Veröffentlicht unter: Jamal Musiala bleibt! Und der FC Bayern muss jetzt liefern
Jamal Musiala hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2030 verlängert. Ist es der Beginn einer Ära für beide – oder ein Sprungbrett für das Supertalent? „Künstler. Inspirierend. Zauberer. Genie. Einer von uns“ – unter diesem Motto verkündete der FC Bayern München am Freitag die Verlängerung von Jamal Musiala. Der 21-Jährige hat seinen ursprünglich im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag beim FCB bis 2030 verlängert. KEINEN ARTIKEL MEHR VERPASSEN – JETZT UNSEREN WHATSAPP-KANAL ABONNIEREN! Die Superlative gehen einem aus, wenn man darüber nachdenkt, zu was Musiala auf dem Platz fähig ist. Seit dem ersten Dribbling, seit dem ersten Treffer im…
Eberls größter Coup bislang. Und zweifellos ein großer Schritt für den FCB in Richtung Zukunft. Hätte ich persönlich nicht gedacht (war mir sicher, dass es Musiala nach England zieht), aber vielleicht ist noch mehr im Busch, a la Florian Wirtz.
Damit kommen endlich auch die anderen Steine ins Rollen. Die 25 Millionen, die Musiala in Zukunft bekommt, wird der Verein bei anderen Spielern einsparen müssen. Das werden ggf. Neuverhandlungen mit Sane, Gnabry und Goretzka bringen, insbesondere wenn Kimmich verlängern möchte, der sicher auch nicht unter 20 Millionen verlangen wird.
Dass Eberl gleichzeitig 2 nationale junge Talente auf Schlüsselpositionen verpflichtet hat (Bischof, Urbig) und mit Davies (24) die linke AV Position für die nächsten Jahre festgezurrt hat, geht da fast schon etwas unter.
Ich würde mir wünschen der Verein arbeitet konsequent weiter an der Erneuerung und gibt als nächsten Schritt einigen Nachwuchsspielern mehr Chancen. Ich denke hier vor allem an Wanner, Krätzig und Vidovic.
Bei mir bleibt die ganz große Euphorie aus. Eine Exit Option, die bereits ab diesem Sommer greifen soll, zählt für mich nicht als das ganz große Bekenntnis für das es jetzt versucht wird zu verkaufen. Wir reden bei 175 Millionen ebenfalls über eine Summe die Scheichclubs wie Manchester City sicherlich nicht abschrecken wird, das haben doch allein die irrsinnigen Ausgaben von Manchester City in diesem Winter gezeigt.
Dazu ein Gehalt, was man natürlich von Seiten des Clubs zahlen muss, was aber jetzt auch kein großes Entgegenkommen von Musiala Management wegen des Etablierens der Ausstiegsklausel suggeriert.
Für mich bleibt es abzuwarten, was der Deal letztendlich wert ist. Es kann quasi in jeder Transferphase jetzt zu Gerüchten und Ungewissheit führen.
Es bleiben gemischte Gefühle.
Für mich ist genau diese Unruhe das Problem.
Eine Ausstiegsklausel an 2028 wäre verkraftbar, aber insofern die Darstellung von Sky stimmt, ist da so gut wie kein Commitment durch Spielerseite vorhanden und die Ausstiegsklausel ist zwar hoch, aber in Zeiten dieses Marktes von Topclubs gut machbar.
Es wird jetzt jedes Transferfenster zu Gerüchten bezüglich eines Abgangs kommen…
In der Geschichte des Fußballs wurde bisher zweimal mehr als 175 Mio. Euro gezahlt. Neymar und Mbappé. ALLE anderen Transfers liegen bei 135 Mio. Euro oder weniger. Selbst wenn man die Umsatzsteigerungen der Klubs in Zukunft draufrechnet, sind 175 Mio. Euro sehr, sehr viel Geld.
Manchester Citys Rekordtransfer: Grealish 117,5 Mio. Euro
Ich habe es im Text geschrieben und ich schreibe es nochmal:
WENN Musiala wechseln möchte, wird es ohnehin Unruhe geben. Wochenlang. Eher wird eine AK die Prozesse noch beschleunigen, schnell für Klarheit sorgen und gut ist. Wenn es keinen Anlass zum Wechseln gibt, werden die Gerüchte auch überschaubar sein. Das war bei Lewandowski doch ein gutes Beispiel. Der hatte keine AK und es gab ständig Gerüchte, weil er auch ständig mit einem Wechsel liebäugelte.
Und ähnlich wie bei Lewandowski wird es eben die Frage sein, ob Bayern maximal erfolgreich sein kann. Ist man ein Top-3-Team oder nicht? Wenn nicht, wird Musiala irgendwann eben gehen, weil man zu klein ist. Das wäre auch der Fall, wenn er ohne AK da wäre. Dann vielleicht sogar für eine geringere Ablösesumme. Wenn Spieler gehen wollen, finden sie Wege.
Ich dachte, erst 2 Jahre vor Vertragsende. Das wäre 2028. Da fließt noch viel Wasser… ihr wisst schon.
Ich finde das ist insgesamt schon eine gute Nachricht, allerdings muss ich bei dem Gedanken, dass HS gerade hier immer wieder seine vollkommen überteuerten Verlängerungen um die Ohren gehauen werden, die damals noch positiv bewertet wurden, schon Schmunzeln. Vielleicht diskutieren wir in 2-3 Jahren auch die „Nicht-Gehalts-gerechte-Stagnation“ bei Musiala und verteufeln Eberl für den schlechten Deal.
Das ist der entscheidende Paragraph. Musiala fühlt sich in München wohl, aber er will auch individuelle sowie mannschftliche Trophäen gewinnen. Wenn er das in München kann, wird er länger in München bleiben. Wenn er das nicht kann, wird er wechseln. Und da wird bzw. würde er Wege finden, egal ob mit Ausstiegsklausel, Gentlemans Agreement oder sonst was.
Laut sky gilt die Klausel bereits ab diesem Sommer.
Und da das andere Medium kaum noch richtige Infos bei Bayern hat, gehe ich davon aus, dass die Infos von Sky stimmen.
Ich habe ja häufig die Position eingenommen, dass man die Verlängerungen aus der Zeit heraus beurteilen muss und dann wirken sie kritisch, aber nicht mehr soooo heftig amateurhaft, wie es gern dargestellt wird.
Davon ab ist Musiala eine komplett andere Dimension als Sané, Coman, Gnabry, Goretzka, die ja vor allem Teil der Kritik waren. Es ging ja nie generell darum, dass Bayern viel zahlt, sondern dass sie Spieler in Kategorien gehievt haben, die dort vielleicht (noch) nicht hingehören. Musiala ist jetzt schon der beste Offensivspieler des FC Bayern – gemeinsam mit Kane. Wenn er nicht spielt, fehlt dem Offensivspiel fast alles. Insofern ist das schon nachvollziehbarer.
Einer sagt die Erde ist flach, der andere sagt, die Erde ist ein Viereck. Zweiterer ist näher dran, aber weil der Erste nicht recht hat, macht es den Zweiten nicht zum Messiahs, der die Wahrheit spricht. Warten wir einfach mal ab, bevor wir auf Basis von Gerüchten urteilen.
Da stimme ich dir definitiv zu, dass dieser Deal eine sehr große Hausaufgabe für Eberl und Freund beinhaltet. Der Kader muss zukünftig wieder so aufgestellt sein, dass jeder Saison realistisch das Halbfinale der CL als Ziel ausgerufen werden kann.
Stimme dir auch voll und ganz zu, dass Musiala absolut zurecht auf eine AK besteht, weil bei einem Potential wie er hat man nicht auf die sportliche Entwicklung und Stabilisierung des Vereins wetten sollte ohne Exit Optionen zu haben.
Für meine Begriffe ist allerdings Musiala ein absoluter Ausnahmespieler, der durch seine Qualität bei allen internationale Top Clubs Interesse auslöst. Für mich ist die Höhe und der Zeitpunkt, zu welchem eine AK gezogen werden kann, da schon von wesentlicher Bedeutung. Und ich finde 175 Millionen Euro nicht als abschreckende Ablösesumme, wenn man den Marktwert und die weitere Entwicklung des Marktwerts berücksichtigt, die finanziellen Möglichkeiten von Chelsea und Manchester City und die allgemeine Entwicklung der kommenden Jahre berücksichtigt.
Good one, ich find die Vertragsverlängerung ja auch gut, aber das ganze ist trotzdem ein bitterer Beigeschmack, wenn man das so formulieren kann.
ja, zweimal „agree“. Ich habe mehr die Foristen als die Autoren hier gemeint und bin auch der Meinung, dass man Musiala aus heutiger Sicht in eine andere Dimension, ein anderes „Regal“ (eins dieser furchtbaren „neuen“ Sportreporterwörter), packen muss.
Und vor diesem Hintergrund ist die Ausstiegsklausel komplett egal. Es ist nicht wichtig, ob die jetzt bei 175 Millionen Euro oder 250 Millionen Euro liegt, oder ob sie gar nicht erst existiert. Wenn Musiala in Zukunft nicht das Gefühl hat, dass er beim FC Bayern diesen Schritt gehen kann, wird er wechseln.
…
Auch weil er eben kein klassischer Jugendspieler ist. Kein Thomas Müller, kein Aleksandar Pavlović – ein Spieler, der aus England kam und dessen Identifikation auf einer ganz anderen Ebene stattfindet. Sicherlich vereinfacht eine Ausstiegsklausel einen potenziellen Abgang. Aber sie vereinfacht auch die Planungssicherheit des Clubs, den abgesteckten Rahmen und sorgt im Ernstfall für mehr Ruhe. *
#…>Netter/…Schöner(…SichW!dersprechender)VersuchEinen(…Nevertheless)Negat!venAspekt(…V!rtuosVertrags-nivellierendRespektiveWichtiger:weiseBisAll-zuVereinfacht)InsPositiveZuNarra…Navigieren(…>AK-Für-AlleOderWieBitteschönJeneLogikMeinen?)_oder(alternativ)DerAnfangEiner(...NeuenGehalts-)Spirale
?
…
…
…
Great news about the new contract, now score the winning goal tomorrow Jamal
Grandios, dass er verlängert hat!
Die Konditionen dagegen zeigen, wenn sie denn so stimmen sollten (25 Mio. p. a., AK…), dass die Vereine den Topspielern mittlerweile machtlos hinterher hecheln. Das kann man nicht gut finden, denke ich.
Zwei Punkte zur AK:
- Bei einer AK muss im Normalfall der gesamte Betrag auf einmal überwiesen werden. ManU hat z.B. für Zirkzee lieber 1-2 Mio. mehr bezahlt als die AK zu ziehen und 40 Mio. auf einmal zu bezahlen.
- Wenn jemand die AK bezahlen sollte, würde Musiala den neuen Verein im Jahr wohl min. 60 Mio. kosten (25 Gehalt + 35 jährliche Abschreibung). Zum Vergleich: Kane kostet uns 50 Mio. im Jahr, Sane 30 Mio. , Olise 25 Mio. und Upa 18 Mio.
Gute Punkte. Und das überlegen sich selbst die Reichen der Reichen eher fünfmal. Egal, wie gut der Spieler auch ist.
Die warten dann eben noch ein bisschen. Der wahre Pferdefuß an der Sache ist nicht die AK sondern, dass er 2030 ablösefrei ist.
Ich bin gespannt.
Als so junger Spieler so viel Geld zu verdienen, obwohl er noch nicht viel erreicht hat, ist ein Versprechen an die Zukunft.
Ich kann nur hoffen, dass er die Erwartungen erfüllt. Denn noch höher mit dem Gehalt können nur noch höchstens 3 weitere Vereine auf der Welt zahlen. Obwohl laut Gerüchten bald vielleicht nur noch 2.
Aber andererseits: ich habe die Finanzprobleme des FC Bayern eh für ein gestreutes Gerücht der Verantwortlichen gehalten. Der FC Bayern kann die Gehälter problemlos zahlen und sie tun dies auch.
Aber ich will von Hoeneß und Eberl nicht mehr hören, dass die Spirale immer weiter nach oben geht. Denn der FC Bayern ist an der Spirale mittendrin.