Die Bundesliga hat ein Problem und das heißt 50+1. Man kann weiter in der Tradition verharren oder man passt sich an um durch mehr Geld auch entsprechende Spieler kaufen zu können oder zu halten. Man kann mit dem beharren auf der Tradition nicht auf Dauer mit anderen Ländern konkurrieren.
Einschlägig, erfahrene Spieler kosten eben 70Mio+.
Erfahrene Talente mit enormen Potenzial eben 40Mio+
In der qualitativ hochwertigen Breite, um international konkurrenzfähig zu bleiben, bedarf es eben min 23 Spieler internationaler Klasse. Wir haben eben nichtmal 11 (!)
Und auch Kahn räumte selbstkritisch ein:
„ Beim FC Bayern fühlt es sich immer wie ein ständiger Kaderumbruch an. All das erzeugt natürlich eine Art von Unruhe.“
Er räumte ein, dass diese Probleme nicht erst seit seiner Abberufung im Sommer 2023 existieren – sondern auch während seiner eigenen Amtszeit als CEO eine Rolle spielten: „Da bin ich auch selbstkritisch genug. Auch während meiner Zeit hat genau dieses Thema Kontinuität in allen Bereichen gefehlt. Auch das hätte ich gerne besser hinbekommen.“
Erfahrung im Sinne von 28 1/2 Jahren Lebenserfahrung. So leite ich mir das große Interesse her. Ansonsten kann ich es mir auch nicht besonders gut erklären.
Das ist ja offensichtlich. Kompany lässt einen Fußball spielen, der nur funktioniert, wenn alle immer und permanent 100% geben. Da war ein Sané eben wertvoll, weil er konstant und stabil das Pressing gespielt hat. Dass er kein Scheunentor getroffen hat, ist bei dem Spielansatz sekundär. Nur sehe ich nicht, wieso man das so sehr am Alter festmachen sollte. Olise ist beispielsweise deutlich besser darin als Gnabry. Abseits vom Alter hat Diaz eigentlich nichts interessantes zu bieten.
Den Statistiken zufolge ähnelt Diaz eben stark Sané in seinem Pressingverhalten und Sané wollte man glaube ich auch deswegen ja immernoch 15 Millionen pro Jahr bieten.
So ein Grundproblem koennte tatsaechlich sein, dass Kompany bei seiner ersten grossen Trainerstation natuerlich zu wenig Selbstvertrauen (in seine Faehigkeit, jungen Spielern sein System zu lehren) hat und sich mit aller Macht den an seinen Stuhl krallt indem er wieder und wieder win now Spieler fordert.
Der Vorwurf waere dann, ihm ist der langfristige Erfolg des Vereins egal und er moechte nur lang genug durchhalten damit er nach dem Rauswurf immer noch (vor allem in England) anstellbar ist.
Diaz ist ja genau so ein Spieler mit dem du dich ohne Lospech noch ins CL-Viertelfinal aechzt, aber neue oder bessere Mittel gegen die Spitzenmannschaften liefert er dir auch nicht. Da haette man dann wieder die Massgabe erreicht und darf noch ein Jahr von der Substanz leben, so das Kalkuel.
Hier, wie schon öfters zitiert, moneyball (Film) :
Der Manager stellt ein team auf- no names usw- aber der Trainer stellt so auf,das er, wenn es schief geht, sich bei Verhandlungen mit anderen Teams rechtfertigen kann…
Nicht, das wir so radikal umdenken würden, wie scheinbar in diesem Film…
Wir hatten früher auch weniger Geld als die anderen Clubs… und konnten dennoch mithalten.
Es muß einen anderen Weg geben, als „nur“ mit Geld um sich zu schmeißen…Das mag naiv sein, aber ich bin trotzdem felsenfest davon überzeugt.
Man schaue nur Inter an- die kamen mit einer, im Verhältnis, billigen Manschaft ( Deren Spitzenverdiener Martinez- ja, der mit dem geilen Tor - bekommt wohl so um die 16 mio Brutto… oder, wie man in München sagen würde, Ergänzungsspieler Vertrag) ins CL Finale…
Das Problem ist einfach auch das Eberl nicht solange da ist. Sagen wir er wäre anstatt Hasan gekommen dann hätte er wahrscheinlich aus dem Transfer mit Mane (ich gehe jetzt einfach davon aus das er ihn auch verpflichtet hätte) gelernt und wäre gänzlich abgeneigt das Risiko ein weiteres Mal einzugehen geschweige den die Kritik dahingehend zu riskieren.
Das ist einfach ein elender Teufelskreis, der auch einfach nicht durchbrochen wird.
Neuer SVS - hohe Erwartungen und Vorgaben - teilweise blockieren der Umsetzung aus unterschiedlichsten Gründen - Kritik das die Erwartungen und Vorgaben nicht erfüllt werden - Kündigung SVS - und wieder von vorne…
Wir wissen bei Kompany ja auch nicht, wie sein Lebensplan aussieht. Wenn er in den nächsten zwei Jahren mithilfe von Diaz die Champions League gewinnt, könnte er sagen, dass er dann drei schöne und erfolgreiche Jahre in München hatte aber gerne weiterziehen würde.
@Vati wenn man auf die letzten 3 Jahre schaut, dann hat Inter Mailand mit zwei Champions League Final Teilnahmen relativ viel Erfolg gehabt mit relativ wenigen finanziellen Ausgaben.
Ein gar nicht mal so untypischer Inter-Move wäre es, Diaz in 3-4 Jahren für eine sehr niedrige Ablösesumme oder ablösefrei zu holen und ihn einzusetzen, bis er er ungefähr Mitte 30 ist.
Das ist für mich eine relativ smarte Entscheidung.
Was übrigens auch helfen könnte, ist dass Diaz relativ spät (mit 20 1/2 Jahren) in den Profifußball eingestiegen ist. Damit hat er eben erst 7Jahre Profifußball gespielt, im Vergleich dazu hat Musiala schon 5 Jahre Profifußball gespielt. Trotzdem hat er mit seinen 27 1/2 schon relativ viel gesehen und hat einiges an Erfahrungen gesammelt (insbesondere Lebenserfahrung). Trotzdem würde ich nicht so viel Geld ausgeben.
Lt. Bild:
Einigung bzgl. Diaz in Reichweite.
Angeblich wären 75 Mio. € Ablöse die Schmerzgrenze des FCB. Diaz bekäme dann einen Vierjahresvertrag mit 14 Mio. € Jahresgehalt.
Wie die „Bild“ berichtet, herrscht sowohl bei den Münchnern als auch beim FC Liverpool Zuversicht, dass eine Transfervereinbarung zwischen beiden Klubs zustande kommt.
…
Da muesste dann eben der Sportvorstand, dem Kompany’s Lebensplaene im Vergleich zu den Interessen des Vereins hoechstens peripher am Arsch vorbei gehen sollten, sagen
„Vinnie, das hier ist der Kader mit dem wir uns langfristig am besten aufgestellt sehen. Bitteschoen. Achso … Serge und Leon brauchst du wegen uns nicht staendig bringen. Aber das ist dein Bier.“