an Alternativen akzeptiert haben. Stell dir ein System vor, das auf kuratiertem Trainingsmaterial kalibriert wird: Für jede Kategorie (keine Karte, Gelb, Rot) werden gezielt Szenen ausgewählt, die den gewünschten Standard definieren. Liefert das Modell Ergebnisse, die vom gewünschten Standard abweichen, wird das Trainingsmaterial nachjustiert. Perfekt ist das nicht. Es ist genau so gut wie das Trainingsmaterial. Aber es ist konsistent über alle Spiele hinweg. Fairness heißt nicht, dass jede Einzelentscheidung richtig ist, sondern dass dieselbe Szene in jedem Spiel gleich bewertet wird. Das kann ein Mensch strukturell nicht leisten, egal wie gut er ist. Ein kalibriertes System schon.
Das systemische Problem, das du beschreibst, existiert. Aber wo du sagst, VAR kann sein Versprechen nicht einlösen, sage ich: Er löst es nicht ein, weil er falsch eingesetzt wird.
Es ist ja so, dass eigentlich jeden Frühling mehrere Stammspielerinnen ausfallen (sei es durch Langzeitverletzungen, Überspieltheit oder einfach spontane unglückliche Verletzungen).
Wenn man dann viel auf Flügelspiel setzt, braucht man auch mehrere gute Flügelspielerinnen. Einerseits um Verletzungen zu kompensieren und andererseits um rotieren zu können. Daher müsste man eigentlich was tun auf dem Transfermarkt (insbesondere auf dem rechten Flügel, wenn Bühl bleibt). Aber einerseits ist die Offensive relativ voll, was bedeuten würde, dass man mit potentiellen Stammspielerinnen die Teamchemie stören könnte und junge Spielerinnen würden sich häufig auf der Bank wiederfinden und konnten sich so nicht wirklich entwickeln (siehe Alara diese Saison). Andererseits gibt der Markt wie im Podcast bereits erwähnt relativ wenig her, was Bayern sofort helfen würde. Also müsste man eigentlich erstmal Spielerinnen verkaufen, aber das deutet sich aktuell nicht an.
Mir fällt zu dieser Liga einfach nichts mehr ein.
Superleague. Oder vielleicht Asyl in der Premier League, das wäre doch was. Die Bundesliga soll bitte in ihrer selbstgewählten Bedeutungslosigkeit versinken.
Sorry, das sehe ich anders. Allein der Begriff der gleichen Höhe in der Regel ist Ermessensspielraum pur, jedenfalls bei Platzentscheidung: solange Schiri und Linienrichter (Assistent) nicht sicher zuordnen können, ob es Abseits war, war es keins.
Und bei Hand das Gleiche: solange zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Handspiel unterschieden wird (und da finde ich unbedingt notwendig), bedeutet das ebenfalls eine erhebliche Entscheidungsbandbreite …
Auch aus Bremen ein häppi Dankeschön an Florian und Justin zu 15 sehr Analyse-sicheren Podcast-Minuten zu unseren Frauen.
Von meiner Seite: sehr (!) treffend und nüchtern analysiert (auch wenn ich das KaderGlas meist ein paar Millimeter voller sehe, als das meine kritischen Mitstreiter bisweilen gerne tun).
Aber ich teile eure Einschätzung zur zu erwartenden Manchester Aufstellung komplett.
@maestroflave : yes - Simon/Dunst als Experiment sehe ich auch als eher enttäuschend - Vermutlich eher Haken dran. Die Kombi Dunst-Kett hatte imo etwas mehr Potential. Aber auch gut im Podcast beobachtet: Barbara Dunst fehlt immer wieder ein bisschen zu einer durchbrechenden Performance - zu der sie mbMn durchaus die Möglichkeiten hätte (hatte?). Ich seh v.a. oft, dass sie das Tempo raus nimmt, wenn in einem eins gegen eins eine vielversprechende Abschluss-Chance stecken würde. Sie kriegt durchaus Bälle von Stanway, entscheidet sich aber fast immer für die Schleife zurück in den Spielaufbau im Mittelfeld. Vor allem da vermisse ich Klara Bühl schmerzlich.
Aber genauso wie @maestroflave habe auch ich Barbara Dunst auf dem rechten Flügel (egal ob rotiert oder seltener dorthin aufgestellt nach Wechseln) deutlich verbessert in der Wirkung wahrgenommen.
Den Formanstieg (wir könnten auch von Form-Explosion sprechen) von Linda Dallmann, wenn auch sehr wohl im Podcast treffend thematisiert, sehe ich (noch) stärker als der Podcast. Ich sehe den Impact hier im Trainerwechsel. Und ich möchte betonen, dass (außer @Irina_Mira- welch Wunder
) wenige sie für diese Saison als den Überraschungs-Durchbruch erwartet hatten. In den Diskussionen in der Sommerpause fiel der Name Linda Dahlmann als potentieller Abgang/Wechsel immer wieder. Weit gefehlt!
Ebenso wie Jovi Damnjanovic…
Ähnlich wie unsere Fachleute im Podcast sehe ich (außer Selina Cerci) in der Bundesliga keine einzige Stürmerin, die uns spürbar im Angriff verstärken würde. Deshalb setze ich auch auf das Konzept „Jung und selber entwickeln“ (mangels Alternativen auf dem internationalen Markt – mit unseren finanziellen Möglichkeiten ist da im Spitzensegment wahrscheinlich nichts zu machen).
Edna Imade (so sehr ich ihre Ankunft feiere) sehe ich absolut nicht auf dem Flügel. Bisher sind ihr hervorragenden Stärken, die Wandspielerin und die Kopfball–Torschützin. Auch ihre kurze Lunte zum Abschluss ist wohltuend. Klar: sie hatte noch nicht genug Zeit, um sich in die Bayern Abläufe en détail einzuarbeiten. Aber die technischen Feinheiten, die ich bisher gesehen habe (wenn sie gebraucht wurden), würde ich mit entwicklungsbedürftig noch als höflich umschrieben bezeichnen wollen. Bisher flasht mich ihr überragendes physisches Potential - welches ich allerdings bisweilen als ein bisschen ungestüm und linkisch wahrnehme. Aber da kann ich mich täuschen… Imo ist sie bisher eine reine Neunerin. Und da Harder verlängert hat, seh ich Imade lediglich als Rotations- und Backup für ebendiese. allerdings nur bisher ! - to be watched and continued.
Ich erwarte als Barcalas Start11 gegen Manchester im Hinspiel (sofern alle ermüdeten/ angeschlagenen Spielerinnen zur Verfügung stehen - exclusive Bühl, Naschenweng sowie die drei länger Verletzten):
- Gwinn - Viggosdottir (oder Ballisager) Eriksson - Kett
- Stanway - Caruso
- Damnjanovic - Harder - Dallmann
- Imade
Tanikawa je nach Jetlag (bei Barcala vermutlich neben Stanway). Als zu erwartendes Feierbiest (nach dem Asien-Cup-Sieg) ist sie mir bislang nicht aufgefallen.
Meine favorisierte Start11 gegen Manchester im Hinspiel wäre:
- Gwinn - Gilles - Ballisager - Kett
- Stanway - Amani
- Damnjanovic - Harder - Dallmann
- Imade
Ich würde absolut auf starke Physis setzen im Hinspiel (Gilles, Amani, Damnjanovic, Imade). Erstmal den Lyon-Effekt des Vorjahres vermeiden - zu Null bleiben, aggressives, hohes Pressing. Zweikämpfe gewinnen! Alles andere wird erst daraus möglich. Ohne Bühl und Tanikawa lässt sich Manchester wohl weniger spielerisch an die Wand kriegen.
Wenn sich Barcala für mehr spielerische Finesse entscheidet (was ich vermute), dann eher Caruso/Tanikawa neben Stanway, eher Harder in der Spitze.
Bei allen Aufstellungs-Spielchen merke ich meine komplette Zustimmung zu…
Kein echtes Flügel-Backup zu Bühl ist zuwenig. Keine sich aufdrängende Alternative zu Dallmann auf RA ist zuwenig.
Mal kucken, was aus Potsi so wird…
Postskriptum:
Sonst bisher absolut nicht der Podcast-Typ (was an mir liegt und nicht an der Qualität unseres Podcasts!) : Den FF-Part von 432 habe ich voll nickender zustimmender Freude genießen können!
Dunst wurde in der zweiten Hälfte ja auch einmal tief geschickt, aber trotz einiger Meter Vorsprung wurde sie dann relativ schnell von der Kölner Abwehrspielerin eingeholt, die wie ich finde, jetzt auch keine besonders hohe Sprintgeschwindigkeit hatte. Daher würde ich auch sagen, dass man Dunst im Kombinationsspiel auf dem Flügel haben kann, aber als klassische Flügelspielerin taugt sie nicht wirklich.
Ich wollte ja nur dein Unverständnis erklären, warum sich nach dem Leverkusen-Spiel (auch) viel Frust beim VAR ablädt. Weil das Konzept in der aktuellen Anwendung die eigenen Versprechen (teils mögen die nicht explizit gewesen sein, aber trotzdem beim “Konsumenten” so wahrgenommen worden sein) an “Rechtsprechung” nicht einhält.
Da wird’s irgendwo natürlich wirklich philosophisch und wir haben Debatten über Rechtspositivismus. Aber meine Vorlesungen dazu sind zu lange her. Und ich glaube es sprengt hier auch den Rahmen.
Agree. Aber genau darum geht es ja. Die Schwächen/Willkür/Inkonsistenz beim Einsetzen sind eine der ganz, ganz großen Ärgernisse beim VAR.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin weiterhin pro VAR. Aber sie müssen halt ran, wie er eingesetzt wird. Und zwar drastisch.
Absolute Zustimmung! Die Schiedsrichter in der Bundesliga bekommen keine wenigstens annähernd einheitliche Linie hin. Trots VAR.
Keine Besserung in Sicht selbst nach nun fast einem Jahrzehnt. Im Gegenteil: das Jahr seiner Einführung war wohl noch das vergleichsweise beste Jahr.
Bei Köln gegen BVB in Köln kein Handspiel obwohl weit abgespreizter Arm des Verteidigers. VAR schaltet sich nicht ein.
Bei FCB Kane der den Arm am Körper anliegend hat und angeschossen sollte es aber plötzlich dann wieder ein strafbares Handspiel sein, wo sich der VAR einschaltet und den SR überstimmt?
No way! Das sieht nach haarsträubenden Chaos oder Willkür aus.
Die legen sich offensichtlich nicht einmal für die Handregelung klare Richtlinien fest!?
Der von dir genannte VAR im berüchtigten Leverkusen Spiel war Pascal Müller - er macht seit sechs Jahren hauptsächlich VAR!!!
Und das obwohl er sich selbst als „Bauch - Video-Schiri“ bezeichnet !Fußball-Podcast zum Videobeweis: „Auch den Schiris muss klar sein, dass man für den VAR einen Preis bezahlt“ - Sport - SZ.de
Bereits 2024 stand Müller massiv in der Kritik - aber es hat eben offensichtlich Null Konsequenzen, es leiten immer die selben Herren, als gäbe es im 85 Millionen - Land nur eine Handvoll Auserkorene.