Das ist leider ein gutes Argument gegen einen Wechsel.
Der Wechsel von Bischof zeigt ja, dass man auf diesem Gebiet nicht untätig ist.
Für einen Wechsel muss aber nicht nur der Spieler gute Leistungen bringen bzw. ein gutes Potenzial haben. Es muss auch die entsprechende Rolle bzw. Position im Kader geben, der Profi muss mental stark genug sein und er darf keinen vielversprechendem Eigengewächs den Weg verbauen.
Hätten wir im letzten Sommer zum Beispiel Mazda geholt, hätte es sicherlich Konflikte mit Bischof gegeben und man hätte Aseko den Weg in die Mannschaft verbaut. Und ich weiß, dass du unsere Leihspieler nicht so sehr schätzt, aber Aseko spielt diese Saison leistungsmäßig nur eine etwas schlechtere Saison als Maza letzte Saison. Wenn Aseko Hannover gehören würde, könnten diese sicherlich auch mindestens 15-20 Millionen für ihn verlangen.
Deshalb bin ich für Toyota ![]()
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Ich schätze unsere Leihspieler schon (x mal geschrieben zB Ibra Fan zu sein), nur leider reicht es für den FCB nicht (Kader 12-23)
Ich meine ja nur, dass wenn es Maza in unseren Kader geschafft hätte, dann schafft es auch Aseko.
Das denke ich nicht. Wir werden sehen.
Abgesehen ob er ins Niveau passt:
Eberl muss verkaufen. Sonst bekommt er keine Freigabe vom AR für Neuverpflichtungen, welche VK, Freund und er holen wollen.
Verkaufen um Käufe zu finanzieren ist natürlich richtig und vernünftig. Die Frage ist eher, ob die externen Verstärkungen so viel stärker sind wie die eigenen Talente. Das sehe ich zum Beispiel anders. Ich glaube, wenn man bei unseren Spielern etwas Geduld hat, kann man auch Aseko, Asp-Jensen und Ibrahimovic unseren Kader gut genug verstärken.
Ben Segir, Moriba, Arevalo, Wahi, Duranville…auch diese Klubs greifen daneben. Bayern kann eben nicht jedes Jahr 15 Talente holen nur damit man am Ende Diomonde Leipzig weggefischt hat
Wir werden sehen. Ich bleibe bei meiner Überzeugung.
Dafür haben wir doch Freund geholt oder doch nicht ?
Und der greift mal bei Bischof in den Goldtopf und bei Zaragoza ins Klo. Genau wie Rolfes bel Maza bzw Ben Segir.
Glaube ich eher nicht, denn die wollen und müssen Spielzeit bekommen und genau das ist ja bei Bayern extrem schwierig. Eine Chance auf die erweiterte Stammelf haben sie erst, wenn sie bei Leverkusen oder Leipzig o.ä. eine Saison lang top performt haben.
Außerdem: solange sie im Talentstatus sind, blockieren sie primär die die mögliche Spielzeit für die hauseigenen Talente …
Ja ja. Tausendfach gehört und gelesen….
Jedem seine Meinung.
Also, hätten VK-Eberl-Freund theoretisch Karl(inho) für zB 7-8 Mio aus zB Bochum geholt, wäre er nicht auf dem Platz gestanden an Spieltagen, sondern nur auf der Bank. Verstehe ![]()
Und das ist eben falsch.
Uzun hat sich z.B. bewusst für Frankfurt entschieden, weil er da ( Beispiel Ardan Güler bei Real) eine realistische Chance auf Einsatzzeiten gehabt hat und ihm auch schmackhaft gemacht wurde, das Mario Götze noch maximal 2 Jahre spielen wird. Sein erstes Jahr war ein Lehrjahr, wie bei uns Bischoff, bei dem er highlights setzte, aber keine Konstanz.
Jetzt in seinem zweiten Jahr stabilisiert er sich, die Zeit hätte er bei uns nicht bekommen.
Gleiches gilt für Diomande. Da schreckt das Beispiel Tel doch schon einige ab.
Wenn wir jetzt zukünftig jedes Jahr 5-7 „Frischlinge“ einbauen und testen können, findet auch bei denen vielleicht ein Umdenken statt (Stichwort Kane Backup).
5-7 ist glaube ich zu hoch gegriffen. Aber 2-4 würde ich als realistisch erachten.
Es geht an der Stelle um die Systematik, mit der du als Verein an die Gewinnung junger, erfolgversprechender Spieler herangehst.
Deine gerne im Presto und Staccato vorgetragenen Ideen laufen darauf hinaus, dass man jeden Sommer 30-40 Mio für 4-5 Talente (18 oder 19-jährig) ausgibt in der Hoffnung, dass einer davon es packt und durchstartet. Die Alternative, die aktuell bei Bayern bevorzugt erscheint, ist es, die Talente früher (mit 15 oder 16) zum Campus zu holen und sie dann bei vermuteter Eignung an die erste Mannschaft heranzuführen.
Beides gleichzeitig kann nicht funktionieren, denn wenn du 2 oder mehr externe Junge holst, ist der Kader voll und die eigenen Nachwuchskräfte fallen hinten runter. Und billiger ist die Campusvariante allemal.
Und wie das Beispiel Bischof zeigt, gibt es ja durchaus Nachwuchsspieler, die bereits anderswo Leisungsträger waren und dann nicht 50 Mio + X kosten, sondern auch mal ablösefrei kommen.
Ja. Das halte ich für den besseren Weg. Alle 1-2 Jahre revolvierend mit gesondertem Budget. Wers nicht packt, wird eben wieder verkauft.
Ich finde der eigene Nachwuchs muss sich nicht verstecken. Das sind auch keine 0815 Buben die zufälligerweise im Umkreis der Säbener aufgewachsen sind. Das ist die deutsche bzw zu teilen internationale Elite ihrer Jahrgänge. Ab Kaderplatz 19 sollte der Prophet im eigenen Lande gehuldigt werden.
Klar, das kann funktionieren. Scheint aber am aktuell nicht der Weg des FC Bayern zu sein..Was ich persönlich auch besser finde .. ist wohl Geschmackssache ![]()