Joshua Kimmich: Drei Szenarien, die der FC Bayern jetzt durchspielen muss

Veröffentlicht unter: Joshua Kimmich: Drei Szenarien für den FC Bayern

Joshua Kimmich könnte den FC Bayern München womöglich verlassen. Drei Szenarien, die der FCB jetzt im Blick haben muss. Nicht ganz aus dem Nichts, aber doch ziemlich überraschend traf die Meldung mehrere Medien am Donnerstagabend die Fans des FC Bayern München, dass der Rekordmeister sein Vertragsangebot an Joshua Kimmich zurückgezogen habe. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Vor allem der Aufsichtsrat des FCB sei ungeduldig geworden, berichtete der kicker. Eine endgültige Entscheidung sei das aber noch nicht. Es komme darauf an, wie der Mittelfeldspieler nun reagiert. Kommt es nun doch zu einer schnellen Einigung, ist eine Vertragsverlängerung…

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Genau so wünsche ich mir eine Einordnung, ohne viel tralala, sondern nüchtern und kompakt betrachtet.

Danke !

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Sehr gute Einordnung!

Sachlich und ohne persönliche Präferenzen!

Bin mal gespannt, wie sich die Angelegenheit entwickelt.

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Danke für Eure nüchterne Einschätzung! Ein Wechsel von Kimmich wäre trotz seiner - wenigen - Defizite eine enorme Schwächung für unseren Kader. An Szenario 3 mag ich nicht so recht glauben, da die wenigen MF seiner Qualitätsstufe schon bei Topvereinen spielen. Da müsste man finanziell an die Schmerzgrenze gehen. Meine Wahrnehmung ist, dass der Verein das nach dem Kane-Transfer und den Verlängerungen von Davies und Musiala vermeiden möchte.

Ich hoffe sehr, dass er bleibt, kann mir aber vorstellen, dass er mit seinem letzten großen Vertrag noch einmal etwas Anderes sehen möchte.

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Denke auch wenn er geht wird man das versuchen durch System Justierungen zu kompensieren und im schlimmsten Falle eben sehen das wir seit 5 jahren auf extrem hohem Niveau meckern :grimacing:

Aber der Laimer kann das doch auch^^

Bei welchen sonstigen Topklubs gehen eigentlich Leistungsträger ablösefrei?

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Partey von Arsenal, Anguissa von Napoli oder de Bruyne von City sind im Sommer auch ablösefrei

Aktuell:
Van Dijk, Trent Alexander Arnold und Salah bei Liverpool
Tah bei Leverkusen
De bruyne bei City
Gündogan kam letztes Jahr ablösefrei zu Barcelona
Franck kessie ging als stammspieler von Milan zu Barcelona ablösefrei
Donnarumma zu psg
Andreas christensen aus Chelsea zu Barcelona
Goretzka zu Bayern
Die Liste kann man tatsächlich sehr lang weiterführen wenn man bei Transfermarkt nachsieht

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Na gut, man sollte aber schon bei der Kategorie „Topspieler“ bleiben und auch bei der Kategorie „Topklub“.

Kimmich und Alaba sind schon andere Hausnummern als die meisten der genannten Spieler und sind oder waren auch in einem anderen Alter als bspw. van Dijk oder Salah, wo so ein ablösefreier Transfer dann doch mal üblicher wird.

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Du hast Kylian Mbappé vergessen, den PSG im vergangenen Sommer ablösefrei an Real Madrid verloren hat :stuck_out_tongue:

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Im Vergleich zu den aufgeführten Spielern mit Berücksichtigung von Alter, Klasse des Spielers und des abzugebenen Klubs sehe ich alleine Trent und mit Abstrichen Donnarumma in der gleichen Kategorie eines etwaigen Kimmichabgangs.

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Wobei das schon ein ziemlicher Sonderfall war. Für Real Madrid dürfte sich das nicht „ablösefrei“ angefühlt haben und auch die Konstellation bei PSG war ja durchaus einzigartig.

Natürlich, aber für den abgebenden Verein war es „ablösefrei“.
Denen ist es erstmal egal, was der aufnehmende Club da an Handgeldern usw. zahlt. Oder lieg ich da falsch?

PSG hat einen der besten Fußballer des Planeten „ablösefrei“ verloren. Das stand unterm Strich.

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I’m a big fan of Goretzka and Pavlovic, they looked really good together. We will also have Guerreiro Bischoff and Palhinha, plus Laimer and Musiala if necessary
To me, save Kimmich salary and spend it on Dier and back up striker

Ich sehe das trotzdem komplexer als nur das, was unter dem Strich steht. Muss man bei Alaba und Kimmich letztlich auch, aber dass Mbappé überhaupt nochmal verlängert hatte vorher, bescherte dem Klub auch einige Einnahmen. Mal ganz abgesehen davon, dass PSG wohl neben City der einzige Klub ist, dem es egal ist, wie die Transferbilanz jetzt genau aussieht, hauptsache man mogelt sich irgendwie durch die Regeln, die mehr Richtlinien als Regeln sind.

Mbappé würde ich eher als große Ausnahme bezeichnen. Wohingegen ich mir bei Bayern nicht mehr sicher bin, ob man das als Ausnahme bezeichnen kann oder ob nicht doch in regelmäßigen Abständen solche Transfers drohen. Streng genommen hat man bei Davies nur knapp die Kurve bekommen, Sané ist noch in der Schwebe. Es gibt sicher viele komplexe Gründe dafür, aber dass es hier mindestens mal ein Problemchen gibt, würde ich nicht abstreiten.

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Kroos, Alaba, Thiago, Lewandowski. Vier schmerzhafte Abgänge in den letzten 11 Jahren. Man muss schon aufpassen, nicht zum BVB 2.0 zu werden. Auf höherem Niveau, versteht sich.

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Ja, es wird eindeutig Zeit verplämpert und häufig (zu?) lange gewartet im Verein. Ein Grund sind sicher auch die zuletzt vielen Trainerwechsel, die eine vernünftuge, nachhaltige Kaderplanung deutlich erschweren.

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Kannst Du ja gerne tun.
Ich wollte nur ein relativ bedeutendes Beispiel in der jüngeren Geschichte des Fußballs zu eurer Diskussion bzw. zu der Auflistung von @Zetta beisteuern.
Und keinesfalls den komplizierten Fall Mbappé im Detail besprechen.
Hier soll es ja eigentlich um Kimmich gehen…

Man steht im Weltfußball nicht am Ende der Nahrungskette, u.a. deshalb zahlt man ja oftmals auch so übertrieben fette Gehälter.
Da liegt es mMn in der Natur der Sache, dass wichtige Spieler auch mal woanders hinwechseln. Das Zustandekommen und die möglichen Fehler der Clubführung bei einem solchen (ablösefreien) Wechsel sind natürlich bei jeder Personalie neu zu beurteilen.

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Hier würde ich ebenfalls differenzieren wollen. Der Lewandowski-Deal war wirtschaftlich absolut okay. Der Spieler wollte weg, man hat nochmal was kassiert und für das Geld dann Mané geholt. Letzteres kann man sicher kritisieren, aber das wird es immer wieder mal geben. Dafür ist die Konkurrenz zu groß, als dass Spieler niemals gehen wollen würden. Und auch bei Thiago und Kroos gibt es schon auch Argumente, warum es so kam. Alaba war sicher von beiden Seiten schwierig, aber schon eher ein Fall, wo man sagen muss: Das sollte einem Topclub nicht passieren.

Dass Bayern BVB 2.0 wird, sehe ich aber nicht, das ist mir zu dramatisch.

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Mich würde mal eine Einschätzung interessieren, was ein „zurückgezogenes Angebot“ überhaupt bedeutet. Eigentlich heisst das ja, dass es keine Verlängerungsperspektive mehr gibt, und mit dem 30.6. Schluss für Kimmich ist. Aber was passiert denn, wenn der Spieler jetzt doch signalisiert, dass er bleiben will? Kommt dann der letzte Vertragsentwurf wieder auf den Tisch und wird so unterzeichnet? Dann wäre es doch unsinnig, von einem „Rückzug“ zu reden, das wäre ja mehr eine Verhandlungsunterbrechung. Oder fangen beide Seiten nochmal neu an, und Kimmich muss etwa mit einem Abzug beim Gehalt rechnen? Dann wäre das ein Druckmittel für den Verein, aber auch ziemlich riskant, gerade was den Zeitdruck angeht, den man ja offenbar sieht.

Irgendwie passt bei dieser Angelegenheit die Vereinstaktik nicht ganz zur Rhetorik. Ich kann verstehen, dass man Kimmich intern eine Deadline setzt, aber diese öffentliche Eskalation hätte es nicht gebraucht.

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