„Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win,” the former England striker Gary Lineker once observed, in a rueful comment on Teutonic supremacy in the 1990s“
Das geht ja schon mal sehr passend los…
Da dürfen wir gerne wieder hin kommen und ja, so wie sich das zuletzt entwickelt scheint da zumindest für den FCB das FFP immer mehr in diese Richtung (nachdem FFP einem lange wie der berühmte zahnlose Stubentiger vorkam) zumindest wirklich was zu bringen als sozusagen „Vorzeigeschüler“ - was will man mehr…
Es steht doch jedem frei, da Hoffnung zu haben! Wir wollen aber doch auch festhalten, dass es nicht durch irgendwelche Hochglanzbroschüren der Vereine und Verbände ans Tageslicht kam, wie sinnfrei FFP war und wie sehr diverse Verbände mithalfen, dass den Großen nix passiert, sondern durch Leaks - für die so mancher Whistleblower jetzt unter Polizeischutz steht. Von daher: kann wirklich jeder dran glauben, dass das jetzt ganz anders ist. Aber vielleicht ist ein gesundes Maß an Skepsis doch angebracht.
Ein gesundes Maß an Skepsis ist wahrscheinlich immer und überall angebracht, solange diese Skepsis nicht zum Selbstzweck wird oder zu Scheuklappen (womit ich ausdrücklich nicht zum Ausdruck bringen will , dass das bei Dir so wäre @anon2519908).
Das FFP und jetzt die FSR waren bzw. sind schon gute Regeln, die mit ihrer Wirkmechanik in der Lage sind, das erklärte Ziel, nämlich eine Verzerrung des sportlichen Wettbewerbs in den nationalen Ligen und den europäischen Turnieren durch massive Differenzen in den Möglichkeiten der Clubs, in sportliches Humankapital zu investieren, zu begrenzen, effektiv zu erreichen - zumindest was jede weitere Verzerrung in der Zukunft angeht. Die bereits bestehenden Unterschiede in den finanziellen Möglichkeiten der Clubs abbauen können diese Regeln nicht.
Zweifelsohne entfalten diese Regeln auch Wirkung, viele Clubs verbiegen sich ja geradezu auf abenteuerliche Weise, um die vom FFP und seinen diversen nationalen Derivaten vorgegebenen Ausgabengrenzen irgendwie einzuhalten, obwohl diese Clubs rein wirtschaftlich betrachtet ohne weiteres deutlich mehr in ihren Kader investieren könnten, weil für sie finanzielle Mittel zur Genüge vorhandenen beziehungsweise beschaffbar wären.
Der Fall gegen Manchester City ist in meinen Augen ein echter, vielleicht der Lackmustest dafür, wie ernst die Regelhüter in England es mit ihrem finanziellen ‚fair play‘ wirklich meinen. Rein sportlich gesehen und aus Sicht der Bedeutung des Clubs für die Liga besteht ein starker Anreiz, Manchester City nicht zu sanktionieren, oder zumindest nicht schwer, weil jeder Abzug von Punkten oder gar ein befristeter Ausschluss aus der Premier League und/oder den UEFA-Wettbewerben eine klaffende sportliche Leerstelle in der Liga hinterlassen sowie einen massiven Kratzer im Lack des Images der Premier League bedeuten würde. Ich bin gespannt, was bei diesem Prozess am Ende herauskommt. Meine Prognose ist, dass es für City relativ glimpflich ausgehen wird, das heißt, dass man den Club, wenn irgend möglich, ohne Ausschluss von einem Wettbewerb oder eine Zwangsrelegation auskommen lassen wird.
Nein, natürlich ist das keine neue Erkenntnis. Mich ärgert es, dass diese Dinge von allen Medien so hingenommen werden, ohne hinterfragt zu werden.
PSG Platz 2 bei den Matchday revenues und keiner hinterfragt das mal. Die Kapazität ist kleiner als beim 1.FC Köln oder der Borussia aus Mönchengladbach.
Die machen ja fast alles - und nach wie vor auch in Russland:
Blockzitat
Insgesamt 35 Marken gehören zu Mondelez, darunter nicht wenige, die in mehr als 50 oder 100 Ländern erhältlich sind und unfassbar oft verkauft werden. Zu den in Deutschland bekanntesten Marken gehören belVita, Cote d’Or, Milka, Oreo, Toblerone, Tassimo, Philadelphia, LU, Alpen Gold, Chips Ahoy, Ritz und TUC. Aber auch Daim, Miracle Whip, 5 Start, Honey Maid und viele weitere, hierzulande etwas weniger bekannte Marken, sind Teil der Mondelez-Produktion.
Einige der Marken wie etwa die Schweizer Schokolade Toblerone oder der bekannte Philadelphia-Frischkäse haben schon eine lange Geschichte und wurden im Laufe der Zeit von Mondelez übernommen.
Irgendwie musst du die Vereine ja für dieses Konstrukt erwärmen. Und im Zweifel machst du das mit Geld.
Diesen Wettbewerb sportlich sinnvoll vor der Saison zu integrieren? Wie schon mal gesagt, wer dann bei Bayern auf dem Trainerstuhl sitzt, kann einem jetzt schon leid tun.