(Fußball- und andere) Bücher

Andreas Eschbach „NSA“

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Diese Rezension von „Abschied“, dem im Herbst 1932 in wenigen Wochen verfassten knapp 200 Seiten fassenden Werk des damals 25jährigen Sebastian Haffner (der vor seiner Emigration nach England noch Raimund Pretzel hieß), bringt das Besondere des Textes gut auf den Punkt. Erst kürzlich entdeckte ihn sein bereits hochbetagter Sohn in einer Schublade und gab ihn zur Erstveröffentlichung frei. Ich habe ihn aktuell in einer sehr guten Audioversion, gelesen von Sebastian Blomberg, gehört und bin angetan von der Mischung aus genauer Beobachtung, Witz, Melancholie, Selbstironie und prophetischem Weitblick.

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Vor ein, zwei Jahren bin ich auf den englischen Schriftsteller Philip Kerr gestoßen. Als großer Freund von Krimis und Thrillern fand ich viel Freude an seinem Berliner Ermittler Bernhard ‚Bernie‘ Gunther und habe alle 14,15 Romane, die es von ihm gibt, gelesen. Die Werke sind extrem gut recherchiert, spielen von den Zwanziger- bis in die Fünfzigerjahre, verknüpfen Fiktion mit tatsächlichen Ereignissen, was das Lesen noch spannender macht – und lange dauert, weil ich permanent Sekundärliteratur herangezogen hatte, um das Wissen zu vertiefen.

Ich schweife aber ab!

Denn: Der leider viel zu früh verstorbene Kerr hat auch eine andere Romanfigur erfunden. Scott Manson. Trainer bei dem fiktiven Club London City. Früher Spieler, dann ab in’n Knast, dann Trainerlizenz, Hospitanz beim FC Bayern (ehrlich!) und, und, und.
Auch hier Tatsächliches mit Fiktion verknüpft. Macht wahnsinnig Spaß zu lesen.

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Ich pflichte bei, Philip Kerr gehört für mich zu den Top Drei bei den Thriller-Autoren.

Mein persönliches Lieblingswerk ist DAS WITTGENSTEINPROGRAMM.
Dreht sich um einen Serienkiller, der aus Wittgensteins Philosophie das Recht (oder gar die Pflicht?) ableitet, zu morden.
Extrem spannend, super geschrieben, und der Clou ist, dass ich behaupten würde, durch dieses Buch Wittgenstein das erste Mal so richtig verstanden zu haben (und das gestehe ich als jemand, der qua Studium eigentlich ein wenig Ahnung von Philosophie haben sollte).

Krasse Empfehlung!

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„seien sie gut zu den Kindern - wir haben nichts besseres“

welch beeindruckende Lebensgeschichte und welch wundervolles Werk - da werde ich am Wochenende wohl mal wieder eintauchen!

(ich hatte die Doku bei Phoenix aufgenommen, leider nun nirgends verfügbar)

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in der fantastischen Welt der Fanzines sticht eines nun wahrlich heraus - das Allerleirauh Magazin, immer auf der Suche nach Entdeckungen abseits der Wege, flatterte heute erneut in meinen Briefkasten :black_heart:

als Dreingabe fand ich die CD „Waldfrühling“ von Alaun mit 3 Naturschilderungen nach Hermann Löns & - und das freut mich als NABU-Mitglied ganz besonders - ein Flyer zum Raufußkauz :green_heart:

ein guter Start ins neue Jahr :folded_hands:t2:

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Toller Artikel, wirklich sehr lesenswert und interessant mit all seinen Facetten über einen Helden unserer Kindheit…

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der Doku war klasse - leider ist sie aktuell in keiner Mediathek und auch nicht bei Youtube verfügbar

Beeindruckendes Oeuvre und beeindruckender Mensch. Da war ich 2023 in der Ausstellung hier in München (Sudetendeutsches Museum in der Au) - und habe meine damals teenagenden Söhne mitgeschleppt):

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Otfried Preußler, der Lieblingsautor meiner Kindheit. Das kleine Gespenst war meine Bibel , als ich klein war, der Hotzenplotz natürlich auch super.

Und als Jugendlicher kam dann halt Krabat. Eine Sensation. Hat mich tief, tief, tief geprägt. Ich könnte mir vorstellen, dass viele heute deshalb ein schwarzes Herz haben, weil sie dieses geniale Werk als junge Menschen gelesen haben…

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ein Jammer, dass die beiden fantastischen Hörbe-Bücher meist durchs Raster fallen… wunderschön!

und zu Krabat und schwarzes Herz fällt mir natürlich sofort ASP ein (hab das Album als komplettes Rock-Version Konzert live gesehen)

https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nB0oINn67npbO_jVnXVQeb3ytPjh7fjGY&si=q7lgzcD7RP8FoTri

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Als die Bücher erschienen, war meine Kindheit - auf die meisten Titel bezogen - bereits Vergangenheit. Ich habe die Bücher aber mehrfach meinem Sohn vorgelesen, mit großem Vergnügen.

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