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Auch in Bezug auf die Wirtschaftspolitik der Nazis kann ich dir gerne ein paar Infos geben, damit du evtl. besser verstehst, warum ein paar User auf dein Argument mit den Autobahnen empfindlich reagiert haben.
Die Wirtschaft der Nazis war seit ihrer Machtübernahme darauf ausgelegt, dass man ein riesiges Staatsdefizit in Kauf nahm, weil man vorhatte, spätestens ab den 1940er Jahren einen Krieg zu führen. Die Kalkulation war für Hitler einfach: gewinnt Nazi-Deutschland diesen Krieg, dann zahlen die neu eroberten Gebiete dafür. Verliert Nazi-Deutschland den Krieg, dann ist das das Ende für Hitler und die Nazis und alles was dann mit Deutschland passiert kann ihnen egal sein.
Unter dieser Vorgabe konnte man riesige Konjunkturprogramme auflegen, u.a. für Autobahnen, Flugplätze und andere Einrichtungen, die auch dem Militär nutzen würden. Das meiste Geld wurde natürlich in die Rüstungsindustire gesteckt, weshalb auch dort zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Zudem wurde durch die Wiedereinführung der Wehrpflicht eine Menge potentiell Arbeitssuchender zumindest für die Dauer des Wehrdienstes aus dem Pool der Arbeitnehmer entfernt. Außerdem sank die Erwerbsquote unter den Frauen erheblich, weil diese eigentlich nur noch Gebärmaschinen für den Führer sein sollten, die nicht arbeiten, sondern die künftige Generation großziehen. All das sorgte dafür, dass viel mehr Menschen wieder Arbeit hatten, ohne das irgend etwas Nachhaltiges dabei gewesen wäre.

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