MSR336: Trainersuche: Das Ende vom Kreis

Das habe ich mir auch schon oft gedacht und geschmunzelt .:laughing:… aber wenn er es braucht und es ihm Freude bereitet … alles gut.

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Bitte, bitte. Überlies nur. Leider kann ich selbst meine eigenen Traktate nicht überlesen, sonst würde ich das wahrscheinlich auch häufiger tun. :laughing: Leider fehlt mir meist die Zeit, mich kurz zu fassen (von der Fähigkeit ganz zu schweigen).

Mir ging es bei dem Vergleich um den Prozess, nicht um den Inhalt, nur um das klarzustellen, falls das nötig ist.

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Danke fürs zur Seite springen. Hier aber nicht nötig :wink:

Ein Vergleich mit Hannah Arendt ist jetzt nichts, was ich negativ auffassen würde. Von Alex doppelt nicht. Wir haben einen entspannten, offenen Debattenumgang miteinander, den ich sehr schätze.

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Momeeeeent! „Entspannt und offen“? Hmpf. Dann muss ich wohl bei Gelegenheit nochmal nachlegen. Note to self: Ziel verfehlt. :smile:

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Ich will dich jetzt nicht desillusionieren oder eure beeindruckende Debattenbeziehung belasten. Aber nach meinem „Textverständnis“ hat dich Alex nicht mit Hannah Arendt verglichen, sondern mit den Intellektuellen´, die sich die Nazis „schöngedacht“ haben. Er hat diesen Gedanken von ihr entlehnt. Was ich auch deswegen amüsant finde, weil das ja auch wieder eine sehr intellektuell verbrämte Art ist (also quasi das, was damit kritisiert wird) zu sagen: du redest Schmarrn.

Zur Sache würde ich folgendes beitragen: Angesichts der ganzen anderen noch verfügbaren Alternativen finde ICH, muss man sich Mou gar nicht so lange schön reden. Das Risiko hielte ich für eher kalkulier- und managebar als bei einem de Zerbi, Flick, Schmidt… Aber, um wiederum an den Titel des Themas anzuknüpfen: Wir drehen uns da wirklich sehr im Kreis.

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Also ich hätte Mourinho definitiv lieber als Flick.

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Für mich wäre Mourinho gleich nach Alonso die 2. Wahl gewesen.

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exakt das wollte ich etwas direkter zum Ausruck bringen… :zany_face::innocent:

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Aber warum? Weil er der größere Name ist? Oder der größere Söldner ohne jede eigene Bindung an den Verein? Selbst wenn ich mal übersehe, dass er schon bessere Zeiten hatte, sehe ich nicht, wie seine Art, Fußball zu spielen, auf die Spielphilosophie passt, die unser Kader repräsentiert, den man nicht eben so mit einem Fingerschnipsen auf dem Transfermarkt ändern kann. Das Einzige, was ich u.U. hilfreich fände, ist sein enormes Ego und das damit verbundene Selbstbewusstsein, wenn, ja wenn er das auch auf die Spieler projizieren und mit ihnen eine Einheit bilden kann. Letzteres hat seit Nagelsmanns Abgang definitiv gefehlt.

Du betrachtest seine Crunshtimespiele im Europacup. Und da hat er gespielt wie der zuletzt gehypte Tuchel in diesem Wettbewerb. Aber mit Real, Chelsea oder Inter hat er die grauen Mäuse in den dortigen Ligen auch nicht nur ausgekontert.
Von daher dürfte man auch unter ihm im Alltag Dominanz sehen, aber wahrscheinlich nicht eine solche konzeptlose Dominanz wie unter Tuchel.

Wie lief gleich nochmal der Abgang von Flick zum DFB ab?
Ach ja, stimmt…war ja super loyal und hat seine große Bindung und Liebe zum FCB gezeigt :slight_smile:

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Ich sehe einfach nicht, dass Flick erfolgreich sein kann. Sein Vollgasfußball hat während Corona funktioniert, aber da schon Risse gezeigt. Aktuell gibt es aber Mannschaften wie Leverkusen oder Stuttgart national, die Ballbesitzfußball spielen und Flick damit überlegen wären. DAher würde ich lieber Mourinho haben, der wenigstens ein bisschen Struktur in die Mannschaft holt.

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Irgendwie beschleicht mich das Gefühl weder wir noch die Presse haben eine Ahnung wer jetzt der heißeste Kandidat ist. Eberl scheint da sehr diskret vor zu gehen, finde ich gut

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Wenn es so ist super.

Ich befürchte eher aktuell gibt es keine heiße Spur zu irgendjemanden.

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Wenn es so wäre…

Wobei Eberl die wenigsten Namen genannt hat…

Die Gespräche mit Tuchel scheiterten am Mittwoch. Dieses Wochenende ist überall der letzte Spieltag.
Morgen ruft Eberl den nächsten in der Liste an und Dienstag wissen wir davon.

Mich wundert deine Einstellung zu Flick etwas.

War nicht einer deiner Kritikpunkte an Tuchel sein Verhalten gegenüber Kimmich?
Flicks Verhältnis zu JK sieht auch nicht mehr gut aus.
Erst vom Kapitän zum Co-Kapitän degradiert, wegen Nachfragen zur Taktik bei der WM abgewatscht und zu guter Letzt auf die ungeliebte AV-Position verschoben.

Die große Skepsis gegenüber einer erneuten Verpflichtung von HF rührt doch auch daher, dass er hier mit vielen Spielern zusammenarbeiten müsste, mit denen er zuletzt gescheitert ist.

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Das größte Problem des FCB ist doch die defensive Stabilität. Wir haben von den Top 5 in der Liga die meisten Gegentore kassiert. Wer wenn nicht Mourinho könnte die Abwehr wieder stabilisieren? Eventuell noch Simeone… aber der lässt ja noch destruktiver und unansehnlicher spielen als Mou

Und sein Spielstil, der nicht die Probleme lösen wird, die der FC Bayern gerade hat.

Ich weiß nicht, ob ein defensiv denkender Trainer automatisch für weniger Gegentore sorgt. Unter Kovač haben wir beispielsweise mehr Gegentore kassiert als unter Guardiola.

Ich vermute, die Mannschaft ist vielleicht nicht so zusammengestellt, dass sie dieses dauerhafe verteidigen ohne Ball auf höchstem (manchmal noch nicht mal auf mittlerem) Niveau lange konzentriert durchhält. Selbst möglichst oft den Ball zu haben und den Gegner laufen zu lassen, halte ich immer noch für die beste Lösung.

Leider fürchte ich, weder für das eine noch für das andere System ist das Team perfekt zusammengestellt.

Mourinho halte ich übrigens für durchaus fähig, auch einen weniger destruktiven Fußball zu spielen, als er das teilweise bei seinen letzten Stationen tun ließ. JM ist insofern das komplette Gegenteil zu Guardiola und van Gaal, als dass er alles dem Ergebnis unterordnet. LvG und PG schienen ja oftmals mit einem 1:1, bei dem die Spieler genau ihren Vorgaben folgten, mehr zufrieden zu sein,als mit einem 5:0, das durch sonstige Dinge zustande kam. Wobei Pep da auch pragmatischer geworden zu sein scheint.

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