Kane, Musiala und Co.: Gewinner und Verlierer der Saison beim FC Bayern

Veröffentlicht unter: FC Bayern: Die Gewinner und Verlierer der Saison

Eine starke Saison des FC Bayern geht zu Ende. Doch wer konnte sich in diesem Jahr besonders positiv oder negativ hervortun? Während die Gerüchteküche rund um den FC Bayern bereits wieder zu brodeln beginnt, richten viele Fans ihren Blick gespannt auf die nähere Zukunft. Die Diskussionen darüber, an welchen Stellschrauben in München noch gedreht werden sollte, sind allgegenwärtig. Um dies jedoch vernünftig beurteilen zu können, lohnt sich zunächst ein genauerer Blick auf die vergangene Spielzeit. Der FC Bayern spielte schon lange nicht mehr so gut wie in dieser Saison. Dadurch scheint die Analyse auf den ersten Blick vergleichsweise einfach. Doch…

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“Nur drei Niederlagen gegen Arsenal, Paris Saint-Germain und Augsburg”

Da musste ich irgendwie schmunzeln wenn man das so auflistet :smiley: Aber in diesem Sinne nochmal schöne Grüße an Sandro Wagner

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In München kann man daher mit großer Zufriedenheit auf dieses Jahr zurückblicken. Statt einem vermeintlich verpassten Win-now-Fenster nachzutrauern, sollte man eher erkennen, dass das Projekt rund um Vincent Kompany, Michael Olise, Díaz, Musiala, Lennart Karl und viele weitere Spieler womöglich gerade erst beginnt.

Jawohl! That’s the spirit!

Im Fußball gibt’s jedes Jahr aufs Neue ein „Win-now-Fenster“. Alles andere ist eine viel zu statische Sichtweise auf die Entwicklung einer Mannschaft, die zudem äußere Faktoren wie die Stärken konkurrierender Mannschaften untergewichtet.

Alexander Zverev holt heute vielleicht den Titel in Paris. Selbst wenn er heute schwächer wäre als im letzten Jahr, wäre seine Chance darauf dennoch größer, einfach weil die beiden stärksten Konkurrenten im Feld nicht und nicht mehr dabei sind.

It’s always „win now“!

Schöner Artikel, Lennart!

Gibt es denn überhaupt einen Verlierer ?

Ich wüsste nicht wer.

Im Artikel wird einer genannt. Passende Wahl.

Für die schwere Verletzung kann er nichts.

Wer erwartet hatte dass er ab 2026 wieder voll da ist, ist mE ziemlich naiv und dem Wunschdenken verhaftet. 26/27 könnte seine Saison werden.

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Man könnte vielleicht noch Kim und Ito als Verlierer nennen, weil sie nach dieser Saison wechseln werden, weil sie nicht wirklich gut genug für die Rotation sind.

Wieso denn? Beide sind glücklich über ihre Vertragskonditionen und nehmen ihre Rolle an.

Niemand wird Ihnen das Gehalt und einen Stammplatz bieten.

Richtig ist, dass beide kein FCB Niveau haben für internationale Aufgaben.

Musiala als Verlierer zu bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Und passt eigentlich auch nicht zu MSR.

Nach dieser schweren Verletzung überhaupt so wiederzukommen macht ihn für mich eher zum Gewinner.

Dass er noch nicht auf dem früheren Leistungsstand ist: geschenkt.

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Beide sollten Rotationsspieler sein. Dafür sind sie zwar gut genug, aber sie passen nicht wirklich zum Profil der Spieler, die man gerne auf der Bank hätte. Deswegen sollen sie verkauft werden. Und damit sind sie für mich schon Verlierer.

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75Mio für 2 Verteidiger, ohne Chance auf einen Stammplatz und nicht gut genug als back-ups in internationalen KO Spielen ist halt krass.

Die beiden Spieler sehe ich klar als Gewinner hier im Team sein zu dürfen und richtig dick Kohle zu kassieren. Verlierer ist für mich die Kaderplanung, Budgetierung und Priorisierung echter Positionsprofile.

Ich würde einfach sagen, dass das was Kim in Neapel und Ito in Stuttgart gezeigt haben, schon Qualitäten sind, die Bayern gut gebrauchen könnte. Dahingehend würde ich den Scouting nicht die allergrößten Vorwürfe machen. Aber beide könnten es nicht langfristig zeigen und sind daher auch in der Hierarchie der Defensive relativ weit abgerutscht. Die selbst haben in dieser Saison nicht viel falsch gemacht, aber andere Spieler waren deutlich besser und sind an ihnen vorbeigezogen. Daher sind sie Verlierer.

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Wer ist vorbeigezogen?

Upa war Stammspieler. Tah wurde geholt weil Kim nicht überzeugt hatte. Ito wurde als back-up für Davies geholt und ist gleich mit schwerer Verletzung gestartet….

Man kann auch durch externe Faktoren verlieren. Musiala hat verloren, weil er sich verletzt hat. Dein Denkfehler (und der vieler anderer bei solchen Themen) liegt darin, das Wort „Verlierer“ falsch zu gewichten. Gefühlt kann man das Wort kaum noch verwenden, ohne dass es bei Leser*innen mit Wucht ankommt. Was schade ist, weil verlieren elementarer Bestandteil des Sports ist. Und der Teil, der Sport so aufregend und erlebenswert macht, der Emotionen überhaupt erst ermöglicht.

Musiala ist ein Verlierer, weil er ein ganzes Jahr seiner Entwicklung verloren hat. Musiala ist ein Verlierer, weil es ohne ihn in München dennoch gut lief. Und er ist einer, weil der Fokus ohnehin schon enorm auf ihn gerichtet ist, er aber jetzt noch viel stärker auf ihn gerichtet sein wird. Wenn er nicht sofort wieder in Topform ist, könnte das eine lange Saison für ihn und Bayern werden.

Und all das hat nichts mit ihm persönlich zu tun. Es geht hier nicht darum, ob man es verstehen kann (kann man natürlich). Aber nüchtern festgestellt ist er einer der Verlierer einer Saison, in der es fast nur Gewinner gab. Das gehört zum Sport dazu.

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Kein Alleinstellungsmerkmal des Wortes “Verlierer”… leider. Ich weiß aber nicht, ob es ein “Denkfehler” ist, wenn das (und andere Worte) eine Wirkung erzeugen, die der Schreiber nicht intendiert hat.

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Wer nach solch einer schweren Verletzung zurück kommt und nun WM spielt, ist für mich ein Gewinner.

Nach Deiner Logik wäre jeder welcher sich schwer verletzt ein Verlierer. Der Schaden/Nachteil ist ja logisch. Da braucht es keine Klassifizierung als Verlierer. Das ist ein harter Rückschlag.

Auch hier: „Denkfehler“ ist nicht böse gemeint. Vlt. eher Logikfehler. Auf jeden Fall kann ich mit dem negativen Vorwurf zwischen den Zeilen nicht so viel anfangen. Und auch nicht mit der mindestens impliziten Sichtweise, dass es dafür keine Argumente gäbe, nur weil man das selbst anders sieht.

Eben. Was man aus dieser Niederlage dann macht, ist ja was anderes. Für den Moment ist man aber ein Verlierer. Denn man „verliert“ durch diese Verletzung sehr viel. Und gewinnt sicher auch etwas, was für die Zukunft helfen kann. Erstrebenswert ist das dennoch nicht.

Es ist Leistungssport. Löst euch mal von der allergischen Reaktion, die das Wort „Verlierer“ bei euch auslöst.

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Also an Ito ist zum Beispiel Bischof vorbeigezogen. Und auch Stanišić hat regelmäßig links verteidigt. Das liegt bei Ito natürlich auch an seinen Verletzungen, aber bisschen mehr hätte man sich bei ihm glaube ich schon erhofft.

Und Kim würde fast schon abgehängt von Tag und Upamecano. Dass es da quasi auch keinen Konkurrenzkampf war ist denke auch schon etwas unter den Erwartungen.

Die Diskussion/Empörung über die „Verlierer“ kommt daher, dass das Wort Verlierer (wie viele Wörter im Deutschen) sehr unterschiedliche Bedeutungen hat:

  • wie von @justin verwendet ist es einfach jemand, der einen Verlust erlitten hat. Es gibt dabei keine persönliche Verantwortung/Schuld. Ein Beispiel wäre: die Verlierer der Globalisierung.

  • Gewinner / Verlierer im Sport: hier kommt schon eine persönliche Komponente ins Spiel, der Verlierer hat verloren, weil er schlechter gespielt hat oder langsamer war als der Gewinner, kann aber trotzdem selbst eine gute Leistung gezeigt haben.

  • in der Umgangssprache hat aber „Verlierer“ eine stark negative Komponente. Ein Verlierer in diesem Sinne ist jemand, der wenig/nichts kann oder leistet. Besonders, wenn man statt Verlierer „Loser“ benutzt. Beispiel: dieser Typ ist so ein Loser/Verlierer, der kriegt auch gar nichts auf die Reihe.

Wenn Einer die erste Bedeutung meint, der Andere aber die dritte Bedeutung versteht, sind Missverständnisse logisch.

p.s.: tatsächlich selbst überlegt, ohne KI (nur ein paar Synonyme nachgeschaut).

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