MSR336: Trainersuche: Das Ende vom Kreis

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Der FC Bayern München sucht immer noch einen Trainer – und wird womöglich fündig bei Thomas Tuchel. Also dem, der eigentlich ersetzt werden sollte.

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Stiller als Linksfuß und Pavlovic als Zukunfts ZM der N11 und von uns würde mir gefallen

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Habe ich das richtig gehört, dass einer von euch Mourinho bevorzugt hätte, aber kein einziges Argument für ihn genannt hat? Fand ich etwas komisch.

@Georg hat das ja in vielen der vergangenen Episoden getan. Ist ja eigentlich schon ein Runninggag, nur eben nicht als Gag gemeint. Kannst du in quasi allen Folgen zur Trainersuche nachhören, in denen er dabei war.

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Ich denke auch, dass Eberl Tuchel nie entlassen hätte und ihn für den momentan geeignetsten Trainer hält. Leider hat man diese Saison verpasst einen Umbruch einzuleiten. Selbst wenn Tuchel bleibt und seine Forderungen nach neuen Spielern erfüllt werden, wird es eine Saison im Umbruch werden. Die Ergebnisse werden dann entsprechend ausfallen und Tuchel spätestens nach Weihnachten wieder zur Disposition stehen. Hoeneß wird ihn sowieso nur als Zwischenlösung zu Klopp akzeptieren. Unter diesen Bedingungen kann ich mir vorstellen, dass Tuchel lieber zu ManU geht.

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Danke für die Erklärung.

(Nur, alte Podcasts zur Trainersuche ziehe ich mir jetzt sicher nicht mehr rein.)

Den Zusammenhang schlechter Leistungen aufgrund eines „Umbruchs“ sehe ich eher weniger. Die Spitzenverdiener haben laufende Verträge, entsprechend klein wird dieser „Umbruch“ ausfallen. Viel mehr sehe ich Gefahr schlechter Leistungen, weil wieder die gleichen spielen, wie die letzten Saisons. MMn. wird es darauf ankommen, dass bei den Neuzugängen zumindest zwei Spieler dabei sind, die den aktuellen Kader qua Skillset komplementieren und das Potential haben, sich auf Topniveau zu entwickeln. Erfahrene Topspieler bekommen wir eh kaum, da müsste schon einer irgendwo von der Resterampe fallen. Kane, zwar einerseits in seiner Prime, aber gleichzeitig altersbedingt in der Spätphase seiner Karriere, war eine Ausnahme. Der hatte offenbar richtig Bock auf uns und ist der absolute Toptransfer in der Vereinsgeschichte.

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Jetzt hat doch tatsächlich vor 5 Minuten auch TUCHEL abgesagt und seinen Weggang verkündet. War ja abzusehen, diese Realsatire.
Fängt man, da man schon wieder aufs falsche Pferd gesetzt hatte, jetzt wieder bei Flick an und verkündet das als sensationelles Upgrade zu Tuchel, an dem die Trainerfindungs-Kommission monatelang gearbeitet habe?

Bald hilft wirklich nur noch ein reguläres Stellenangebot mit den gesetzlich vorgeschriebenen Regularien (männlich, weiblich, divers; Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt) bei der Bundesagentur für Arbeit.
Da gibt´s doch sicher einige stellensuchende Fußballehrer, die ja schon mal ein Schnupperpraktikum bei uns machen können.

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Gott sei Dank ist Tuchel jetzt Geschichte

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Der ist laut eigener Aussage schon seit Februar Geschichte. In der Summe scheint er deutlich schlauer zu sein, als die ganzen selbsternannten Schlaumeier hier.

:grinning:

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Ich hoffe nun, dass wir kommende Saison, so richtig abstürzen. Damit’s dann auch jeder verstanden hat, dass unser Problem in der Führungsetage liegt. Hoffe Eberl und Freund schmeissen den Bettel hin… (mag beide sehr)

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Haben wir eigentlich auch schon eine Trainerabfindungs-Komission eingerichtet?

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Wenigstens im immer wieder neue Trainer ERFINDEN ist der FCB weltweit einsame Spitze

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Dann braucht man aber nicht noch ein paar Tage verhandeln, wenn die Sache sowieso klar ist.

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in unserem AR ist, ähnlich wie im ländlichen Raum, der „Stammbaum auch ein (Hoeneß)Kreis“ und noch lange nicht am Ende… :woozy_face:

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Entweder geht der Berater von Tuchel mit Entlassungspapieren oder einem neuen Vertrag aus dem Gebäude an der Säbener Straße.

Ich denke nicht, dass der FCB ein Vertragsangebot bis 2026 unterbreitet hat oder ähnliches auch nur ansatzweise vor hatte.

Also war das nur ein formales Treffen , bei dem sich bestätigt hat, was im Februar bereits beschlossen war.

Genau so hat Tuchel das kommuniziert und zwar, man höre und staune zu 1000 %.

Bei einem neuen Vertrag für Tuchel bis 2026 hätten Hainer und Dreesen sofort ihren Hut nehmen müssen, auch wenn es beim FCB keine klassische Aktionärsstruktur gibt.

Das wäre dann grob fahrlässiges und vereinsschädigendes Verhalten gewesen, verbunden mit immensen Kosten.

So etwas gibt es bei einem Konzern dieser Größe nicht.

Die Begründung dafür würde mich aufrichtig interessieren. „Vereinsschädigend“, weil man einen Trainervertrag verlängert?

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Der grösste Schwachsinn, den ich heute hier gelesen habe. Und da war einiger dabei.

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Ich könnte mir vorstellen (und habe das auch schon das eine oder andere Mal gelesen), dass Max Eberl aufgrund der sich wie ein Kaugummi hinziehenden und keinen Plan erkennen lassenden surrealen Trainersuche mittlerweile schon maximal genervt ist. Den Arbeitsbeginn bei seinem Traumclub FCB hatte er sich sicher GANZ anders vorgestellt.

Zumal ja durch das ewige Stagnieren in der Trainerfrage auch seine Position bei der Gestaltung des Kaders der nächsten Saison immer weiter geschwächt wird.
Einige unserer Spieler werden ihr Verbleiben von der Trainerfrage abhängig machen und potentielle Neuzugänge, die ja auch im Vorhinein wissen wollen, unter welchem Trainer sie denn bei uns spielen würden, drohen uns langsam durch die Lappen zu gehen und bei anderen Interessenten zu landen.

Letztlich wird das alles natürlich auch auf „den Neuen“, also auf Eberl zurückfallen und seine Reputation beschädigen. Wenn man berücksichtigt, welche hohe Professionalität der Planungen und ihrer Umsetzung man bei seinem sehnlichst erwarteten Amtsantritt von ihm erhofft hatte („wenn endlich ein Mann wie Eberl bei uns ist und die Dinge in die Hand nimmt, dann werden die Dinge flutschen, und im Management wird endlich wieder höchste Professionalität einkehren“) , fällt seine bisherige Erfolgsbilanz doch ziemlich bescheiden aus.

Ich würde fast darauf wetten, dass er das „Menscheln“ und die diversen personellen Empfindlichkeiten bei den diversen FCB-Granden doch erheblich unterschätzt hat.

Und dadurch steht er, sicher viel früher als von ihm erwartet, schon jetzt auf dem Prüfstand und unter großem Erfolgsdruck.
Sollte er nach monatelangem Anbaggern und den schließlichen Absagen diverser Trainerkandidaten am Ende nur eine „C-Lösung“ auf dem Trainerstuhl präsentieren können, wird das letztlich auch auf ihn zurückfallen.
In seiner Haut möchte ich gegenwärtig jedenfalls nicht stecken.

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Herzlich willkommen als Podcasthörer!

Meine Argumentation pro Mourinho war anfangs eine indirekte. Mittlerweile gewinne ich aber immer mehr Gefallen an dem Gedanken.

Ausgang war, dass ich die Kritik an Mourinho übertrieben fand. Kritisiert wurde u.a. sein Defensivfußball und dass seine Zeit allgemein vorbei sei.

Es gibt da so ein Ideal für den neuen Trainer des FC Bayern. Wenn man ihn schnitzen könnte, sähe das so aus: erste Station bei einem kleinen Verein. Mit diesem positiv überrascht. Danach folgt eine Station bei einem großen Verein ein Level unter Bayern. Und wieder gute Ergebnisse, samt CL-Erfahrung. Und dann folgt der Sprung in die Top-Etage. Das ganze garniert mit einer gewissen Ausstrahlung und einem Ruf, innovative Ideen im Fußball zu haben.

  • So wie Klopp: Mainz > BVB > Liverpool.
  • So wie Tuchel: Mainz > BVB > Paris, Chelsea
  • So wie Nagelsmann: Hoffenheim > Leipzig > Bayern

Ich verstehe diese Wunschvorstellung. Aber sie hat Haken:

  1. Solche geschnitzten Karrieren und Trainer mit genau dem Profil, die dann auch noch verfügbar sind, sind verdammt selten.

  2. Die beiden Musterlebensläufe Nagelsmann und Tuchel sind zuletzt gescheitert.
    Währenddessen hat der FC Bayern in den letzten 15 Jahren paradoxerweise die größten Erfolge mit Trainern geholt, die diesem Muster ganz und gar nicht entsprachen. Sextupel-Sieger Flick war als Cheftrainer in Hoffenheim gescheitert und ein 54-jähriger Co-Trainer geworden, bevor er den FCB zu Titeln führte. Jupp Heynckes war zehn Jahre vor dem Triple 2013 komplett raus. Rudi Assauer bezeichnete ihn 2004 als Mann von gestern, der nicht mehr in den modernen Fußball passe… Louis van Gaal war auch schon raus aus dem Game, bevor er mit Alkmaar wieder auferstand und dann zum FC Bayern kam.

Auf der Basis habe ich mir überlegt, vielleicht sollten wir aufhören nach dem nächsten Klopptuchelsmann zu suchen, sondern danach, wer ein solcher Heynckes, Flick oder van Gaal 2.0 sein könnte.

Und Bingo: José Mourinho.

Fünf (!) Europapokalsiege. Der Mann weiß wie man in ein Finale (dahoam) kommt.
Der Mann weiß, wie man aus einer Mannschaft eine verschworene Einheit formt.
Der Mann kann auch wunderbaren Offensivfußball spielen. (Ich behaupte das Real Madrid der Neuzeit hat offensiv nie so schön gespielt wie unter Mourinho. Auch bei Chelsea war das phasenweise richtig stark.)
Und ganz nebenbei ist Mourinho ein Sprachentalent.

Und je verworrener die Trainersuche beim FCB, desto mehr Gefallen finde ich an der Idee. Auch weil er kaum damit hadern würde, nur Die D-Lösung zu sein. Man kann sich vorstellen, wie er diese Frage auf der ersten PK locker und selbstbewusst kontert.
Und taktisch dürfte er sogar ebenfalls gut auf Tuchels Fundament aufbauen können.

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