Letzte Saison haben wir 150 Mio investiert, bei 100 Mio Verkäufen.
Einige Verkäufe dürften wir dieses Jahr auch haben, die Größenordnung ist natürlich bisher eher vage.
Aber angesichts des Rekordumsatzes gehe ich keck auch mal von einem Rekordgewinn aus.
Und Uli war schon immer geneigt bei sportlichen Problemen die Schatulle zu öffnen.
Also 150 Mio sollten schon wieder drin sein.
das habe ich mir auch gedacht.
Choupo ist ein hervorragender Kaderspieler. Aber er kann keine Top 9 sein. Zu alt, zu verletzungsanfällig und dadurch zu große Schwankung in der Form.
Die Position war mit Lewa top besetzt und natürlich sucht man einen Kandidaten der eine ähnliche Klasse hat. Ein Talent hat man mit Tel, auch wenn er kein klassischer Stoßstürmer ist.
Die geäußerten Pläne hören sich schon mal gut an. Der Versuch Kovacic zu holen ist mMn auch sinnvoll. Er ist defensivstark und ballsicher. Mit seinen fast 29 Jahren hat er auch schon einiges an Erfahrung gesammelt und mit ihm sollte auch wieder ein ruhigeres Aufbauen möglich sein. Osimhen, aber auch Kolo Muani und Kane sind alles tolle Kandidaten und da der Markt die aufgerufenen Preise hergibt, sind sie auch gerechtfertigt. Ich hinterfrage nur, ob der FC Bayern für seinen neuen Stürmer so viel Geld ausgeben muss. In der großen weiten Welt sollte es doch trotzdem noch irgendwo einen Spieler geben, der vielleicht eine schlechtere absolute Leistung erbringt, aber ein besseres Preis/Leistung-Verhältnis besitzt. Wie aufgezeigt ist das Geld da, aber es ist ja trotzdem so, dass es auch andere Positionen gibt, wo das Geld gut eingesetzt werden würde.
Wir hatten 2021/22 fast keine Einnahmen aus Transfers (Cuisance). 2022/23 eben die über 100 Mio, die fallen alle in das Geschäftsjahr.
Das erklärt schon mal die Hälfte des Einnahmezuwachses.
Dann haben sich die Zuschauerzahlen ohne Restriktionen mehr als verdoppelt. Ohne groß zu recherchieren, sollten das weitere 50 Mio sein.
Die WM-Abstellungen haben, glaube ich, 5 Mio gebracht.
Dann sind wir schon nahe dran.
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…„Befürchte“ auch eher („wieder“) eine:n „(impulsive:n/…getriebene:n) State…PR_estige-Transfer/…K(r)ampfansage“ - …„Potenzpille in 3 … 2 …“…!? ![]()
Weiter, immer weiter! Wir steigern das Bruttosozialprodukt!
Ja, das ist das toll.
Befeuchtung trockner Augen nicht gut?
Toll, unser 8 1/3 % Aktionär auf dem Trikot des Gegners in der CL.
Interessenskonflikt?
Gab es doch schon in den 90ern:
Da prangte Opel auf den Trikots von Bayern, Milan und PSG.
Opel war aber nicht gleichzeitig Aktionär. Kleiner aber nicht unwichtiger Unterschied.
Da müssen seitens FCB endlich fähige Leute an den Verhandlungstisch. Sonst ist die Verzwergung nicht aufzuhalten.
Die 55 Mio. von Audi gründen nicht auf das Ärmel Sponsoring. Wie groß da der Anteil ist, weiß ich nicht, aber mehr als 10 Mio. eher nicht.
Warum City einmal 50 Mio. für das Trikot Sponsoring erhält und einmal 58 Mio. ?
Der Adidas Deal läuft bis 2030. Noch 7 Jahre. So lange Verträge sind auf Dauer immer nachteilig, da die Preise bis jetzt immer gestiegen sind.
Dann geht die Abschlussfahrt halt wieder nach Malle. ![]()
Danke fürs Kopieren und Einfügen!
Also die Gehaltssteigerungen in den zwei Jahren bis Corona waren schon bemerkenswert, jedes Jahr 40 bzw 50 Mio mehr. Das wurde schon ganz schön geklotzt. Und selbst wenn man mal 50 Mios für die einfachen Angestellten abzieht, sind 300+x Mios für 20-25 Spieler schon üppig. Macht im Schnitt 12-15 Mios pro Spieler. Da gibt es wohl nicht viele Vereine in Europa, die sich das auch leisten (können). So gesehen müsste eigentlich schon viel häufiger mal ein Halbfinale/Finale in der CL rausspringen als es in den letzten Jahren der Fall war (16/17: VF | 17/18: HF | 18/19: AF | 19/20: Sieger | 20/21: VF | 21/22: VF | 22/23: VF). Nur 2x Halbfinale in 7 Jahren bei den Gehaltskosten und bei den seit 2019 deutlich gestiegenen Gehaltskosten auch 3 von 4 Mal im Achtel- oder Viertelfinale raus. Das sieht jetzt nicht nach einem sonderlich guten Ertrag aus.
Im Vergleich zu PSG und City ist die Bilanz doch grandios ![]()
Unsere Verträge laufen (zu) lange.
Adidas bis 2030, Telekom ist noch absehbar bis 2027.
Allianz wurde ja gerade um 10 Jahre verlängert mit den 13 Mio. pro Jahr.
Da stellt sich schon die Frage, ob dieser Preis das bestmögliche war. 4 Mio. p.a. mehr als Signal Iduna?
Keine Ahnung ob es da noch Dinge gibt, die da nicht drin sind (Versicherungen included?), aber das scheint auf den ersten Blick mau.
Die Grafik ergibt nicht viel Sinn. Audi macht viel mehr als nur Ärmelwerbung für ein paar Spiele. Quatar hat auch verschiedene Werbeformate. Die 10 Millionen, die Siwss Rumble dem reinen Ärmelsponsoring zuordnet, sind auch die Zahlen, die damals gerüchtet wurden.
Es sind fast 50% mehr als Dortmund. Das ist doch ziemlich viel. Gerade bei den Sponsoreneinnahmen und Merchandise ist der FC Bayern absolute Spitze (siehe die Zahlen oben, die @918 gepostet hat unter „Commercial“). Ich denke, da kann man schon davon ausgehen, dass die Verträge am Limit sind.
@herrispezial: Der Impuls, die Kaderkosten der Bayern in Relation zum sportlichen Erfolg zu stellen, ist schon richtig, denn schließlich ist das Geldverdienen beim FC Bayern ja kein finaler Endzweck, sondern nur ein Mittel, um weiteren sportlichen Erfolg zu generieren.
Aber ich habe zwei kleine Einwände zu Deiner Analyse. Der eine ist ein handwerklicher: Es ergibt wenig Sinn, die Kadergesamtkosten durch die Anzahl der Spieler zu teilen und dann auf Basis dieses Mittelwerts den sportlichen Erfolg zu bewerten.
Eine Mannschaft hat immer nur elf Plätze und der Beitrag der Spieler 20 bis 25 zur Leistung der Mannschaft ist um Größenordnungen geringer als der der Spieler 1 bis 5. Einige von denen sehen ja noch nicht einmal eine einzige Minute pro Saison. Insgesamt wirst Du ein stark abnehmendes Grenzprodukt der Spieler beobachten können, dessen Steigung nach den Plätzen 14 bis 16 nochmal dramatisch weiter abfallen wird (aus der Hüfte geschätzt).
Um in Deiner Durchschnittsgehalts-Metrik gut auszusehen, müsste ein Verein mit einer gegebenen (teuren) ersten 25 den Kader ja nur auf 40 Mann ausdehnen und die Kaderplätze 25 bis 40 mit kostenlosen Nachwuchsspielern auffüllen und schon sähe er in der Kosten-pro-Spieler-Statistiik aus wie ein absoluter Weltmeister.
Es ist offenkundig, dass dies nicht sinnvoll ist, weder als Leistungsindikator noch sportlich. Aber der Gedanke ist gut, Effizienzmaße sind ökonomisch schon sinnvoll*, man müsste nur einen Weg finden, die Gehaltskosten der Spieler mit ihrem Beitrag zur Leistung der Mannschaft zu gewichten.
*Allerdings im Fußball aufgrund der Struktur des Wettbewerbs weniger als anderswo, aber das führt zu weit.
Mein zweiter Einwand betrifft Deine Relationierung der Kaderkosten der Bayern zu ihrem Abschneiden in der Champions League. Grundsätzlich ist das eine valide Betrachtung, aber Erfolg in der K.O.-Phase der Champions League ist in einem noch viel höheren Maße weniger planbar - und erst recht mit Geld programmierbar - als Erfolg in einer 34-Spiele-Saison auf Punktebasis.
Das Ergebnis eines einzelnen Fußballspiels ist, wie wir alle wissen, ein im hohen Maße zufallsabhängiges Ereignis. Die Champions-League-Spiele, in denen die Bayern ausscheiden, sind ja pro Jahr maximal zwei (eins, wenn sie im Finale verlieren). Das sind nicht viele. Die kann man sich einzeln angucken. Du müsstest mir schon genau zeigen, wo, wie und wann die Bayern ihr finanzielles Investment eindeutig unterausgeschöpft haben. Welcher Schuss hätte reingehen müssen, welcher hätte umgekehrt nicht reingehen dürfen, welche Chance hätte herausgespielt werden sollen, welche gegnerische hätte verhindert werden müssen, und inwiefern kann man das konkret zu den Aufwendungen für den Kader in Bezug setzen und von anderen Einflüssen isolieren?
Was ich sagen möchte: Ursache-Wirkungs-Beziehungen herzustellen ist wenig aufschlussreich, wenn der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung hochkontingent und nur sehr mittelbar ist, wenn bei einzelnen Ereignissen der Zufall die gezielt beeinflussbaren Faktoren im hohen Maße dominiert und wenn es zahlenmäßig noch nicht genügend Ereignisse gibt, um statistisch zuverlässige Aussagen daraus ableiten zu können (weil sich die zufälligen Faktoren mit steigender Anzahl Beobachtungen sukzessive „rausmitteln“).
Danke für den anregenden Beitrag!