Frauenfußball in Europa

Mein Herz ist für Livia ab sofort geschlossen.

Die DEICHSTUBE ist in Sachen Werder für gewöhnlich bestens informiert.

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Es wäre ein Abgang, der schmerzt: Torhüterin Livia Peng steht im Fokus zahlreicher Top-Clubs! Wechselt die Nummer eins des SV Werder Bremen den Verein?

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Bremen – Mit konstant starken Leistungen und einem Hang zur Glanzparade hat sich Livia Peng nicht nur in die Herzen der Fans gespielt, sondern auch in die Notizblöcke anderer Clubs. Die Torhüterin des SV Werder Bremen ist nach Informationen der DeichStube in diesem Sommer schwer umworben, ein Wechsel wird immer wahrscheinlicher. Auch weil der wohl heißeste Interessent ausgerechnet ihr Traumclub ist: der große FC Chelsea .

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Für den SV Werder Bremen wäre Pengs Abgang sicherlich ein bitterer Verlust, schließlich wäre sie nach Torjägerin Sophie Weidauer, die sich inzwischen in den Dunstkreis der deutschen A-Nationalmannschaft gespielt hat, die zweite absolute Leistungsträgerin, die das Frauen-Team in diesem Sommer verlässt. Wie zu hören ist, hat Livia Peng eine Ausstiegsklausel im Vertrag, die ihr einen Transfer in diesem Sommer ermöglichen und dem SV Werder Bremen immerhin eine Ablösesumme einbringen würde. Sollte die 23-Jährige wechseln, wollen die Grün-Weißen eine neue Stammtorhüterin finden, die kürzlich verpflichtete Vanessa Fischer ist als Nummer zwei eingeplant.

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„Mein großer Traum ist es, irgendwann nach England zu gehen“, hatte Livia Peng einmal im DeichStube-Interview gesagt. „Am liebsten würde ich dann für den FC Chelsea spielen, das ist seit der Kindheit mein Traumverein.“ Jetzt könnte sie sich womöglich diesen Traum erfüllen – doch dafür könnte ein anderer etwas in die Ferne rücken: Beim Englischen Meister und Champions-League-Halbfinalisten wäre Peng wohl nur als Nummer zwei eingeplant und hätte wenig Aussicht auf Spielpraxis. Pengs Perspektive, in der Schweizer Nationalmannschaft zur Nummer eins aufzurücken, könnte sich dadurch womöglich verkomplizieren.

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Neben dem FC Chelsea sollen noch weitere spannende Clubs um Livia Peng buhlen, der Verein aus London hat aber wohl die besten Karten. In der kommenden Woche soll die Entscheidung der Torhüterin feststehen. Peng war 2023 zum SV Werder Bremen gewechselt und hatte sich – auch wegen einer schweren Verletzung ihrer Konkurrentin Catalina Perez – mit starken und mitunter überragenden Leistungen schnell als unumstrittene Nummer eins etabliert und zu einer der besten Keeperinnen der Liga gemausert. Insgesamt bestritt sie 41 Bundesligaspiele, außerdem stand sie mit den Werder-Frauen dieses Jahr im DFB-Pokalfinale. Nach dem Endspiel in Köln hatte die Schweizerin noch ihren Verbleib zur nächsten Saison angedeutet, nun scheint es doch anders zu kommen. (han/mwi/fwa)

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