Stimmt. Wenn man die Spieler nicht als Mitarbeiter bezeichnet.
Leider ist schlechte Stimmung im Kader dem sportlichen Erfolg kurz- und mittelfristig abträglicher als schlechte Stimmung auf der Geschäftsstelle. So oder so ist es aber erfreulich, dass beide gehen mussten.
Die Aussagen Rummenigges zum Kader werden sicher in Zukunft noch einige Male zitiert werden:
2020 hat die Hierarchie gestimmt. Alle Achtung, denn wenn man sich mal anschaut, welche Leistungsträger Bayern in den Jahren vor 2020 verlassen haben, war das ein gewaltiger Umbruch ((Schweinsteiger), Lahm, Alonso, Hummels, Ribery, Robben …). Das haben die damaligen Verantwortlichen gut hinbekommen.
Du brauchst Häuptlinge und Indianer - nun, das mit den Indianern wusste Brazzo auch - es gab allerdings kaum mal einen Transfer „aus dem etwas tieferen Regal“, der dann auch gezündet hat (geklappt hat es bei Davies und in der Sondersituation Musiala - aber wer redet heute noch von Cuissance, Nianzou, den zwei Richards etc. etc.?). Bei Gravenbergh zeichnet sich der nächste Schlag ins Wasser ab, und bei Tel hatte Nagelsmann keinen wirklichen Plan.
Und kaum wird ein Artikel vom heiligen Kalle in der SZ veröffentlicht, wird sie wie die heilige Schrift vom KHR Jünger durch sämtliche Threads getragen
Geil ist auch, dass quasi nach einem Tag „gemeinsamen“ Werkelns schon wieder widersprüchliche Aussagen (zur Dringlichkeit) im Raum stehen. Morgen müsste UH jetzt eigentlich sagen, dass man sich einen ausländischen Sportdirektor sehr gut vorstellen könnte!
Hoffentlich reden UH und KHR auch mal miteinander, wenn sie jetzt beide versuchen, den glorreichen FCB zu retten.
Da steckt doch Taktik dahinter - größtmögliche Verwirrung. Oder sind die beiden, KHR und UH, wirklich so derart grundverschieden, dass sie sich jetzt schon fürs Duell positionieren?
Ich mag mich mit der „Sportdirektor bis Weihnachten - Aussage“ nach wie vor nicht anfreunden. Wer bitte soll Mitte Dezember 2023 verfügbar sein, jetzt aber nicht? Jede Wette, dass da bald einiges spruchreif sein wird.
Interessant finde ich, wie sehr sich Hoeness für Rummenigge eingesetzt hat. Als „best friends“ kann man die beiden wirklich nicht bezeichnen. Offenbar ist aber beiden klar, wie unterschiedlich sie sind und welchen Mehrwert produktiver Streit erzeugen kann. Hoeness opfert dafür sogar seinen Brazzo. Das nur mal an die Adresse derer, die sich immer über die „Alten“ echauffieren. Die wissen es halt immer noch am besten, wie der Hase zum Laufen gebracht werden kann. Und es geht Hoeness und Rummenigge ausschließlich um die Sache selbst - „Sache“, das ist der Club FC Bayern München (dieses Gefühl hatte ich weder bei Kahn noch bei Salihaidzic, die waren m.E. beide auch von ihren „Ergebniszielen“ getrieben - sprich von dem, was für sie abfiel).
Es war heute in der NZZ ein interessanter Artikel. Ausgerechnet KHR soll sich 2019 für Flick stark gemacht haben. Dass er dann mit Brazzo inhaltliche Probleme haben musste, ist irgendwie klar.
Arbeitshypothese: Unterstellen wir mal, Rummenigge wil Reschke (der war sein Mann, als Hoeness damals „verreist“ war, und Hoeness hat ihn nach seiner Rückkehr gekillt). Und Hoeness will Eberl (den wollte er schon mal). Reschke dürfte aktuell frei sein (hat eine Berateragentur). Eberl nicht. Rummenigge will sich „möglichst gestern“ verstärken, Hoeness will warten … sollen sie sich doch auf beide einigen, unter der VSS, dass beide harmonieren, was aufgrund des Altersunterschieds - Eberl ist noch keine 50, Reschke ist 65 - übrigens hinhauen könnte!
Im Moment ist das alles extrem irrational. Man denkt, man sitzt im falschen Film. Die ganze Situation ist so grotesk, dass man das eigentlich gar nicht in Worte fassen kann.
Ich bin mal gespannt, was da in den kommenden Wochen und Monaten für Meldungen über die Ticker/Gazetten kommen werden.
Um mal bei Kalle zu bleiben: "Seriös ist im Moment rein gar nichts und wie es am Ende des Tages ausschauen wird, weiß auch keiner.
Man kann nur hoffen, dass es nicht wie das „Hornberger Schießen“ ausgeht. Das ganze planlose Gelabere und die vermeintlichen Inaktivitäten auf allen Ebenen machen mich nahezu sprachlos.
Transfererfolge und eine exzellente Saisonvorbereitung ohne große Nebengeräusche wären wünschenswert. Aber wie soll das funktionieren? Ok, wenn man bis Weihnachten Zeit hat, kann man zur Not Tuchel ja im November entlassen, nach 3 Unentschieden oder so.
Im Moment wirkt das auf mich alles recht amateurhaft. Wenn`s auf die Schnelle der schlaue Herr Reschke richten muss, melde ich mich langsam aber sicher ab… irgendwann ist dann auch meine persönliche Schmerzgrenze erreicht. Da kann ich auch gleich in ein „Domina Studio“ gehen, anstatt zum FCB…
PS: Asterix würde vermutlich sagen: „Die spinnen, die Bayern“.
Ich tippe auf jemanden mit Vertrag, den der jetzige Verein nicht in der aktuellen Saisonvorbereitung abgeben möchte. Im Winter wäre das wahrscheinlich einfacher, weil man sich dann dort bis dahin auch um die Nachfolge kümmern könnte. Können aber genauso gut alles auch nur Nebelkerzen sein.
Das könnte natürlich sein - RB sagt zu Bayern und Max Eberl, o.k., Spielverderber wollen wir nicht sein, aber (i) wir wollen eine unverschämte Ablöse - kein Problem, und (ii) einen Nachfolger - z.B. den Ex-RB-Mann Krösche, das könnte aber ein Problem sein.
So gesehen ist „bis Weihnachten“ für mich nachvollziehbar. Dann ist es aber die Brazzo-Entlassung, die ich dann nicht verstehe.
Für mich ist die Vorstellung weiterhin absurd, jetzt mit einem Trainer Tuchel oder mit einem Neppe den größten Umbruch aller Zeiten umzusetzen. Dann hätte man wirklich besser Brazzo behalten.
Ich persönlich denke, dass es noch keinen Brazzo Nachfolger gibt und man auf Zeit spielt. Das CL- Finale 2025 in München rückt näher, aber wahrscheinlich blenden die das einfach aus.
Nach der EM 2024 dreht sich das Transferkarusell ja erneut.
Wenn kein Plan da ist, ist auch keiner da. Selbst Dreesen wurde kurzerhand aus dem „Ärmel“ geschüttelt. Er wollte eigentlich was völlig anderes machen.
Heute ist der 01.06.23, Trainingsstart sagen wir mal 03.07.23. Das sind 4 Wochen. Tuchel gibt seinen Plan ab (8-10 Tage), die anderen haben ihre Pläne und dann steht innerhalb von 20 Tagen, der neue Kader! Eigentlich doch ganz einfach, oder?
…HOENEß spielt bzgl. (des „frisch gebundenen Spezis“) EBERL (bzw. einer „derzeit nicht vermittelbaren … neuen Standleitung“) auf Zeit - also drückt RUMMENIGGE, „(auch) diesen Braten riechend“, auf’s Tempo…!?
wurde doch gestern in einem anderen threat, sorry, habe den Überblick verloren wo, gepostet, dass er zu einem verbleib auf der Insel tendiert. War natürlich auch nur eine Twitter Journalisten Wasserstandsmeldung - Wahrheitsgehalt ??? Also „wissen“ tu ich nix.
Rice (Vertrag bis 2024) könnte helfen, doch der englische Nationalspieler wäre entsprechend teuer. 100 Millionen Euro soll er kosten. Doch nicht nur der Preis ist ein Problem. Laut Daily Mail will der Engländer nämlich gar nicht nach München wechseln. Stattdessen werden der FC Arsenal und Manchester United als Abnehmer gehandelt.